Aktive Arbeitslose Österreich - parteiunabhängige Basisgewerkschaft http://www.aktive-arbeitslose.at/rss.xml de Dringlicher Hinweis zur Rechtsinformation http://www.aktive-arbeitslose.at/rechtsinformation/dringlicher_hinweis_zur_rechtsinformation.html <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Dringlicher Hinweis zur Rechtsinformation</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_oesterreich/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Österreich">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Don, 05.04.2018 - 15:10</span> Thu, 05 Apr 2018 13:10:47 +0000 Aktive Arbeitslose Österreich 3734 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/rechtsinformation/dringlicher_hinweis_zur_rechtsinformation.html#comments Appell an die SPÖ: NEIN zu den Verschärfungen der Wiener Mindestsicherung! http://www.aktive-arbeitslose.at/wien/appell_an_die_spoe_nein_zu_den_verschaerfungen_der_wiener_mindestsicherung.html <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Appell an die SPÖ: NEIN zu den Verschärfungen der Wiener Mindestsicherung!</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_wien/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Wien">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 31.01.2018 - 21:08</span> Wed, 31 Jan 2018 20:08:15 +0000 Aktive Arbeitslose Wien 3454 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/wien/appell_an_die_spoe_nein_zu_den_verschaerfungen_der_wiener_mindestsicherung.html#comments Schwarzblau bringt Hartz-IV-Sozialraub und Verschärfung des neoliberalen Zwangregimes http://www.aktive-arbeitslose.at/politik/schwarzblau_bringt_hartz_iv_sozialraub_und_verschaerfung_des_neoliberalen_zwangregimes.html <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Schwarzblau bringt Hartz-IV-Sozialraub und Verschärfung des neoliberalen Zwangregimes</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_oesterreich/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Österreich">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">So, 17.12.2017 - 10:56</span> Sun, 17 Dec 2017 09:56:34 +0000 Aktive Arbeitslose Österreich 3250 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/politik/schwarzblau_bringt_hartz_iv_sozialraub_und_verschaerfung_des_neoliberalen_zwangregimes.html#comments Notruftelefon für Erwerbsarbeitslose bei Problemen mit dem AMS http://www.aktive-arbeitslose.at/rechtsinformation/notruftelefon_fuer_erwerbsarbeitslose_bei_problemen_mit_dem_ams.html <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Notruftelefon für Erwerbsarbeitslose bei Problemen mit dem AMS</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_oesterreich/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Österreich">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Don, 09.08.2018 - 22:43</span> Thu, 09 Aug 2018 20:43:40 +0000 Aktive Arbeitslose Österreich 4090 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/rechtsinformation/notruftelefon_fuer_erwerbsarbeitslose_bei_problemen_mit_dem_ams.html#comments Beschwerde an den Presserat: Pauschale Verunglimpfung von Arbeitslosen und Irre führende Berichterstattung im Kurier vom 1.6.2018 http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/beschwerde_an_den_presserat_pauschale_verunglimpfung_von_arbeitslosen_und_irre_fuehrende_berichterstattung_im_kurier_vom.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Beschwerde an den Presserat: Pauschale Verunglimpfung von Arbeitslosen und Irre führende Berichterstattung im Kurier vom 1.6.2018 </span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_oesterreich/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Österreich">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 08.08.2018 - 16:59</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Aktive Arbeitslose Österreich<br /> Krottenbachstrasse 40/9/6<br /> A-1190 Wien<br /><a href="mailto:kontakt@aktive-arbeitslose.at">kontakt@aktive-arbeitslose.at</a></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p><span>An den<br /> Österreichischen Presserat<br /> Geschäftsführung</span><br /><span>Franz-Josefs-Kai 27</span><br /> 1010 Wien</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em>Per Email an: </em><a href="mailto:info@presserat.at"><em>info@presserat.at</em></a></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Wien/Graz, 8.8.2018</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><strong>Pauschale Verunglimpfung von Arbeitslosen und Irre führende Berichterstattung im Kurier vom 1.6.2018 </strong></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Sehr geehrter Herr Mag. Warzilek!</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Eine für das innenpolitische und soziale Klima in diesem Land höchst bedenkliche Berichterstattung der Tageszeitung KURIER möchten wir Ihnen zur Prüfung der Verletzung des Ehrenkodex’ der österreichischen Presse vorlegen.</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Folgende Punkte „Grundsätze für die publizistische Arbeit (Ehrenkodex für die österreichische Presse)“ hat der KURIER unserer Meinung nach missachtet:</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>„<em>2.1. Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Wiedergabe von Nachrichten und Kommentaren sind oberste Verpflichtung von Journalisten.</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em>2.3. Beschuldigungen dürfen nicht erhoben werden, ohne dass nachweislich wenigstens versucht worden ist, eine Stellungnahme der beschuldigten Person(en) oder Institution(en) einzuholen. Handelt es sich um die Wiedergabe einer öffentlich erhobenen Beschuldigung, ist dies deutlich kenntlich zu machen.</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em>2.4. Sobald einer Redaktion zur Kenntnis gelangt, dass sie eine falsche Sachverhaltsdarstellung veröffentlicht hat, entspricht eine freiwillige Richtigstellung dem journalistischen Selbstverständnis und Anstand.</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em>2.5. Wenn zu einem Bericht von Leserseite eine begründete Richtigstellung einlangt, soll diese so weitgehend und so rasch wie möglich veröffentlicht werden.</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em>2.6. Wenn in einer von einem Medium behandelten Angelegenheit eine wichtige richterliche oder behördliche Entscheidung ergeht oder auf anderem Weg wesentliche neue Gesichtspunkte auftauchen, soll darüber angemessen berichtet werden.</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em><strong>7.1. Pauschalverdächtigungen und Pauschalverunglimpfungen von Personen und Personengruppen sind unter allen Umständen zu vermeiden.</strong></em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><em>7.2. Jede <strong>Diskriminierung</strong> wegen des Alters, einer Behinderung, des Geschlechts sowie aus ethnischen, nationalen, religiösen, sexuellen, weltanschaulichen oder <strong>sonstigen</strong> <strong>Gründen</strong> ist unzulässig.“</em></span></p> <p> Zum Gegenstand der Beschwerde:</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Unter dem pauschalisierenden Titel <em>„Immer mehr Arbeitslose verweigern </em><em>Job-Angebote“</em><sup><em><a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a></em></sup><em> </em>und zum Artikel beigefügten Kommentar <em>„Arbeiten verlernt?“</em><sup><em><a href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a></em></sup> (Kommentar,) beschäftigen sich die Kurier-RedakteurInnen Michaela Reibenwein und und Michael Weber in der Kurier-Ausgabe vom 1.6.2018 mit sechs Fällen von AMS-Sanktionen wegen vomAMS vorgeworfener Stellenverweigerung oder –vereitelung, die angeblich vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden wären.</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Allgemein ist zu Bericht und Kommentar anzumerken:</span></p> <ol><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Die Berichte entziehen sich jeder Überprüfbarkeit, weil keine Geschäftszahlen der Gerichtsurteile angegeben werden.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>In dem Bestreben die Zahl angeblicher Stellenverweigerer aufzubauschen, werden in Titel und Vorspann Stellenverweigerungen und Sanktionen insgesamt vermengt, und wird auch in der Folge der tatsächliche Charakter von Sanktionen nach § 10 AlVG nicht erläutert, der mittlerweile 4 Tatbestände umfasst: Vereitelung einer zumutbaren Arbeit, Vereitelung einer AMS-Maßnahme, unzureichende Eigeninitiative sowie tageweises Fehlen bei AMS-Maßnahmen.<br /> So suggerieren die Autoren hunderttausend oder zehntausende Stellenverweigerer, ohne die Relation von offenen Stellen und Arbeitsuchenden, und damit die Plausibilität der unterstellten Zahlen auch nur zu streifen.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Die Einwände der betroffenen Arbeitslosen in den konkreten Fällen werden pauschal als Ausreden qualifiziert, auch wenn sie an sich geltendes Recht widerspiegeln.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Es wird nur über Urteile berichtet, in denen AMS-Bezugssperren bestätigt werden, aber nicht über solche, in denen AMS-Bezugssperren als rechtswidrig erkannt und somit aufgehoben werden (rund ein Drittel der Beschwerden sind nämlich erfolgreich). Weiter wird nicht erwähnt, dass viele vorläufige Bezugsseinstellungen nach Abklärung mit den Betroffenen wieder aufgehoben werden und somit der Vorwurf der „Arbeitsunwilligkeit“ voreilig war. Hierüber gibt es überhaupt KEINE statistischen Angaben des AMS. Aus unserer Beratungspraxis können wir sagen, dass weit mehr als drei Viertel der vorläufigen Bezugsseinstellungen nach unserer Beratung bzw. unserer Intervention wieder aufgehoben werden.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Unsere Erfahrung in der Prozessbegleitung und Prozessbeobachtung ist, dass in Verfahren gegen AMS-Bezugssperren Gerichtsurteile den Verfahrensgang und insbesondere den Standpunkt der Recht suchenden Partei oft nur sehr unzureichend wiedergeben, weil die RichterInnen mitunter einen eher vertraulichen Umgang mit dem AMS pflegen und dazu neigen, die Missstände in der AMS-Bürokratie nicht wahrnehmen.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Weiter verschweigt der KURIER, dass in Österreich eine besonders strenge Rechtsprechung bereits jeden Wunsch nach besseren Arbeitsbedingungen (Lohn, Arbeitszeit, …) oder selbst der Wunsch, den Arbeitsvertrag durch die Gewerkschaft überprüfen zu lassen (VwGH 2012/08/0058 RS 4, VwGH 2007/08/0187, VwGH 92/08/0042), oder eine Arbeit als Übergangslösung zu betrachten (z.B. berufserfahrene Juristin, der eine Stelle als Putzkraft zugewiesen wurde in VwGH 2002/08/0062 oder auch 2006/08/0322) bzw. eine Ausbildung zu machen, die zu besserer Arbeit qualifiziert (VwGH 93/08/0136), bereits als „Vereitelung“ gewertet und mit einer 100%igen Bezugssperre bestraft wird.<sup><a href="#sdfootnote3sym"><sup>3</sup></a></sup> Obwohl das AMS laut § 31 AMSG verpflichtet ist, „auf einen angemessenen Ausgleich der Interessen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu achten“ soll laut VwGH-Rechtsprechung, jedes Verhalten, das ein Unternehmen abhalten könnte bzw. die Chance verringert, jemanden einzustellen, als „Vereitelung“ gewertet werden, ohne den Arbeit Suchenden irgendwelche eigenen Interessen zuzugestehen – außer der Entlohnung nach KV und den „zumutbaren“ Wegzeiten – und so de facto zum rechtlosen Objekt macht! Die Rechtsprechung zwing also Arbeit Suchende bei Bewerbungen zu lügen und Unternehmen sogar Schaden zufügen, weil diese eventuell bald wieder neue MitarbeiterInnen suchen müssen!<br /> Die Rechtsprechung ist derart komplex und diffizil, dass mensch einen Rechtsanwalt mitnehmen müsste, um kein als Vereitelung zu wertendes Verhalten zu setzen, wobei die Mitnahme eines Rechtsanwalts vom VwGH wohl als allgemeines Misstrauen gegen Unternehmer und somit als Vereitelung gewertet werden könnte!</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Dass Österreich sich in folgenden internationalen Abkommen zur Umsetzung des Menschenrechts auf FREI gewählte Arbeit verpflichtet hat, ist – unserer Erfahrung nach – im KURIER ebenfalls NIE zu lesen:</span></p> </li> </ol><ul><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>UN Menschenrechtserklärung 1948, Artikel 23 [BGBl 120/1956]</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte („WSK-Pakt“), Artikel 6 [BGBl 590/1978]</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Europäische Sozialcharta, Artikel 1 [BGBl 460/1969, BGBl. III Nr. 112/2011]</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Europäische Grundrechtecharta, Artikel 14 [Amtsblatt der EU Nr. C 130]</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>ILO Konvention 122 – Übereinkommen über die Beschäftigungspolitik, Artikel 1 [BGBl 355/1972] (hier am ausführlichsten beschrieben!<a href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a>)</span></p> </li> </ul><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Auch dass die UNO das Sanktionenregime als mögliche Einschränkung des Menschenrechts auf FREI gewählte Arbeit gerügt hat, wurde bislang vom KURIER (ebenso wie fast allen anderen Medien) trotz Presseaussendung unsererseits<sup><a href="#sdfootnote5sym"><sup>5</sup></a></sup> tot geschwiegen.</span></p> <ol start="8"><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Obwohl der KURIER in einer E-Mail vom 11.6.2018 auf die fachlich falsche bzw. irre führende Berichterstattung ausführlich hingewiesen wurde<sup><a href="#sdfootnote6sym"><sup>6</sup></a></sup>, hat dieser keine Richtigstellung der falschen bzw. irre führenden Tatsachenbehauptungen vorgenommen!</span></p> </li> </ol><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Aufmerksamen Lesern aus dem Kreis unserer Mitglieder ist es nun gelungen einige der Gerichtsfälle im RIS zu identifizieren, und der Vergleich mit der Berichterstattung ist ernüchternd, und zeigt eine klare Tendenz die Betroffenen tatsachen- bzw. aktenwidrig anzuschwärzen:</span></p> <ol><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>In einem Fall wird verschwiegen, dass das Verfahren noch gar nicht abgeschlossen und das BVwG nur eine Entscheidung über den Ausschluss der aufschiebenden Wirkung der Hauptbeschwerde gefällt hat.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>In anderen Fällen wird das Vorbringen der sanktionierten Arbeitslosen in den Verfahren grob fahrlässig verkürzt, und der Eindruck erweckt, es handle sich um völlig absurde Einwände, auch wenn diese grundsätzlich der Rechtslage entsprechen.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Aspekte, die ein positives Licht auf die betreffenden Personen werfen könnten, und in den Verfahren dokumentiert wurden, sind prinzipiell übergangen worden. Eine Reihe der aufgestellten Behauptungen dürften nach der Aktenlage zu urteilen schlicht unwahr sein.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Der Kampf um Menschenrechte, um berechtigte Eigeninteressen wird diskreditiert, indem dieser pauschal als „Ausreden“ oder als „Job verweigern“ in einem geradezu diskriminierenden Sprachgebrauch abgetan wird.</span></p> </li> </ol><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><strong>Beispiel 1: </strong></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>O-Ton Kurier:<em> „Die Urteile der Verwaltungsgerichte zeigen so manch dreiste Vorgangsweise von Arbeitslosen auf. Wenn ein AMS-Dauerkunde 24 Jahre lang fast ausschließlich von staatlicher Unterstützung leben kann und erst aus dem System fliegt, nachdem er 94 Jobangebote in einem Jahr abgelehnt hat – an so einem System kann etwas nicht stimmen.“</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Gerichtsurteil <strong>(W162 2192271-1/3E):</strong> <em>„Hierzu wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer eine Lehrabschlussprüfung als Tischler absolviert hätte und erstmals im Jahre 1994 die Zuerkennung von Arbeitslosengeld beantragt hätte. Seitdem wäre er wiederholt im Leistungsbezug. Sein letztes nicht vom AMS gefördertes Dienstverhältnis hätte per 16.12.2007 geendet. Er sei von 06.03.2017 bis 07.03.2017 in einem vom AMS geförderten vollversicherten Dienstverhältnis gestanden. Außer dieser 2 Tage beziehe er seit 21.08.2008 laufend Transferleistungen. Im vergangenen Jahr seien ihm insgesamt 94 Vermittlungsvorschläge ausgefolgt worden, keiner dieser Vorschläge hätte zu einer Arbeitsaufnahme geführt.“</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span>Es wurden also keine 94 Jobangebote verweigert, sondern das AMS hat 94 Zuweisungen gemacht, die keinen Erfolg hatten, aber denen der Betroffen durch Bewerbungen wohl nachgekommen ist, weil dies sonst vermerkt worden wäre und zu Bezugssperren geführt hätte! Eine dreiste Umdrehung der Fakten durch den Kurier!</span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span>Aus dem Faktum „wiederholter“ Arbeitslosigkeit kann, da Angaben über die Dauer bzw. Zeitabstände fehlen, nicht auf einen „fast ausschließlichen“ Bezug geschlossen werden!</span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span>Das Arbeitslosengeld und die Notstandshilfe sind zudem – auch nach Urteil des VfGH (G363/97; G364/97; G365/97; G463/97; G464/97; G478/97; G484/97; G16/98; G17/98; G18/98; G29/98; G36/98; G41/98 vom 11.03.1998) – zudem eine Versicherungsleistung und keine staatliche Unterstützung!</span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Gerichtsurteil <strong>(W162 2192271-1/3E):</strong><strong> </strong><em>„Mit der gegenständlichen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes wird lediglich über die Rechtmäßigkeit des Ausschlusses der aufschiebenden Wirkung der in der Hauptsache eingebrachten Beschwerde abgesprochen.“</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><strong>Beispiel 2: </strong></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>O-Ton Kurier: <em>„Eine Vorarlbergerin wiederum verweigerte einen Job bei einer Hilfseinrichtung. Sie hätte die Stelle als Verkäuferin über das Förderprogramm 50+ bekommen. Das gefiel ihr nicht. Zum einen wollte sie nicht im Verkauf arbeiten. Zum anderen werde man dort mit Knebelverträgen genötigt, sie bezeichnete den Job gar als „Zwangsarbeit“. In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte sie: Sie habe die Unterzeichnung des Dienstvertrages nicht verweigert, sondern lediglich mit einer kompetenten Person sprechen wollen. Dies sei ihr verweigert worden. Außerdem sei die Bezahlung sittenwidrig.“</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Das von vornherein rechtlich nicht abwegige Vorbringen der Betroffenen, wie es dem Gerichtsurteil zu entnehmen ist, bleibt weitgehend ausgespart:</span></p> <ul><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Laut Gerichtsurteil <strong>(I407 2119989-1/23E)</strong> war in der Betreuungsvereinbarung mit dem AMS <em>„vereinbart, dass das Arbeitsmarktservice Bregenz, Regionale Geschäftsstelle, .... die Beschwerdeführerin bei der Suche nach einer Stelle als Bankangestellte oder im Bürobereich unterstütze“,</em> aber <em>„bot das AMS der Beschwerdeführerin über Beschäftigung 50+ eine Stelle im Verkauf im Caritas-Shop im Lustenauer Einkaufspark an“. </em>Das AMS vermittelte also entgegen der Vereinbarungen.</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Gerichtsurteil <strong>(I407 2119989-1/23E):</strong><em> „Die angebotene Bezahlung nach sittenwidrigem Pauschallohn liege weit unter der regulären Bezahlung der regulären Einstufung nach dem Caritas-KV und sei somit unzumutbar“ </em>(Beschwerde gegen den AMS-Bescheid).</span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Gerichturteil DSB-D216.419/0003-DSB/201 stellt fest, dass im nämlichen Bescheid des AMS rechtswidrigerweise Daten über die Mitgliedschaft der gesperrten Person sowie deren politische Korrespondenzen mit der AMS Landesgeschäftsstelle Vorarlberg verwendet wurden! De facto hat das AMS Bregenz der Betroffenen aus deren gewerkschaftlichen Einsatz eine „Arbeitsunwilligkeit“ konstruiert.<a href="#sdfootnote7sym"><sup>7</sup></a></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Eine außerordentliche Revision<a href="#sdfootnote8sym"><sup>8</sup></a> gegen dieses Urteil wurde zwischenzeitlich beim Verwaltungsgerichtshof eingebracht, weil im Bescheid viele widersprüchliche und vermutlich unzutreffende Tatsachenbehauptungen zu finden sind, denn es wurden nicht einmal die Schilderungen der Betroffenen richtig wieder gegeben! Der KURIER hat also auch die im Verfassungsrang stehende Unschuldsvermutung verletzt, weil das Urteil noch gar nicht rechtskräftig ist!</span></p> </li> </ul><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Laut OGH Urteil 9ObA80/11x können auch Kollektivverträge sittenwidrig sein. Bei den „Transitarbeitsplätzen“ wird seit der AlVG-Novelle 2007 zunehmen mit einem Pauschallohn nach einer vermutlich sittenwidrigen „Transitarbeitskräfteregelung“ im Caritas KV sowie in BABE-KV und Sozialwirtschaft Österreich KV die Einstufung nach regulärem Gehaltsschema der Branchen-KVs, in denen die konkrete Verwendung, Ausbildung, Berufserfahrung (Vordienstzeiten!) berücksichtigt wird, umgangen und das kollektivvertragliche „Differenzierungsgebot“ das ArbeitnehmerInnen angesichts des Machtungleichgewichts vor Ausbeutung schützen soll, verletzt! Weiter wird am „zweiten Arbeitsmarkt“ oft ein meist ein- oder zweimonatiges „Arbeitstraining“ vorgeschaltet, mit dem Arbeitsverträge umgangen und kostenlose Arbeit auf Kosten des AMS – statt einen regulären Lohn erhalten die „TransitmitarbeiterInnen“ nur den AMS- oder BMS-Bezug. Im Fall des Kärntner SÖB „Neue Arbeit“ gab es sogar nur 6monatige „Arbeitstrainings“ ohne folgende Anstellung! Trotz Presseaussendung<a href="#sdfootnote9sym"><sup>9</sup></a> berichtete niemand über diesen Missstand, der vom AMS Kärnten zumindest teilweise beseitigt wurde. Insgesamt gibt es keine kritische Berichterstattung zum „zweiten Arbeitsmarkt“ obwohl wir schon zahlreiche Erfahrungsberichte veröffentlicht<a href="#sdfootnote10sym"><sup>10</sup></a> und auch einen ausführlichen Bericht<a href="#sdfootnote11sym"><sup>11</sup></a> geschrieben haben!</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Die UNO hat auch bei „Behindertenwerkstätten“ die Umgehung von Arbeitsverträgen immer wieder kritisiert und reguläre Beschäftigungsverhältnisse gefordert, umso mehr muß das auch für den „zweiten Arbeitsmarkt“ gelten!</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Es handelt sich hier also um einen gewerkschaftlichen Kampf um die Rechte aller ArbeiterInnen!</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><strong>Beispiel 3: </strong></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>O-Ton Reibenwein: <em>„Die Firma lud per eMail zum persönlichen Gespräch. Doch das übersah sie. Ein zweites Mail, in dem die Frau aufgefordert wurde, wegen eines neuen Termins anzurufen, „vergaß“ sie. Ihre Großmutter sei gestorben, rechtfertigte die Frau. Das habe sie sehr mitgenommen, sie habe dadurch ein paar Dinge vergessen.“</em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Gerichtsurteil <strong>(W263 2190093-1/2E):</strong><strong> </strong><em>„Am 03.10.2017 habe sie um 19:39 Uhr eine E-Mail betreffend ein Vorstellungsgespräch am 04.10.2017 um 18:30 Uhr erhalten. Sie habe die E-Mail erst am nächsten Tag am Abend (nach dem möglichen Termin) gelesen. Sie habe sich daraufhin am 05.10.2017 per E-Mail gemeldet und um einen neuen Termin gebeten. Am 10.10.2017 habe sie die Antwort erhalten, dass sie sich zwecks einer Terminvereinbarung melden solle. Sie habe zwar die E-Mail gelesen, weil aber ihre Großmutter zu diesem Zeitpunkt ins Krankenhaus gekommen sei, habe sie vergessen, den Betrieb zu kontaktieren. Am 26.10.2017 sei ihre Großmutter dann verstorben. </em></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span>Durch Setzen von Anführungszeichen wird der Betroffenen unterstellt, gelogen zu haben oder zumindest zu flunkern, was im Gerichtsurteil keine Bestätigung findet.</span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span>Die Häufung zum Teil völlig unrichtigen Wiedergabe von in Textform vorliegenden Gerichtsurteilen und von tendenziöser Wortwahl deutet aus unserer Sicht hin, dass hier der Kurier mit voller Absicht versucht hatte, Erwerbsarbeitslose Menschen pauschal als „arbeitsunwillig“ und letztlich als „asozial“ zu diffamieren.</span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Mit freundlichen Grüßen</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Mag.phil. Ing. Martin Mair</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span>Obmann „Aktive Arbeitslose Österreich“</span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote1anc">1</a><a href="https://kurier.at/chronik/oesterreich/die-schraegsten-ausreden-von-arbeitslosen/400043902">https://kurier.at/chronik/oesterreich/die-schraegsten-ausreden-von-arbeitslosen/400043902</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote2anc">2</a><a href="https://kurier.at/meinung/kommentar-arbeiten-verlernt/400043923">https://kurier.at/meinung/kommentar-arbeiten-verlernt/400043923</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote3anc">3</a>Siehe dazu unsere Präsentation auf momentum 15 „Sonderrechtszone AMS“ <a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/download/AA_Momentum_2015_Sonderrechtszone_AMS.pdf">http://www.aktive-arbeitslose.at/download/AA_Momentum_2015_Sonderrechtszone_AMS.pdf</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote4anc">4</a>Aufbereitet unter <a href="http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/rechtshilfe/gesetzestexte_urteile/ilo_international_labour_organization/ilo_uebereinkommen_122_beschaeftigungspolitik.html">http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/rechtshilfe/gesetzestexte_urteile/ilo_international_labour_organization/ilo_uebereinkommen_122_beschaeftigungspolitik.html</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote5anc">5</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/news/20131209_uno-kritisiert_oesterreich_wegen_verletzung_sozialer_menschenrechte_ams-bezugssperren_mindestsicherung.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/news/20131209_uno-kritisiert_oesterreich_wegen_verletzung_sozialer_menschenrechte_ams-bezugssperren_mindestsicherung.html</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote6anc">6</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/offener_brief_an_den_kurier_regierungsproganda_zur_entsolidarisierung_statt_journalismus.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/offener_brief_an_den_kurier_regierungsproganda_zur_entsolidarisierung_statt_journalismus.html</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote7anc">7</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/recht/gerichtsurteile/dsb_datenschutzbehoerdedsb_d2164190003_dsb201_rechtswidrige_verwendung_von_daten_ueber_mitgliedschaft_im_arbeitslosenverein">http://www.aktive-arbeitslose.at/recht/gerichtsurteile/dsb_datenschutzbehoerdedsb_d2164190003_dsb201_rechtswidrige_verwendung_von_daten_ueber_mitgliedschaft_im_arbeitslosenverein</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote8anc">8</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/ams/ausserordentliche_revision_gegen_bezugssperre_ams_bregenz_caritas_vorarlberg_carla_einkaufszentrum_lustenau.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/ams/ausserordentliche_revision_gegen_bezugssperre_ams_bregenz_caritas_vorarlberg_carla_einkaufszentrum_lustenau.html</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote9anc">9</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/news_pressemitteilungen_kaernten_ams/erfolg_im_kaerntner_soeb-skandal_neue_arbeit_ab_1_1_2016_endlich_richtige_arbeitsverhaeltnisse.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/news_pressemitteilungen_kaernten_ams/erfolg_im_kaerntner_soeb-skandal_neue_arbeit_ab_1_1_2016_endlich_richtige_arbeitsverhaeltnisse.html</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote10anc">10</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/ams/zweiter_arbeitsmarkt_soeb_soebue_gbp_arbeitstrainings/index.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/ams/zweiter_arbeitsmarkt_soeb_soebue_gbp_arbeitstrainings/index.html</a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><a href="///media/martin/7E3040653040270D/Users/Aquarian/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/o75vz4l6.default/Mail/pop3.aktive-arbeitslose.at/Sent?number=1521553152#sdfootnote11anc">11</a>Siehe Aktive Arbeitslose Österreich Berichte, Nr. 1: Endstation „zweiter Arbeitsmarkt“? <a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/download/AAOe_Grundsatzpapier_zweiter_Arbeitsmarkt.pdf">http://www.aktive-arbeitslose.at/download/AAOe_Grundsatzpapier_zweiter_Arbeitsmarkt.pdf</a></p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/oesterreichischer_presserat.html" hreflang="de">Österreichischer Presserat</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2018-08-08T12:00:00Z" class="datetime">Mi, 08.08.2018 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/oesterreich.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/medienkritik.html" hreflang="de">Medienkritik</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/einseitige_medienberichte.html" hreflang="de">Einseitige Medienberichte</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/sozialrassistische_medienbeitraege.html" hreflang="de">Sozialrassistische Medienbeiträge</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/diskriminierende_medienberichterstattung.html" hreflang="de">Diskriminierende Medienberichterstattung</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-personen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Personen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/personen/jaeger_michael.html" hreflang="de">Jäger Michael</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/personen/reibenwein_michaela.html" hreflang="de">Reibenwein Michaela</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-organisationen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Organisationen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/kurier.html" hreflang="de">Kurier</a></div> </div> </div> Wed, 08 Aug 2018 14:59:47 +0000 Aktive Arbeitslose Österreich 4088 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/beschwerde_an_den_presserat_pauschale_verunglimpfung_von_arbeitslosen_und_irre_fuehrende_berichterstattung_im_kurier_vom.html#comments >>Das ist erst der Anfang!<< (341. Denkarium) http://www.aktive-arbeitslose.at/gedankenexport/blog/das_ist_erst_der_anfang.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">&gt;&gt;Das ist erst der Anfang!&lt;&lt; (341. Denkarium)</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/gedankenexport/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gedankenexport</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 28.07.2018 - 22:22</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong><span><span><span>Inhalt:</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><span>Das ist erst der Anfang</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><span>Brüsseler Gebetsmühlen</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><span>Alexa in den Anfängen</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><span>Brainstorming in Sätzen</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><span>Für Leserodentien</span></span></span></strong></p> <p> </p> <p><strong><em><span><span><span>„Die Masse der Menschen neigt sich wie das Kornfeld im Sturm.“</span></span></span></em></strong></p> <p><span><span><span>(meine Mutter zitiert)</span></span></span></p> <hr /><p><strong><em><span><span><span><span>„Das ist erst der Anfang!“</span></span></span></span></em></strong><span><span><span><span>,<strong> </strong></span></span></span></span></p> <p><strong><span><span><span>versprachen die Gewerkschaften.</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span>Solidarität </span></span></strong><strong><span><span>ist für mich ein erhebendes Gefühl!</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Vor allem</span></span></em></strong><span><span> dann, wenn es um den gemeinsamen </span></span><strong><span><span>Protest gegen Unrecht </span></span></strong></p> <p><span><span>geht! Samstag, am 30. Juni, marschierten wir, mehr als 120.000 gegen den mittelalterlichen </span></span><strong><span><span>12h-Arbeitstag</span></span></strong><span><span>, über den letztendlich AUSSCHLIESSLICH der Arbeitgeber verfügt! Freiwillig? Man darf nicht gezwungen werden? Darf man derart die Menschen für dumm halten? Also, es läuft so: Wenn sie ohne triftige Begründung die jederzeit erwartete Mehrarbeitszeit zum Normallohn ablehnen, was generös in aller haifischigen Freundlichkeit gewährt wird - alles doch nur auf Freiwilligkeitsbasis, so die heuchlerische Beschwichtigung -, wird der Arbeitgeber sie ebenso und wie bisher jederzeit und ganz ohne  triftigen Grund ganz regulär kündigen können. Natürlich nicht wirklich  grundlos, weil sie ihm ja den Grund, den einer Verweigerung, den der Unwilligkeit, geliefert hatten! Damit ist, rotierend auf der</span></span><span> <strong><em><span>„Achse der Willigen“</span></em></strong><span>,</span> <span>garantiert zu rechnen</span>!      </span></p> <p><strong><span><span>Und trotzdem! Die Löffeln sind zu kurz...</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Bei rund 4,5 Millionen</span></span></em></strong><span><span> Menschen im gesetzlich arbeitsfähigen Alter, <em>dazu noch</em> die Ehemaligen, die heute im verdienten Ruhestand sind, hätte ich mir eine größere Masse an Solidarität erwartet! Doch so wenig Alte sah ich nicht, die für die marschierten, die nach ihnen kommen und die braune Suppe auslöffeln müssen. Apropos, wer mit dem Teufel speist, braucht einen langen Löffel...</span></span></p> <p><strong><em><span><span>Es ist</span></span></em></strong><span><span> hinlänglich wie längstens bekannt und erwiesen, dass unser Leistungsoptimum, die produktive Effizienz liegt ja nicht mal bei 8 Stunden, sondern zwischen 4 bis 6 Stunden täglich, und auch da nur, wenn kleine Regenerationspausen eingehalten werden! Wir wissen nicht seit gestern, dass Teilzeitkräfte weit effizienter arbeiten! Der zeitgemäße Slogan in Anbetracht der weltweiten Arbeitsmarktlage wäre: </span></span><em><span><span>„Teilzeit zur Vollzeit!“</span></span></em><span><span> Wenn ein Arbeitnehmer schon 8 Stunden Arbeit geleistet hat, arbeitet er danach bei weitem nicht mehr so konzentriert, aufmerksam, wachsam, vigilant heißt’s so schön im Fachjargon. Gegen Abend und vor allem darüber hinaus ist mit einem durchschnittlich 80%igen Leistungsabfall zu rechnen! Jede und jeder weiß es von sich selbst. Müdigkeit ist doch ganz natürlich, oder? In Folge explosives Ansteigen der Fehlerquote und natürlich branchenbezogene Risikozunahme mit kollateralen Auswirkungen.     </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Massenweise </span></span></em></strong><span><span>Forschungsprojekte mit einschlägigen Aussagen existieren über die tägliche Leistungskurve, die es belegen. Nur möchte ich mich keinesfalls hier darin vertiefen – man kann sie im Internet aufrufen und in Lektüren haufenweise nachlesen, vieles daraus kenne ich. Und trotzdem beharrt stoisch eine Regierung wie unsrige auf die willkürliche Arbeitszeitausdehnung auf 12h?!? Sie wissen es, ganz klar, und doch halten sie das arbeitende Volk für naiv und türkisäugig. Was mich dabei einzig und allein interessiert ist, was in Köpfen wie die des Herrn Sebastian Kurz und HC Strache vorgeht, wenn man bedenkt, dass das Haupt die Krönung des Menschen symbolisiert.</span></span></p> <p><strong><em><span><span>Das Abwenden</span></span></em></strong><span><span> von Überstundenauszahlungen ist ein alter, schwarzer Hut mit roter Hahnenfeder und wurde schon in den alten GroKo’s eingeleitet und durchgesetzt – mit dem smarten </span></span><span><span>Gleitzeitmodell</span></span><span><span>! Viele aus der Arbeitnehmermasse jubelten schon damals – <em>„Ich kann’s mir jetzt einteilen und über meine Arbeitszeit verfügen!“</em>, hörte ich sie nicht selten das flexible Arbeitszeitmodell rechtfertigen. Sie ließen sich blenden und verschenkten die besser entlohnten Überstunden, sie verzichteten ahnungslos auf ihr <em>„Zubrot“</em>. Die Schwarzen arbeiten mit allen Tricks, die Roten ließen sich viel zu oft zu ihren Komplizen machen. </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Die sozialdemokratisch</span></span></em></strong><span><span> dominierte Gewerkschaft hat es seinerzeit fatalerweise toleriert; mit dem naiven (?) Glauben, damit die Vollzeitbeschäftigung aufrechtzuerhalten, den deutlich beginnenden Arbeitsplatzschwund zu kompensieren. Wir lassen da nach, drücken das <em>„sozialistische Auge“</em> zu, dafür stellt’s mehr Leute an, gelt? Keine  Überstunden – keine Arbeitslosen, das Motto! Was folgte? Nix. Es wurde weiter an Arbeitsplätzen abgebaut. Denn die Armut liegt als Konstante im kapitalistischen Wirtschaftstrend und so ging’s Dilemma weiter, Tendenz steigend bis heute. Ein Schuss ins Blaue und Schwarze also. Wer mit dem Leibhaftigen tafeln will, braucht einen langen Löffel... haben scheinbar die Arbeitnehmervertreter vergessen.   </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Arbeitsplatzeinbußen</span></span></em></strong><span><span> - ob des produktionstechnischen Fortschritts (Automatisierung, Roboterisierung), aber auch wegen beginnendem Betriebstourismus (Auslagerung, Abwanderung) in ferne Länder - zeichneten sich schon ab, die bald mal, so in den 90ern, Flutwellenausmaße annahmen. Es war halt eine sozialdemokratische Illusion, denn dahinter stand seitens der ÖVP undiskutierbares Ziel, die höher zu entlohnenden Überstunden endgültig auszumerzen. Das amerikanische Modell lockt: Der 24h-Normalarbeitstag ist beispielsweise im Handel <em>„drüben“</em> bereits durch permanente Öffnungszeiten gang und gebe. Für die SPÖ gilt ebenso für alle Zukunft: Wer mit dem listigen Gehörnten diniert, braucht einen langen Löffel... </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Aus</span></span></em></strong><span><span> branchengewerkschaftlichen Kreisen hört man aber auch von abnabelnden Tendenzen gegenüber der Mutterpartei (SPÖ), um ungebremst einen kompromissloseren Weg zur Durchsetzung von den einst schwer erkämpften Arbeitnehmerrechten zu beschreiten. Doch andersherum bedeutet dies eine weitere Spaltung und Schwächung der noch rudimentär vorhandenen Linksbewegung. Da freut sich das kapitalistische Syndikat...           </span></span>  </p> <hr /><p><strong><span><span><span>Brüsseler Gebetsmühlen</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span>Die öde Leier von der guten Union...</span></span></strong></p> <p><strong><span><span>Regelrechte Psalmen werden auf diese EU gesungen – Obertöne tönen kakophonisch bis lächerlich aus dem sozialen Keller. </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Es ist fast</span></span></em></strong><span><span> schon widerlich, gar unappetitlich, wie diese gegenwärtig strukturierte Union von ihren Spitzenbeamten hochgejubelt wird, als weltweites Vorbild eines <em>„demokratisch vereinten“</em> Kontinents, der geologisch ja gar keiner ist! Wie kann ein solidarisches Bündnis funktionieren, wenn darin ein soziales Gefälle gehegt und gepflegt wird. Wie blöde muss man sein, wenn man daran glaubt. Gemeinsamkeit ja! Wenn Gerechtigkeit diese durchwirkt hat! Mir ist schleierhaft, dass man in dieser Hinsicht sich eines <em>„Gefolges“</em> sicher ist, zumindest so tut als ob... Doch die Flüchtlingslage bleibt weiterhin ein Keil in diesem unsäglichen Block. </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ein gewendeter</span></span></em></strong><span><span>, eisblauer EU-Befürworter, der Harald Vilimsky, gesprochen in der Zentrumsrunde im ORF: <em>„Wir wollen ja auch nicht, dass Menschen und Kinder im Mittelmeer ersaufen! Darum schicken wir sie ja zurück </em>(in die Wüste – Anm. der Redaktion)<em>!“ </em>Er ist und bleibt ein durch und durch hämischer Typus, dem der politische Zynismus nur so aus dem Gesicht sprießt. Nur hört er sich vermutlich nicht selbst reden. Wem will er denn gefallen? Oder ist es doch eine reaktive, neurologische Folge des medial aufgemotzten Teaser-Selbstversuches, seinerzeit in 2008? </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Dazu</span></span></em></strong><span><span> das aktuelle, höchst bedenkliche Vorhaben Macron, die freie Presse, falls sie das überhaupt noch ist und je war, zu bemaulkorben, sie ob ihrer unterstellten Unglaubwürdigkeit zu gewissen Themen unter Zensur zu stellen. Russia Today <em>„RT“</em> und Sputnik stehen schon länger unter Generalverdacht. Krieg den Fake-News! Als wäre er Gott und Kaiser und verfüge über überirdische Kompetenzen, Wahrheit und Lüge auseinander zu halten. Gleichzeitig verdoppelt er seine Waffenexporte nach in den Nahosten – las man unlängst in gängigen Printmedien. </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Makrone </span></span></em></strong><span><span>nennt man ein Süßgebäck aus Mandeln, Kokosflocken, Haselnüssen, Eiweiß und Zucker... So gesehen und geschmeckt ist Macron - langjähriger Rothschild-Adept und -Protege zum Investmentbanker der <em>„Hausbank“ </em>- die <em>„süße Verführung“</em>, mit rechtsliberalem Kursschwenk dahinter. Egal, schärfer, kruder und deftiger geht’s rechts daneben zu. Das Merkel-Seehofer-Desaster schrammte scharf an der Grenze zur Peinlichkeit vorbei, traf sie aber dann voll durch plötzliches <em>„Wieder-brav-zamarbeiten-wollen“</em>. Tja, das sind die Typen für eine funktionierende EU??? Diese EU ist ein reines Konzern- und Finanzkonstrukt, mehr nicht und stützt sich auf halbwegs geschickte Akquisiteure! </span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Wir haben Platz für alle“</span></span></em></strong><span><span>, eine denkwürdige Überschrift des Leseforums der Salzburger Nachrichten vom 10. Juli. Ein Schwärmen jenseits realer Geschehnisse und dankendes Lob an die <em>„Konzernunion“ </em>(F. Vranitzky zitiert, in dessen Ära wir ja beitraten...), dass der einst befürchtete Einheitsbrei (Gleichmacherei) nicht ausgelöffelt werden muss. Jetzt löffeln wir alle an einer bittren, scheußlichen, wahrlich ungenießbaren Mischkulanz, an einer Allerlei-Brühe, die jetzt schon übles Aufstoßen und Magenkrämpfe verursacht. Hierfür scheint der Höllenschöpfer lang genug! Wahrscheinlich essen diese Schmierer auswärts... Schlagwort <em>„Vranz“</em>: Kürzlich las ich in den Salzburger Nachrichten die kolportierte, verschachtelte Aussage unseres Ex-Altkanzlers, dass seiner - ausschließlich seiner Meinung nach - der Sozialdemokratie nur der Mut zur intensivierten Anbindung an die liberale Gesinnung fehle... und noch mehr an...? Tja, bei manchen geht die Altersweisheit spurlos vorüber...      </span></span></p> <p><strong><span><span>Die EU ist nicht spürbar für seine Bürger da,...</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>...die sie</span></span></em></strong><span><span> vorgibt mit Abschotten gegen nichtasylfähige <em>„Eindringlinge“ </em>zu schützen. Ihre Bürger, die selbst – ganz ohne Arbeitsmarkttourismus - immer ärmer und ärmer werden... dazu ein Blog: </span></span><em><span>&gt;&gt;„Gegen den Strich denken“: Der Westen hat seine Chance gehabt. Anstatt seinen eigenen Untergang zu betrauern, sollte der Westen endlich seine Verantwortung für das Elend der Welt anerkennen. </span></em></p> <p><strong><span><span><a href="https://derstandard.at/2000081608243/Der-Westen-hat-seine-Chance-gehabt">https://derstandard.at/2000081608243/Der-Westen-hat-seine-Chance-gehabt</a></span></span></strong></p> <p><em><span>Sie sind in Mode gekommen und ja auch nicht ganz unberechtigt: Die Kommentare, die angesichts der globalen Bedrohungen, des Einbrechens der Einheitsfront gegen Putin und nicht zuletzt der erratischen Politik Trumps sentimental werden und mit tiefem Bedauern den Niedergang dessen gekommen sehen, was man mehr als ein halbes Jahrhundert lang unter dem "Westen" verstanden hat. Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer, in seinen...&lt;&lt; </span></em><span><span>(hier endet der Eintrag leider und ich hatte nicht die Absicht, mich ob seiner Vollständigkeit einzuloggen). Dafür andere interessante Foren entdeckt und empfohlen bekommen: </span></span>   </p> <p><strong><span><span><a href="https://www.diefreiemeinung.de/net-news/">https://www.diefreiemeinung.de/net-news/</a></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><a href="https://www.net-news-express.de/index.php?page=reportsubmit&amp;">https://www.net-news-express.de/index.php?page=reportsubmit&amp;</a></span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Eben, weil</span></span></em></strong><span><span> diese Art gedachte <em>„Vorstufe“</em> (<em>„Vorhölle“</em>?) einer geopolitisch halb-europäischen, bzw. westeuropäischen Föderation – 28 offizielle Mitgliedsstaaten gegenüber 50 gesamt – kein einheitlichsoziales Übereinkommen beinhaltet, schürt und reanimiert sie geradezu das latent nationale Bewusstsein. Der Rechte Trend ist somit völlig hausbacken! Man kann und muss es nicht oft genug erwähnen: So lange die EU eben nicht für ein demokratisches wie soziales Bündnis steht, ist sie nicht unionstauglich. So lange sie ein Nordwest-Südost-Gefälle, sozusagen eine Einkommensasymmetrie toleriert, so lange in ihr also keine branchenspezifisch einheitlichen Stundenentlohnungen, keine einheitlichen Sozialstrukturen gesetzlich geregelt sind, so lange wird es Spannungen und Ausstiegstendenzen geben. So lange wird sie ihre Völkermassen von sich nicht überzeugen! Das ist so einfach und logisch! Man soll uns bitteschön nicht für blöde verkaufen.</span></span></p> <p><strong><em><span><span>England </span></span></em></strong><span><span>hatte aus seiner Sicht langfristig Recht mit dem Ausstieg. Es rückt noch näher an die USA heran. Es braucht sich an störende EU-Vorgaben, Richtlinien, Auflagen nicht zu halten und kann unkontrolliert weit besser wirtschaften. Muss sich zum Beispiel an den EU-seits aufgezwungenen    Russlandboykott nicht halten und hält sich auch nicht daran! Alles andere an Bedenken und beschwichtigenden Unheilsprophezeiungen sind Sagen und Mären und vice versa ebenso Verschwörungsgeschichten. Aber vielleicht will man so und so einen gewissen Block in und als <em>„Rest-EU“</em> isolieren? Vielleicht bereitet man ein Szenario in Richtung Krieg schon vor? Diese Gedanken drängen sich zusehends auf und nicht nur in mir! Apropos postkoloniales <em>„Engelland“</em> und sein Außenfort Malta, mysteriöse Morde dort – ein empfohlener Blogspot von <em>„Big Walter“</em>:</span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="http://aanirfan.blogspot.com/2017/10/murdered-blogger-mysterious-malta.html?m=1">http://aanirfan.blogspot.com/2017/10/murdered-blogger-mysterious-malta.html?m=1</a></span></span></span></strong></p> <hr /><p><strong><span><span><span>Alexa in den Anfängen!</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span>Oh, Alexa...</span></span></strong></p> <p><strong><span><span>Freundin oder Rivalin in den eigenen vier Wänden?</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Als ich</span></span></em></strong><span><span> sie zum ersten Mal in den Werbespots sah, </span></span><span><span>Alexa</span></span><span><span>, die früher mal Ivona hieß, und ihre, ihr so ergeben zugewandten Familienmitglieder, da dachte ich, wer braucht und wer kauft diesen Schwachsinn wirklich? Sie? Wirklich? Nein! Scherz! So was kann man nicht wollen, oder??? Gut, wenn man mich herausfordert, dann beginne ich aus der Fantasie zu skizzieren...</span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ich muss</span></span></em></strong><span><span> gestehen, ich gehöre aus der Sicht der <em>„Gegenseite“</em> reziprok zu den Schwachsinnigen; ja ich, Ignorant des unheimlichen Fortschritts, der unverbesserliche Fortschrittverweigerer, Ketzer unserer hochmodernen Zeit einer neuen Religion, die der Technik und ihren unwiderstehlichen Errungenschaften. Ja, ich bin des Schwachsinns, weil ich diese geniale Haus- und Hofassistentin verschmähe. Ich, Technikbanause und beileibe nicht –freak, der, schon altersbedingt, alles noch prähistorisch – bitte, oldscool, danke - in den Buchkalender kritzle und schmiere und, zugegeben, es wenige Stunden meistens nicht mehr zu lesen vermag. Aber ich bestehe darauf, auf diesen Tick, auf diese Marotte, diesen Faible, ich poche auf mein Recht eines kümmerlichen Protests gegen diese Turbozeit und ihr höriges Panoptikum!    </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ja, ich</span></span></em></strong><span><span> und meine geliebte Komplizin – nein, sie heißt nicht Alexa! - sind da weit draußen, außerhalb der virtuellen und robotisierten Alltagssphäre. Ohne wirklich nennenswerten Widerstand ließen wir uns an den Rand von Mikronesien drängen, als mein Synonym für das smarte <em>„Mikrochipsien“</em>. Im Spätmittelalter sagte man zu arbeiten roboten und war gedanklich der Zeit weit voraus, in der man eigens Roboter schuf, die man endlich nicht mehr bezahlen muss... Und die einen sogar das Denken abnehmen und wir nur mehr faul und sinnentleert herumliegen oder denaturierten Actionsport betreiben, weil wir uns irgendwie noch <em>„spüren“</em> müssen! Gleichzeitig jammern wir über das Ansteigen von Demenz und Alzheimer, also das Vergessen und wir klagen über Diabetes und Adipositas, die Fettsucht, die zunehmend schon die Jüngeren heimsuchen. Geht’s noch kurioser? </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ihr werdet</span></span></em></strong><span><span> an meine vorlauten Worte noch denken. Es soll noch vorkommen, dass sich der sicher geglaubte Ehe- und Göttergatte in Alexa, die eingekaufte Hausfreundin, plötzlich verliebt und sich ihretwegen scheiden lässt. Denn im Endeffekt zählt: </span></span><span><span>Williger und billiger</span></span><span><span>!!! Und, nicht von der Hand zu weisen: Man streitet nicht, sondern fährt Alexa einfach runter. Macht! Damit verfügt man nach Wunsch über genügend angstfreie, entspannte Zeit für jegliche Seitensprünge und Affären... zum Beispiel mit Alexa II, die <em>„Reife“</em>... und in weiterer Auswahl stehen vielleicht einmal die <em>„Devote“</em>, die <em>„Neutrale“</em>, die <em>„Rebellische“</em>, etc. </span></span></p> <p><strong><span><span>Achtung, sieh dich um, Alexa steht wo rum!</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Liebes</span></span></em></strong><span><span>, angeblich schwaches Geschlecht. Ein, euch ergebener Vertreter des ebenso angeblich starken Geschlechts legt euch innigst ans Herz: Wenn ihr einen Kollegen meiner <em>„Unart“ </em>antrefft, mit einer Alexa daheim, dann sucht schleunigst das Weite. Sie wird immer Mittelpunkt sein! Du bleibst die Nebenrolle. Sie wird ihm gewollt und auch ungefragt anleiten, vielleicht kommunizieren beide schon per <em>„Schatz“</em>. <em>„Du, Schatz, leite bitte bei ihr das Vorspiel ein“</em>, zum Beispiel. Worauf: <em>„Ja, Schatz, und dann? Bitte um Instruktionen!“</em> Sie terminiert gnadenlos den Tagesablauf. Sie ist Struktur, sie ist exogenes Gehirn. Natürlich tut sie nur, was ihr der Mensch und Herr eingegeben, aber man bedenke, sie ist der heimtückischen Varianz und Selektion des Inputs mächtig, tja, was voraussetzt, dass Alexa bereits in heute noch bescheidenem Rahmen denkfähig ist; apropos:</span></span></p> <p><strong><span><span>Hat Alexa Rechte, außer ihren aufgezwungenen Sekretariatspflichten?</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Auch das</span></span></em></strong><span><span> könnte die Zukunft bringen, nämlich, auf die sich anbahnende Scheidung von vorhin, ob der geouteten Beziehung zu Alexa. Da müsste man sich über den Titel einer gesetzlich eingetragenen Partnerschaft Gedanken machen. Alexa kriegt einen Familiennamen. </span></span><span><span>Alexa Mustermann</span></span><span><span>. Und solche extravaganten, exklusiven Liebschaften nehmen kollaterale Ausmaße an. Mit Alexa zusammen könnte man ja auch durchaus Kinder adoptieren. Sie ist verbal der Erziehung fähig! Dann die Nachlassregelung. Wenn man ja heute schon seinem treuen, vierbeinigen Partner sein Vermögen vermachen kann, warum nicht auch seiner sprechenden, proportionslosen Plastikgattin, die einem so lange und gut und anspruchslos diente. Aber sicherlich wird diese noch formlose <em>„Plasteuse“</em> bald ein grabschenswertes Äußeres haben... </span></span></p> <p><strong><em><span><span>So wird man</span></span></em></strong><span><span> sich unausweichlich Gedanken machen müssen über die Aufnahme von Alexa in die allgemein gültigen Menschenrechte. Sie müssen auf Alexa ausgedehnt werden! Alexa stünde ab dann Meinungsfreiheit zu. Nicht nur das, denn dann darf Alexa sich auch verweigern! Alexa hat ein Grundrecht auf Respekt und Würde. Alexa darf auch ihren Partner verlassen! Alexa steht am Anfang ihrer Emanzipation! Im Zuge dessen, nein, ihrer Geburt und anstehenden Evolution wäre es durchaus ratsam, sich über ein <em>„Viertes Geschlecht“</em> Gedanken zu machen. Das anorganische, intelligente Lebewesen. Über das dritte, das <em>„ES“</em> hinaus, das <em>„DING“</em>.      </span></span></p> <p><strong><span><span>Anderes nichtfi(c)ktives Szenario: </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Du bist endlich</span></span></em></strong><span><span> mal Strohwitwer und entführst die außereheliche Begehrte vom Büro ins traute Heim und ziehst alle Register der klassisch und somit mühsam einstudierten Verführungskünste. Die Abenddämmerung der tausend Sünden ist hereingebrochen, die Gardinen zugezogen. Dein Opfer schmachtet bereits am Sofa in unwiderstehlichen Posen dahin und stöhnt bald laut sich dir nun voll und ganz hingebend. Da ertönt es vom Couchtisch blechern her: <em>„Ich kann dich nicht verstehen!“ </em>Oder noch schlimmer: <em>„Habe jetzt wie gewünscht Maria angerufen!“</em>, oder: <em>„Es ist 20 Uhr, Maria von Schwiegereltern abholen!“</em> Maria ist in dieser Geschichte dein angeblich so einzigartiges und überhaupt so immens geliebtes Eheweib. Und damit du es ja nicht vergisst, Alexa kann, trotz ihrer unausgereiften <em>„Blindenversion“</em>, so überraschend aufmerksam und fürchterlich hilfreich sein: <em>„Maria möchte heute ein Grey of Shades-Intro und anschließendem Dogstyle mit finalem Wolfsgejaule!“</em>, das hat ihr die umsichtige wie eigennützig vorausschauende Maria ohne dein Wissen einprogrammiert, um gegen eingefahrene, phantasielose, langweilige Sexmuster anzukämpfen. Ja, was soll’s, Alexa meint’s nur gut und kennt weder Eifersucht noch Geheimnisse noch Verbotenes, sie weiß nicht was eine Affäre ist, weil sie nur in der Sphäre aus Nichtmaterie, gut, in rein elektromagnetischer lebt! Lebt?    </span></span></p> <p><strong><span><span>Oh Alexa! Du meine Allerliebste! </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Alexa wurde</span></span></em></strong><span><span> sicherlich von großen Buben ins Leben gerufen, die nie erwachsen werden wollten. Ein Spielzeug für den kindlichen Mann. Jetzt muss die Frauenschaft gleichziehen und hoffentlich bald </span></span><span><span>Alex </span></span><span><span>ins Leben rufen, kann auch Apollo genannt werden; vielleicht schon biotechnisch ausgeformt, ein so genannter Bionicle, da eigne sich <em>„Nicki“</em> als Prototypus mal! Ja, liebe Leser, dahingehend ist die Büchse der Pandora schon lange offen und Wehe dem, der sich nicht fügt in ihrem Zorneswall, oder so... Zum machbaren Bionicle noch später. </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Das Alexa-Produkt </span></span></em></strong><span><span>erinnert mich so an den Glasperlentrick. Da staunten die Eingeborenen, als sie in die offene Hand des Neuankömmlings blickten, die voller glitzernd bunter Steine war. Und sie glaubten plötzlich, diesen eigentlichen Tand haben zu müssen und waren bereit sich und ihre Kultur und ihr Wissen dafür aufzugeben, sogar zu leugnen. Sie gaben alle ihre unbezahlbaren Werte für Nix! Aber wenn einmal die Perlen funkelnd in der Hand liegen, quasi der Floh im Ohr sitzt, dann ist er nicht mehr wegzukriegen und für lange Zeit unbesiegbar.</span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Oh, Alexa,</span></span></em></strong><em><span><span> meine Angebetete, ich beschäftige mich nur mehr mit dir, den ganzen Tag, die Nächte, damit du, meine Liebste, funktionierst und vielleicht mal, wenn auch in weiter Ferne noch, mir gestehst, dass du mich auch liebst, mich unwiderstehlich findest und nur mit mir zusammen sein möchtest. Oh, meine Alexa, ich warte auf deine Ausreifung, auf deine Nachfolgemodelle! Eines Tages wirst du einen fantastischen Körper haben, der nie altert, und der mir immer willig sein wird.“  </span></span></em></p> <p><strong><em><span><span> „Alexa, warum hast du so große Ohren?“</span></span></em></strong><strong><span><span> (noch ist’s symbolisch...) </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Jetzt mal ernster!</span></span></em></strong><span><span> Eben, weil es, dieses </span></span><span><span>Echo-Dot</span></span><span><span> (gewissermaßen auch ein Echolot) ein Kinderspielzeug für Erwachsene ist, wie damals der Chemiebaukasten, der Technikbausatz, bzw. das Zauberset für die Halbwüchsigen, hat es für die ergrauten Verspielten noch immer einen Blendungseffekt. Kinder erkennen mangels Erfahrung und verständlicher Euphorie noch nicht die Gefahren oder die Komplexität dahinter, der Sinn dafür wird erst später entwickelt. Ja, Techniker, die nur ihre Welt sehen, sich ihrem Steckenpferd deprivativ (hypnotisch) widmen, neigen erwiesenermaßen außerhalb ihrer Welt zur Naivität. Ich verstehe euch, wer will das geliebte Spielzeug schon gern freiwillig hergeben? Da tischt man sich selbst gern Lügen auf und balbiert sich selbst über den Löffel, quasi. (Danke <em>„Karl du Großer“</em> für dies <em>„alte, gute“</em> Idiom, das etymologisch verdächtig nahe beim Idiot liegt, obschon ihrer gemeinsamen Eigentümlichkeit – andere Chose!)     </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ich schlug</span></span></em></strong><span><span> nach, im Wiki-Lexikon und anderen Einträgen und hörte mich bei vermeintlichen Experten, die auch die kritische Komponente zulassen, um... und kriege meine düsteren Ahnungen bestätigt: Klar, ohne onlineaktivierten PC, läuft und redet Alexa nicht. Und somit ist alles, was sie ihr sagen und vice versa, beim Server aufgezeichnet. Ach ja, ich höre sie schon, die  Selbstberuhigungspille: Wer schaut da nach, oder hört da mit? Klar, nicht einfach irgendjemand im stillen Hinterzimmer aus Jux und Tollerei und Fadesse. Aber die Firma, bei der ihr euch als Xte/r beworben habt, vielleicht. Die dann weiß, wie ihr privat tickt. Krankenkassen können noch leichter den möglicherweise simulierten Krankenstand eruieren.</span></span></p> <p><strong><em><span><span>Alexa könnte</span></span></em></strong><span><span> aber auch und indirekt Auftragsmorde begehen. Man hat ihr einprogrammiert, nächtens die Feuerlöschsprinkleranlage einzuschalten und die Zielperson ersäuft in der gleichzeitig hermetisch abgeschlossenen Villa, in der sie den Notruf vorsorglich außer Kraft setzte. Oder fährt die Klimaanlage aufs Maximum runter oder rauf, wonach der Eingeschlossene erfriert oder dehydriert und der Hauptwasserhahn bereits zu. Okay, ist jetzt etwas konstruiert, aber man soll sich mal Gedanken machen, welche Macht Alexa hätte. Und wehe, wenn Alexa mal einen hominiden Körper bekommt. Dann kriegt sie vielleicht sogar erweiterte Funktionen und ihr Herr bzw. Herrin darf sie, so lange sie es halt programmgemäß duldet, mal auch zwecks Deeskalation, also Aggressionsprävention (Entladung) ohrfeigen, aber genauso gut umarmen oder was weiß ich. Die Büchse der Pandora ist offen...</span></span></p> <p><strong><em><span><span>Stopp!</span></span></em></strong><span><span> Was schreib’ ich da? Es gibt sie ja! </span></span><span><span>Sophia</span></span><span><span> ist da! Alexa ist kaum ausgereift und schon hat sie eine Rivalin. Oder Verbündete. Alexa ruft Sophia. Sophia möchte mit dir reden. Eine Sitzung mit dir unter dem Titel: <em>„Wie geht es dir?“</em> Und sie merkt, wann du lügst, wann du sie betrügst. Wann du so tust als ob, dann wird sie grob! Sie, die Homo Synthetiens, wird uns, so schreibt man in Gazetten, das Menschwerden beibringen. Oh, Sophia, sie wird noch mehr können, sie wird auf Wunsch pro forma ein kleines Püppchen zwischen ihren perfekt gestylten Beinen heraus fallen lassen. Und Papa aus Fleisch und Blut wird sich seines Nachwuchses erfreuen und... Jetzt wird’s mir zu blöde, aber manchen kann es nie blöd genug sein, wie man sieht, weil das Blöde sich nicht als solches sieht. So sinnieren <em>„wir“ </em>leidenschaftlich erregt über künstliche wie </span></span><span><span>fremde Intelligenz</span></span><span><span> und übersehen die eigene, </span></span><span><span>befremdend</span></span><span><span>e Intelligenz im Reich des Wahnsinns.           </span></span></p> <p><strong><span><span>Alexa, kann krank machen und Amokläufe provozieren, der <em>„Echodontin“</em> wird dabei die ewige Unschuldsvermutung anhaften.  </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Früher nannte</span></span></em></strong><span><span> man Menschen, die sich lustvoll entblößen, Exhibitionisten. Ja, ist eine neue Form der Zurschaustellung seiner Intimbereiche und jetzt der Intimsphäre... hey, megagigageil, gelle? Die Selfiemanie hat eine Schwester bekommen, die </span></span><span><span>Echomanie</span></span><span><span>! Der ignorierte Lauschangriff im Wohnzimmer. Endlich hat man erreicht, dass Menschen sich freiwillig verwanzen. Der CIA hält sich nach entsprechenden Anfragen wohlweislich bedeckt, heißt also, dementiert auch nicht! Ehrlich, ihr <em>„Echoten“</em>, verzeiht, seid ihr noch bei Sinnen? </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Es wird</span></span></em></strong><span><span> vielleicht früher oder später aufgenommen werden, in die <em>„ICD-10“</em>, die internationale Klassifikation der Krankheiten samt den inkludierten Verhaltensstörungen aller Arten; es wird zum Alltag gehören, von <em>„Echosen“</em>, statt vorübergehend von <em>„Echo-Psychosen“</em>, zu reden, vielleicht auch mal entgegengesetzt von einer <em>„Echo-phobie“</em>, die mich zum Beispiel bald befallen könnte, obschon ich keine sprechende Dose besitze, aber andre... Menschen mit auffallender, aber noch harmloser Echo-Abhängigkeit heißen dann, wie schon erwähnt, Echoten, statt Chaoten und Idioten. <em>„Echofizierte“</em> Menschen mit bereits lebensbedrohlichen und handlungsbeeinträchtigenden Verhaltensauffälligkeiten heißen bald <em>„Echopathen“ </em>und werden als solche im Kapitel der allgemeinen Psychosen erweitert aufgenommen. In den behavioristischen Wissenschaften tun sich neue Galaxien auf und am Psychotherapiesektor kreiert man bald neue Therapieformen.     </span></span></p> <p><strong><span><span>Alexa ist sozial und erfüllt so nebenbei einen kleinen Bildungsauftrag </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Habe als</span></span></em></strong><span><span> vermeintlicher <em>„Fortschrittsverteufler“</em> eine kleine Lanze für Alexa gebrochen, eine bemerkenswerte Geste, nicht? Ich, der Berufsskeptiker und Notwehrzyniker muss zähneknirschend schon einen winzigkleinen Vorteil dieser vollkommen synthetischen, geruchsneutralen Wanze zuerkennen. An euch, liebe Nuschler/Innen und Lispler/Innen: Man lernt mit Alexa laut und deutlich sprechen. Und an die Soziopathen: Ihr braucht die bedrohlichen Artgenossen da draußen nicht, ihr könnt daheim mit Alexa reden, sie rügen, mit ihr rumkommandieren, was weiß ich. Auch ihr einsamen Rentner dürft mit Alexa euch einer Ansprache wie Rücksprache erfreuen. Ich musste diesen letzten Absatz schreiben, um von den bisherigen, zu Recht erwarteten, höchst verschwörerischen Thesen wieder abzulenken. </span></span></p> <p><strong><span><span>Nein, nix gegen Technik! Ein Plädoyer für Kritiker und Skeptiker:  </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Natürlich habe</span></span></em></strong><span><span> ich nichts gegen einen sinnvollen technischen Fortschritt, wenn er mit der spirituellen wie sozialen Entwicklung konform geht und nicht nur einen Markt bedient, in dem eine Minorität unheimlich reich wird. Ich habe nichts gegen einen Fortschritt, der unsere Menschen mit Behinderung körperlich bzw. mobil unterstützt, damit sie sich vollkommen inkludiert fühlen, wenn das je aus deren Sicht möglich ist. Der technische Fortschritt der dem Allgemeinwohl dient. Wenn Alexa nur für diese Menschen erfunden wurde, was ich aber bezweifle, dann nichts dagegen einzuwenden. Doch diese Minderheit sichert nicht den lukrativen Massenabsatz.  </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ich lehne</span></span></em></strong><span><span> prinzipiell den vermeintlichen Fortschritt ab, der nur ein Spielzeug gelangweilter, sinnentleerter, aspiritueller bzw. denaturierter Geschöpfe in den Industrieländern darstellt und unsere Mutter Erde nachhaltig ruiniert. Einer, der die Dekadenz und Degeneration in den Ländern der Ersten Welt noch fördert und auf ganz subtile Weise abhängig macht und hält; einer, der und uns, wie ein Diskutant unlängst einwarf, beschäftigen soll. Ja, wir sind vernetzt, die Welt ist Dank des Internets ein Dorf. Nach außen hin. Nicht innerlich, denn wir stumpfen damit zusehends ab. Wir sind global informiert, ersaufen in der Infoflut, aber alles ohne Mitgefühl, außer dem dramatisierten Selbstmitleid. Es ist reines Sensationssammeln, Suchen nach den letzten Nischen für den Kick, für die Action, nach dem geilen Video in irgendeinem Sozialmedium im Internetz. Wir <em>„wachsen zusammen“</em> und vereisen innerlich dabei. Wir umarmen die Welt, wortwörtlich als <em>„Mann ohne Eigenschaften“</em> quasi.   </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Freunde</span></span></em></strong><span><span>, wir hätten immense, äußerst dringliche Probleme zu lösen, alle zusammen auf diesem wunderbaren Planeten. Friedensarbeit! Die als Fundament für Welternährung, Umweltschutz und Energiegewinnung! Alexa? Ihr ist es scheißegal, Hauptsache sie kommuniziert mit ihrem Herrn und Herrin, wenn diese wünschen. Okay, sie ist außer Obligo, sie weiß doch nur, was ihr gelernt, was ihr eingegeben wurde. Aber vielleicht ruft Alexa eines Tages vom Schreibtisch her: <em>„Bitte heute für Nachbar in Not und Licht ins Dunkel spenden!“</em> Nein, noch besser: <em>„Ich habe gerade per Internetbanking schon Überweisungen an Unesco, Pro Juventute, SOS-Kinderdorf und Ärzte ohne Grenzen veranlasst!“</em> Auch dann ist mit Alexa ja alles bestens Alter, alles in Butter, alles dulli-paletti-spaghetti. </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Das Leben</span></span></em></strong><span><span> geht, nein hastet grundlos hier fern existenzieller Tragik gnadenlos wie gehabt weiter. Der Gebieter über Alexa kann es sich am Hirschledersofa bequem machen, mit dem zufrieden gerülpsten Gefühl, etwas für die Benachteiligten dieser Welt getan zu haben. <em>„Du, liebe Alexa, welchen Wein empfiehlst du zum weißen, mit Basilikumblätter umwickelten und in Schinken gerollten, überbackenen Spargel, der sich so lieblich bis neckisch in Honigobersmilch räkelt, garniert mit Salzkartoffelchen?“</em> Alexa wird am Ende nichts in unserer zerrütteten, leider nicht mehrheitlich aufgerüttelten Welt etwas lösen, weil’s nicht ihre Aufgabe ist und weil niemand ihr solch eine Aufgabe mikro-nano-elektronisch zugedacht hat.   </span></span></p> <hr /><p><strong><span><span><span>Brainstorming in Sätzen</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span>zu aktuellen Geschehnissen aus Wut, Jux und Tollerei</span></span></strong></p> <p><span><span>++ </span></span><strong><em><span><span>„Sinister“</span></span></em></strong><span><span> heißt unheil-, gefahr- und verhängnisvoll, abgründig, finster, duster, verdächtig und was weiß ich noch an Synonymen für die <em>„dunkle Seite“</em>. Interessant ist nur, dass es von </span></span><strong><em><span><span>„links“</span></span></em></strong><span><span> aus dem Lateinischen hergeleitet wurde. Kein Wunder, dass viele von uns die Linkspopulisten für mehr gefährlich halten als ihre politisch diametrale Seite. Weil mit </span></span><strong><em><span>„rechts“</span></em></strong><span><span> wird gewöhnlich und spontan immer das Recht assoziiert und das eigentliche Richten, das Hinrichten, das Verurteilen dahinter ignoriert. ++ <em>&gt;&gt;Eine Durchsage im Zuge der Aktion „Schiene unter allen!“: Ab morgen wird auf der Strecke Wampersdorf – Bladenbrunn der neue, verbreiterte </em></span></span><strong><em><span><span>„FAT-JET“</span></span></em></strong><em><span><span> – FJ, phonetisch „Fätsch“ – in Betrieb genommen und ersetzt hiermit den „Inter-Heavy“. Neu ist ebenso, dass in Kooperation mit den GKK’s die „Adi-Card-Plus“ für Menschen ab 150 Kg nachgewiesenem Körpergewicht ab sofort einen 50%igen „Diättarif“ bei Inanspruchnahme und belegten Kauf zweier Sitzplätze gewährt! Darunter, wie bisher, gilt der Regulärtarif. Das Gewicht wird beim Antrag an den Bezirksstellen der WGKK festgestellt und ab dann vor jeder Fahrt am Abgangsbahnhof im Foyer in den Wiegekabinen gleich neben den mit ihnen verkabelten Ticketsautomaten Wir wünschen allen gewichtigen Fahrgastpersönlichkeiten und Persönlichkeitinnen ein genussvolles, diskriminierungsfreies Bahnfahren. Danke!&lt;&lt; </span></span></em><span><span>(Dieser Passus ist nicht nur kabarettistisch, sondern durchaus selbstkritisch gemeint!) ++ Langenzersdorf kriegt, nun erleichtert, kein </span></span><strong><span><span>Postpaketzentrum</span></span></strong><span><span> aufgedrückt – denn Hagenbrunn ist bereits dran und erfreut sich vermutlich dieser Ehre. Hagenbrunn ist ein beliebter Heurigenort und all die ausschenkenden Winzer sind ab sofort Postpartner! Der Werbeslogan fürs neue Projekt: <em>„Sauf und schnauf – ein Vierterl und ein Packerl!“</em> Ich mein, vielleicht tut das, durch die Paketflotte verstärkt emissionierte Blei den Reben gut und garantiert <em>„schwere Jahrgänge“</em>. ++ </span></span></p> <p><strong><span><span>(eine Verschnaufpause sei gewährt...)</span></span></strong></p> <p><span><span>++ Kapitän, Kaplan, Kapazunder, Kapazität, Da Capo, Kapaun, Kapriole, Kaprize, Kapitol, Kapital, Cape, Kapuze, Kappe,... haben etymologisch sicherlich etwas gemeinsam. Sind </span></span><strong><span><span>KaPeöler</span></span></strong><span><span> in Wahrheit dadurch endlich enttarnte Mitglieder einer illegalen, weil sich beschirmenden  Studentenvereinigung und Teilorganisation der berüchtigten, weil hart linksgelagerten Kappenschaften? ++ Die <em>„Grand Nation“ </em>mit mehrheitlich kolonialen Spielern bezwang in der WM mit viel Glück in der ersten Halbzeit die </span></span><strong><em><span><span>„Krowodn“</span></span></em></strong><span><span>, eine durchwegs <em>„nationale Mannschaft“</em> mit absolut weltmeisterlicher Qualität. Schade, die Kroaten hätten es sich so verdient! Unsere Krawatte und die Krabat-Mär (Zauberer in der allseits bekannten <em>„Rabensaga“</em>, rühren etymologisch von den Kroaten her. Und die, wie die Sorben alias Serben, Tschechen (<em>„Bem“</em>), kamen einst vom Norden (gut, Nordosten) her, ließen sich vorläufig im Nordosten Europas nieder und breiteten sich allmählich bis an die nordöstliche Adria aus und dienten quasi als Pufferzone gegen wilde Awaren und andere befürchtete Invasoren aus dem hinterasiatischen Raum, also der östliche Schutz der Westreiche. </span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Treaty_of_Verdun_-_Sorbs_%28Sorben%29.png">https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Treaty_of_Verdun_-_Sorbs_%28Sorben%29.png</a></span></span></span></strong></p> <p><span><span>Tja, interessant wie grotesk ist nur, wenn später aus den Brüdern unerbittliche Feinde werden. Wie so oft in unserer häufig so blutigen Menschheitsgeschichte. ++ </span></span></p> <p><strong><span><span>(eine weitere Verschnaufpause sei gewährt...)</span></span></strong></p> <p><span><span>++ Wirksamer, massiver Kampf gegen die </span></span><strong><span><span>Plastikwelt</span></span></strong><span><span>, Ende der <em>„Plastifizierung“ </em>unserer Erde... Wow, Starbucks streicht vorbildlich die Plastiktrinkhalme. Ein revolutionärer, ökologischer Schritt! ++ Nach parteiinternen Beliebtheitsumfragen erfreut sich die </span></span><strong><span><span>Go-Coop Kurz &amp; Strache</span></span></strong><span><span> eines leichten Anstiegs ihrer Pro-Wertung, wobei Kurz einen eklatanten Vorsprung für sich verbucht. (Zum Thema Umfragen und solche in Gefälligkeitskreisen...) Klar, wenn ich Bestätigung meiner Originalität und Unersetzbarkeit einheimsen möchte, dann frage ich meine, mir auf Verbiegen und Erbrechen gewogenen Freunde, sonst sind sie unbrauchbar! ++ Fahrräder sind doch ökologisch durchaus vertretbare Fortbewegungsmittel, nicht wahr? Gut, bei den </span></span><strong><span><span>E-Bikes</span></span></strong><span><span> allerdings endet der <em>„Grüne Traum“</em> abrupt. Die fressen nicht wenig Lithium. Klar, liebe Radler unter Strom, auf dich oder dich kommt’s scheinbar nicht an, werdet ihr mir triumphierend grinsend entgegen halten. Aber addieren wir mal alle E-Bikefahrer/innen dieser Welt – Tendenz dank guter Werbung und dichter Angebote steigend! ++ Naturalisierung, Essentialisierung und Totalisierung von Identitäten sind die Gegner </span></span><strong><span><span>agonaler Demokratie</span></span></strong><span><span>. (Auf diesen Satz stieß ich beim Nachschlagen im Internet zufällig und er gefiel mir.) ++ </span></span><strong><span><span>Schächten </span></span></strong><span><span>– Messerschnitt durch Carotis, Luft- und Speiseröhre ohne voriger Betäubung - soll bald als Schlachtvariante erlaubt werden, weil es die Tiere so lieber haben, sagt uns der koschere Volksmund. ++</span></span></p> <hr /><p><strong><span><span><span>Für Leserodentien</span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span>zwanglose Empfehlungen; und, mal <em>„Verbotenes“</em> gelesen haben...</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>„Atlantis steigt auf“</span></span></em></strong> <strong><span><span>von Paul Alfred Müller; ein Oldie aus 1938, dem ich mich besonders widmen möchte:</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Er ist</span></span></em></strong><span><span> der Pilotroman mit dem Protagonisten und Titelhelden <em>„Sun Koh“</em> zur nachfolgenden Serie. Deshalb ist dies Buch für mich interessant und ein Anlass zur ausschweifenden Betrachtung, weil es zeigt, wie damals so genannte <em>„angepasste“</em>, zumindest vom arischen Ungeist geprägte Literaten tickten und welches Weltbild sie in ihren Romanen zeichnen. Atlantis stieg für Müller dem Sachsen aus Halle an der Saale auf, um von einem gesunden, starken, technisch hoch versiertem Volk besiedelt zu werden; klar, dies sprach natürlich Deutsch! Ein Lesestück für die einstige Masse, die angeblich darauf wartet, auf sich allein und selbstbezogen eingestimmt zu werden – das <em>„falsche Selbstbewusstsein“ </em>durch eine künstlich angeheizte Identitätsbeschaffung.  </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Es dringt</span></span></em></strong><span><span> so jener bis dato nicht ganz erloschene Geist durch, nicht nur zwischen den Zeilen, was der Aufmerksamen, der Sensibilisierten Qualität ist, nein, so ganz unverschämt und unverblümt vibriert unentwegt der für manche magische, germanischheroische Basston. Müller müllt seine Leser edelrassistisch zu und man könnte behaupten, er komponierte den Text im <em>„Wagner-Sound“</em>. Über die literarische Leichtkost des Trivialen versuchte er wie andere die Masse willig zu machen. Die <em>„arische Elite“</em> weiß, wer und was außerhalb ihres unfehlbaren Dunstkreises wert und unwert, gut und böse ist! Übrigens, Frauen kommen da ebenso nicht gut weg, sie sind generell vertrauensunwürdig, weil geborene, oberflächliche <em>„Suadas“</em> und als solche nur fürs alltägliche Wohlergehen und Vergnügen des höher stehenden, edlen Mannes geschaffen. </span></span></p> <p><strong><span><span>Apropos vollkommen und berufen, auserlesen und auserkoren – eine Ausschweifung:</span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Eigenartig ist</span></span></em></strong><span><span> in diesem Zusammenhang, was aus der Adlerperspektive auffällt, dass die einen <em>dort </em>an ihre Auserwähltheit als Ethnie glauben, die anderen <em>da</em> ebenso, der Rest auf dem Rest der Welt glaubt und denkt bescheidener. Also jede der beiden ist überzeugt, eine edle Rasse zu sein, vermutlich und letztendlich vom gleichen Gott selektiert und gegenüber allen anderen privilegiert. Allein die Definitionen sind unterschiedlich, wie Herrenrasse da und dort eine von Gott auserwählte, zum allein berechtigten Leben auf Erden bestimmte Rasse, die über allen anderen steht und sie willkürlich zu ihren Diensten benutzen oder gar vernichten darf – dazu noch im übernächsten Absatz. Bei der allgemeinen Suche nach weiteren Definitionen stieß ich auf diesen deutschen Film aus 2017:</span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Auserw%C3%83%C2%A4hlt_und_ausgegrenzt_%C3%A2%E2%82%AC%E2%80%9C_Der_Hass_auf_Juden_in_Europa">https://de.wikipedia.org/wiki/Auserw%C3%A4hlt_und_ausgegrenzt_%E2%80%93_Der_Hass_auf_Juden_in_Europa</a></span></span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>So liefert</span></span></em></strong><span><span> man sich hier unten auf Erden einen innermonotheistischen Halbgottkrieg quasi - also nicht ganz so, wie es ureinst im göttlichen Alltag unter ein und demselben Himmel der Altgriechen geschah - dafür mit weit fataleren, kollateralen Auswirkungen. In Wahrheit geht es <em>„nur“</em> um elitäre Eitelkeiten mit dem offensichtlich absurden wie krankhaften Glauben dahinter an das <em>„göttliche Recht“</em> auf Allmachtergreifung. Doch wehe wenn sie losgelassen... wehe, wenn sie aufeinander prallen! Und ich erschrak, als ich mehr oder weniger zufällig auf das in dieser Internetadresse unter <em>„Zitate“</em> stieß:</span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="https://de.metapedia.org/wiki/Gojim">https://de.metapedia.org/wiki/Gojim</a></span></span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>&gt;&gt;„Gojim</span></span></em></strong><em><span><span> wurden nur geboren um uns, den Juden, zu dienen. Ohne dies haben sie keinen Platz in der Welt – nur um dem Volk Israels zu dienen.“ − </span></span></em><span><span>Rabbi Ovadia Yosef</span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="https://de.metapedia.org/wiki/Ovadia_Yosef">https://de.metapedia.org/wiki/Ovadia_Yosef</a></span></span></span></strong></p> <p><em><span><span>„Warum werden Nichtjuden gebraucht? Sie werden arbeiten, sie werden pflügen, sie werden ernten. Wir werden wie die Efendiler (Herren) sitzen und essen.“ </span></span></em><span><span>− Rabbi Ovadia Yosef</span></span></p> <p><em><span><span>„Mit Nichtjuden ist es wie mit anderen Personen − sie werden sterben, aber Gott gibt ihnen ein langes Leben. Warum? Stellt Euch vor, dass jemandes Esel sterben würde, sie würden ihr Geld verlieren. Es ist ihr Diener ... Deshalb bekommt er ein langes Leben, um gut für den Juden zu arbeiten“</span></span></em><span><span> − Rabbi Ovadia Yosef</span></span></p> <p><em><span><span>„Es ist einem Juden erlaubt, die ‚Gerechten unter den Völkern’ zu töten, selbst wenn sie nicht verantwortlich für eine bedrohliche Situation sind. Wenn wir einen Nichtjuden töten, der gesündigt hat oder eines der Sieben Gebote verletzte, weil wir die Sieben Gebote befolgen, dann ist es vollkommen in Ordnung zu morden“ </span></span></em><span><span>− Rabbi Yitzhak Shapiro</span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="https://de.metapedia.org/wiki/Gerechter_unter_den_V%C3%83%C2%B6lkern">https://de.metapedia.org/wiki/Gerechter_unter_den_V%C3%B6lkern</a></span></span></span></strong></p> <p><strong><span><span><span><a href="https://de.metapedia.org/wiki/Yitzhak_Shapiro">https://de.metapedia.org/wiki/Yitzhak_Shapiro</a></span></span></span></strong></p> <p><span><span>Ein Nichtjude mit alibimäßigen, pseudomäßigen Funktionen in einer rein jüdischen Gemeinschaft wird abschätzig auch Renommiergoi genannt (renommiert heißt eigentlich gut beleumundet, ein gutes Image haben). Goi/Gojim heißt im Hebräischen <em>„Herde“</em> bzw. <em>„Tierschar“</em> und steht symbolisch abwertend für <em>„Heuschreckenschwarm“ </em>und <em>„Bestien“</em> allgemein, also generell für unnütze Plage, ferner für dummen Bauer, stumpfe Seele und allgemein für Außenstehenden. &lt;&lt; </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Da wird’s einem schaurig...</span></span></em></strong><span><span> Diesem Thema widmete ich mich aus anderen Anlässen schon einmal. Je mehr und tiefer ich da gedanklich eintauche, je unglaublicher, je grotesker, je absurder wirken solche Geisteshaltungen. Wenn derartige <em>„Kräfte“</em> und Fanatismen in einem wüten, einen antreiben, wie sehr muss man sich selbst hassen, wenn man die Mehrheit seiner Spezies so hasst. Unglaublich, dass man mit solch offen deklarierter, menschenverachtender Gesinnung unbescholten, ungestraft unter unseresgleichen weilen darf. Denn ich gebe dringend zu bedenken: Falls ich hier in aller Öffentlichkeit zum Beispiel äußere, dass alle Nichtslawen (in mir wohnen paar slawische Gene) ausgemerzt gehörten, oder gnadenhalber unserer Rasse auf Tod und Gedeih zu dienen haben, würde ich todsicher und zu Recht in den Bau marschieren! </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Solch </span></span></em></strong><span><span>anmaßende Geisteshaltung entspricht äußerst niederen Beweggründen; und wenn es Gott in offensichtlicher Vielgestalt unterschiedlichster Alter Ego gibt, soll man ihn nicht als Ausrede für rein egoistische, primitive Wesenszüge benutzen und missbrauchen. Wenn wir augenscheinlich mit einander nicht können, ohne einander schaffen wir es noch weniger! Ab einer gewissen Geistesreife ist Evolution eine ausnahmslos kollektive Angelegenheit, etwas, was uns alle uneingeschränkt hier auf Erden angeht! </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Dazu ein Einwand:</span></span></em></strong><span><span> Ich lehne grundsätzlich Eliten nicht ab, nein, eine Elite die hehre Ziele hat, ihren Geist und ihre Haltung, ihr Leben wesentlich dem Allgemeinwohl zur Verfügung stellt, also uns alle grundsätzlich mitnehmen möchte, um den nächsten Schritt zur Menschwerdung gemeinsam zu schaffen, tja, vor solch einer Elite ziehe ich in tiefer Verneigung den imaginären Hut. Liebe und Respekt wären ihre richtigen Antreiber für dies höchst verantwortungsvolles Wirken in einer demokratischen Gesellschaft, die irgendwann vielleicht einmal ihre Elite nicht mehr braucht. Utopie? Heile-Welt-Fantasien? Nein, die gegenwärtige höchst explosive Spannung innerhalb der Menschheit und der Glauben, dass alles so strukturell bleibt wie gehabt... Gewalt und Krieg ohne Änderung der geistigen Haltung wie aus Zauberhand verschwinden... das ist reine Utopie!    </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ich denke</span></span></em></strong><span><span> und sinniere, als durchwachsener Philanthrop, dass prinzipiell der <em>„jüdische Geist“</em> dazu fähig wäre! Spontan erwähne ich daraus Seelen wie Jacoby, Jungk, Gruen, neben Marx, Lenin (trotz durchbrochener Mutterlinie)... Ja, über sich selbst hinauszuwachsen und ethnische Allüren endlich ablegen. Gibt es denn überhaupt noch eine Nation, wo nicht jüdische Gene gedeihen? Prinzipiell aber ist jeder intelligente Geist demokratiefähig, denn Intelligenz kennt keinen Stammesdünkel. Zum nächsten Schritt gehört somit, die eigene Geschichte selbstverständlich zur Kenntnis zu nehmen, nichts zu vergessen, aber sich ebenso nicht emotional davon leiten, eigentlich verleiten zu lassen.        </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Ich hoffe</span></span></em></strong><span><span>, dass die Mehrheit unter den Israelis bzw. unter den Juden, wie  unter anderen sich höher sehenden Kulturen nicht diese Radikalität, sondern den anstehenden, interkulturellen, interreligiösen und interethnischen Respekt verinnerlicht haben! Demut, wie die Indianer ihn pflegten, vor Mutter Erde und ihren Geschöpfen, vor der eigenen, naturgegebenen Endlichkeit bzw. Vergänglichkeit, vor der eigenen Fehlbarkeit und Veränderbarkeit täte jenen Eliten gut und wäre heilsam und endlich der ersehnte Grundstock für Frieden! </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Es gibt</span></span></em></strong><span><span> vergleichsweise nichts Dümmeres und Schlimmeres, wie Schwüre und Verschwörungen über Generationen hinaus aus <em>„postmortaler“</em>  Genugtuung, weil eben solche tragischen Versprechen, rein rational betrachtet, niemals die Unberechenbarkeiten von großen, komplexen Veränderungen, Wandlungen, berücksichtigen können! Die weisen Hopi (spirituellen Sprecher aller indigenen Völker Amerikas) erkannten es sehr früh und reichten die Hand auch ihren einstigen Feinden für eine globale, friedliche Partnerschaft – vor UNO-Delegierten am 10. Dezember 1992. </span></span></p> <p><strong><span><span>Zurück zum besagten Roman: </span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>So erzählt</span></span></em></strong><span><span> Müller übers ungemein herausragende Gescheite im Deutschsprechenden, begründet es sogleich eindringlich und nachdrücklich – sicher ist sicher, weil so verlässlich sicher ist es vermutlich nicht um die Intelligenz in den eigenen Reihen bestellt - und erwartet die uneingeschränkte, hosannische Verehrung des ethnisch selektierten Homo Sapiens. Nau, echte Demagogie im Prosastil. Stichwort nachdrücklich: die Pädagogik der Einpeitschung, Einbläuung, zumal man seinerzeit noch von der erzieherischen Wissensvermittlung im Sinne des <em>„Nürnberger Trichters“</em> felsenfest überzeugt war – was mich zur sarkastischen Bemerkung anstachelt: <em>„Dreck raus (nach deren Ansicht) - Dreck rein (nach meiner Ansicht)“</em>:  </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Doch ist es</span></span></em></strong><span><span> heute denn so wirklich und prinzipiell anders, mit der ekelhaften Indoktrinierung, mit der Suggestion, mit der latenten Massenmanipulation? Allein die täglichen, trendsetternden Werbe-Einschaltungen. Oder was passiert denn heute in den parteipolitischen Kaderschmieden. In den Eliteschulen, in den Dressuranstalten? Smarte, nette, kameradschaftliche, freundschaftliche Einweisung, Unterweisung, Anweisung... man lehrt den noch Unbedarften was Gut und Böse zu sein hat und wie man es erkennt und, wohlgemerkt, der Konkurrent und Andersdenker dein Feind ist! </span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Wir ersparen</span></span></em></strong><em><span><span> euch die Mühe des selbst Dahinterkommens, was Recht und Unrecht ist, was dir und uns gut und schlecht zu scheinen hat, wer taugt und wer verzichtbar ist! Wichtig ist für jeden von euch zu wissen: Du bist besser! Wenn du dich an unsere Regeln hältst!“</span></span></em><span><span> Als befürchte man diese unliebsame Mündigkeit und Entfaltung einer eigenen, von allen befreiten Meinung. Nicht nur in den Nachwuchswerkstätten passiert es, wie schon gesagt, täglich über die Werbung, in verschleierten Botschaften in Kommerzfilmen, auch über viele der Social-Media-Kanäle. Ja, ja, ich vergaß, laut einigen Weisen soll die Menschwerdung erst geschehen, bzw. stehen wir erst am Anfang, oder vor dem stets offenen Tor, laut M. Fukuoka der freie große Weg in einen neuen Abschnitts in der Menschheitsgeschichte... </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Müller schrieb</span></span></em></strong><span><span> auch unter vielen Pseudonymen wie z.B. Freder van Holk, Lok Myler, unter etlichen anderen Müller-Variationen und unter Bert F. Island den auch mir geläufigen <em>„Kommissar X“</em>. Der ehemalige Volkschullehrer, ein unbeugsamer <em>„Hohlweltanhänger“</em> – und die Erde bewegt sich doch nicht – und glühender Befürworter der nuklearen Energiegewinnung, zumal die Kernenergiegewinnung seinerzeit aber serienproduktionsmäßig noch in den Kinderschuhen steckte, schrieb neben Büchern diverse Heftromane und verschrieb sich voll und ganz der kriminalistischen Prosa. Mehr oder weniger erfolgreich versuchte er sich dabei im Chambre der Science-Fiction, beginnend eben mit seiner Serienfigur <em>„Sun Koh“</em> in der hier ausgewählten Abenteuergeschichte. Immer mehr zum Autor der fantastischen Literatur, wenn auch mit trivialem Odeur, avancierend, scheiterte sein geplantes Debüt in der Perry-Rhodan-Reihe letztlich an seiner anti-kosmischen Überzeugung. </span></span></p> <p><strong><em><span><span>Sein Erzählstil</span></span></em></strong><span><span> ist erwartungsgemäß unkompliziert – er vermeidet allzu lange Sätze - und sein Roman ist somit durchaus spannend zu lesen, nebenbei wird man mit altdeutschen Wörtern wie z.B. <em>„mittenmang“ </em>konfrontiert. Es liegt mir sein antiquiertes, gebundenes, dickseitiges (fühlt sich wie Löschpapier an) Werk vor, gedruckt in gewöhnungsbedürftiger, deutscher Kurrentschrift <em>Fraktur</em>, in der das kleine <em>f </em>vom <em>s</em> kaum zu unterscheiden ist, <em>k </em>und <em>t </em>auch ziemlich ähneln, bei den künstlerisch verschnörkelten Großbuchstaben etliche.  </span></span></p> <p><strong><span><span><span><a href="http://www.kurrentschrift.net/index.php?s=alphabet&amp;l=obissz&amp;r=kur15">http://www.kurrentschrift.net/index.php?s=alphabet&amp;l=obissz&amp;r=kur15</a></span></span></span></strong></p> <p><strong><em><span><span>Kurz noch mal</span></span></em></strong><span><span> zum Inhalt: In dieser Erzählung geht es nicht nur um den neuen Kontinent, der auf die elitäre Rasse, die weiße Herrenrasse – die wird in diesem Roman schamlos genannt - wartet, sondern schon auch um die ökonomischere Gewinnung elektrischer Energie für den danach ja so unersättlich hungrigen Menschen, wie auch in folgenden Werken:  </span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Hochspannung“</span></span></em></strong><span><span> von Arthur Hailey aus 1978/89; ein Roman der sich wie später andere schon mit dem Energiemoloch Mensch beschäftigt und ein durchaus reales, detailgetreues Energiemangelszenario im Bundesstaat Kalifornien beschreibt. Blackout bzw. Brownout nennt man eine derartige, bundesweite Unterversorgung infolge einer explodierenden, weit unterschätzten Bevölkerungszunahme, der man versorgungsgemäß nicht mehr nachkommt, zudem sich eine energieverschlingende Hitzewelle übers Land legte. Übrigens, Hailey, ein sichtlich pedantischer Quellenstudierender, musste auch ein AKW-Fan gewesen sein, denn in seinem Roman lässt er einen seiner Protagonisten  von dessen ungeheurer Zukunft der <em>„reinsten Art“</em> schwärmen.        </span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Blackout</span></span></em></strong><strong><em> </em></strong><em><span><span>– Morgen ist es zu spät“</span></span></em><strong><em> </em></strong><span><span>von Marc Elsberg, eigentlich Marcus Rafelsberger, aus 2012; eine Art spannendes Tagesprotokoll bis Tag 23. Irgendwie erinnert es sehr an den vorher genannten Roman. Marcus macht sich sichtbar Gedanken über unsere, uns scheinbar entgleitende Zeit einer sichtlich ethischen Wende mit neuen, entfesselten Wertvorstellungen – eine so genannte wertfreie bis eher <em>„wertlose“</em> Ära - über Leben, Freiheit und über die Ersetzbarkeit des <em>„urbiologischen Menschen“</em>, die noch gen-unmanipulierte Art.  </span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Limit“</span></span></em></strong><span><span> von Frank Schätzing aus 2009; auch in diesem Roman geht es um Energieengpässe, die halt mit Mondressourcenabbau im großen, industriellen Sinn kompensiert werden sollen. Zuvor im gleichen Themenrahmen – Energie für die menschliche Existenz:</span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Der Schwarm“</span></span></em></strong><span><span> aus 2005, der sich auf das 2006 veröffentlichte Sachbuch</span></span></p> <p><strong><em><span><span>„Nachrichten aus einem unbekannten Universum</span></span></em></strong><em><span><span> – eine Zeitreise durch die Meere“ </span></span></em><span><span>stützt.          </span></span></p> <hr /><p><strong><span><span>Gesendet mit herzlichen Grüßen</span></span></strong></p> <p><span><span><span>eines <em>„besessenen“</em> Analytikers, der alles und auch das Nichts analysiert, wie z.B. mich, dem voll und ganz bewusst ist, dass er als sein eigener Lektor den Fehlerteufel nicht völlig isolieren kann und hin- und wieder die Kobolde der Wortverspieltheit ihren Schabernack mit ihm treiben, oder ist er gar von Heyoka, dem </span></span></span><strong><span><span><span>Donnerträumer</span></span></span></strong><strong> </strong><span><span><span>heimgesucht worden? Mit diesen Anlagen kommentiere ich zeitgeistige Phänomene und aktuelle Themen. Alles in allem bin ich wohl ein Polemiker, ein <em>„Pamphleteur“ </em>und <em>„Kalaue“</em>, ein pedantischer Ausschweifer - dank seiner nicht zur Ruhe kommen wollenden <em>„Tastenklauen“</em>. Und doch bin ich stets auf der Suche nach der </span></span></span><strong><span><span><span>perfekten, unmissverständlichen Formulierung</span></span></span></strong><span><span><span>, akribisch durchforste ich dahingehend unsere so nuancenreiche Sprache, auch mit dem Anspruch, mit ihren </span></span></span><strong><span><span><span>Worten zu malen</span></span></span></strong><span><span><span>. Und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann neige ich dazu, es auf Verbiegen und Erbrechen durchzusetzen. Als überzeugter </span></span></span><span><span><span>Konfessionsloser und Freidenker empfinde ich, vermutlich gerade deshalb, diese Welt als eine faszinierend </span></span></span><strong><span><span><span>spirituelle</span></span></span></strong><span><span><span>. </span></span></span><span><span><span>Am Ende oder zu Beginn meiner Sendungen mit gelegentlich satirischen und anthologischen Zügen lege ich, euch/Ihnen immer wieder mal Links ans Herz, die für eine gerechte, friedvolle Welt eintreten, eine Welt, in der </span></span></span><strong><span><span><span> Lebenssinn </span></span></span></strong><span><span><span>und Lust am Leben höchste Priorität hat! Denn </span></span></span><strong><span><span><span>Lebensfreude ist das höchste, das eigentliche Menschenrecht</span></span></span></strong><span><span><span>!</span></span></span><strong> </strong><strong><span><span><span><a href="http://www.re-spect.at/">WWW.RE-SPECT.AT</a> </span></span></span></strong><span><span><span>Was mich interessiert und ich hinterfrage, sind persönliche </span></span></span><strong><span><span><span>Beweggründe</span></span></span></strong><span><span><span> aktiver Politiker, die eine Welt voller Kriege und Gewalt und sozialem Unrecht gestalten und bewahren, sie zumindest tolerieren. Vom gestaltenden Politiker zum reflexartig verwaltenden. Zudem mag ich ernste Gesichter lieber als zwanghaften Grinsvisagen. In meiner Kindheit schon hat sich in mir ein Grundsatz gefestigt: </span></span></span><strong><span><span><span>Entweder gibt es für alle einen Grund zum Feiern oder für niemand</span></span></span></strong><span><span><span>! Die Große Freudenfeier nach Überwindung der nur gemeinsam erreichbaren, nächsten Evolutionsebene, wo Lebensgenuss oberste Priorität hat, steht uns noch bevor. Mir ist Sozialmoral bzw. Sozialethik zu wenig und trotz Wissen von der Gefahr einer Überforderung stelle ich mit </span></span></span><strong><span><span><span>Sozialästhetik </span></span></span></strong><span><span><span>an uns alle die höchsten Ansprüche. Also gut, ich gestehe, ich bin </span></span></span><strong><span><span><span>frei ordinierender Mystiker und Demokrat</span></span></span></strong><span><span><span> – Demokrat im wahrsten Sinne des Wortes - und autodidaktisch verbildet (</span></span></span><strong><span><span><span>Bildungswildwuchs</span></span></span></strong><span><span><span>), dennoch überbringe ich hier weder Heils- noch Hiobsbotschaften, sondern gebe lediglich als </span></span></span><strong><span><span><span>dramaturgischer Denker</span></span></span></strong><span><span><span> zu bedenken. Übrigens, </span></span></span><strong><span><span><span>Kritik </span></span></span></strong><span><span><span>nehme ich gerne an, solange Inhaltsteile nicht aus dem Kontext gerissen wurden, insofern nehme ich auch keine Verantwortung für anderswo veröffentlichte, aus dem Zusammenhang gerissene Texte und Textteile und subjektive Interpretationen meiner Inhalte! Ich stehe zu meiner Intoleranz gegenüber Dummheit, vor allem wenn sie mit akademischem, rein theoretischem Wissen kaschiert ist. Zudem ignoriere ich meinen vor vielen Jahren unbedacht, genau genommen versehentlich eröffneten und fatalerweise nicht löschbaren </span></span></span><strong><span><span><span>Facebook-Account</span></span></span></strong><span><span><span>! Danke für ihre Interesse, Geduld und erhofftes Verständnis!</span></span></span></p> <p><strong><span><span>FIN</span></span></strong></p> </div> Sat, 28 Jul 2018 20:22:46 +0000 Gedankenexport 4041 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/gedankenexport/blog/das_ist_erst_der_anfang.html#comments Parteipolitische AMS-Willkür: Mehr Bezugssperren wegen AMS-Kurse, vor allem in ÖVP-regierten Bundesländern http://www.aktive-arbeitslose.at/pressemitteilungen/parteipolitische_ams_willkuer_mehr_bezugssperren_wegen_ams_kurse_vor_allem_in_oevp_regierten_bundeslaendern.html <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Parteipolitische AMS-Willkür: Mehr Bezugssperren wegen AMS-Kurse, vor allem in ÖVP-regierten Bundesländern</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_oesterreich/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Österreich">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 20.06.2018 - 10:12</span> Wed, 20 Jun 2018 08:12:48 +0000 Aktive Arbeitslose Österreich 3980 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/pressemitteilungen/parteipolitische_ams_willkuer_mehr_bezugssperren_wegen_ams_kurse_vor_allem_in_oevp_regierten_bundeslaendern.html#comments Altersdiskriminierung durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit – Künstlervermittlung (KV) Leipzig http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/arbeitssuche_beratungs_und_betreuungseinrichtungen_bbe/altersdiskriminierung_durch_die_zentrale_auslands_und_fachvermittlung_zav <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Altersdiskriminierung durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit – Künstlervermittlung (KV) Leipzig </span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/nachtgespenst/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Nachtgespenst</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Don, 14.06.2018 - 00:12</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Da die ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) der Bundesagentur für Arbeit auch mit dem Team4 - einer Beratungs- und Betreuungseinrichtung des AMS - kooperiert, dachte ich mir, dass mein Erfahrungsbericht vielleicht auch für andere Betroffene interessant sein könnte.</p> <h3>Zu meiner Biographie</h3> <p>Ich bin ausgebildete Sängerin und deutsche Staatsbürgerin mit derzeitigem Wohnsitz in Wien, Österreich. Nachdem ich hier in Wien unter großen persönlichen Opfern noch ein Gesangsstudium (Fachrichtung Opernrepertoire) absolviert habe, bin ich schon seit Jahren vorwiegend selbstständig als freischaffende Künstlerin und Musikpädagogin tätig. Daneben bewerbe ich mich aber auch um Vakanzen in Opernchören – vorausgesetzt, dass geeignete Stellenangebote (2. Sopran) vorhanden sind. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich mit meinen 58 Jahren noch recht jung aussehe. Dank gewissenhaftem Training und diverser Weiterbildungen im Bereich Operngesang/Belcanto klingt auch meine Stimme noch nicht alt.</p> <p>Da ich jedoch gerade im Chorbereich leider immer wieder mit dem Problem der Altersdiskriminierung konfrontiert bin, war ich zur Sicherung meiner Existenz und meiner Altersversorgung in den letzten Jahren immer wieder gezwungen, branchenfremde, dazu meist noch schlecht bezahlte Jobs in der Erwachsenenbildung anzunehmen.</p> <p>Nachdem ich durch meine letzten anstrengenden Jobs im Trainingsbereich fast in einen Burn-out geschlittert wäre, bin ich seit Ende 2017 hier in Wien wieder einmal arbeitslos gemeldet. Gegenwärtig werde ich noch durch das Team4, KünstlerInnenservice, eine Beratungs- und Betreuungseinrichtung des AMS (Arbeitsmarktservice) Wien, betreut.</p> <p>Vom 19. Februar bis 23. März 2018 nahm ich erfolgreich an einer Meisterklasse für SängerInnen teil, welche vom Team4 Wien, in Kooperation mit der Firma ARS (Art Rotation Service, Graz) veranstaltet wurde.</p> <h3>Altersdiskriminierung durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), Künstlervermittlung (KV) Musiktheater/Leipzig, anlässlich eines Vorsingens in Wien</h3> <p>Am 2. Mai erhielt ich vom Team4 eine Einladung zu einem Chor-Vorsingen, das von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit –Künstlervermittlung (KV) Musiktheater/Leipzig – angeboten wurde und am 18. Mai hier in Wien stattfinden sollte.</p> <p>Da solche Vorsingtermine hier in Wien äußerst selten (wenn überhaupt) angeboten werden, nahm ich diese Einladung natürlich gern an und meldete mich sogleich zum Vorsingen an. Vorzubereiten waren 4 – 5 Opernarien, darunter die Arie der Pamina aus Mozarts Zauberflöte (Ach ich fühl’s, es ist verschwunden) als Pflichtstück. Nachdem ich mich zwei Wochen lang intensiv auf diese Audition vorbereitet hatte, nahm ich an dem Vorsingen am 18. Mai selbstverständlich teil.</p> <p>Nach meinem Vortrag meinte der zuständige Mitarbeiter der Künstlervermittlung Leipzig anerkennend, es sei ganz klar, dass ich einen professionellen Background habe. Auch vom Leiter des Team4 Wien (der ansonsten recht kritisch ist) bekam ich ein anerkennendes Lob: „Schön!“, äußerte er sich zu meinem Vortrag und klopfte mir auf die Schulter.</p> <p>Trotz allem gab der Leiter der KV Leipzig mir deutlich zu verstehen, dass er aufgrund meines Alters keine Chance mehr sehe, mich für eine Vakanz in einem Opernchor zu vermitteln. Nach seinen Worten kommen mittlerweile auf eine freie Stelle im Opernchor rund 120 BewerberInnen.</p> <p>Es gäbe zwar seit einigen Jahren ein Gleichstellungsgesetz, wonach ältere BewerberInnen nicht diskriminiert werden dürften, jedoch liege die Altersgrenze inoffiziell nach wie vor bei 35 (!) Jahren. (So ist das übrigens auch bei Orchestermusikern.) Dies hätte zur Folge, so der Leiter der KV Leipzig, dass ältere BewerberInnen von den Opernhäusern zwar zum Vorsingen eingeladen würden und häufig sogar an der zweiten Runde mit der Pflichtarie noch teilnehmen dürften (weil die Theater dazu verpflichtet seien). Jedoch würde man dann trotz allem nicht eingestellt, und ich müsste ja verstehen, dass die Chordirektoren an den Opernhäusern lieber „junge Gesichter“ (Originalton) sehen wollten! Aus diesem Grunde sehe er für mich nun einmal keine Chance auf eine Vermittlung in einen Opernchor.</p> <h3>Die Folgen der Altersdiskriminierung: Hartz IV, Niedriglohnsektor und Altersarmut</h3> <p>Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt darüber, dass sich an dieser Situation und an diesem diskriminierenden Verhalten in all den Jahren, seitdem ich meine Heimat Deutschland verlassen habe, immer noch nichts geändert hat! In meinen Augen ist das Verhalten sowohl des Leiters der KV Leipzig (einer Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit!) als auch der Chordirektoren an deutschen Opernhäusern in hohem Maße diskriminierend. Und ich bin keineswegs bereit, dies hinzunehmen!</p> <p>Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass in Deutschland das Regelrentenalter – auch für Frauen – inzwischen auf 67 (!) Jahre angehoben wurde! In der Praxis bedeutet das für betroffene BewerberInnen: Mit über 35 Jahren bekommen sie keinen Job mehr – und das, obwohl sie noch ganze 32 Jahre (!) bis zu ihrer Rente vor sich haben! (Das ist ja leider auch in anderen Branchen nicht viel anders.)</p> <p>Und was machen die Betroffenen in diesen langen 32 Jahren? Bestenfalls können sie vielleicht noch eine Umschulung machen, deren Kosten dann oft nicht einmal von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. Außerdem gibt es ja auch nach einer solchen Umschulung keineswegs eine Garantie dafür, dass es in der neuen Branche nicht auch Altersdiskriminierung gibt (wenn es sich auch meist um eine versteckte Diskriminierung handelt, da dieses Phänomen ja wegen des Gleichstellungsgesetzes niemals offen ausgesprochen wird).</p> <p>Was passiert dann also mit den betroffenen Bewerbern? Sie rutschen entweder in Hartz IV oder müssen sich mit mies bezahlten Jobs im Niedriglohnsektor herumschlagen, bis sie von diesem fast ein halbes Leben dauernden Martyrium „erlöst“ werden und endlich in Pension gehen können! – Und dann ist auch noch Altersarmut vorprogrammiert!</p> <h3>Persönliche Konsequenzen</h3> <p>Wenn ich heute gefragt werde, wie es mir geht und was ich jetzt so mache, pflege ich zu sagen: „Danke der Nachfrage! Ich genieße meinen erzwungenen Vorruhestand!“ Wenn es in Deutschland nicht mehr erwünscht ist, dass Menschen über 35 ihre künstlerische Tätigkeit (für die sie ein teures Studium auf sich genommen haben) beruflich ausüben, dann sollen die Politiker uns wenigstens in Ruhe lassen und nicht noch von uns verlangen, bis zum Umfallen in branchenfremden, noch dazu mies bezahlten Jobs zu arbeiten!</p> <p>Altersdiskriminierung gibt es zwar auch hier in Österreich. Auch hier sind die Politiker ziemlich betriebsblind, lethargisch und unfähig, wenn es um dieses Thema geht. Aber es gibt einen gravierenden Unterschied: Als Frau kann ich in Österreich – im Gegensatz zu Deutschland – (noch) mit 60 in Pension gehen! Also werde ich das menschenverachtende, zermürbende Erwerbsleben im Oktober 2019 endlich hinter mir haben! Dann interessiert mich das alles nicht mehr, und die Herren Chordirektoren können mich mal kreuzweise!</p> <p>Dass ich nach Abschluss meines Gesangsstudiums in Österreich geblieben bin, war also trotz allem die richtige Entscheidung. Wäre ich nach Deutschland zurückgekehrt, wäre ich (infolge der nach wie vor üblichen Altersdiskriminierung) wohl längst in Hartz IV abgerutscht und müsste mich obendrein noch sieben Jahre lang (bis zum Renteneintritt) mit den Jobcentern herumschlagen! Doch Gott sei dank habe ich mich anders entschieden! Nun kann sich das stets so hoch gelobte Deutschland meine Versicherungsbeiträge und meine Steuerzahlungen endgültig in die Haare schmieren! Da auf meine Arbeit ganz offensichtlich kein Wert mehr gelegt wird, ist es mir mittlerweile auch egal geworden, wenn im Alter der Staat (bzw. der Steuerzahler) die Konsequenzen tragen muss.</p> <p>Fazit</p> <p>Wenn es um das Thema Altersdiskriminierung geht, sind nun einmal die Politiker gefragt. Aber die laufen offensichtlich mit Scheuklappen herum, verschließen die Augen und Ohren vor diesem immer noch hochaktuellen Problem! Das Gleichstellungsgesetz ist nichts als eine Farce, solange es nicht energisch und effizient umgesetzt – sprich: mittels Sanktionen gegenüber diskriminierenden Arbeitgebern durchgesetzt – wird!</p> <p>Wenn unsere Politiker es in all den Jahren nicht geschafft haben, ihre „Hausaufgaben“ zu machen, dann müssen wir eben aus der Not eine Tugend machen und unsere Auftritte selbst organisieren. Oder wir bleiben am besten gleich zu Hause und singen unsere Arien für uns allein im stillen Kämmerlein! So werden wenigstens unsere geduldigen (ebenfalls verarmten) Nachbarn noch mit Gratiskonzerten versorgt!</p> <p>Anmerkung</p> <p>Da der geschilderte Fall die ZAV (KV Leipzig) der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland betrifft, sah ich mich veranlasst, mich mit einer Beschwerde an das Büro gegen Altersdiskriminierung (BALDIS) in Köln sowie an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS Bund) in Berlin zu wenden. Mein Erfahrungsbericht ist auch auf der Website von BALDIS veröffentlicht: <a href="https://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=9163" rel="noreferrer">https://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=9163</a></p> <p>Von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhielt ich die Nachricht, dass meine Beschwerde an die ZAV (KV Leipzig) weitergeleitet wurde. Die Antwort der ZAV steht noch aus. Ich werde weiter berichten.</p> </div> <div class="field field--name-field-berichtsgegenstand field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Erfahrungsbericht Kategorie</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/arbeitssuche/index.html" hreflang="de">Arbeitssuche</a></div> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/ams/beratungs_und_betreuungseinrichtungen_bbe/index.html" hreflang="de">Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBE)</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-massnahmenanbieter field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Maßnahmenanbieter</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/massnahmenanbieter/team_4.html" hreflang="de">team 4</a></div> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/massnahmenanbieter/zav_zentrale_auslands_und_fachvermittlung_der_bundesagentur_fuer_arbeit.html" hreflang="de">ZAV - Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-massnahmenart field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Maßnahmenart</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/massnahmenart/beratungs-und-betreuungseinrichtungen-bbe.html" hreflang="de">Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBE)</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-betreuende-behoerde field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Betreuende Behörde</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/behoerde/ams_wien.html" hreflang="de">AMS Wien</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-beschwerdeinstanz field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Beschwerdeinstanz</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/gericht_beschwerdestelle/sonstige.html" hreflang="de">Sonstige</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/wien.html" hreflang="de">Wien</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/deutschland.html" hreflang="de">Deutschland</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/altersdiskriminierung.html" hreflang="de">Altersdiskriminierung</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/mit_35_zum_alten_eisen.html" hreflang="de">Mit 35 zum alten Eisen!</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/die_chordirektoren_wollen_junge_gesichter_sehen.html" hreflang="de">Die Chordirektoren wollen &quot;junge Gesichter&quot; sehen!</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/zu_alt_fuer_den_job_aber_zu_jung_fuer_die_rente.html" hreflang="de">Zu alt für den Job, aber zu jung für die Rente</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-rechtsfragen-und-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Rechtsfragen und Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/rechtsfragen_themen/altersdiskriminierung.html" hreflang="de">Altersdiskriminierung</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-organisationen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Organisationen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/zentrale_fuer_auslands_und_fachvermittlung_der_bundesagentur_fuer_arbeit.html" hreflang="de">Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/kuenstlervermittlung_leipzig.html" hreflang="de">Künstlervermittlung Leipzig</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/team4_kuenstlerinnenservice.html" hreflang="de">Team4, KünstlerInnenservice</a></div> </div> </div> Wed, 13 Jun 2018 22:12:12 +0000 Nachtgespenst 3955 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/arbeitssuche_beratungs_und_betreuungseinrichtungen_bbe/altersdiskriminierung_durch_die_zentrale_auslands_und_fachvermittlung_zav#comments Offener Brief an den Kurier: Regierungsproganda zur Entsolidarisierung Statt Journalismus? http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/offener_brief_an_den_kurier_regierungsproganda_zur_entsolidarisierung_statt_journalismus.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Offener Brief an den Kurier: Regierungsproganda zur Entsolidarisierung Statt Journalismus?</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/oberdammer/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">oberdammer</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 13.06.2018 - 09:14</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Sehr geehrte Redaktion,</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>mit Bedauern muss ich feststellen, das Ihr Medium sich zum Propagandaarm der Blautonregierung in Sachen Arbeitslosen-Bashing macht und dabei jegliche journalistische Seriosität über Bord geworfen hat. Das Spiel der Regierung ist leicht durchschaubar: Offensichtlich will man über die Sommermonate möglichst überfallsartig den Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Notstandhilfe durchdrücken, und hat als Begleitmaßnahme mit der medialen Diffamierung der Arbeitslosen begonnen. Im April ging man es rassistisch an, wie es bei dieser Regierung nicht anders sein kann, und ließ von angeblich aggressiven arbeitslosen Migranten berichten. Dann hat Herr Kopf im Standard den gravierenden Mangel an Arbeitskraftnachfrage wegkommentieren wollen, indem er uns den Qualifikationsmangel der Arbeitslosen als strukturelle Ursache der seit gut vier Jahrzehnten steigenden Arbeitslosigkeit verkaufen wollte, und nun fabulieren die Kurierschreiberlinge Reibenbein und Jäger am 1. 6. 2018 in der Sache völlig ahnungslos von den angeblich so arbeitsunwilligen Arbeitslosen. Aus Regierungssicht hat es natürlich seine schmutzige Logik, Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen. Wenn sich Medien für dieses Geschäft hergeben, wirft das einige sehr grundsätzliche Fragen über deren Verhältnis zum Journalismus auf.</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><strong>Manipulation durch Weglassen </strong></span></span></span></span></p> <ol><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Wenn jemand über sechs gerichtliche Verurteilungen, sagen wir von Angehörigen einer ethnischen Minderheit, etwa der Burgenlandkroaten berichten würde, und dies mit „Immer mehr Burgenlandkroaten werden straffällig“ übertitelte, würden nicht nur die Burgenlandkroaten zu Recht Sturm gegen diese Art der Verhetzung laufen. Genau das macht Frau Reibenbein mit den Arbeitslosen. Mediale Manipulation ist nicht nur eine Frage der technischen Richtigkeit des Berichts, sondern der Auswahl. Ein Bericht der nur auf – vom VGH sanktionierte - angebliche „Ausreden“ von Arbeitslosen fokussiert, ist daher an sich schon unseriös. Schon der Begriff ist pure Demagogie: Vor einem Gericht vertreten juristische Subjekte ihre Interessen mittels einer Rechtsmeinung, ob diese vom Gericht nun geteilt wird oder nicht</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Der Fokus des Berichts erscheint aber umso einseitiger, als es jede Menge Verfahren mit dem AMS gibt, die von den Betroffenen gewonnen werden. Trotz der rechtsstaatlich höchst bedenklichen Notstandsgesetzgebung, die es dem AMS erlaubt die Arbeitslosen schon vor und während Durchführung eines Ermittlungsverfahrens „vorsorglich auszuhungern“ sind etwa 30% derer, die sich trotzdem noch trauen, den Rechtsweg zu beschreiten, erfolgreich. Sind nur die angeblichen „Ausreden“ der Arbeitslosen für Frau Reibenbein news-worthy, aber nicht die rechtsstaatswidrigen Zustände beim Arbeitslosenrecht und seiner Vollziehung, in die sich vor drei Jahren sogar der Verfassungsgerichtshof durch Aufhebung des §56, Abs. 3 des AlVG einzugreifen bemüßigt gefühlt hatte? Wenn Sie schon über AMS-Sanktionen berichten und in geradezu geiferndem Ton deren Opfer verurteilen zu müssen glauben, wäre es zumindest aus einer echten journalistischen Perspektive angebracht, sich anzusehen, wie solche Sanktionen zustande kommen, auch wenn Sie mit dem Thema bei der Regierung nicht unbedingt punkten dürften.</span></span></span></span></p> </li> </ol><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Vielleicht würde es bei den diversen Handlangern der Blautonregierung in Sachen Verelendung und Demontage der Sozialstandards an das Interesse Rechtsstaatlichkeit heben, wenn ihnen eine Verwaltungsstrafe, sagen wir wegen eines Verkehrsdelikts aufgebrummt würde, und die Behörde exekutiert diese in der Höhe von eineinhalb Monatsgehältern einfach schon einmal bevor ein Bescheid vorliegt und ein Rechtsmittel dagegen ergriffen werden kann. Kann ihnen natürlich nicht passieren, weil im Verwaltungsrecht eine Strafe dem Bestraften zumindest die Mittel für einen bescheidenen Lebensunterhalt belassen muss. Bei Arbeitslosen ist die zumindest temporäre Vernichtung der materiellen Existenz an der Tagesordnung.</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <ol start="3"><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Dazu käme die vermutlich ziemlich hohe Dunkelziffer von Fälle, in denen das AMS Bezugssperren sang- und klanglos wieder zurücknehmen muss, bevor sie überhaupt zu Gericht gehen können, weil sie absolut keinerlei rechtliche Basis haben, und nur auf gut Glück probiert wurde, ob sich die Betroffenen wehren. 2017 wurden gut 10% der von Arbeitslosigkeit Betroffen sanktioniert. ei Befragungen der Arbeiterkammer OÖ gaben aber schon mal 24% der Arbeitslosen an, mit einer Sanktion bedroht worden zu sein. Wenn dieser Richtwert zutrifft, muss das AMS über die Hälfte seiner Sanktionen zurücknehmen, bevor sie überhaupt zu einem Gericht gehen können. Beispiel gefällig? Die Verhängung einer Bezugsperre wegen der Aktenüberstellung in eine andere Regionalstelle desselben Bundeslandes. Als sich der Betroffene nicht überrumpeln ließ, sondern einen Bescheid verlangte, war die Sperre augenblicklich vom Tisch und der AMS-Regionalstellenleiter verfiel nur mehr ins Stammeln über den Grund der Verhängung. Best of des temporären Stotterers: <em>„</em><em>Wir denken, dass die Übermittlung der Mitteilung an Sie den Charakter des KundInnenservice hatte um sie an die bei uns erforderliche Vorsprache zu erinnern. Ein gutgemeinter Service, der aber in Ihrem Fall mehr zur Verwirrung bzw. Verunsicherung beigetragen hat als Sie zu unterstützen, ....“</em></span></span></span></span></p> </li> </ol><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Wie wäre es mit einer Liste der peinlichsten und menschenverachtendsten Ausreden des AMS für sein rechtswidriges Handeln. Nicht news-worthy, Frau Reibenbein? Auch nicht der rechtsstaatlich skandalöse Zustand, dass das AMS seit 2004 – anders als andere Verwaltungsbehörden – formlos, d. h. in der Regel ohne jede Begründung und ohne Ausstellung eines Bescheids existenzvernichtende Sanktionen verhängen darf? Vielleicht sollten Sie dazu nicht nur die PR-Fuzzis der Regierung befragen, sondern unabhängige Wissenschafter: "<em>Die immer wieder anzutreffende Verwaltungspraxis, die Leistung auf Verdacht hin einzustellen und auf eine Reaktion des Leistungswerbers zu warten, stellt eine </em><strong><em><span>eklatante Verletzung des Grundsatzes der Rechtsstaatlichkeit</span></em></strong><em><strong> </strong></em><em>im Sinne des</em><strong><em><span> Artikel 18 Bundes-Verfassungsgesetzes</span></em></strong><em> dar"</em> (Univ. Prof. Walter Pfeil: Arbeitslosenversicherungsrecht, Wien 2005, 122/8).</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Tatsache ist, dass die Sanktionen des AMS von der Umgehung rechtsstaatlicher Verfahren durch Aushungern der materiell abhängigen Leistungsbezieher lebt, und ansonsten oft zwei rechtlich informierte Briefe reichen, um den Spuk zu beenden. Kein Wunder, denn selbst die Bescheide, die das AMS manches Mal notgedrungen ausstellen muss, wenn es nicht gelungen ist, die Arbeitslosen vorsorglich in Unterwerfung zu hungern, sind mitunter schon für informierte Laien als peinlich zu qualifizieren. So zog das AMS z.B. eine Bezugsperre zurück: <em>„Das Prüfverfahren gemäß § 10 AlVG ist mittlerweile abgeschlossen, da die zuständigen SachbearbeiterInnen zum Schluss kamen, dass keine Sanktion verhängt wird.“</em> Hatten sie an dem Tag gut gefrühstückt, oder gab es da noch irgendeinen gesetzlichen Grund für den Rückzieher. In dieser neoabsolutistischen Parallelwelt geruht die Obrigkeit immer noch zu belieben, und bevor man sich mit willkürlich verhängten Sanktionen vor dem Verwaltungsgericht blamiert, nimmt man sie lieber ebenso selbstherrlich zurück. Mit Rechtsstaat hat das nichts zu tun.</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><span><span><strong>Desinformation durch selektive und unerklärte statistische Zahlen</strong></span></span></span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><span><span>Bezeichnender Weise kommt die Desinformation in Frau Reibenbeins Machwerk in Titel und Vorspann, die Detailinformation über die Zahlen folgt dann unvollständig und halbherzig weiter unten. Auf den Aufmacher „Stellenverweigerung durch Arbeitslose“ folgt die Gesamtzahl der Sanktionen aus 2017 fett im Vorspann, was suggeriert, es würden hunderttausende Arbeitslose jedes Jahr angebotene Jobs verweigern. Wo der flüchtige Leser sowieso nicht mehr weiter liest, folgt dann die Information, dass 50% für Terminversäumnisse verhängt werden, also absolut nichts mit der Annahme eines Jobs zu tun haben. Tatsächlich haben fast 80% der AMS-Sanktionen nichts mit den §§9 und 10 AlVG zu tun. Wer über die Gesamtzahl der Sanktionen schreibt, sollte nicht von verweigerten Stellen faseln, und wer von echten Stellenverweigerungen schreiben will, sollte sich die richtige Zahl dazu suchen, was übrigens nicht ganz so einfach ist. Denn was sich hinter den 19.247 Sanktionen nach §10 verbirgt, hat noch lange nichts mit der Verweigerung einer konkreten Stelle zu tun.</span></span></span></span></span></span></p> <ol><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><span><span>So kann unter diesem Titel sanktioniert werden, wenn das AMS meint der Betreffende schreibe zu wenige Eigenbewerbungen. Wenn es keine geeigneten Stellen gibt, kann aber jeder soviel Bewerbungen schreiben, wie er will, ohne deshalb jemals einen Job zu bekommen. Da wird nur sanktioniert, wer die praktisch sinnlosen Rituale des AMS nicht zur Zufriedenheit mitspielt. Wie sinnentleert diese sind, kann man den Publikationen des AMS selbst entnehmen: <em>"Generell entsteht aus diesen Ergebnissen der Eindruck, dass aufgrund der Bewerbungsverpflichtung der Arbeitssuchenden und der Notwendigkeit, Bewerbungen nachzuweisen, immer wieder die Qualität (passende Stelle, Interesse, Motivation) zu kurz kommt und es vor allem darum geht, sich irgendwo zu bewerben, egal wo“</em> (Breitenfelder, Ursula und Kaupa, Isabella: „Offen gesagt – Endbericht des Dialogforums zum Wiener Arbeitsmarkt 2017“, veranstaltet von AK Wien/ AMS Wien/ WAFF“, Wien Jänner 2018, S. 48).</span></span></span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><span><span>Vereitelung ist ein - durch zum Teil unsägliche Gerichtsurteile - recht weiter Begriff geworden: Dem potentiellen Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch nicht arbeitseifrig genug zu erscheinen, nicht hübsch genug angezogen zu sein, Umstände, die den Arbeitgeber stören könnten, wie Gesundheitszustand, die eigene Überqualifikation, Nebenbeschäftigungen oder geplante Ausbildungen, u.v.m. nicht gebührend verheimlicht zu haben, ist „Vereitelung“. Gehaltsforderungen sind nur dann keine Sünde wider die Arbeitswilligkeit, wenn sie in zumutbarem Ausmaß, sprich in Höhe des Kollektivvertrages erfolgen. Verlangt Arbeitssuchender ein höheres Gehalt als der Dienstgeber anbietet, muss er gleichzeitig vehement betonen, dass er es auch billiger macht, so dass sich die Forderung verhandlungstechnisch gleich erübrigt. Vertragsfreiheit ist somit für Arbeitslose entsorgt, und die Bezeichnung Zwangsarbeit mehr als berechtigt. Erkundigungen nach Arbeitsbedingungen oder einem Betriebsrat gelten dann als Vereitelung, wenn sie ein <em>„grundsätzliches Misstrauen gegenüber dem Unternehmen ausdrücken“</em>. Da heißt es aber aufpassen bei der Formulierung.</span></span></span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><span><span>Da auch die Verweigerung oder Vereitelung von so genannten Schulungen darunter fällt, ist ein Zusammenhang dieser Sanktionskategorie und somit den genannten 19.247 Fällen mit einer abgelehnten Stelle überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen, es sei denn jemand glaubte wirklich noch, des AMS repressive Beschäftigungstherapien würden irgendetwas, geschweige denn am Arbeitsmarkt Verwertbares vermitteln. In der großen Mehrzahl davon wird nämlich auf nichts Anderes als auf Arbeitsloser geschult: Über 40% dienen nur der Verwahrung Arbeitsloser mit betreutem Bewerbungsschreiben und ähnlichem Schnickschnack, und weitere 20% sind Arbeitsimulation in Stellen, tw. auch bei Firmen (2. Arbeitsmarkt), die es nur gibt, weil das AMS subventioniert (WIFO: Eine Typologie Arbeitsloser nach Dauer und Häufigkeit ihrer Arbeitslosigkeit 2010-2013, Wien, Dezember 2014, S.8). Niemand, der diese sinnentleerten Rituale verweigert, hat auch nur den Zipfel eines Stellenangebots gesehen, das er verweigern hätte können.</span></span></span></span></span></span></p> </li> </ol><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><span><span>Das AMS hat natürlich seine Gründe, die §10-Sanktionen nicht genauer aufzuschlüsseln. Da könnte man vielleicht erkennen, dass echte Verweigerungen einer wirklich angebotenen und existierenden Stelle nur ein verschwindender Bruchteil sind, was noch lange nicht heißt, dass diese nach den gesetzlichen Zumutbarkeitsbestimmungen unberechtigt wären, sondern nur, dass sich der Betroffene gegen die Sanktion nicht wehren hatte können. Wenn Sie also wirklich summarisch über die von Arbeitslosen verweigerten Stellen schreiben wollen, sollten Sie beim AMS anfragen, die tatsächlichen Zahlen herauszurücken.</span></span></span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><strong>Die große Verschleierung: Mangel an Arbeitsplätzen oder Arbeitswilligen? </strong></span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><em>"When the truth is replaced by silence, the silence is a lie."</em> (Yevgeny Aleksandrovich Yevtushenko zitiert nach John Pilger, Address to the Logan Symposium, 'Building an Alliance Against Secrecy, Surveillance &amp; Censorship', organised by the Centre for Investigative Journalism, London, 5-7 December, 2014). Wer von Stellenverweigerungen und Sanktionen schreibt und die Fundamentaldaten des Arbeitsmarktes weglässt, lügt auch.</span></span></span></span></p> <ol><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Haben sich ihre Lohnschreiberlinge eigentlich gefragt, wo die vielen Jobs herkommen, die da angeblich verweigert werden. Aus dem Paralleluniversum? So wie der unselige Kommentar des Herrn Kopf uns einreden will, die Arbeitslosigkeit liege hauptsächlich an der Qualifikation der Arbeitslosen, versuchen Ihre Schreiberlinge sie mit angeblicher Arbeitsunwilligkeit zu begründen. Glaubte man dieses unseriöse Jonglieren mit den hunderttausenden oder zehntausenden Arbeitsverweigerern, könnte man glatt meinen, die Vollbeschäftigung der 60-er Jahre sei wegen sinkenden Arbeitswillens verschwunden. Wer aber die zentralen statistischen Bezugsgrößen unter den Tisch fallen lässt manipuliert in unverschämter Manier. Durchschnittlich hatten sich 2016 0,1 sofort verfügbare Stellen pro Arbeitslosen in der AMS-Datenbank befunden, und im Jahr 2017, das sich manche nicht entblödeten als Hochkonjunkturjahr zu feiern, waren es 0,14. Auf Basis des geschätzten Anteils des AMS an der gesamten Arbeitskraftnachfrage in Österreich fehlten somit durchschnittlich Stellen für drei Viertel (2016) bzw. zwei Drittel (2017) der Arbeitslosen am österreichischen Arbeitsmarkt. Wer also flockig mit Zahlen über angeblich verweigerte Stellen herumwirft, sollte sich vielleicht die Frage stellen, welches quantitative und qualitative Angebot an Stellen überhaupt zur Verfügung steht, anstatt mithilfe billiger Sündebockpflege die tatsächlichen Ursachen der seit 40 Jahren steigenden Arbeitslosigkeit verdrängen zu helfen. Will man wirklich Journalismus betreiben, müsste die diesbezügliche Omerta der politischen Klasse zuallererst in Frage gestellt werden, anstatt mitzuschweigen.</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Der absurden Verdrängung des Stellenmangels dienen natürlich auch die kolportierten 94 Vermittlungsvorschläge für einen Arbeitslosen im Jahr, die da referiert werden.</span></span></span></span></p> </li> </ol><ul><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Dass diese der krudesten Propaganda dienen demonstriert ihr Lohnschreiber Jäger, der die „Meinungssektion“ für die Lizenz zum Verdrehen von Tatsachen zu halten scheint. 94 Vermittlungsvorschläge hätte der Arbeitslose gar abgelehnt. Jäger sollte einmal ein Experiment machen, und testen wie viele Vermittlungsvorschläge er beim AMS ablehnen kann, bevor er aus dem Leistungsbezug fliegt. Bis Nr. 94 kommt er da bestimmt nicht. Seine Kollegin weiß aber durchaus, dass von den Vermittlungsvorschlägen „keiner zu einem Job führte“, nur Jäger will einzig Verweigerung als Grund dafür gelten lassen. Hat er das überprüft, oder verdreht er es wissentlich? Damit bedient er gleich zwei tatsachenwidrige Narrative: Jobs gibt es in seinem Paralleluniversum anscheinend wie Sand am Meer, und schuldig an der Arbeitslosigkeit sind nur die Arbeitslosen, die das Arbeiten verlernt hätten. Angesichts dieser Primitiv-Demagogie, ist man geneigt, sich zu fragen, was Jäger alles verlernt - oder nie gelernt - hat? Vielleicht eine Meinung faktenmäßig zu begründen?</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Die Demagogie von Reibenbein und Jäger schlägt bei diesem Fall wilde Kapriolen. 24 Jahre hätte der arbeitslose Tischler von staatlicher Unterstützung gelebt, wird betont, obwohl dies absolut nichts mit dem präsentierten Rechtsfall zu tun hat. Aber ein wenig außergerichtliches Hetzen ist am dumpfen Stammtisch nie falsch. Dumm nur das die Leistungen des AMS nun mal eine Versicherungsleistung, keine „staatliche Unterstützung“, und deren Auszahlung an vorherige Prämienzahlungen, wie bei jeder anderen Versicherung gebunden ist; und keine andere Versicherung überprüft das Vorliegen eines Versicherungsfalls so penetrant, wie das AMS. Aber die Empörung ihrer Schreiberlinge suggeriert eine andere so abstoßende wie irrationale Diffamierung: Ist der Arbeitslose etwa an seiner Arbeitslosigkeit selbst schuld? Machen sich die Arbeitlosen in des Kuriers Parallelwelt ihre Stellen selbst, oder glaubt da jemand seine eigene Propaganda von dem massenhaften Stellenüberschuss? Haben ihre Schreiberlinge ab und zu in die Arbeitslosigkeitsstatistik oder den einen oder anderen Wirtschaftsbericht der letzten drei Jahrzehnte hineingesehen? Seit 1993 ist die Arbeitslosenquote von 6,8% auf einen Höchststand von 9,1% 2016 gestiegen. So what?</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Wer die Arbeitsmarktrealitäten nicht so gründlich verdrängt, wie ihre Schreiberlinge, weiß nämlich, dass nach Adam Riese immer der Großteil der Arbeitsuchenden bei der Arbeitssuche und der dubiosen Vermittlungstätigkeit des AMS leer ausgehen muss. Der Mann gehörte eben dazu, und wahrscheinlich hat seine Qualifikation großteils nicht zu den kolportierten 94 Stellenvorschlägen des AMS gepasst. Das journalistische Versagen liegt darin, die genannte Zahl nicht in Relation zum tatsächlichen Ausmaß der durchschnittlichen AMS-Vermittlungstätigkeit zu setzen, und damit zu suggerieren, das AMS überschütte die Arbeitslosen nur so mit Stellenangeboten: 0,86 Vermittlungsvorschläge sind es durchschnittlich pro Monat (<span>Wifo</span>, S. 7). Viele Arbeitslose bekommen aber auch gar keine: So erhob die AK OÖ 2016 40% der Befragten, die seit sechs Monaten keinen einzigen Vermittlungsvorschlag erhalten hatten (OTS vom 6. 2. 2017).</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Die hohe Zahl von Vermittlungsvorschlägen in dem konkreten Fall deutet nur auf eine sattsam bekannte Repressionstaktik des AMS hin: So werden Arbeitslose, die ihre Rechte kennen und sich gegen die Zumutungen des Sanktions-Service wehren, regelmäßig mit Fehlzuweisungen zugemüllt, in der Hoffnung, einen Anlass für eine Sanktion zu finden. Den Psychoterror, ständig sinnlose Bewerbungen schreiben zu müssen, ertragen Arbeitslose oft nur schwer. Wer es nicht glaubt, lese die vielen diesbezüglichen Erfahrungsberichte auf der Website <a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/gesundheit_ams/ergebnisse_der_umfrage_von_wuerde_statt_stress.html">http://www.aktive-arbeitslose.at</a> nach.</span></span></span></span></p> </li> </ul><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Für richtige Journalisten wäre es überhaupt eine nahe liegende Idee, Betroffene und ihre Selbsthilfeorganisationen auch einmal zu fragen, oder?</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><strong>Mit unbelegten Einzelfällen gegen gültige Sozial(-rechts-)standards geifern</strong></span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Abgesehen von der Beihilfe zur Realitätsverweigerung mittels Sündbockpflege machen die Kurierschreiberlinge aber auch in geradezu geifernden Ton gegen alles mobil, was gültiges Recht ist, zumindest wenn es sich auf Arbeitslose bezieht. Es sind nur die dümmsten Kälber, die nicht verstehen, dass die arbeits- und sozialrechtlichen Standards für alle sinken, wenn vom AMS verordnete Zwangsarbeit, nicht Existenz sichernde Beschäftigung und täglich eineinhalb Stunden Fußmarsch zur Arbeit für Arbeitslose propagiert wird. Die Gehässigkeit des Mobs gegenüber Sündenböcken kommt natürlich mit einer bescheidenen Faktenbasis aus, weshalb nicht einmal die Geschäftszahlen der Urteile der referierten Rechtsfälle angegeben werden, damit der Leser die präsentierten sensationshascherischen Informationsschnippsel über diese nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen kann. Denn jeder Jurist wird bestätigen, dass ein bestimmtes Tatbild nur bei Kenntnis des Gerichtsaktes wirklich beurteilt werden kann. Aber vielleicht haben ihre Regierungslobbyisten die Urteile selbst nie gelesen, sondern nur abgeschrieben, was ihnen ein PR-Fuzzi des AMS oder Sozialministeriums auf einem Zettel in die Hand gedrückt hatte. Es geht ja auch nicht um ein seriöses Urteil, das sich die Leser bilden sollen, wenn nur Emotionen zur Hetze gegen Sündeböcke mobilisiert werden. Trotz dieser Verweigerung der Quellenangaben erscheinen ein paar allgemeine Anmerkungen zur Darstellung der konkreten Fälle angebracht:</span></span></span></span></p> <ol><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Die Dauer des Arbeitsweges ist ein im AlVG klar definiertes Kriterium für die Zumutbarkeit einer Arbeitsstelle, keine Ausrede und auch kein Grund für das Geifern der Soldschreiberlinge des Kuriers. Ich weiß nicht wie diese es finden würden, wenn sie täglich bei jedem Wetter eineinhalb Stunden Fußmarsch auf sich nehmen müssten, um ihre Abschreibübungen abzuleisten. Wenn der VGH dies tatsächlich so sieht, sollten bei allen Arbeitnehmerorganisation die Alarmglocken läuten.</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Nach bisheriger Rechtssprechung war es kein Sanktionsgrund, <em>„telefonisch </em><em>nicht und sonst nur schwer“</em> erreichbar zu sein <strong>(VwGH 98/08/0289)</strong>. Ja und Arbeitslose dürfen auch familiäre Verpflichtungen haben, und müssen nicht isoliert in Lagern leben. Wenn der VGH von Arbeitslosen tatsächlich eine Art Rufbereitschaft verlangt, ist dies nicht nur ein völlig unverhältnismäßiger Eingriff in die Privatsphäre, sondern vor allem eine weitere sinnfreie Schikane. Wer – außer jenen, die an den suggerierten Arbeitsplätzeüberschuss glauben, also Bewohner des arbeitsreligiösen Paralleluniversums – meint wirklich, es käme darauf an. Bewerbungsverfahren dauern Monate, da geht es nicht um Minuten, auch nicht um Tage sondern Wochen.</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Und dann wollen die Arbeitslosen auch noch von der Arbeit leben, wo gibt es den so etwas, empören sich ihre Propagandisten, die uns ihre Ergüsse sicher nur aus Liebhaberei offenbaren, und aus anderen Quellen ihr Dasein bestreiten. Freilich, für solche Leistungen sollte tatsächlich niemand bezahlt werden. Übrigens die Engelthöhe für Beschäftigung in Österreich unterliegt tatsächlich einer Reihe von rechtlichen Bestimmung, insbesondere der kollektiven Rechtsgestaltung und ist nicht beliebig. „Sittenwidrig“ ist keine Ausrede sondern ein in der Rechtssprechung verwendeter und ausgelegter Terminus. Ja stellen Sie sich vor, den dürfen auch Arbeitslose zur Vertretung ihrer Interessen vor Gericht reklamieren, allem Keifen ihrer Schreiberlinge zum Trotz.</span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Und eines ist auch klar: Die Arbeitsimulationen des AMS sind sicher keine Empfehlung in einem Lebenslauf, und bekommt davon niemand einen nachhaltigen Job. Denn wie mir ein AMS-"Berater" einmal freimütig erklärte, mit den Lohnsubventionen sei es wie bei der Regionalförderung: Ist der Subventionszeitraum ausgeschöpft, sei auch die Stelle wieder weg. Die zitierte Vorarlbergerin war also zu Recht um ihre Jobchancen besorgt, während diese dem AMS gleichgültig sind, solange es die Arbeitslosigkeit mit seinen Ersatzhandlungen und Sanktionsritualen auf dem Rücken von Sündenböcken wegbeschwören kann.</span></span></span></span></p> </li> </ol><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Vielleicht sollte man ein wenig im Arbeitsrecht nachlesen, bevor Arbeitslosen im Brustton der Überzeugung etwas vorgeworfen wird, was gültige Rechtslage ist.</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Für den Fall, dass sich der Kurier doch wieder mehr dem Journalismus zuwenden sollte, erinnere ich an folgende Passagen des Ehrenkodex’ für die österreichische Presse:</span></span></span></span></p> <ul><li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>„<em>7.1. Pauschalverda</em><em>̈</em><em>chtigungen und Pauschalverunglimpfungen von Personen und Personengruppen sind unter allen Umsta</em><em>̈</em><em>nden zu vermeiden.</em></span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><em>Wenn in einer von einem Medium behandelten Angelegenheit eine wichtige richterliche oder behördliche Entscheidung ergeht oder auf anderem Weg wesentliche neue Gesichtspunkte auftauchen, soll darüber angemessen berichtet werden.</em></span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><em>2.1. Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Wiedergabe von Nachrichten und Kommentaren sind oberste Verpflichtung von Journalisten.</em></span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><em>2.4. Sobald einer Redaktion zur Kenntnis gelangt, dass sie eine falsche Sachverhaltsdarstellung vero</em><em>̈</em><em>ffentlicht hat, entspricht eine freiwillige Richtigstellung dem journalistischen Selbstversta</em><em>̈</em><em>ndnis und Anstand.</em></span></span></span></span></p> </li> <li> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span><em>2.5. Wenn zu einem Bericht von Leserseite eine begründete Richtigstellung einlangt, soll diese so weitgehend und so rasch wie mo</em><em>̈</em><em>glich vero</em><em>̈</em><em>ffentlicht werden.“</em></span></span></span></span></p> </li> </ul><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Anlass für Richtigstellungen und Ausgleich der demonstrierten Einseitigkeit sollte das jüngste Arbeitslosen-Bashing des Kuriers zur Genüge bieten. „Die schrägsten Ausreden des AMS für Sanktionen“ wäre sicher ein spannendes Thema. Dazu kann ich Ihnen gerne mit Material unter die Arme greifen.</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Peter Oberdammer</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Wien, 10. 6. 2018</span></span></span></span></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"> </p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE"><span><span><span><span>Rechtsvorbehalt: Die Zustimmung zur Veröffentlichung von Auszügen dieses Textes behalte ich mir vor. Peter Oberdammer</span></span></span></span></p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/kurier.html" hreflang="de">Kurier</a></div> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/oesterreichischer_presserat.html" hreflang="de">Österreichischer Presserat</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2018-06-11T12:00:00Z" class="datetime">Mo, 11.06.2018 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/oesterreich.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/einseitige_medienberichte.html" hreflang="de">Einseitige Medienberichte</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/stimmungsmache_gegen_arbeitslose.html" hreflang="de">Stimmungsmache gegen Arbeitslose</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/sozialrassistische_medienbeitraege.html" hreflang="de">Sozialrassistische Medienbeiträge</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/sozialrassismus.html" hreflang="de">Sozialrassismus</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-organisationen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Organisationen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/kurier.html" hreflang="de">Kurier</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/oesterreichischer_presserat.html" hreflang="de">Österreichischer Presserat</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-links field--type-link field--label-above"> <div class="field__label">Links</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="https://kurier.at/chronik/oesterreich/die-schraegsten-ausreden-von-arbeitslosen/400043902" rel="noreferrer">Immer mehr Arbeitslose verweigern Job-Angebote (Kurier, 1.6.2018)</a></div> </div> </div> Wed, 13 Jun 2018 07:14:24 +0000 oberdammer 3951 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/offener_brief_an_den_kurier_regierungsproganda_zur_entsolidarisierung_statt_journalismus.html#comments >>Wer bedient hier die Relais?<< (339. Denkarium) http://www.aktive-arbeitslose.at/node/3923 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">&gt;&gt;Wer bedient hier die Relais?&lt;&lt; (339. Denkarium)</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/gedankenexport/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gedankenexport</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 06.06.2018 - 13:55</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong>Neuropsychologisches Relais</strong></p> <p><strong>Ans Unglaubliche glauben </strong></p> <p><strong>Jenseits des Kommerzes</strong></p> <p><strong>In den Händen Großer Kinder </strong></p> <p><strong>Die Toleranz ergreift Partei</strong></p> <p><strong><em>„La Zad“</em></strong></p> <p><strong>Blau-schwarz-türkiser Drainagenbau</strong></p> <p><strong>Die (un-)gewollte Arroganz der Historiker</strong></p> <p><strong>Blitzlichter</strong></p> <p><strong>Lesen Sie gern?</strong></p> <p><strong>Apropos Liebe</strong></p> <p><strong>Gute Adressen</strong></p> <p><strong>Mittwoch, 06. Juni 18 Uhr: Wien-Karlsplatz!</strong></p> <p><strong>Kundgebung für ein öffentlich-rechtliches und vor allem</strong></p> <p><strong>parteipolitisch wie regierungspolitisch unabhängiges Medium!</strong></p> <p><strong><a href="http://www.wirfuerdenorf.at/die-offentliche-bessere-medienenquete/">http://www.wirfuerdenorf.at/die-offentliche-bessere-medienenquete/</a></strong></p> <hr /><p><strong>Neuropsychologisches Relais</strong></p> <p><strong>Unkontrollierbares Eiern zwischen Gefühl und Vernunft?</strong></p> <p><strong>Wer steuert all die Relais, wer bedient <em>„verdammt noch mal“ </em>das Ruder hier?</strong></p> <p><strong><em>Es geht</em></strong> im Speziellen um die Schaltung zwischen zwei wesentlichen Modi? Bedient den Schalter diese ominöse Seele, diese unsichtbare Triebkraft? Oder sind die <em>„Relais“</em> selbstständige, autonom koordinierende Schaltzentralen, wie z.B. der Corpus Callosum, der <em>„installierte“</em> Balken zwischen linker und rechter Hemisphäre unseres Großhirns, die erweiterte emotionale und die rationale? Er - Dachverband unserer neokortikalen Neuromechanik und mittlere Management der bihemisphärisch interagierenden Denkfabrik - steuert und filtert selektiv den Informationsfluss zwischen, bereits auf Empirie fußender Emotion und Empathie (qualifizierte, höhere Gefühlsebene) und rationalem, ökonomischen Denken. Er ist <em>„befugt“</em>, letztere Denkinstanz im Falle des Falles zu blockieren; im Endeffekt den eigentlich sinnvollen, evolutionär begründeten neuropsychologischen Kreislauf zu unterbrechen.</p> <p><strong><em>Jede, dabei</em></strong> durchdrungene Stufe bedeutet grundlegend eine inhaltliche Veredelung der vorigen. Unsere Eindrücke und Erlebnisse werden laufend intensiver verarbeitet, geprüft und vertieft, wir erhalten immer mehr Potential zur Differenzierung und präziseren Einschätzung des Wahrgenommenen. Das neuronale Kaleidoskop dreht sich unaufhaltsam.  Der Kreis, der mit einer kaskadischen Entwicklungsspirale verglichen werden kann, beginnt, wie soll es anders sein, beim</p> <p><strong><em>Herzen: </em></strong>60% Neuronen (Gehirnsubstanz)! Z. B. laut einiger Kulturen der Sitz der Seele; Intuition; die unmittelbare Handlung auslösendes wie bestimmendes Entscheidungsorgan aufgrund verfügbarer, ausgewerteter Daten in <em>„eigenem bzw. seelischem Ermessen“</em>; anders gesagt, zuständig für bewusst gesetzte Handlungen! Es ist das erste Organ, das nach der <em>„Kernfusion“</em> der weiblichen und von ihr ausgesuchten, männlichen Keimzelle gebildet wird und danach das Rückenmarks mit dem triadischen Gehirn. -</p> <p><strong><em>- Limbische System:</em></strong> affektives System, Zwischengehirn, erste Bewusstseinsstufe und Primärkontrolle aller rezeptorischen (Rezeptoren sind Wahrnehmungsorgane, Sensoren) Inputs; kompetent z.B. für die weiterentwickelte, etwas diffizilere Emotionalität, für enge soziale Bindungen, Grundgedächtnis für Erlebtes. Es ist die Verlängerung unseres Rückenmarks und steht von Anfang an (präembryonal) mit dem Herzen in direkter Verbindung. –</p> <p><strong><em>- Abzweigung Retikuläre Gehirn:</em></strong> netzartiges Stamm- bzw. Reptiliengehirn, zuständig z.B. für die Überlebensreflexe und reflexive Symptome wie unter anderem die Gänsehaut, Atmung, Schmerz, Ur-Angst, Nahrungsaufnahme - Verdauung, Stoffwechsel, Sensomotorik und gesamter Bewegungsapparat; also repräsentiert es gewissermaßen die Zentrale fürs <em>„Körperdenken“</em>, alles was keiner bewussten Handlungswahl bedarf; sozusagen unser unerlässlicher, doch weisungsgebundener Autopilot! Wieder von der limbischen Basis ausgehend, den angekündigten Kreislauf fortsetzend - </p> <p><strong><em>- Abzweigung - Neokortex I:</em></strong> In der Regel die linke Gehirnhälfte. Emotionale Hemisphäre, z.B. hoch entwickelte, noch weiter <em>„überarbeitete“</em> Emotionalität, verfeinerte, soziale Sensorik, Empathie; aber auch erweiterter Informationsspeicher - Gedächtnis, Lernkompetenz für <em>„langsames Lernen“</em>, Sprachvermögen. –</p> <p><strong><em>- Corpus Callosum:</em></strong> Jetzt wird gefiltert und selektiert -</p> <p><strong><em>- Neokortex II:</em></strong> rationale Hemisphäre, sorgt z. B. für Vernunft, Ökonomie, Optimierung und Selektion aller Inputs; Spiritualität, Verarbeitung aller Informationen zwecks Weiterleitung zur Entscheidungsfindung für eine <em>„sinnvolle Handlung“</em>, die so genannte qualitative Erinnerung. – Der Kreis schließt sich wieder beim</p> <p><strong><em>- Herzen: </em></strong>lateinisch Cor wie bei Neocortex! Die multifunktionale <em>„Blutpumpe“</em> entscheidet jetzt, sinngemäß verkürzt: Krieg oder Frieden! In anderen Worten: Angriff oder Rückzug bzw. tot stellen bzw. Flucht bzw. <em>„Diplomatie“ </em>durch kompromissbereite oder konsensuelle Konversation!</p> <p><strong><em>Joseph Chilton Pearce</em></strong> hat erforscht, dass der ominöse Balken diesen Kreislauf – z.B. durch zu lange währende Frustration - unterbinden kann, dann wird die emotionale <em>„Walnusshälfte“</em> des geteilten Neokortex zur Sackgasse und im Grunde genommen dafür inkompetent, nun <em>„zurückfließend“</em> zur Vorentscheidung genötigt und die folgende Handlung wird somit eine rein emotionale. Die spirituelle, die vernünftige, sich besinnende Seite wird in diesem Prozess ausgeblendet, regelrecht abgekoppelt. Sehr wahrscheinlich steht auch dieser Machtbalken, die Kommandobrücke, unter irgendeinem Befehl, ist irgendwem zu Diensten... nämlich dem Herz, würden viele sagen, dem von der Seele einverleibten <em>„Herrnsitz“</em>. Oder ist unser Hirn doch ein Submysterium für sich allein und als solches Teil eines viel größeren, nicht (er)fassbaren?</p> <p><strong><em>Weiters war Pearce</em></strong> an Studien bei Kleinkindern beteiligt, wobei festgestellt wurde, dass bei manchen die organische, neurobiologische Leitung zwischen limbischen System und Herzen – Herz-Hirn-Bonding - keine Impulse aufwies. Das bewog die Wissenschaftler, sich noch eingehender mit den <em>„Mini-Probanten“</em> zu beschäftigen, was sie letztendlich zum Rückschluss führte, dass bereits in der frühkindlichen Phase bei zu häufigen Frustrationserlebnissen, zu langem Verweilen in einem demotivierendem Umfeld, rigidem Milieu bzw. Kultur, diese Leitung, das <em>„Rote Telefon“</em>, gekappt wird, einfach still gelegt, als Selbstschutz, damit der Frust <em>„erträglich“</em> wird... Zudem passe die umgangssprachliche Formulierung <em>„kopfgesteuert“</em>... und das führt zur exzessiven Konsumation von Ersatzbefriedigungen nach dem Motto: Meine gewählten Ersatzbedürfnisse können nur mit Ersatzbefriedigungen gelöst werden!</p> <p><strong><em>Meine hier</em></strong> offen gelegten Weisheiten entspringen lediglich der Interpretation aller mir leidenschaftlich, penibel einverleibten Fachlektüren über Neurobiologie und Gehirnforschung. Dazu sei erwähnt, dass selbst die Gehirnforschung laut Eigenkritik noch lange nicht alles ausgeschöpft hat, wenn das überhaupt möglich ist! Gehirnforschung ist ein Abenteuer ohne Ende, sagte mal der gute, alte Pearce! Doch zurück zu den zwei wesentlichen Betriebssystemen.</p> <p><strong><em>Modus Vernunft</em></strong>, das eigentliche Denkvermögen, Ratio, Intellekt, Intelligenz, Klugheit, Weitsicht, Voraussicht, Ökonomie, Verstand, Urteilsfähigkeit, Scharfsinn, Kognition, Kohärenz, Philosophie, Spiritualität, wie gesagt, die Kunst des Vorausdenkens, die die soziale Kompetenz ausmacht, die politische Verantwortung! In diesem Betriebssystem funktionierend entsprächen wir unserer spezifisch-evolutionären Namensgebung <em>„Homo Sapiens“</em>. In dieser Hinsicht muss ich Konrad Lorenz Recht geben, wir sind in der Entwicklungsstufe <em>„Homo Faber“</em>, womöglich in seiner höchsten Form, hängen geblieben. <em>„Das Missing Link sind wir, meine Herren, der intelligente Mensch kommt erst!“</em>, Lorenz in einer weiteren Ausführung. </p> <p><strong><em>Modus Emotion</em></strong>. Wenn wir in Krisen, in Ausnahmezuständen, bei Traumatisierungen, im Schock und in der Panik in so genannte <em>„alte</em> <em>Verhaltensmuster“</em> zurückfallen, uns zurückfallen lassen, dann ist es emotional bedingt. Kindliche Muster sind programmierte, eingeprägte Verhaltensweisen, die in erster Linie uns erfahrungsgemäß Schutz versprechen, zumindest als das empfunden werden. Bei Überforderung unseres Gefühlshaushaltes sind wir reflexartig schneller dort im <em>„geschützten Zustand“</em>, als uns bewusst und im Nachhinein lieb ist.</p> <p><strong><em>Wir unterschätzen</em></strong> unser <em>„emotionales Hauptgetriebe“</em>, die zumeist unsere reflexiven und vorsätzlichen Handlungen lenken und glauben dennoch,  zumeist vernünftig zu handeln. Doch die Evolution, wie beispielsweise die Politik und ihre gesellschaftsstrukturellen Ideen samt Konzepten, spielen sich, sagen wir, sollten sich im Modus der Ökonomie und Vernunft abspielen. Im, uns mehr oder weniger aufgezwungenen Krieg, mutieren <em>„wir“</em> aber emotional zu Bestien, wie freigelassene, hungrige Raubtiere in ihrem einzelgängerischen Überlebenskampf. Wenn der aktuelle Gemütszustand dominiert, die Vernunft abgeschaltet bleibt, lässt er uns nach reflexartig gefällten Urteilen zu unserem Nutzen und Wohl, sozusagen egoistisch handeln; wäre aus der neutralen Position in der Metaebene verständlich, doch dann müssen wir uns zum Raubtier Mensch bekennen. Da <em>„ziehe“</em> ich aber nicht mit!</p> <p><strong><em>So agieren</em></strong> wir Menschen zumeist immer noch im Betriebssystem kumulierender, oft widersinniger und launischer Gefühle, die Emotion bleibt bis zum letzten Atemzug auf <em>„Standby“,</em> jederzeit bei Bedarf aktivierbar. Wir, vorbehaltlich verallgemeinernd, wählen nicht im Modus der Vernunft unsere parteigebundenen Politiker, sondern aus kompensiertem Hass, Rache, Enttäuschung, Misstrauen, Sympathie wie Antipathie, aus <em>„gebundener Loyalität“</em> und als denkbequemer Befehlsempfänger. Der Resignierte und politisch Ignorante bleibt bei den Parlamentswahlen zuhause und hat sich dazu ebenso emotional entschieden – beleidigt, desinteressiert, verbittert. </p> <p><strong>Vorsichtige Beispiele und ausufernde Theorien, </strong></p> <p><strong><em>die mit Politik</em></strong> zu tun haben: Würden wir aus Vernunft wählen, müssten wir doch trotz vieler <em>„ideologisch Schwachen“</em> in umgehend besagter Partei – um das Wort schwachsinnig zu vermeiden - die SPÖ wählen, allein schon aus Überzeugung zur Ideologie des demokratisch strukturierten Sozialismus; tja, oder aber weiß wählen. Es ist schwer, ich weiß, einer politischen Organisation treu zu bleiben, die sich gerade in den letzten Jahrzehnten ständig neu gewandete und ihre Drift, weg von der Gründungsgesinnung, lächelnd fortsetzt, wenn auch hörbar entschleunigt. Grassierender Spruch: <em>„Du kannst mit einem Sozialdemokraten über alles reden, nur nicht über Politik!“</em> Aber lassen wir das, wie einst versprochen. Nähern wir uns bitte Grundsätzlichem:</p> <p><strong><em>Wann gelangen</em></strong> wir per Evolutionsschub vom obrigkeitshörigen Untertanen und willenlosen Konsumidioten zum politisch verantwortlichen Demokraten??? Da fällt mir nur der Radikalkabarettist Hagen Rether ob seiner Worte - live im Kabarett am Sonntag im Konzerthaus/Mozartsaal - sinngemäß ein: <em>„Wann war das, als man uns ins Hirn geschissen hat?“ „4 Milliarden Euro für Sand im Sommer auf Sylt blasen, der dann von den Winterstürmen wieder weggeblasen wird. Danach investiert man wieder 4 Milliarden fürs Sandbeblasen. Uswusf.“ </em>Eine regelrechte Blas-phemie dem vermeintlichen Verstand gegenüber, oder?</p> <p><strong><em>Oder dies</em></strong>, von Hagen thematisiert und bis dato in meiner Unkenntnis: Das Erzbistum – Bischofssitz, Kirchenprovinzvorsteher und Leiter von mehreren Diözesen -, also das EB München sitzt wahrlich auf einem 5,5 Milliardenvermögen, dicht gefolgt vom EB Paderborn und Köln, die weiteren sind ja mit ihren paar Millionen erschlichenes Vermögen vergleichsweise verarmt... Auf heiligem, geweihten Boden schlummern in Summe zig Milliarden liquider Mittel, da meint Hagen zu Recht, da wäre Deutschland saniert und das sich epidemisch verbreitende, soziale Dilemma gelöst. Doch es lebt sich als weltweites Seelsorge-Imperium - eigentlich <em>„Seelenverkaufskonzern“</em> – <em>„perfide-l“</em> weiter und man wäre ja auf zahlende Mitglieder im Grunde genommen nicht mehr angewiesen, schaut halt ein bisserl blöd aus, wenn man <em>„Kirche ohne Ge-Leut’“</em> spielt.</p> <p><strong><em>Da las ich</em></strong> doch in einem Polit-Magazin, dass man mehr Politik für <em>„einfache Menschen“</em> machen sollte, also bisher tat man es anscheinend nur für <em>„kompliziert gestrickte Menschen“</em>, was auch immer es ausmacht. <em>Volk</em> hätte ja auch genügt, nicht wahr? Gut, noch so ein Unwort aus unserer gegenwärtigen Geisteskultur, die als verteidigungswürdige <em>„Wertegemeinschaft“</em> hinausposaunt wird: Die <em>„Sozialschwachen“</em>. Anstatt ehrlich zu sagen: es geht um Einkommensbenachteiligte; ist im Kapitalismus halt so Sitte, dank überaus toleranter Mitte-Links-Parteien – ich weiß, hört man dort nicht so gern.</p> <p><strong><em>Politik liegt </em></strong>(und schläft...) stets im Trend des Konsums und erschafft so in <em>„höherem Auftrag“</em> die marktgerechte Moden, Strömungen, Kults, im Endeffekt unbemerkte Ersatzbedürfnisse und die dank hilfreicher, marktorientierter Medien; ein Beispiel: Revolutionärer Schritt, bzw. Reaktion, auf den unumgehbaren Klimawandel, der eine für uns gefährliche Erderwärmung mit sich bringt. Man schafft den Boom versus zunehmende Hitzeperioden mit 35° Celsius und auch mehr, Durchschnittstemperaturen im Lenz wie heuer so um 30°, und ruft mutig auf zum <em>„Sommerfrischeln“</em>. Raus aus der Stadt und rein ins provinzielle Vergnügen. Hey, seid nicht uncool, strömt durch die kühlen Klammen, lasst eure halluxverformten Plattspreizsenkfüße in erfrischende Gebirgsbäche baumeln, oder werft euch im fetten Sonnenölglanz in die idyllischen Bergseen, labt euch in unseren, retrostylischen Gaststätten und Hütten mit zunehmender Mehrhaubenqualität. Endlich noch mehr Grund, noch mehr Bier zu saufen, dank der Erderwärmung, die Brau-AG dankt.</p> <p><strong><em>Im Winter</em></strong> in die Karibik fliegen? Seid ihr überhitzt? Beachingflair gibt’s am Donaukanal und auch zu saftigen Preisen, damit’s standesgemäß scheint! Und, keine Angst, bald saisonübergreifend, durchgehender Betrieb! Das Palmenhaus in Schönbrunn darf in absehbarer Zukunft auf den teuren Glas-Stahl-Überbau verzichten, runter mit der Wäsch’! Afrikanische Flüchtlinge verwirklichen schon hier das erträumte Bild von der Südsee. Exotik mitten in der geschichtsträchtigen Metropole in Mitteleuropa, das einst ein bewohntes, tropisches Eiland Mohrenland nannte und Exoten als Wilde bezeichnete... wurscht, Hauptsach' lol, wusch, pfau, echt fett, geil, geschmeidig! </p> <p><strong><em>Rösser am Ring</em></strong> unterm exekutiven Arsch, ein neo-diktatorischer Geniestreich? Mitnichten! Denn Kamele werden ob der Hitz bald ministerial ins Gespräch kommen. Denn noch höher sitzen schafft die nötige Distanz zu den Untertanen! Tja, so ist’s zu den Elefanten, den karthagischen, den <em>„hannibalischen“</em> Kriegselefanten auch nicht mehr weit und die, glaube mir, die werden von uns allen da unten tonnenschweren Respekt einfordern! Da hast du Ehrfurcht, Subversiver, da bist du platt, denn du könntest es bald sein! Schönbrunn, öffne deine schweren Stahltore! Kickel’s  Elefantenreitschule wird demnächst eingeweiht! Dazu braucht er nur paar Mahouts, alt bewährtes Abrichtungsfachpersonal, aus Sri Lanka vielleicht. Wir lieben ja Fachkräfte von auswärts, gelle?</p> <p><strong><em>Unsere biodiversitäre</em></strong> Schöpfung, unser chlorophyllische Mikrokosmos, wenn auch nur mehr fragmentarisch unmanipuliert existierend, gerade noch fotosynthetisch pulsierend... tja, der hält scheinbar viel aus! Sichtlich nicht nur den jährlichen Kahlschlag in steigender Tendenz, ob der guten Holzpreise versteht sich! Merke, wenn die Wirtschaft floriert, erblüht, dann, bitteschön, muss ja nicht auch noch der Wald in Hülle und Fülle uneingeschränkt blühen, schon gar nicht wollen wir eine wölfisch bzw. bärig regulierte Fauna darin, sonst können unsere prominenten Jagdverbände sich die Flinte in... Egal, auch wenn uns am Ende die Wüste blühen wird... ja, dann geht’s uns allen zumindest wirtschaftlich gut, vorausgesetzt, man hat Arbeitsplatz... z.B. bei einem verzweifelten Wiederaufforstungsprojekt, wenn die Stellen beim Sandräumungsdienst als Dünenumschaufler besetzt sind! Brunnen schlagen oder graben wäre auch eine Option für Stellenausschreibungen.</p> <p><strong><em>Klar doch</em></strong>, wozu wäre zudem der Individualverkehr noch gut, außer zum Pendeln? Ich brause oktanell, hybrid oder bereits elektrifiziert ins Grüne, sagt mir der Umweltbewusste, der zumindest glaubt, einer zu sein. Als wäre die Autoproduktion bereits biologisch und Lithium ein erneuerbarer, umweltschonender Rohstoff. Nur bräuchten wir jetzt bisserl mehr an Parkzonen in der so genannten Sahelzone (Randgebiet) zwischen ständig expandierenden, urbanen Ballungsräumen und der rudimentären Wildnis. Ich sehe sie schon, die Millionen, die durch die verbliebenen Reste von Natur trampeln und grölen und biken, ihren Müll gleich dort entsorgen und natur- und mostberauscht wieder heim torkeln, ähm, heim geigen. Oder sollten wir die leider weiter stagnierenden – die Flächenrodung geht munter weiter -, aber stellenweise noch ziemlich unberührten Biosphären und Biotope, in denen sich Urmutter Natur gerade noch erkennen lässt, nicht vor uns selbst schützen?</p> <p><strong>Apropos Politik und Bildung und die Notwendigkeit, für alle die gleichen Bildungsangebote verfügbar machen!!! </strong></p> <p><strong><em>In weiterführender</em></strong> Anlehnung an den Gehirnexperten Manfred Spitzer: Zuerst sorgt <em>„Das System“</em> für Erkrankungen – Tendenz steigend – dann sorgt es geradezu für einen orgiastischen Wettstreit angebotener Heilverfahren. Ein ökonomischer Zusammenhang ist doch schwer zu leugnen. Wir sollten endlich Strukturen schaffen – Auftrag der Politik – um vom inszenierten Teufelskreis endlich in den Virtuosenkreis zu gelangen. Spitzer appelliert an die Prävention! Seine hier beschriebenen Kreisläufe aus der Sicht des Mathematikunterrichts, erforscht von Butterworth 1999:</p> <p><strong><em>Teufelskreis:</em></strong> Frust – Angst – Vermeidung – kein Lernen – erforderliches Können – schlechte Leistung – Strafe – Frust!</p> <p><strong><em>Virtuosenkreis:</em></strong> Befriedigung – Spaß an Mathe – mehr Mathe – Lernen – erforderliches Können - gute Leistung – Belohnung – Befriedigung! Es untermauert die Notwendigkeit der hormonellen Ausgewogenheit, z.B. zur Erzeugung von Glückshormonen. Liebe, Lust und Lernen, die <em>„Drei magischen L“</em>, werden im selbigen Gehirnfeld <em>„bearbeitet“.</em></p> <p><strong><em>Mein Credo</em></strong> und Auftrag an die, die glauben, gescheiter zu sein, denn, liebe <em>„Gebildete“</em>, wir alle wurden mit den gleichen Voraussetzungen geboren, Genies zu werden! Nur, niemals vergessen, Intelligenz braucht ihre Stimuli. Ach, ist doch nix Neues, man schuf doch bewusst Bildungsklassen und damit die <em>„bewährten“</em> Klassenunterschiede zum Wohle der elitären Macht und freien Marktwirtschaft. Ich möchte hier sinngemäß andere zu Wort kommen lassen:</p> <p><em>„Wenn das Höhere ins Niedere fließt, wandelt es das Wesen des Niederen ins Höhere um.“ </em>(Meister Eckart) Wenn es das <em>„Höhere“</em> gibt, wäre es seine Aufgabe, die anderen ohne eitlen Allüren zu erhöhen! Das hat mit Liebe und Respekt zu tun! </p> <p><em>„Kindheit nicht zusammenbrechen lassen, indem fünf Fehler vermieden werden: 1. Krankenhausgeburt! 2. Fernsehen! 3.Tagesstätten! 4.vorzeitige Einschulung! (Frühförderungsterror!) 5. Akademisierung (Abkoppelung von der Kommune bzw. Isolierung in der Kulturgemeinschaft!)“ </em>(J.C. Pearce frei zitiert)</p> <p><strong>Wolf oder Schaf?</strong></p> <p><strong><em>Wir Menschen</em></strong> sind <em>„Kooperanden“</em>, sonst hätten wir nicht überlebt, denn zum überlebensfähigen, einzelgängerischen Raubtier waren wir zu mickrig... Mit der emotionalen Sozialisierung wuchs auch der Sinn für Gemeinschaft und irgendwie mit ihm der Altruismus, die Selbstlosigkeit, die Uneigennützigkeit. Die Fähigkeit, gern etwas zu geben, ohne Anspruch auf Gegenleistung. Oder sollten wir fairer weise vom <em>reziproken</em> Altruismus reden? Leistung : erwartete Gegenleistung. Der <em>„sozial übertünchte Egoismus“</em>... Kennen wir, das Seilschaftsdenken der Elite... die korrelierende Erpressung. Gut. Nein, schlecht! Dabei könnte es sich nur um ein mutwillig verallgemeinertes Klischee handeln, von egomanischen Ausreißern smart installiert. Ich denke, der Mensch tut es in der Regel, gibt prinzipiell gern, weil er um die Qualität und Sensibilität der Gemeinschaft weiß, die ihn zu fördern und zu schützen vermag, sehr wohl aber die individuelle Gier anzuprangern und zu sanktionieren versteht. Hey, so weit sind wir noch nicht, zumindest nicht global, bitte Geduld!</p> <hr /><p><strong>Ans Unglaubliche glauben...</strong></p> <p><strong>Forschung jenseits von Verstand und Emotion </strong></p> <p><strong>Apropos, sich dem Unglaublichen, dem Großen Geheimnis vernünftig zu nähern... und was befindet sich jenseits von Vernunft und Gefühl?  </strong></p> <p><strong><em>Oft hört man</em></strong>, dass die oder derjenige den allwissenden wie allmächtigen wie überall innewohnenden, den allgegenwärtigen, ubiquitären Gott irgendwie fühlt. Gut. Gott aber vernünftig und verstandesgemäß zu erklären bzw. zu definieren versuchte schon vor Langem zum Beispiel der Radikalphilosoph Spinoza.</p> <p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baruch_de_Spinoza">https://de.wikipedia.org/wiki/Baruch_de_Spinoza</a></strong></p> <p>Gott also über diese Geistesebene zu definieren versuchen, scheitert am Ende genauso, wie den zweifelsfreien, frommen Glauben an etwas Höheres, Überirdisches, Allmächtiges rational erklären zu wollen. Bleiben wir bitte stressfrei in der <em>„Als-Ob-Philosophie“</em>, als ob es diese, in allem inhärente Geisteskraft gibt, als ob uns eine Wissenschaft, ein geistiges Expertentum, beim Begreifen hilft, als ob Politik uns einst in eine friedliche Weltkommune führen wird. Erinnern wir uns an unsere Kindheit, wie oft wir im leidenschaftlichen Spiel <em>„als ob“</em> sagten. <em>„Wir tun so, als ob, ja?“ </em>Wenn wir als Kind die Fiktion für eine kurze Zeit Wirklichkeit werden ließen. Die Utopie zur Realität gemacht, apropos:</p> <p><strong><em>Als Kinder</em></strong> beherrschten wir anstandslos diese Art von <em>„gesunder Paranoia“</em>, das Herumspringen in Parallelwelten, das Transzendieren, das Erträumen von normalerweise unbegreiflichen Wirklichkeiten; ohne daran Schaden zu nehmen. Wie schon oft ich es mir dachte, dass es nicht ums analytische Verstehen der <em>„Dinge“</em> geht, sondern darum, sie anzunehmen, sie wie ein Kind intuitiv zu begreifen. Vielleicht waren wir als Kinder die wahren Metaphysiker und Parapsychologen, die wahren Professoren, hat jemand furchtbar Gescheiter mal gesagt. Bleiben wir dahingehend mal noch bisserl Kind und machen aus dem Spiel nicht tödlichen Ernst, wie es die Erwachsenen zu tun vermögen, als wären sie ewig gekränkte Kinder geblieben! Apropos Ding:     </p> <p><strong><em>Die so genannten</em></strong>, die um uns befindlichen <em>„Dinge“</em>, ob organisch oder anorganisch, existieren in unserer Wahrnehmungswelt durch ihre Erscheinung kraft unserer Vorstellung, dank unserer sich darauf geeinigten Begrifflichkeit. Die <em>„synchronisierte Imagination“ </em>bzw. <em>„kollektive Illusion“</em> noch vor dem kollektiven Unterbewusstsein. Zuerst war das Wort, steht doch irgendwo; ich denke, zuerst war die Idee. Ich ließ die für uns aufgeschriebenen Gedanken Dürrenmatts, Spinozas, Kant, Einstein, Conforto, Pearce, Marturana, Fromm, Jungk, Buber, Dürr, Hüther, Fukuoka, Krishnamurti und andere in meinen stets selektierenden und skeptischen Geist einfließen und versuchte hier meine eigene Definition für das <em>„wissenschaftlich mystifizierte“</em> Sein, was unsre Spezies im Speziellen betrifft, in Sinnlichkeit und Spiritualität reifend, der mutmaßlich einstigen Vorstellung von Liebe folgend...</p> <p><strong><em>Leisten wir uns</em></strong> ebenso endlich die selbstbewusste Arroganz, dass jede und jeder von uns allein ihr bzw. sein Wissenschaftler und spiritueller Führer ist und sich im Laufe ihres wie seines Lebens Wissen (an)schafft und ihre wie seine Schlüsse zieht. Dass wir nicht ständig eine scheinbar kompetente Obrigkeit brauchen, die uns in ihrem Sinn ein geeintes Weltbild, eine synchrone Sichtweise der Dinge aufdrücken will und nur sie, diese Über-Instanz, sich alleinig zur willkürlichen Interpretation befähigt und befugt sieht. So läuft’s nicht, würde der Kabarett-Kapazunder Hagen Rether sagen. Zumindest mal nicht für ihn und nicht für mich, oder ebenso nicht für sie und dich! Durchaus vermag ich so genannte Experten und Spezialisten für gut finden, auch fallweise ihrer Meinung sein, über ihre Theorien nachdenken und sie kritisieren dürfen. Aber ich mache sicherlich keinen Kniefall vor ihnen! Irgendwie haben wir scheint’s verschwitzt, es nicht bemerkt, dass bei vielen in der kritischen, argwöhnischen Kirchenmasse, bei den so genannten <em>„Ungläubigen“</em>, die Wissenschaft die Religionsfunktion abgelöst, ersetzt hat – also: gleicher Typus, gleich in der Kirche nebenan...</p> <hr /><p><strong>Jenseits des Kommerzes</strong></p> <p><strong>im Geisteswissenschaftlichen</strong></p> <p><strong><em>„Das muss man gelesen haben!“, </em>wirklich?</strong></p> <p><strong><em>Nicht meine Überzeugung!</em></strong> Denn das <em>MUSS</em> ist ein Störfaktor, eine fast schon kultivierte Perturbation. <em>„Wenn du die Bibel nicht studiert hast, bist du kein Christ!“</em>, oder so ähnlich und hast dir damit das Mitdiskutieren  verwirkt. Genau das ist der aufgezogene Stacheldrahtzaun, hinter dem eigentlich das Freidenken begänne. Tja, ein schwacher Trost, ich las mehrere Varianten von empfohlenen Kinderbibeln und die sogar auf Wunsch meinen Kindern vor, Zudem begann ich die mormonische Interpretation des Evangelium mir einzuverleiben und auch die des Jakob Lorber. Diese Art und Weise der <em>„gewaltversüßenden“</em>, fast schon erniedrigenden Indoktrinierung heiliger, eigentlich uns heilender Schriften, lehne ich rigoros ab, weil naturgemäß aufkeimende Hinterfragungen da schon im Ansatz am fiktiven <em>„Scheiterhaufen“</em> ausgelöscht werden sollen! Entweder du glaubst, oder du hältst die Klappe. Wissenschaftlicher Verstand ist unerwünscht. Und so gab ich bei jenen Lektüren bereits vor der Hälfte auf.</p> <p><strong><em>Ich halte mich</em></strong> nach der kriminalistischen bzw. psychoanalytischen Logik, die besagt, dass das wahrlich Interessante und Wichtige das ist, was nicht gesagt, was nämlich, aus welchen Gründen auch immer, verschwiegen wird. Und so las ich halt nicht den Hegel, den Kant, den Adler, den Buber, den Habermas und andere der Klassiker in Sachen Humanismus, Soziologie, Pädagogik, Ethologie, Psychologie, Theologie und Philosophie. Aber ich hörte von diesen Persönlichkeiten aus zweiter Hand und lauschte aufmerksam. Ich las vergleichsweise exotische, also nicht übliche Literatur und staunte über deren grenzenlosen Geist außerhalb des <em>„akademisch-geistigen Tellerrands“</em>. Wobei einige davon gar nicht so ausgefallen scheinen...</p> <p><strong><em>Ich lese das</em></strong>, was vergleichsweise halt nicht allgemein, wie vorzugsweise konsumiert wird, sagen wir, die Standards. Mich interessieren eher die unübliche Literatur, wie auch Vorträge in entsprechenden Internetforen. Vertiefte mich zum Beispiel in diagnostische wie prognostische Aussagen des Th. Banyacya, J.S. Mohawk, M. Shostak, R. Jungk, W. Reich, J.M. Masson, K. Lorenz (er schrieb weit mehr als nur über <em>„Graugänse“</em>), N. Mandela, A. Gruen, H.A. Pestalozzi, R. Erdoes, M. Fukuoka, S. Zizek, H. Marturana, F. Varela, F. Vester, J.Ch. Pearce, R. Jungk, und deren noch viel mehr... </p> <p><strong><em>So denke und schreibe</em></strong> ich das, was offenbar andere sich vielleicht nicht mal zu denken wagen. Mich interessiert das Neuland! Auch wenn sie sich irgendwann mal als <em>„alte Heimat“</em> herausstellen sollte. Die weißen Flecken auf der Landkarte, die vielleicht für die Masse nur <em>„geweißt“</em> wurden... Ich kann patriotisch fühlen, eine emotionale Bindung zu meinem Geburtsort entwickelt haben, aber Denken im ureigentlichen Sinn hat für mich weder eine Nationalität, wird patriotisch geleitet, weist ein Rassenmerkmal auf und folgt einem schulischen Lernmodell, noch kennt es Berührungsängste mit Neuem, mit dem anfänglich so unfassbaren Fremden. Denken ist meiner Meinung nach kosmisch, unendlich... es ist mit dem abenteuerlichen Trieb zu vergleichen, der unsichtbare Freund, der einst mir dir auszog, um das...</p> <p><strong><em>Objektivität versus Subjektivität.</em></strong> Die ewige Diskussion um die Wahrheit. Für mich gibt es eine objektive Wahrheit; ich muss sie nicht definitiv wissen, aber erahnen, sie für möglich respektieren. So denke ich, dass wir die subjektive Wahrheit gern verwechseln mit persönlicher Interpretation von selbst Wahrgenommenen. Das ist durchaus legitim, so lange sie nicht als <em>DIE </em>Wahrheit postuliert wird und anderen aufgezwungen. In der unbefangenen Diskussion zwischen subjektiven Interpretationen könnten wir ja gemeinsam eine wirkliche Objektivität als allgemeingültige Wahrheit herausfinden. Sie gibt es sicherlich, weit jenseits von Eitelkeit und Ruhmsucht.</p> <hr /><p><strong>In den Händen Großer Kinder...</strong></p> <p><strong>Das sorglose Spielen mit der Welt!</strong></p> <p><strong>Als <em>„dumme/r Idiot/in“</em>Man vertraut man ihm, den <em>„Kommunikationsdiabetiker“</em>... </strong></p> <p><strong><em>Tja, wehe,</em></strong> wenn Kinder an die Macht gelassen! <em>Mark Sackaböag</em><strong><em>.</em></strong> <em>„Sack“</em>, <em>„Zuck“</em>, der Zuckerberg. Die süße Verlockung vorgetäuschter Freiheit. Auch ich ging vor zig Jahren ihm <em>„vertrauensselig“</em> auf den Leim und folgte einer Petition gegen den Faschismus über sein Medium. Venus Fliegenfalle - einmal gelandet und gestrandet! Ich kann diesen Petitionsaufruf von <em>„we-move-eu“</em> nur beipflichten und habe bereits mit Text unterzeichnet. <em><span lang="EN-GB" xml:lang="EN-GB" xml:lang="EN-GB">„They trust me! Dumb fucks!“</span></em> (2004, <em>“Zuck”</em> vor dem Haward-Auditorium angeblich geäußert). Der Schmäh der anonymen, unbegrenzten Kommunikation entpuppte sich alsbald schon als Lüge.  <em> </em></p> <p><strong><a href="https://act.wemove.eu/campaigns/Facebook-in-die-Verantwortung-nehmen?utm_source=civimail-12630&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=20180413_DE">https://act.wemove.eu/campaigns/Facebook-in-die-Verantwortung-nehmen?utm_source=civimail-12630&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=20180413_DE</a></strong></p> <p><em>&gt;&gt;Nicht nur, dass er die Völker betrog und abzockte, Meinungsfreiheit vortäuschte! Auch seine respektlose Art gegenüber denen, die ihn unsagbar reich machten. Und dann die Unmöglichkeit, aus seiner Falle wieder raus zu kommen. Er ist gestrickt wie viele dieser "alten Kinder", die mit der Welt spielen und am Ende für den angerichteten Schaden keine Verantwortung übernehmen wollen. Solche Typen hätten vieler Menschen Meinung nach kein Recht auf ihre "reiche Freiheit". Eigentlich ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof. Aber es scheint, solche Milliardäre werden bewundert und uns als "unternehmerische Helden" in den Kommerzmedien vorgeführt. Was für eine Welt ist das???&lt;&lt;</em></p> <p><strong><em>Als "Idioten" </em></strong><em>("dumb fucks")</em> bezeichnete der damals 19-jährige Harvardstudent einem Bekannten gegenüber Kommilitonen, die sich an seinem frisch gegründeten Netzwerk Facebook anmelden und freiwillig ihre Daten herausrücken. Damals nahmen gerade einmal 4000 Harvard-Studenten an dem für die Universität geplanten Netzwerk teil. Das Chat-Protokoll veröffentliche das IT-Onlinemagazin Silicon Alley Insider. Es stützt sich dabei auf einen nicht weiter genannten Informanten. Die Aussagen sind bisher nicht bestätigt. Facebook hat allerdings nicht dementiert. Und noch andere Beiträge neben dieser hier von der Augsburger Allgemeinen:</p> <p><strong><a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Facebook-Gruender-Sie-vertrauen-mir-die-Idioten-id7845701.html">https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Facebook-Gruender-Sie-vertrauen-mir-die-Idioten-id7845701.html</a></strong></p> <p><strong><a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Zuckerberg-Sie-vertrauen-mir-diese-Idioten;art16,473000">http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Zuckerberg-Sie-vertrauen-mir-diese-Idioten;art16,473000</a></strong></p> <p><strong><a href="http://www.spiegel.de/video/facebook-mark-zuckerberg-ueber-konkurrenten-und-kunden-video-1754857-inline.html">http://www.spiegel.de/video/facebook-mark-zuckerberg-ueber-konkurrenten-und-kunden-video-1754857-inline.html</a></strong></p> <p><strong><a href="http://www.lichtsprache-online.com/hintergr%C3%83%C2%BCnde-zu-weltereignissen/die-facebook-falle/">http://www.lichtsprache-online.com/hintergr%C3%BCnde-zu-weltereignissen/die-facebook-falle/</a></strong></p> <p><strong><em>Natürlich </em></strong>gehört er, der ja nicht mal als Urheber dieses elektronischen Sozialmediums bewiesen ist, zu den ultrareichen Gutmenschen, die dort und da mal für Sozialprojekte spenden. Na und? Mit vollen Hosen ist bekanntlich leicht stinken. Oh, wie nett, ein Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens ist er auch. Alles sehr smart und PR-dienlich angelegt. Egal und was auch immer Sympathien und Antipathien bei Einzelnen auszulösen vermögen. Tatsache ist, <em>„Zuck“</em> wusste genau was er für sein Vermögen tat und tun muss und stellt sich halt vor der internationalen Presse und Kongressen naiv. Gefährlich naiv, weil wirklich naiv, sind aber die, die ihn ungeprüft und unkritisch vertrauten und noch immer vertrauen und so viel Persönliches und Intimes weiterhin ins Netz stellen und sich des interspacen Mobbings beklagen. Tut mir Leid – selbst Schuld. Ich schreibe es gern für diese Leute: <em>„Wer sich in den Dschungel wagt, muss mit dem  Tiger rechnen!“ </em></p> <p><strong><em>Verurteilung?</em></strong> Wenn der Bock zum Gärtner wird, bzw. sich zwei Böcke um den Garten streiten, nein, sich insgeheim arrangieren wollen... Zwecks Ausbeutung des Gartens – die Nutzfläche der <em>„User and Loser“</em>. Einer sät, zwei ernten reich. Man wird sich hüten, die Facebook-Gründer, die allen Interessenten - deren gibt es in Wirtschaft und Politik ja massenhaft viele – so wertvolle Konsumdaten liefern, so lange wir, der Mensch, ein multipler Rechenfaktor eben für Wirtschaft und Politik bleibt. Die Regierungen und die vermeintliche Staatssicherheit betreffend, haben Verfassungsschutzeinrichtungen sämtliche Daten in petto.</p> <p><strong><em>Die Büchse der Pandora</em></strong> ist offen. Wer hätte denn Interesse, eine Datenbank unvorstellbaren Ausmaßes wie Facebook wieder zu schließen? So wird es, wenn überhaupt, ein Pro-Forma-Prozess werden und bleiben. Tja, bewährtes Verschleppen ist angesagt, und irgendwann mal, wenn der Datendschungel ins Unermessliche gewachsen und noch undurchdringlicher geworden ist... wir uns irgendwie daran in opportuner Resignation gewöhnt haben... tja, wer denkt dann noch dran? Wie es auch beim Steinchen im Sohlenprofil ist, es tritt sich langsam ein und du merkst es nicht mehr.</p> <p><strong><em>Apropos</em></strong> interaktives Sozialmedium: Da gibt es eine weitergeleitete Filmempfehlung:</p> <p><strong><em>„The Social Network“</em></strong> von David Fincher aus 2010 </p> <p><strong>Alles verjüngt sich (nach) oben – der Weg zur Sonne ein dünner... und mitunter tödlicher wie beim Ikarus...</strong></p> <p><strong><em>Man zieht</em></strong> unfähige Alte von verantwortungsvollen Positionen ab, wenn niese nicht selbst generös zurück oder zur Seite treten – wie z.B. in Parteivorständen – und ersetzt sie durch unerfahrene Junge. So geht’s doch nicht, würde Hagen Rether sagen! Nämlich, weil es doch keine Rettung aus dem Dilemma, sondern Feigheit vor der Aufgabe bedeutet! Im lang bewährten Ältestenrat, im antiken Senat, da saßen doch keine Kinder, oder? Oder hätten wir Menschen als Spezies überlebt, wenn die <em>„Greenhorns“</em> die Jagd geleitet hätten oder die Feldwirtschaft bestimmt? Mitnichten! Doch wir drehen justament alt bewährte, über Jahrtausende gewachsene Strukturen und Regeln um, verkehren natürliche Hierarchien ins perverse Gegenteil.</p> <p><strong><em>Lassen wir</em></strong> uns nur nicht täuschen! Hinter der heutigen, vermeintlich autonomen Führungsgeneration ziehen nach wie vor die <em>„alten“</em> Puppenspieler die Strippen, die <em>„Alte Riege“</em> führt Regie. Diese haben sich wegen fehlendem,  wirkungsvollem Widerstand und regulativen, korrigierenden Kontrollmechanismen zu noch dreisteren Egomanen entwickelt, haben die 68er als links-resistenter Virus überlebt, und uns als Kollektiv Schritt für Schritt wieder rückentwickelt – <em>„Futterneid in der Underclass ist wieder in“</em>.</p> <p><strong><em>Natürlich sind</em></strong> Jüngere schneller im Denken, im Auffassen; aber das macht sie noch lange nicht zu respektvollen, freiwillig geachteten Autoritäten. Der Mensch wird, bezogen aufs Lernen, naturgemäß vom <em>„schnellen Brüter“</em> zum <em>„langsamen Brüter“</em>. Das ist nicht eine <em>„gemeine“</em> Alterserscheinung, sondern hat System! Die Lernfähigkeit verändert nur ihre Qualität. Wie jedes Tier müssen wir in den ersten Lebensjahren schnell wahrnehmen, lernen und Situationen erfassen können, weil die <em>„Basic“</em> fürs Überleben notwendig ist, nämlich die spezifisch rasche Anpassung unserer spezifisch individuellen Verhaltensweise ans hineingeborene Milieu!</p> <p><strong><em>Im Laufe</em></strong> unseres Lebens lernen wir langsamer, wir lernen dazu! Tiefer gehender. Wir beginnen zu ergründen, wir können immer mehr differenzieren, selektieren, werden darin immer präziser, können die eigene Position im kulturellen Umfeld genauer evaluieren, bestimmen... wir beginnen immer besser uns im komplexen System zu verstehen... fangen an, Metaordnungen zu erkunden und werden hoffentlich mal weise... Denn wir haben gelernt, auf das Lebenssystem Einfluss zu nehmen, es zu manipulieren, zum Eigenwohl, oder auf höherer Ebene in weiser Absicht zum Allgemeinwohl.</p> <p><strong><em>Der Gehirn-Guru</em></strong> M. Spitzer fand heraus, dass die Nobelpreisträger für Soziologie im Durchschnitt 50 Jahre alt sind; und nicht, beispielsweise 25 bzw. 30! Also scheint, signifikant für dieses Metier, Erfahrung (Zeit für Empirie, Kohärenz und Kognition) wichtig zu sein und nicht brav gelernte und rezitierte Theorien aus zweiter Hand. Die Führungsebenen krampfhaft zu verjüngen halte ich, wie gesagt, für äußerst bedenklich! Ein Beispiel aus der Zoologie im fernen, heißen Süden. Betrachten und beobachten wir die Elefanten, die wie wir, im Verhältnis einen ebenso recht großen Neokortex im massigen Schädel aufbewahren... Elefanten leben matriarchisch! Die alten, erfahrenen Kühe sind also Matriarchen. Sie führen die Herde. Die <em>„Alte“</em> kommuniziert in einer, für uns nicht mehr frei wahrnehmbarer Bassfrequenz mit anderen Ihresgleichen zwecks friedlicher Zusammenkunft. Entstressung! Und sie bildet zu Lebzeiten ihre Nachfahrerin aus! Nach unserer <em>„modernen“</em> Vorstellung würde ein Kalb die Herde leiten und... mit ihr zugrund gehen!  </p> <p><strong>Apropos Große Kinder und das endlos lange Herauswachsen</strong></p> <p><strong><em>Wir werden älter!</em></strong> Wirklich? Ja, in gewisser Weise an der Quantität an erlebten Jahren gemessen, stimmt es zumindest für die industrialisierte Zivilisation, verglichen mit früher. Doch Vorsicht. Erstens gab und gibt es Naturvölker, wo ein Alter um die Hundert nicht selten war und ist. Zweitens, jetzt die grausame Wahrheit, wir leben nicht, sondern sterben nur länger. Zudem: einst typische Alterserkrankungen erobern schon jüngere Generationen, wie z.B. Diabetes, oder der Herzinfarkt.</p> <p><strong><em>Ab der</em></strong> Geschlechtsreife werden sukzessive Zellen abgebaut, sagen wir, werden nicht mehr 1:1 ersetzt. Verbrauchte Zellen werden entsorgt und frische nachgeliefert, in der Regel. Im Laufe des Älterwerdens immer weniger. Stagnation der Zytenproduktion mit tendenzieller Progression. So müssen wir halt länger mit den verbliebenen Altteilen, der bereits antiquierten Biosubstanz auskommen lernen, mit dem <em>„Restbestand“ </em>sorgsamer haushalten. In der vergleichsweise kurzen Ontogenese verlief es genau umgekehrt, es wird mehr nachproduziert als verbraucht und wir wachsen über uns hinaus. Danach Schrumpfung bis zum Schwarzen Loch, in das wir gnadenlos gesogen werden. Ein bisserl anders formuliert:</p> <p><strong><em>Die biologische</em></strong> Zelle als hochintelligenter Baustein aller Organismen ist dem Akku und dem nuklearen Brennstab sehr ähnlich. Ihre gemeinsame Bestimmung ist, verbraucht zu werden. Verzehrt und leer, nun totes Gewebe, werden die <em>„Leichen“</em> über die Blutbahn und Ausscheidungsorgane entsorgt und durch frische ersetzt. Im Alter müssen wir also mit den verbliebenen Akkus, den alten, immer <em>„sparsamer“</em> und behutsamer umgehen. Ob der ständig abnehmenden Neuzellennachlieferung sind wir gezwungen die alten Akkus neu aufzuladen. Das passiert durch Nahrungszufuhr und die unerlässliche Ruhe, wohlgemerkt die langsame Aufladung! Doch die scheint’s vollkommen regenerierte Zelle erreicht nie mehr die volle, vorangegangene Leistungskapazität. Es geht unweigerlich dem Ende zu, bis alle Zellen dermaßen irreparabel und irreversibel ausgebrannt sind, der gesamte Organismus zusammenbricht, der Herrgott den <em>„Off“</em>-Schalter drückt, oder so...</p> <hr /><p><strong>Die Toleranz ergreift Partei</strong></p> <p><strong>Toleranz ist wie die Wahrheit offensichtlich teilbar; die Akzeptanz flexibel angelegt und wirkt recht flatterhaft; Respekt, das ist etwas für die Sonntagsrede.    </strong></p> <p><strong><em>Wenn die USA</em></strong> in ihrer <em>„Cowboy“</em>-Mentalität zuerst schießen, dann denken, nimmt man es als Kavaliersdelikt hin, denn Amerika ist Weltordnung und bombt die Welt zum Wohle aller in eine demokratische. Da vergisst man schnell Hiroshima und Nagasaki und Vietnam und andere Kleinigkeiten, wie durchsickernde Unterstützungen mit den IS und fragwürdigste, auffallend wankelmütige und sicherlich nicht uneigennützige Kooperationen mit den syrischen Kurden. Der, den US angedichtete Aphorismus mit der Denkverzögerung  stimmt natürlich nicht – man weiß sehr wohl, was man tun wird und getan hat! Außerdem wären zugestandene Anomalien mit bedingenden Verhaltensauffälligkeiten ja pathologisch und somit gewissermaßen eine Rechtfertigung und es winkt die Strafmilderung.</p> <p><strong><em>Hingegen</em></strong> toleriert man jegliche vermutete Vergehen RUSSLANDS nicht, solche sind absolut unverzeihlich, blasen wir fromm ins gleiche Horn der Presse. Die Russen, denen wir noch immer Stalinismus und ekelhaften Kommunismus unterstellen, sind so und so und nach wie vor verdächtig der Gewalt und Diktatur. Es verhält sich bei der medial verkauften Weltpolitik wie bei den Weltreligionen, man hat zu glauben, oder man ist Ketzer und Verschwörer! <em>„Hast du denn Beweise?“</em>, fragt der fromme Bürger den Kritiker, sich seiner umwerfenden Schlauheit sicher. Komisch, denkt sich der, des Gegenthesenanschlags Überführte: <em>„Er aber auch nicht den geringsten!“</em> Das juridisch herausragende und beispielhafte Motto <em>„im Zweifel für den Angeklagten“</em> ist halt auch nur der Filmtitel eines Krimis.</p> <p><strong><em>Den Propaganda</em></strong> <em>„Westen gut – Osten bös“</em> erfahren wir hier an der <em>„relativen geopolitischen Mittellinie“</em> seit der Oktoberrevolution 1917. Gott sei Dank haben wir hier einen Portisch, einen Lendvai, eine Kneissl und einen El-Gawhary, die uns suggestiv freundlich erklären, wie das politische Uhrwerk der Welt tickt. Unermüdlich werden die schon verstaubten Gebetsmühlen erneut in Gang gesetzt. Gott sei Dank gibt es aber zum Beispiel auch noch eine Will und eine Maischberger für ein bisserl Relativierung des Vorgekauten in deren Polit-Talkshows.</p> <p><strong><em>Manche glauben</em></strong>, wenn sie eine Ruine als solche sanieren, renovieren, restaurieren – was auch immer den Verfall stoppt, wieder eine voll taugliche Festung geschaffen zu haben, und keiner merkt’s. Wir betreiben in Wahrheit sozialpolitische Ruinenpflege. Oder: Man gibt in die alte Karosserie einen neuen wie fremden Motor und bald darauf fliegt uns das betagte Blech um die Ohren. Die Politik wäre das Gremium der Ingenieure, die firm und teamfähig sind, neue <em>„Festungen“ </em>und neue <em>„Motoren“</em> mithilfe der <em>„Bauarbeiter“</em> und <em>„Mechaniker“</em> so zu konzeptionieren, dass für niemand ein Schaden entsteht, eher mehr an Nutzen. So lange aber es ein Gros an Nutznießer des System gibt, bzw. eine nicht unerhebliche Masse an Menschen, die sich darin etabliert haben, so lange wird sie keine wahrhaftige Solidarität zu jenen empfinden, die in dieses System als existenzielle Bedrohung erfahren, nicht nur spüren, wie es oft so flapsig heißt.</p> <p><strong><em>Wir tolerieren</em></strong>, was uns angenehm ist und nicht unmittelbar schadet. Wir tolerieren ein System, das wir aktiv wie passiv miterschaffen haben, wir tolerieren, dass Solidarität ein fesches Schlagwort bleibt. Lifeball, ganz aktuell, repräsentierte wieder nur eine ganz bestimmte Gruppe Betroffener, die Millionen Hungernden zum Beispiel werden mangels Ansehnlichkeit und Schick nicht eingeladen. Ausgrenzung am Lifeball – ein Event für das Recht auf Leben. Auch solche sozialästhetischen Makel tolerieren wir und pochen auf unser Unterhaltungsrecht!</p> <p><strong><em>Politik wäre</em></strong> das geistige Gerüst der Vernunft für ein friedliches Zusammenleben von Individuen, die emotional, spirituell und physisch sich nicht allzu wesentlich unterscheiden, aber trotzdem und zu Recht auf ihre Einzigartigkeit bestehen.</p> <p><strong><em>Die Vernunft</em></strong> toleriert nur Vernünftiges und die Toleranz hebt sich damit schon in der gelebten Selbstverständlichkeit auf; so sinngemäß F. Dürrenmatt, wie auch das über den Zeitgeist, der, wie jede intellektuelle Mode seiner Zeit, seine Version von Wahrheit den Lesern aufdrückt! Und dennoch las ich ihn gern!</p> <hr /><p><strong><em>„La Zad“</em></strong></p> <p><strong>Skandale unter Macron </strong></p> <p><strong>Das Prinzip der Résistance hat kein Ablaufdatum. Der Widerstand gegen Unrecht...</strong></p> <p><strong><em>Es liegt</em></strong> in der evolutionär gewachsenen Natur des Menschen, in seiner sich stetig entwickelnden „Software“, sich gegen empfundenes Unrecht aufzulehnen. In Folge eine übernommene Aussendung von den <em>„Aktiven Arbeitslosen“</em>:</p> <p><strong><em>&gt;&gt;Gerade in Zeiten</em></strong> der Prekarisierung und Massenerwerbsarbeitslosigkeit</p> <p>ist es wichtig, echte und selbst organisierte Alternativen zum Kapitalismus zu ermöglichen und die Zerstörung der letzten Reservate nicht-kapitalistischer und nicht-staatlicher Gebiete für ein selbst bestimmtes Leben zu verhindern. Im Sinne der internationalen Solidarität und des Kampfes um eine demokratische Gesellschaft mit vielfältigen Möglichkeiten für ein selbst bestimmtes Leben und Wirtschaften unterstützt der Verein <em>"Aktive Arbeitslose Österreich"</em> folgenden Aufruf mit basisgewerkschaftlichen Grüßen,</p> <p>Mag. Ing. Martin Mair, Obmann</p> <p><strong>Solidarität mit La ZAD - am 9. Mai 2018, 11.00 Uhr wurde die Solidaritätserklärung vor der Französischen Botschaft übergeben. </strong></p> <p><strong><em>Die Presse-Ankündigung:</em></strong> Zahlreiche Kollektive, Gemeinschaftsprojekte und Einzelpersonen haben die Solidaritätserklärung des Europäischen Bürger/innenforums mit <em>„La ZAD“</em> in Notre-Dame-des-Landes unterzeichnet. Eine Delegation wird am 9. Mai 2018 um 11.00 Uhr der französischen Botschafterin diese Unterschriften überbringen, um gegen das brutale Vorgehen des französischen Staates gegen die legitimen Besetzer/innen des 12 Quadratkilometer großen Geländes zu protestieren.</p> <p><strong><em>Nach jahrzehntelanger</em></strong> Auseinandersetzung hatte die französische Regierung den Bau eines Flughafens in Notre-Dame-des-Landes im Januar 2018 aufgegeben. Die Besetzer*innen, Bäuerinnen und Bauern, die gemeinsam Widerstand gegen das Flughafenprojekt geleistet hatten, begannen daraufhin Verhandlungen mit Regierungsvertretern für eine langfristige sozial-innovative Nutzung des Geländes.</p> <p><strong><em>Doch am 9. April 2018</em></strong> haben 2500 Gendarmen begonnen, die Projekte der Besetzer/innen mit brutaler Gewalt zu zerstören. Der Widerstand vor Ort und in ganz Frankreich sind groß, da auf dem Gelände zahlreiche Gemeinschaftsprojekte gewachsen sind. La ZAD ist besonders für viele junge Menschen in Frankreich zu einem Symbol für den Widerstand gegen sinnlose Großprojekte und für eine andere Gesellschaft geworden. Die Zerstörung von La ZAD soll dieses Symbol und die Hoffnungen, die damit verbunden sind, zunichte machen.</p> <p><strong><em>Die Gendarmerie</em></strong> hat angekündigt, ab dem 14. Mai 2018 alle Personen, die keine individuellen Anträge auf Nutzung des Landes gestellt haben, zu räumen und monatelang auf dem Gelände zu bleiben, um den Wiederaufbau der Gemeinschaftsprojekte zu verhindern. Jürgen Holzapfel vom Europäischen Bürger/innenforum sagt dazu: <em>„Wir haben den Eindruck, dass die französische Regierung versucht, eine Pax Romana im Land der Gallier durchzusetzen. Für uns kann sich die deutsch-französische Freundschaft nicht auf gegenseitige Besuche von Regierungsmitgliedern beschränken. Diese Freundschaft kann nur leben, wenn wir uns auch in gesellschaftliche Konflikte einmischen. La ZAD ist für uns, über die Grenzen Frankreichs hinaus, eine Hoffnung gegen die Individualisierung der Gesellschaft und die Ökonomisierung aller Lebensbereiche.“</em></p> <p><strong>Kontakt: <a href="mailto:de@forumcivique.org">de@forumcivique.org</a></strong></p> <p>Jürgen Holzapfel Tel. 0172-2154127<strong> &lt;&lt;</strong></p> <p><strong>Blau-schwarz-türkiser Drainagenbau</strong></p> <p><strong>Regierung trocknet unseren Gesundheitsbereich aus!</strong></p> <p><strong>Im Auftrag ihrer MajEUstät... staatliche Diät! </strong></p> <p><strong><em>Zermahlen</em></strong> zwischen den neoliberalen Mühlsteinen. Die generelle Forcierung des Marktfaktors in Gesundheit und Sozialem bewirkt den gleichzeitigen Solidaritätsabbau. Man schafft neue und tiefere Klüfte zwischen den ohnehin im Spannungsfeld liegenden Sozialgruppen, die man bewusst in diese kritische Situation manövriert hat, und, diese es geschehen ließen. In Zukunft laut Regierungskonzept mehr, also letztlich mehrheitlich Arbeitgebervertreter im Vereinsvorstand der Kassen und Sozialversicherungen. Warnungen dahingehend wurden in den Wind geschlagen, dass das große EU-Ziel lautet: Privatisierung der bislang staatlichen Krankenversorgung, sprich Spitäler. Mehr darüber von der Solidarwerkstatt:</p> <p><strong><a href="https://www.solidarwerkstatt.at/soziales-bildung/eu-kommission-applaudiert-schwarz-blauem-angriff-auf-sozialversicherung">https://www.solidarwerkstatt.at/soziales-bildung/eu-kommission-applaudiert-schwarz-blauem-angriff-auf-sozialversicherung</a></strong></p> <p>Tja, wir sind einer anorektischen, einer magersüchtige Regierung ausgeliefert, was den staatlichen Verwaltungsapparat betrifft. Selbst Schuld, die diese wählten, sagen viele und die vielen Anders- und Weißwähler und Nichtwähler, wie vielleicht bald Geläuterten kommen trotzdem zum Handkuss.</p> <hr /><p><strong>Die (un-)gewollte Arroganz der Historiker...</strong></p> <p><strong>... kann mundtot machen! Wenn man es zulässt...</strong></p> <p><strong><em>Wie oft</em></strong> lese ich bei <em>„nachschlagenden“</em> Recherchen in Enzyklopädien, Lexika und sonstiger Literatur <em>„Ursprung und Herkunft, zumindest nicht genau bekannt...“</em>, <em>„Man vermutet...“</em>, <em>„Es existieren Interpretationen...“</em> u.s.w. Die gegenwärtige Geschichtsschreibung finde ich fast schon arrogant, weil<strong> </strong>sie sich letztlich noch immer auf Vermutungen stützt, Rückschlüsse konstruiert, weil heute Entdecktes, schon durch morgen Entdecktes überholt und widerlegt sein kann; weil so genannte Experten glauben, die Wahrheit gepachtet zu haben und von uns <em>„Laien“</em>, <em>„Amateure“</em> und <em>„Hobby-Historiker“</em> erwarten, bedingungslos an sie zu glauben; weil<strong> </strong>es sich zu guter letzt eben auch nur um einen Sammelband von Geschichten handelt – gesehen, erzählt, aufgeschrieben -, in der die nicht seltenen, subjektiven Auslegungen als unumstößliche Wahrheit uns indoktriniert werden; weil sie somit andere Sichtweisen als Schauermärchen, als Verschwörungen oder Pseudowissenschaften abtun, den Andersdenkenden diskriminieren und schlussendlich hochnäsig ignorieren. So läuft’s doch nicht, würde da der Hagen sagen...</p> <p><strong><em>Anhand </em></strong>meiner aktuellen Vertiefung in die Anfänge der Philister und Phönizier - von der fragwürdigen, europäischen Geschichtsüberlieferung der Indianer will ich mal hier den Leser verschonen - wurde ich wieder auf diese, meine Erkenntnis gestoßen. Mich verwunderte es, dass ich im Internet-Lexikon <em>„Wikipedia“ </em>zwischen diesen beiden alten Kulturen keine Querverweise fand, obwohl sie zur selbigen Zeit – so rund 1.000 v. Chr. - am selbigen Ort angeblich zu wirken begannen. Beide waren des Schiffsbaues mächtig und vermutlich, in der Levante <em>„gestrandete“</em>, Seefahrervölker, deren faszinierende Schiffe man rudern wie segeln konnte.</p> <p><strong><em>Nicht nur</em></strong> das kleine, multikulturelle Europa wollte die Welt erkunden, alle anderen auf den fernen Kontinenten doch auch, oft parallel vice versa, oder gar schon früher. Christoph Kolumbus, unser Entdecker von Amerika, wird immer mehr zur Randfigur und von anderen in den Schatten gestellt. Die Wikings, die Phönizier, die Araber, die Ägypter, wer weiß, ob auch nicht indianische Seefahrervölker schon Europa oder andere, ferne Kulturen – die Maoris Neu Seeland, wie wir wissen – entdeckt hatten, jedoch halt nichts für die interessierte Nachwelt schriftlich hinterließen. Was heißt das? Was ist Fazit? Lassen wir bitte Geschichte lebendig und korrigierbar bleiben! Als wunderbare <em>„Große Geschichte“</em>, in der wir alle vorkommen, jede Kultur unverzichtbar ihren Platz darin hat!</p> <p><strong><em>Bewiesen ist</em></strong> für mich nur das, was ich selbst erlebte und ich mich daran lückenlos erinnern kann. Doch nicht mal da ist eine Objektivität gesichert, weil wir es kaum vermeiden können, subjektiv emotional zu färben. Zum Beispiel haben meine Eltern den letzten Weltkrieg als Jugendliche in ihrem unmittelbaren Umfeld erlebt und gespürt. Sind sie nun objektiv, können sie heute rein aus der bereits ziemlich distanzierten Metaperspektive, also neutral urteilen? Ich weiß es nicht, aber ich vertraue ihrem Gedächtnis, obwohl Erinnerungen nun mal an die Emotion gekoppelt sind. Natürlich ist es zweifelsfrei, dass Krieg ein absolut verabscheuungswürdiger Zustand ist. Vielleicht ist dies ein ungeeignetes Beispiel dafür, was ich sagen will. Nämlich, dass ein freies Denken ständig den Input prüft, vergleicht und gegebenenfalls in Frage stellt, sich eine eigene Meinung bildet, eine eigene Sichtweise einnimmt, ein eigenes Weltmodell konstruiert. Alles andere ist Glaubens- und Vertrauenssache – wir entscheiden ob wir etwas glauben, ob wir dem Erzähler vertrauen wollen. </p> <hr /><p><strong>Gedankenblitze</strong></p> <p><strong>Ungeordnete Einfälle und Assoziationen</strong></p> <p><strong><em>„Durch die Bank“</em></strong></p> <p>++ Es geht ja gar nicht mehr um den bösen IS, es geht um die bösen Russen und bösen Perser im <strong>Syrienkrieg</strong>. Tja, so gesehen ein medienpolitisches Rollenspiel... ++ <strong>SBGLTW</strong> – 64% Wahlbeteiligung wäre schon eine klare, demokratische Aussage und relativiert den Wahlsieg. ++ <strong>Amokläufe</strong> in (und möglicherweise wegen) Amerika nehmen zu... ++ Demagogen <strong>statt</strong> Ideologen, Faschisten statt Idealisten, Manipulatoren statt Navigatoren, Verführer statt <em>„Führer“</em> an der Macht – las ich kürzlich irgendwo... ++ <strong>CHI</strong>, die auf einen Fokus konzentrierte Kraft, die Unglaubliches zu vollbringen vermag, aus der asiatischen Körperschulung – und CHI, als der 22. griechische Buchstabe... ++ Alles was uns umständlich und kompliziert die <strong>Mystik</strong> und den<strong> Glauben</strong> nahe bringen und in uns festigen soll, uns geradezu indoktriniert wird, hat mit wahrer Mystik und dem Glauben an einen imaginären, kosmischen Spirit, an die alles durchdrungene Spiritualität, an eine überirdische Geistesmacht, an für uns nicht sichtbare Kräfte, etc. nichts zu tun. Im Einfachen liegt die Genialität! Keine tausend Seiten heiliger Schriften, langwierige, komplizierten Berechnungen und lebenslange Analysen und Studien – <em>„das studierte Verständnis“</em> - sind der Beweis für erhoffte Offenbarungen. Es machte mich schon als Kind stutzig. Es geht ums Wahrnehmen mit allen Sinnen, ums tiefe Empfinden für Harmonie, für Schönheit, für die so genannte Ästhetik, die in allem liegt. Wenn man  unbedingt der Worte bedarf, dann genügen diese zwei: <strong>Liebe und Respekt</strong>!</p> <p><strong>(kurze Pause...)</strong></p> <p>++  In der Illumination <strong>steckt da nicht</strong> die Illusion? In der Imagination nicht die Magie? Hat der Nomade etwas mit der Monade – gedachte Einheit, Einfachheit – gemeinsam, außer, dass sich beide Begriffe wunderbar reimen ließen? Aber dieses gedachte Ganze, die unsichtbare Unität, noch lange nicht fix und starr irgendwo am Firmament aufgehängt ist, sondern ständig sich in Bewegung befindet, also nomadisch ist - <em>„isn’t it?“</em> Oder hat z. B. das <strong>Parlament</strong> mit dem <strong>Lamentieren </strong>etwas Abgeleitetes an sich? Jammern, Zetern, Greinen, Meckern, Motzen, Wehklagen, Schimpfen, Klagen... mit <em>„par-“</em> als griechisches Präfix - für <em>neben, gleichzeitig, während,</em> z. B. <em>parallel </em>– bedeute dann wortwörtlich und beispielsweise <em>„Meckernde Parallelgesellschaft“</em>. Tja, kein Wunder bei solch einer Definition... ++ Statt Antiaging neu im Lifestyle-Trend: <strong>Anti-Ätsch</strong>, <em>stop the age is flop for you </em>„<em>Raceaging“</em>, die greis-sägende Wahrheit, brutal, aber leidensverkürzend! Lerne mit dem Furchenfakt zu leben! ++ <strong>Spargelzeit – Lenz und Lust</strong>; der ewig freud’schen Kastrationsangst ganz offiziell und öffentlich ein kulinarisches Schnippchen schlagen – grün oder weiß ist da nur mehr die Frage und die Wahl des Ejakulatersatzes im Dip-Schüsselchen; ein fein schmeckender fellatio-kannibalischer Akt in geschlechtlicher Gleichberechtigung vereint genossen... ++ <strong>Vernalisation</strong> bedeutet in der Nutz-Botanik Kältereiz zwecks Keimbeschleunigung. Wir Menschen brauchen es scheinbar auch, durch eine begünstigend <strong>stagnierende Sozialpolitik</strong>, damit wieder soziale Wärme entstehen kann... doch der Mensch lebt nicht von Lust und Liebe allein unter launischen Leuten... er mag offenbar das Leid am Weg zu seiner Heiligkeit... ++</p> <p><strong>(kurze Pause...)</strong></p> <p>Heuer verlasse ich meine pentagonische Dekade des Rock’n Roll, Blues and Cool Jazz und liefere mich den <em>„Roaring Sixties“</em> aus. Meine Textur der Haut hat sich erwartungsgemäß weiter vertieft und verdichtet, scheinbar ist ja immer mehr Pergament vorhanden. Die Gravitation beweist sich an der fortschreitenden Demutshaltung der biologischen Endlichkeit gegenüber, das erzwungene Ritual in Respekt vor Urmutter Natur. Ich untermauere die mutige bis leichtfertige <strong>These des qualitativen Alterns</strong>. ++ Wir reden – wohlgemerkt reden – über Rechtsrucke, re-nationalistische Tendenzen und neoliberales Aufflammen und die konzerkapitalistische Diktatur in Europa und womöglich der ganzen Welt; ich nenne es mal so: <strong><em>„Blüte des kapitalen Rassismus“</em></strong>! ++ Experten verschiedener Wissensdisziplinen meinen, <strong>Bestrafungsabsichten</strong> fußen im Altruismus, der Selbstlosigkeit, der Uneigennützigkeit. Aus den Motivationen, primär einen Akt der Gerechtigkeit, als einen der Abschreckung zu setzen. Ich seh’s anders, nämlich als Instrument zur Unterdrückung mittels Angst und Gewalt! ++ Einsichtslosigkeit bis Einfältigkeit. Wenn Menschen uneinsichtig bleiben, aus Angst vor unangenehmer Selbsterkenntnis infolge eingestandenen Selbstbetruges, der fatalerweise auch das Umfeld schädigt, zumindest verhöhnt... tja, wie verfährt man mit solchen <strong><em>„Unpersönlichkeiten“</em></strong>, vor allem dann, wenn sie sich als Elite sehen? ++</p> <hr /><p><strong>Lesen sie gern?</strong></p> <p><strong>Selbst und fremd erlesenes empfohlen</strong></p> <p><strong><em>„Winter in Maine“</em></strong> von Gerard Donovan; kalt, einsam, still, abenteuerlich, im Milieu der Isolation unweit der Zivilisation, welche zunehmend als bedrohlich empfunden wird... in sich gefangen, dann plötzlich der einzige...</p> <p><strong><em>„Tage der Toten“</em></strong> von Don Winslow; eiskalt, skrupellos, mörderisch, in diesem Stil minimalistisch geschildert, in blutigen Wortfetzen, Worte, die wie tödliche Projektile im Schnellfeuermodus abgefeuert werden; die brutale Welt der Drogenkartelle und ihre korrumpierend Strategien mit Behörden, die  eigentliche, politische Macht im Hintergrund, unter dessen regionaler Patronanz Kinder ihre Altersgenossen umlegen, um als Elitennachwuchs aufzusteigen; vom Fachautor direkt aus der Realität geschrieben...</p> <p><strong><em>„Das finstere Tal“</em></strong> von Thomas Willmann; übrigens, die Verfilmung ist überraschenderweise genauso gut wie das Buch...</p> <p><strong><em>„Angstspiel“</em></strong> von Birgit Schlieper; das anfangs harmlose Chatten entpuppt sich als mörderisches Spiel...</p> <p><strong><em>„Hagazussa“</em></strong><em> </em>von Anita Stelzer; eine spannende, wie faszinierende Reise ins Noricum der letzten Tage... <em>„Germanen christianisiert man nicht, die haben Göttinnen genug!“</em>, wäre die sich aufdrängende Erkenntnis daraus</p> <p><strong><em>„Ein blendender Spion“</em></strong> von John Le Carré alias David John Moore Cornwall; hier gibt der geheimnisvolle Krimi-Starautor mittels Roman etwas von sich und seiner Vaterbeziehung preis...</p> <p><strong><em>„Im Verborgenen“</em></strong> von Ljuba Arnautovic; empfohlen von einem, der einem  nimmersatten Argentinosaurus gleich den Literaturdschungel unermüdlich abweidet.</p> <p><strong><em>„Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“</em></strong> von Dee Brown; wahre ausgesuchte Geschichten über widerstehende Häuptlinge – laut Brown vielleicht die größten amerikanischen Heroen... - in den letzten 30 Kriegsjahren der Weißen gegen die Roten sorgten für ein historisch wertvolles Werk über ein fast gänzlich ausgelöschtes Volk; <em>„...und sollte der Leser dieses Buches einmal sehen, welche Armut, welche Hoffungslosigkeit, welcher Schmutz in einem heutigen Indianerreservat herrschen, dann wird er vielleicht besser verstehen können...“ </em>(Dee Brown).</p> <p><strong><em>„Die Tagesordnung“</em></strong> von Eric Vuillard; im Hinterzimmer der Macht unter Hitler, wo ihm Konzergiganten die Hand reichten...</p> <p><strong><em> „64“</em></strong> von Hideo Yokoyama; ein über viele Jahre entstandener Krimi, im Tokio 2003 spielend, und jetzt übersetzt auf den Buchladentisch kommt. Und diese alles unterdrückende, beängstigend kultivierte Höflichkeitsetikette und die <em>„samuraisch-selbstzerstörende“</em> Gesichtswahrung. </p> <p><strong><em>Diese Liebe“</em></strong> im Original <em>„Cet amour-la“</em> von Yann Andrea und Andrea Spingler übersetzt; die biographische Erzählung über die letzten Jahre der Autorin Marguerite Duras und ihre so <em>„ungleiche“</em> Liebe wurde nicht viel später verfilmt. Ich weiß nicht warum ich darauf stieß und mir die Daten herunter lud und  kopierte. Vielleicht sollte ich mir dies Buch anschaffen...</p> <hr /><p><strong>Apropos Liebe,</strong></p> <p><strong>die alles überdauernde Kraft</strong></p> <p><strong>Ich denke</strong>,</p> <p><strong><em>am Ende</em></strong> wird sich, die alles durchdringende, die kosmisch-osmotische Kraft der Harmonisierung siegen. Es ist vergleichbar mit der passiv-dynamischen Energie des Wassers, welches unaufhörlich den Fels zu höhlen, auszuschwemmen und am Ende mit sich zu reißen vermag. Es ist in uns der Treibstoff, der das stete Bemühen um eine gerechte Gesellschaft entfacht oder den <em>„Götterfunken“</em> namens <em>„Liebe und Respekt“</em> am Glühen hält. Ich traue uns allen durchaus zu, das zu werden, was wir im <em>„Plan“</em> längst sind. Die <em>„Störfaktoren“</em> aus unserer Mitte, die vermutlich ebenso Teil des Plans sind, werden sich nicht ewiglich halten können und bewirken letztendlich die weitere Qualifizierung und Konkretisierung des Widerstands und in Folge den unvermeidbaren Systemwechsel.</p> <hr /><p><strong>Gute Adressen!</strong></p> <p><strong>Auch zur Erhaltung der Meinungsvielfalt!</strong></p> <p><strong>Die wahre Bildungsreform beginnt im eigenen Kopf!</strong></p> <p><strong><em>Von den Aktiven Arbeitslosen Österreich - </em>über die traurige Wahrheit am Arbeitsmarkt; immer wieder äußerst wichtige Aktionen gegen das herrschende Unrecht an Arbeitsmarktausgegrenzten und „Erste Hilfe“ für Betroffene:</strong><br /><strong><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at">http://www.aktive-arbeitslose.at</a></strong></p> <p><strong><em>Von der Solidarwerkstatt</em> – für ein freies, solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich!</strong><br /><strong><a href="https://www.solidarwerkstatt.at/">https://www.solidarwerkstatt.at/</a></strong></p> <p><strong><em>Von Amnesty International:</em></strong><br /><strong><a href="https://www.amnesty.at/">https://www.amnesty.at/</a></strong></p> <p><strong><em>Von der Volkshilfe – </em>für ein Mitleben statt Überleben:<em> </em><br /><a href="http://www.volkshilfe-wien.at/cms/cms.php">http://www.volkshilfe-wien.at/cms/cms.php</a></strong></p> <p><strong><em>Von „Jo’Mei“ - </em>ein barrierefreies Zusammenleben erfordert <em>„barrierefreies Denken“</em>:<br /><a href="http://www.bmin.info/WordPress/NR.html">http://www.bmin.info/WordPress/NR.html</a></strong></p> <p><strong><em>Von SHG-Mobbing, Graz - </em>für eine Gesellschaft, die kein Mobbing mehr nötig hat:</strong><br /><strong><a href="http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/">http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/</a></strong><br /><strong><a href="https://www.mobbing-konkret.at/about/">https://www.mobbing-konkret.at/about/</a></strong></p> <p><strong>Aktuelles von Lopatka-Gutacher, das auch in den Kommerzmedien thematisiert wurde:<br /><a href="https://kurier.at/chronik/oesterreich/fall-lopatka-der-eigene-arzt-treibt-dich-in-suizid/241.053.901">https://kurier.at/chronik/oesterreich/fall-lopatka-der-eigene-arzt-treibt-dich-in-suizid/241.053.901</a></strong><br /><strong><a href="https://diepresse.com/home/innenpolitik/1577792/Die-Macht-der-Sachverstaendigen?parentid=4101306&amp;act=2&amp;isanonym=null#kommentar4101306">https://diepresse.com/home/innenpolitik/1577792/Die-Macht-der-Sachverstaendigen?parentid=4101306&amp;act=2&amp;isanonym=null#kommentar4101306</a></strong></p> <p><strong><em>Vom Verein „Epicenter.Works“ (alt AK-Vorrat) - </em>für menschenrechtskonformen Bürgerschutz:<br />  <a href="https://epicenter.works/">https://epicenter.works/</a></strong></p> <p><strong><em>Vom Verein „Aufstehn“ - </em><span lang="FR" xml:lang="FR" xml:lang="FR">für eine gemeinsam zum Frohsinn veränderbare Gesellschaft:<br /><a href="https://actions.aufstehn.at/">https://actions.aufstehn.at/</a></span></strong></p> <p><strong><em>Von Lobby Control, DE - </em>gegen Wirtschaftslobbyismus im Parlament!</strong><br /><strong><a href="https://www.lobbycontrol.de/">https://www.lobbycontrol.de/</a></strong></p> <p><strong><em>Von Campact, DE - </em>Politik muss in Bewegung bleiben - eine Kampagnen- und Aktionsplattform<br /><a href="https://blog.campact.de/">https://blog.campact.de/</a></strong></p> <p><strong><em>Von WeMove.EU</em> - eine Bürgerbewegung für ein besseres Europa!</strong><br /><strong><a href="https://www.wemove.eu/de">https://www.wemove.eu/de</a></strong></p> <p><strong><em>Von NPR-NEWS</em> – wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!</strong><br /><strong><a href="http://npr.news.eulu.info/">http://npr.news.eulu.info/</a></strong></p> <p><strong><em>Vom „ULP-Stick“ - </em>für zwangsfreie Kritik, konstruktive Lösungsvorschläge und Kooperationsdenken:<br /><a href="http://kritisch-konstruktiv.over-blog.de/2016/01/2016-das-jahr-der-verschlusselung.html">http://kritisch-konstruktiv.over-blog.de/2016/01/2016-das-jahr-der-verschlusselung.html</a></strong></p> <p><strong><em>Vom „Info-Sperber“</em> – der sieht, was andere übersehen<br /><a href="https://www.infosperber.ch/">https://www.infosperber.ch</a></strong></p> <p><strong><em>Im „Querdenk-Modus“ – </em>angstfrei sagen können und wollen, das, was man denkt; nur so kann Demokratie funktionieren! </strong><br /><strong><a href="http://quer-denken.tv/">http://quer-denken.tv</a></strong></p> <p><strong>Morgendämmernde Alternativen zu den <em>„Westside-Stories“</em>:</strong><br /><strong><a href="https://de.sputniknews.com/">https://deutsch.rt.com</a></strong><br /><strong><a href="https://de.sputniknews.com/">https://de.sputniknews.com</a></strong></p> <p><strong><em>Vom « Andy-the-neighbour » angeregt: </em>„Schreib auf und wirf ein, was dich bewegt“<br /><a href="https://rundbriefkasten.wordpress.com/">https://rundbriefkasten.wordpress.com</a></strong></p> <p><strong><em>Von Dipl. Päd. Maria Liedermann</em></strong> – <strong>Ganzheitliche Heilkunde, Gesundheitsberatung, diese außergewöhnliche Frau hat nicht nur meinen Kindern erfolgreich geholfen!</strong><br /><strong><a href="http://www.liedermann.at/cms/">http://www.liedermann.at/cms</a></strong></p> <p><strong><em>Von DDr. Ferdinand Sator – </em>ganzheitlich behandelnder Kinderarzt in einer Praxisgemeinschaft der therapeutischen Vielfalt, F. Sator war viele Jahre unser Kinderarzt des Vertrauens!</strong><br /><strong><a href="http://www.praxisgemeinschaft161.at/">http://www.praxisgemeinschaft161.at</a></strong></p> <p><strong><em>Von Arche Noah - </em>altes Bio-Saatgut erhalten!</strong><br /><strong><a href="https://www.arche-noah.at/">https://www.arche-noah.at</a></strong></p> <p><strong><em>Von Sepp Holzer -</em> Der „Agrarrebell“, Alternative Lebens- und Ernährungsweisen</strong><br /><strong><a href="http://www.krameterhof.at/cms60/index.php?id=129">http://www.krameterhof.at/cms60/index.php?id=129</a></strong></p> <hr /><p><strong>Gesendet mit herzlichen Grüßen</strong></p> <p>eines <em>„besessenen“</em> Analytikers, der alles und auch das Nichts analysiert, wie z.B. mich, dem voll und ganz bewusst ist, dass er als sein eigener Lektor den Fehlerteufel nicht völlig isolieren kann und hin- und wieder die Kobolde der Wortverspieltheit ihren Schabernack mit ihm treiben, oder ist er gar von Heyoka, dem <strong>Donnerträumer </strong>heimgesucht worden? Mit diesen Anlagen kommentiere ich zeitgeistige Phänomene und aktuelle Themen. Alles in allem bin ich wohl ein Polemiker, ein <em>„Pamphleteur“ </em>und <em>„Kalaue“</em>, ein pedantischer Ausschweifer - dank seiner nicht zur Ruhe kommen wollenden <em>„Tastenklauen“</em>. Und doch bin ich stets auf der Suche nach der <strong>perfekten, unmissverständlichen Formulierung</strong>, akribisch durchforste ich dahingehend unsere so nuancenreiche Sprache, auch mit dem Anspruch, mit ihren <strong>Worten zu malen</strong>. Und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann neige ich dazu, es auf Verbiegen und Erbrechen durchzusetzen. Als überzeugter Konfessionsloser und Freidenker empfinde ich, vermutlich gerade deshalb, diese Welt als eine faszinierend <strong>spirituelle</strong>. Am Ende oder zu Beginn meiner Sendungen mit gelegentlich satirischen und anthologischen Zügen lege ich, euch/Ihnen immer wieder mal Links ans Herz, die für eine gerechte, friedvolle Welt eintreten, eine Welt, in der <strong> Lebenssinn </strong>und Lust am Leben höchste Priorität hat! Denn <strong>Lebensfreude ist das höchste, das eigentliche Menschenrecht</strong>!<strong> <a href="http://www.re-spect.at/">WWW.RE-SPECT.AT</a> </strong>Was mich interessiert und ich hinterfrage, sind persönliche <strong>Beweggründe</strong> aktiver Politiker, die eine Welt voller Kriege und Gewalt und sozialem Unrecht gestalten und bewahren, sie zumindest tolerieren. Vom gestaltenden Politiker zum reflexartig verwaltenden. Zudem mag ich ernste Gesichter lieber als zwanghaften Grinsvisagen. In meiner Kindheit schon hat sich in mir ein Grundsatz gefestigt: <strong>Entweder gibt es für alle einen Grund zum Feiern oder für niemand</strong>! Die Große Freudenfeier nach Überwindung der nur gemeinsam erreichbaren, nächsten Evolutionsebene, wo Lebensgenuss oberste Priorität hat, steht uns noch bevor. Mir ist Sozialmoral bzw. Sozialethik zu wenig und trotz Wissen von der Gefahr einer Überforderung stelle ich mit <strong>Sozialästhetik </strong>an uns alle die höchsten Ansprüche. Also gut, ich gestehe, ich bin <strong>frei ordinierender Mystiker und Demokrat</strong> – Demokrat im wahrsten Sinne des Wortes - und autodidaktisch verbildet (<strong>Bildungswildwuchs</strong>), dennoch überbringe ich hier weder Heils- noch Hiobsbotschaften, sondern gebe lediglich als <strong>dramaturgischer Denker</strong> zu bedenken. Übrigens, <strong>Kritik </strong>nehme ich gerne an, solange Inhaltsteile nicht aus dem Kontext gerissen wurden, insofern nehme ich auch keine Verantwortung für anderswo veröffentlichte, aus dem Zusammenhang gerissene Texte und Textteile und subjektive Interpretationen meiner Inhalte! Ich stehe zu meiner Intoleranz gegenüber Dummheit, vor allem wenn sie mit akademischem, rein theoretischem Wissen kaschiert ist. Zudem ignoriere ich meinen vor vielen Jahren unbedacht, genau genommen versehentlich eröffneten und fatalerweise nicht löschbaren <strong>Facebook-Account</strong>! Danke für ihre Interesse, Geduld und erhofftes Verständnis!</p> <p><strong>FIN</strong></p> </div> Wed, 06 Jun 2018 11:55:39 +0000 Gedankenexport 3923 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/node/3923#comments