Offene Briefe http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr de Zwang zur Online-Bewerbung bei der Caritas http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/zwang_zur_online_bewerbung_bei_der_caritas.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Zwang zur Online-Bewerbung bei der Caritas</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 23.06.2017 - 12:28</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Sehr geehrte Frau Martina Kargl,</p> <p>wir haben von einer Arbeit suchenden Person die Frage, ob bei Bewerbung über den normalen Weg mensch riskiert, wegen der Caritas gesperrt zu werden, wenn diese auf AMS-Stelleninseraten nur die Online-Bewerbung mit Kontoerstellung angibt.</p> <p>Für einfache Menschen eine Zumutung wenn wir nun überall diese Berwerbungsformulare ausfüllen müssen, anstatt einfach eine Bewerbungsmail abzuschicken. Unsere Lebenszeit ist auch etwas wert.</p> <p>Zudem hat das tendenziell eine sozialrassistische Wirkung, weil das Ausfüllen solcher Formular mitunter einiges an Skills erfordert, weshalb bei Jobs für NichtakademikerInnen wie PflegerInnen das ja wirklich nicht sein muss!</p> <p>Eine Klarstellung, dass die Caritas auch auf konventionellem Wege noch Bewerbungen annimmt und niemand gesperrt wird, der/die Online-Formulare nicht ausfüllen kann oder will wäre daher fein!</p> <p>Mit basisgewerkschaftlichen Grüßen</p> <p>Mag. Ing. Martin Mair<br /> Obmann "Aktive Arbeitslose Österreich"</p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/kargl_martina_sozialpolitische_leiterin_caritas_wien.html" hreflang="de">Kargl Martina, Sozialpolitische Leiterin Caritas Wien</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-06-21T12:00:00Z" class="datetime">Mi, 21.06.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/oesterreich.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-personen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Personen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/personen/martina_kargl.html" hreflang="de">Martina Kargl</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-organisationen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Organisationen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/caritas_wien.html" hreflang="de">Caritas Wien</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/zwang_zur_online_bewerbung_bei_der_caritas.html" data-a2a-title="Zwang zur Online-Bewerbung bei der Caritas"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Fzwang_zur_online_bewerbung_bei_der_caritas.html&amp;title=Zwang%20zur%20Online-Bewerbung%20bei%20der%20Caritas"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Fri, 23 Jun 2017 10:28:05 +0000 Aktiver Admin 2757 at http://www.aktive-arbeitslose.at Sozialrassistischer Marienthalmythos verbreitet vom Karl Renner Institut der SPÖ http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/sozialrassistischer_marienthalmythos_verbreitet_vom_karl_renner_institut_der_spoe.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Sozialrassistischer Marienthalmythos verbreitet vom Karl Renner Institut der SPÖ</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 23.06.2017 - 12:25</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Sehr geehrte Frau Mag. Maria Maltschnig,</p> <p>wir verwehren uns gegen diese sozialrassistischen Vorurteile, dass Erwerbsarbeitslosigkeit an sich zur Zersetzung der Tagesstruktur führen soll. Das gilt bestenfalls für zu unmündige Lohnsklaven zugerichtete Menschen und ist viel eher Ausdruck der massiven Diskriminierung der Erwerbslosen durch die Herrschaft von Kapital und Staat, die völlige Missachtung durch Politik und Medien! Marienthal hat aufgrund seiner speziellen Lage als in sich abgeschlossene Fabrikssiedlung in der Provinz nur sehr beshcränkte Aussagekraft auf die Situationen Erwerbsloser allgemein, die sich in Städten zum Beispiel sogar selbst poltiisch organisiert hatten!</p> <p>Dass das Renner Institut so einen sozialrassistischen Unsinn verbreitet - noch dazu im frauenpolitischen Newsletter - ist ein Skandal! Sieht sich das Renner Institut gar als Kapo bzw. Zuchtmeister des Kapitals?</p> <p>Wir erwarten uns eine Richtigstellung und Entschuldigung!</p> <p>Da Sie auch für das neue Programm der SPÖ mitverantwortlich sind, überreichen wir bei der Gelegenheit unseren Forderungskatalog, der für uns ein Maßstab zur Beurteilung der Arbeit der leider massiv neoliberal verseuchten SPÖ darstellt.</p> <p>Mit basisgewerkschaftlichen Grüssen</p> <p>Mag. Ing. Martin Mair<br /> Obmann "Aktive Arbeitslose Österreich"</p> <blockquote><p># „Die Arbeitslosen von Marienthal“, Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld, Hans Zeisel Dieser Klassiker zu den Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit in der niederösterreichischen Arbeitergemeinde Marienthal gilt nicht nur als Meilenstein in der empirischen Sozialforschung sondern legte recht deutlich dar, dass keine Aussicht auf <strong>baldige Beschäftigung</strong> zu <strong>Resignation</strong> führt und eine eigene <strong>Tagesstruktur sich zunehmend auflöst</strong>. Auslöser für die Arbeitslosigkeit war 1930 die Schließung der Textilfabrik vor Ort – drei Viertel der 478 Marienthaler Familien waren von Arbeitslosigkeit betroffen.</p> </blockquote> <p><a href="http://www.renner-institut.at/publikationen/online/femletter/2017-no2/#c2423">http://www.renner-institut.at/publikationen/online/femletter/2017-no2/#c2423</a></p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/matschnig_maria_karl_renner_institut.html" hreflang="de">Matschnig Maria - Karl Renner Institut</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-06-23T12:00:00Z" class="datetime">Fr, 23.06.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/oesterreich.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/sozialrassismus.html" hreflang="de">Sozialrassismus</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/die_arbeitslosen_von_marienthal.html" hreflang="de">Die Arbeitslosen von Marienthal</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-personen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Personen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/personen/maltschnig_maria.html" hreflang="de">Maltschnig Maria</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-organisationen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Organisationen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/spoe_sozialdemokratische_partei_oesterreich.html" hreflang="de">SPÖ - Sozialdemokratische Partei Österreich</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/organisationen/karl_renner_institut.html" hreflang="de">Karl Renner Institut</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/sozialrassistischer_marienthalmythos_verbreitet_vom_karl_renner_institut_der_spoe.html" data-a2a-title="Sozialrassistischer Marienthalmythos verbreitet vom Karl Renner Institut der SPÖ"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Fsozialrassistischer_marienthalmythos_verbreitet_vom_karl_renner_institut_der_spoe.html&amp;title=Sozialrassistischer%20Marienthalmythos%20verbreitet%20vom%20Karl%20Renner%20Institut%20der%20SP%C3%96"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Fri, 23 Jun 2017 10:25:10 +0000 Aktiver Admin 2756 at http://www.aktive-arbeitslose.at Armutszeugnis Armutskonferenz: Anmerkungen von Karl Reitter http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/armutszeugnis_armutskonferenz_anmerkungen_von_karl_reitter.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Armutszeugnis Armutskonferenz: Anmerkungen von Karl Reitter</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di, 04.04.2017 - 21:33</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Liebe Nicola Sekler!</p> <p>Ich möchte dir in meinem Namen antworten. Wir, die Redaktion der grundrisse haben zu vielen Fragen durchaus unterschiedliche Meinungen und wir haben auch nicht das Bedürfnis, uns immer auf eine Position verständigen zu müssen. Das möchte ich vorweg festhalten.</p> <p>Ich kenne Martin Mair ein wenig und schätze seine Arbeit sehr. Dass er - wie man so sagt - nicht immer der Einfachste sein soll, wurde mir auch schon berichtet. Ich kann jetzt auch nicht beurteilen, ob seine Kritik tatsächlich zutrifft oder nicht. Allerdings meine ich, so absurd sind seine Vorwürfe wieder nicht.</p> <p>Ich beobachte die Arbeit der Armutskonferenz von außen und muss sagen, ich werde mein Unbehagen nicht los. Seine Kritik am paternalistischen Umgang kann ich durchaus verstehen. Aber ich will jetzt etwas präziser werden. Es ist für mich offensichtlich, dass bestimmte politische Positionen systematisch ausgeschlossen, andere hingegen favorisiert werden. Wie dies nun konkret durchsetzt wird, entzieht sich meiner Kenntnis, dass dies so ist, ist offensichtlich. Im Klartext: Die Armutskonferenz formuliert sehr eindeutig linkskeynesianistische Positionen, die meiner Auffassung nach für die Phase des Fordismus (etwa bis 1975) wohl Bedeutung hatten, inzwischen jedoch nicht mehr greifen können.</p> <p>Trotzdem halten bestimmte Milieus unbeirrt daran fest, vor allem linke GewerkschafterInnen, SozialdemokratInnen und eben auch die Armutskonferenz. Ein Beispiel dafür, auf eurer Homepage steht: "3.Es braucht eine neue und innovative Arbeitsmarkt- und Arbeitszeitpolitik". Jobs, Jobs, Jobs, das ist also die Antwort? Und das angesichts der neuen, sich ausbreitenden prekären Arbeitsverhältnisse, das, nach Jahrzehnten der neoliberalen sozialtechnischen Umwälzung der Arbeitswelt die nicht zurückgenommen werden kann?  Was statt dessen nötig wäre, kann ich grob in drei Punkten zusammen fassen:</p> <p>1. Klar zu sagen, dass die Krise das beste Mittel der herrschenden Klassen ist, substanzielle Verschlechterungen für die Massen durchzusetzen, die auch bewusst geplant werden. Griechenland ist dafür das Labor.</p> <p>2. Klar zu sagen, dass die Produktion des gesellschaftlichen Reichtums zur Verarmung der Massen führt. Der akkumulierte Reichtum tritt einerseits als sachliche Macht den Lohnabhängigen entgegen, andererseits strömt das nicht unmittelbar verwertbare Kapital in den Finanz- und Immobiliensektor und verteuert so letztlich die Grundstückspreise und die Mietkosten.</p> <p>3. Klar und eindeutig die Verklammerung von Einkommen und Lohn- bzw. Erwerbsarbeit aufzugeben und ohne Wenn und Aber für das bedingungslose garantierte Grundeinkommen einzutreten.</p> <p>Wenn ich statt dessen lese: "Zudem  braucht es eine Arbeitsmarktpolitik, die neue und gute Jobs für alle schafft und die dafür sorgt, dass es Qualifizierung und Arbeitsmöglichkeiten auch für Personen gibt, die auf dem regulären Arbeitsmarkt nur sehr schwer einen Job bekommen." kann ich nicht umhin mir zu denken, das ist erstens illusionär und zweitens - nicht bös sein - DAS unterschriebt auch die ÖVP oder das AMS. Als ob die strukturelle Arbeitslosigkeit eine Frage der Qualifikation wäre! Nochmals nicht bös sein, das ist Mainstream, diese Ausrichtung stört niemanden sondern legitimiert höchstens die wuchernde Coachingindustrie.</p> <p>Ich will nun nicht eure Arbeit mit Bausch und Bogen abwerten, ihr fordert eine soziale Infrastruktur, allerdings könnt ihr euch nicht dazu durchringen, eine kostenlose Benutzung zu fordern. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Das linkskeynesianische Milieu ist zweifellos ein Bündnispartner in vielen Fragen. Aber es hat nach meiner Sichtweise klare Grenzen die um so problematischer wirken, je mehr die Lage der Massen verschlechtert werden soll.</p> <p>Mir ist bewusst, dass die drei von mir  genannten Punkte kaum eine Mehrheit innerhalb der Armutskonferenz finden würden und auf der Homepage gefordert werden könnten. Das ist weiter nicht tragisch. Viele politische Kräfte vertreten Auffassungen, denen ich nur teilweise zustimmen kann. Das ist auch angesichts der unumgänglichen Pluralität innerhalb der linken Szene unaufhebbar. Die gesellschaftlichen Verhältnisse erzeugen unterschiedliche Erfahrungen und Auffassungen. Davon ist immer auszugehen.</p> <p>Allerdings, und da muss ich Martin recht geben, zumindest nach außen wirkt die Armutskonferenz leider teilweise durchaus selbstgefällig. Das hängt damit zusammen das sie so tut, als seien ihre Analysen und Vorschläge das A und O der Armutsbekämpfung und es gäbe dazu keine Alternativen. Dem ist sicher nicht so. Die Forderung nach dem Grundeinkommen schlichtweg ignorieren - so, als ob es sie gar nicht gäbe, das erzeugt nicht unbedingt nur Sympathien.</p> <p>mit solidarischen Grüßen<br /> Karl Reitter</p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/die_armutskonferenz.html" hreflang="de">Die Armutskonferenz</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-04-04T12:00:00Z" class="datetime">Di, 04.04.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/oesterreich.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/armutszeugnis_armutskonferenz_anmerkungen_von_karl_reitter.html" data-a2a-title="Armutszeugnis Armutskonferenz: Anmerkungen von Karl Reitter"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Farmutszeugnis_armutskonferenz_anmerkungen_von_karl_reitter.html&amp;title=Armutszeugnis%20Armutskonferenz%3A%20Anmerkungen%20von%20Karl%20Reitter"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Tue, 04 Apr 2017 19:33:39 +0000 Aktiver Admin 2581 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/armutszeugnis_armutskonferenz_anmerkungen_von_karl_reitter.html#comments Fragen an das AMS Vorarlberg zur Aktion 20.000 http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/fragen_an_das_ams_vorarlberg_zur_aktion_20000.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Fragen an das AMS Vorarlberg zur Aktion 20.000</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_vorarlberg/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Vorarlberg">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di, 04.04.2017 - 13:37</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Sehr geehrte Frau Mag. Schweinberger!</p> <p>Die AMS Strategie, welche gestern / 3.4.2017 (in Bezug auf ältere Arbeitssuchende) im ORF</p> <p>„Vorarlberg heute“ präsentiert wurde, ist eine nette Momentaufnahme, lässt aber leider einiges an Information vermissen.</p> <p>Es entseht der Eindruck, dieses Vorzeige-Beispiel ist reine AMS PR in nur eine Richtung.</p> <p>Sie machen zwar auch Werbung für die „älteren Suchenden“ mit Argumenten wie – Verlässlichkeit, Kompetenz, Erfahrung... lassen aber die Zukunftsperspektiven bei solchen – mit Steuermitteln geförderten Dienstverhältnissen, völlig aussen vor.</p> <p>Fragen:</p> <ul><li>An welche <strong>Auflagen</strong> ist der Unternehmer gebunden, wenn ein solches Arbeitsverhältniss zustande kommt ?<br /> Da fürstliche Eingliederungsbeihilfen und bis zu zwei Drittel der Lohn- und Lohnnebenkosten und zwar bis zu einem ganzen Jahr ausgeschüttet werden, ist diese Antwort absolut im Interesse und von imenser Beteutung für die gesamten Gesellschaft.</li> <li>Hat der geförderte Dienstnehmer das Recht auf einen unbefristeten Dienstvertrag ?<br /> … oder kann nach einem Jahr dieser Dienstnehmer beliebig ausgetauscht werden ?</li> </ul><p>Anders formuliert:…</p> <ul><li> <p>Stehen die selben Förderungen nach einem Jahr – für die selbe Firma – aber für ANDERE Anwärter erneut zur Verfügung</p> </li> <li> <p>Steht es dem „Anwärter“ frei, welche Arbeit er (im Hinblick auf seine Qualifikationen) für sinnvoll erachtet ?<br /> … Oder hat dieses Projekt einmal mehr, den schalen Beigeschmack der „Zwangsbeglückung“ ?<br /> … Liegt es wieder allein im Ermessen des AMS, welche Arbeit dem „Suchenden“ zumutbar ist ?<br /> … Wird die Politik der Entmündigung - mit Androhungen von Sanktionen, auch in diesem Falle weiter fortgesetzt ?</p> </li> </ul><p>Für die Öffentlichkeit wären solche Informationen (im Sinne von Innovation) von existenzieller Bedeutung, zumal es hier nicht nur um moralische Werte, sondern auch um Steuergelder in Millionenhöhe geht.</p> <p>Man (die Öffentlichkeit) darf gespannt sein, ob ein Umdenken -auch auf politischer Ebene,- bereits stattgefunden hat, um die tatsächlichen Probleme des Digital- und Informationszeitalter`s auch beim Arbeitsmarkt, lösungs-fokussiert bewältigen zu können.</p> <p>Im Interesse aller Beteiligten und in der Hoffnung auf zukunftsorientiertes Handeln</p> <p>zeichne ich</p> <p>mit besten Grüßen</p> <p>Renate P</p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/ams_vorarlberg.html" hreflang="de">AMS Vorarlberg</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-04-04T12:00:00Z" class="datetime">Di, 04.04.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-briefverkehr-kategorie field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Briefverkehr Kategorie</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/arbeitslosenversicherung_ams_auskuenfte/index.html" hreflang="de">Arbeitslosenversicherung / AMS Auskünfte</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/vorarlberg.html" hreflang="de">Vorarlberg</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/gemeinnuetzige_zwangsarbeit_fuer_langzeitarbeitslose_und_mindestsicherungsbezieherinnen.html" hreflang="de">Gemeinnützige Zwangsarbeit für Langzeitarbeitslose und Mindestsicherungsbezieherinnen</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/fragen_an_das_ams_vorarlberg_zur_aktion_20000.html" data-a2a-title="Fragen an das AMS Vorarlberg zur Aktion 20.000"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Ffragen_an_das_ams_vorarlberg_zur_aktion_20000.html&amp;title=Fragen%20an%20das%20AMS%20Vorarlberg%20zur%20Aktion%2020.000"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> <div class="field field--name-field-betreuende-behoerde field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Betreuende Behörde</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/behoerde/ams_vorarlberg.html" hreflang="de">AMS Vorarlberg</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-bezeichnung-der-massnahme field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Bezeichnung der Maßnahme</div> <div class="field__item"><a href="/erfahrungsberichte/massnahme/aktion_20000.html" hreflang="de">Aktion 20.000</a></div> </div> Tue, 04 Apr 2017 11:37:58 +0000 Aktive Arbeitslose Vorarlberg 2568 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/fragen_an_das_ams_vorarlberg_zur_aktion_20000.html#comments Leserbrief zu „Wegen Reichtums geschlossen“, News 4.3.2017 http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/leserbrief_zu_wegen_reichtums_geschlossen_news_432017.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Leserbrief zu „Wegen Reichtums geschlossen“, News 4.3.2017</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 01.04.2017 - 14:51</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Sehr geehrte Frau Mitterstieler,</p> <p>habe Ihren Kommentar in der News-Ausgabe vom 04.03.2017 „<em>Wegen Reichtums geschlossen</em>“ im Warteraum einer Arztpraxis gelesen, kaufe also kein „News“-Magazin. Die Geschäfte sollen am Sonntag öffnen, damit der Mensch regional konsumieren kann, weil er ja so viel beschäftigt ist und seine Einkäufe nicht unter der Woche erledigen kann. Gerne schreibe ich Ihnen meine Meinung dazu.</p> <p>Ich bin der Ansicht, dass Geschäfte sonntags nicht offen halten sollen, weil die Menschen ein Recht auf Familie und Erholung haben. Und das gelingt immer noch am besten am Wochenende und nicht unter der Woche. Wer unter der Woche keine Zeit findet, seine Einkäufe zu tätigen, der kann entweder seine Zeit nicht richtig managen oder er ist bei einem Unternehmen tätig, wo viele Überstunden geleistet werden müssen. In Partnerschaften werden in den meisten Fällen beide Partner in unterschiedlichen Bereichen arbeiten, wo der eine sicher nicht das Wochenende bzw. den Sonntag ohne seiner Partnerin verbringen will, nur weil diese in einem Geschäft am Sonntag arbeiten muss.</p> <p>Sie haben schon recht, wenn Sie schreiben, dass die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist. Deshalb vertrete ich auch die Ansicht, dass Überstunden verboten gehören, ja sogar eine Wochenarbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich und einem Mindestlohn von 1500 Euro netto (für die hohen Lebenshaltungskosten in Österreich) erforderlich ist, dass man alle Erwerbsarbeitslosen von 500.000 in Österreich, wieder in die Erwerbsarbeit integrieren kann. Nur weil die Arbeitslosigkeit hoch ist, bedeutet das nicht automatisch, dass jeder im Handel arbeiten will oder kann. Oder sollen Ihrer Ansicht nach auch erwerbsarbeitslose Akademikerinnen und Akademiker in den Handel gehen, wo man doch gleich als „überqualifiziert“ abqualifiziert wird?</p> <p>Glauben Sie wirklich, wenn die Geschäfte sonntags offen hielten, dass die Menschen weniger im Internet ihre Einkäufe tätigen würden? Das Angebot im Internet ist oft viel umfangreicher und nicht zuletzt auch viel preisgünstiger, je nachdem, für welchen Bereich man sich interessiert. Andere wiederum haben gar keine andere Wahl als online einzukaufen, weil es in ihrer Gegend viele Geschäfte (aus verschiedensten Branchen) einfach nicht mehr gibt oder falls es noch welche Geschäfte gibt, diese bestimmte Artikel nicht lagernd haben, nicht führen oder gar nicht bestellen wollen?</p> <p>Gibt es im Leben auch noch etwas anderes als die Arbeit und den Konsum? Wann haben wir genug? Wieviel ist genug? Darüber haben die britischen Wachstumskritiker Edward und Robert Skidelsky auch schon ein Buch geschrieben und in Wien einen Vortrag gehalten. Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, jedes Wachstum ist begrenzt. Ebenso das Wirtschaftswachstum, weil es eine natürliche Marktsättigung gibt und der Planet physikalisch begrenzt ist.</p> <p>Digitalisierung (Industrie 4.0), Robotisierung und Automation sind nicht aufzuhalten. Teil der Digitalisierung ist auch die Einführung der Scanner-Kassen, die es schon in einigen Supermärkten gibt. Zuerst zur Entlastung der Verkäuferinnen und Verkäufer, weil diese neben der Regalbetreuung, die bei Amazon und auch in einigen japanischen und amerikanischen Supermärkten beispielsweise schon längst von Robotern erledigt wird, sonst ihr Arbeitspensum nicht mehr erledigen könnten, und dann in weiterer Folge die Ersetzung der Verkäuferinnen und Verkäufer. Weil es der Kapitalismus so will. Der Mensch ist ein Kostenfaktor, Arbeit ist ein Kostenfaktor. Arbeit verursacht auch Kosten.</p> <p>Übrigens, den Kapitalismus gibt es schon mehr als 300 Jahre. Warum sollte er im Zeitalter der Digitalisierung, des Internets der Dinge, der 3D-Druck-Technologie noch lange weiter bestehen? Der 3D-Druck beispielsweise wird in naher Zukunft die gesamte Wirtschaft auf den Kopf stellen. Mittels 3D-Druck kann jeder zum Produzenten und Verkäufer werden. Es gibt auch da schon Open-Source und Crowdworking-Plattformen sowie kostenlose Tauschbörsen (Thingiverse) und Sie wollen mit der Sonntagsöffnung 800 neue Jobs (wenn ich mich jetzt richtig an die Zahl in Ihrem Vorwort erinnere) schaffen??? Bei 500.000 Erwerbsarbeitslosen allein in Österreich? Und bei unzähligen prekarisierten Dienst- und Arbeitsverhältnissen, die die Technologisierung und Digitalisierung mit sich bringt.</p> <p>Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was wir Menschen täglich alles selbst machen, was früher jemand im Rahmen eines Vollzeit-Erwerbsarbeitsplatzes gemacht hatte und oftmals nur machen konnte mit entsprechender Ausbildung? Die sogenannte „unbezahlte Mitarbeit“ der Konsumenten erstreckt sich von der Selbstbedienung in Supermärkten, über die Pfandflaschen-Rückgabe, über das automatisierte Ausfüllen von webbasierten Online-Formularen bei Ämtern und Behörden (e-Government), bis hin zur Banküberweisung und Bankauszugsbeschaffung, die früher übrigens nur der Schalterbeamte tätigen konnte, aber dank Technologisierung heute allen Konsumenten möglich und zugänglich ist, bis hin zur Informationsbeschaffung im Internet, das Herunterladen von Software-Updates und deren Selbstinstallation, was einst auch nur ein IT-Techniker mit entsprechender Ausbildung erledigen konnte.</p> <p>Sie sehen also, wo wir bereits stehen. Der Kapitalismus fährt gegen die Wand und da würde auch die Sonntagsöffnung nichts helfen. Und mit der Globalisierung ist das auch so eine Sache. Es gibt viele Länder auf der Welt mit unterschiedlichen rechtlichen, politischen und ökonomischen Systemen. Müssen wir noch im Wettbewerb zueinander stehen? Wettbewerb bedeutet immer ein Gegeneinander, nicht ein Miteinander. Und die Gegner im globalisierten Wettbewerb sind alles andere als ebenbürtig.</p> <p>Nicht jedes Land (nicht einmal innerhalb der EU, auch hier haben wir wirtschaftlich ungleiche Mitglieder) kann mit beliebig anderen Ländern konkurrieren, weil die Ausgangsvoraussetzungen nicht gegeben sind. So wie im Sport nicht alle Sportler beliebig an Sportwettbewerben teilnehmen können (ein Gewichtheber der 100kg-Klasse wird kaum an einem Wettbewerb der 300kg-Klasse teilnehmen können), so können auch Länder nicht beliebig im globalen Wettbewerb bestehen.</p> <p>Dass in den USA manche Geschäfte jeden Tag und 24 Stunden am Tag offen haben, hat spezielle regionale Gründe. Dass es in den USA riesige Einkaufszentren gibt, wo man in diesen Zentren alle Geschäfte vorfindet, hat einen triftigen Grund, nämlich den, dass die USA sehr groß sind und manche Menschen eben in entlegenen Gegenden wohnen und sehr weit in die nächstgelegene Kleinstadt fahren müssen, um einkaufen zu können, weshalb diese nur einmal im Monat mit ihrem Wohnmobil einkaufen fahren und erst nach einer halben Woche wieder zu Hause zurückkehren. In unseren Breiten gibt es solche Einkaufszentren auch, abgeschaut vom Ausland von unseren abgehobenen Politikern. Nur haben diese Einkaufszentren bei uns zur Folge gehabt, dass viele Geschäfte in den Innenstädten zusperren mussten. Und das war noch lange, bevor der Internet-Handel aufgekommen ist.</p> <p>Aber anscheinend gibt es in unseren Breiten noch zu wenig Burnout-Fälle, weshalb man jetzt bei uns an Sonntagen Geschäfte öffnen will. Umsatz wird trotzdem nicht mehr gemacht, die Umsätze verteilen sich nur auf andere Einkaufszeiten. Denn viele sagen sich, manchmal auch aus Bequemlichkeit: „<em>Ach, der Billa hat ja auch am Sonntag beim Bahnhof offen. Geh` ich eben am Sonntag mir was holen!“</em></p> <p>Ich kaufe allerdings an Sonntagen nicht ein. Ich habe als erwerbsarbeitsloser Akademiker vielleicht leichter reden, kann mir die Zeit besser einteilen, als die Menschen im Arbeitsalltag-Hamsterrad. Und das sage ich Ihnen auch als jemand, der bei „Aktive Arbeitslose Österreich“, der größten Erwerbsarbeitslosenselbstorganisation, Mitglied und ehrenamtlich tätig ist.</p> <p>Wir brauchen einfach eine Neuorientierung, einen Systemwechsel, das sagen auch viele Volkswirtschaftswissenschafter.</p> <p>Mit freundlichen Grüßen</p> <p>Dr. Mag. Stefan Risto</p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/news.html" hreflang="de">News</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-03-29T12:00:00Z" class="datetime">Mi, 29.03.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-briefverkehr-kategorie field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Briefverkehr Kategorie</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/leserinnenbriefe_an_medien/index.html" hreflang="de">LeserInnenbriefe an Medien</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/leserbrief_zu_wegen_reichtums_geschlossen_news_432017.html" data-a2a-title="Leserbrief zu „Wegen Reichtums geschlossen“, News 4.3.2017"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Fleserbrief_zu_wegen_reichtums_geschlossen_news_432017.html&amp;title=Leserbrief%20zu%20%E2%80%9EWegen%20Reichtums%20geschlossen%E2%80%9C%2C%20News%204.3.2017"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Sat, 01 Apr 2017 12:51:26 +0000 Aktiver Admin 2559 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/leserbrief_zu_wegen_reichtums_geschlossen_news_432017.html#comments Leserinnenbrief zu Junge Welt Artikel über Leiharbeit: Sonderrechts- und Sondertarifzone gemeinnützige Personalüberlasser nicht vergessen! http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/leserinnenbrief_zu_junge_welt_artikel_ueber_leiharbeit_sonderrechts_und_sondertarifzone_gemeinnuetzige.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Leserinnenbrief zu Junge Welt Artikel über Leiharbeit: Sonderrechts- und Sondertarifzone gemeinnützige Personalüberlasser nicht vergessen!</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 10.03.2017 - 17:35</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Liebe GenossInnen,</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Danke für das Interview zum Thema Leiharbeit in Österreich. Was typischerweise der Gewerkschaftsvertreter wieder verschweigt ist die Sonderrechts- und Sondertarifzone der heftig umstrittenen „gemeinnützigen Personalüberlassung“, mit der Erwerbsarbeitslose angeblich wieder in den „ersten ArbeitsMARKT“ „wiedereingliedern“ werden sollen.</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Hier gilt zwar grundsätzlich auch das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz, aber es sollen hier seltsamerweise nicht die regulären Kollektivverträge, sondern eine sehr schwindlige „Transitarbeitskräfteregelung“ des Verbandes der privaten Bildungseinrichtungen (BABE-Kollektive) mit einem sittenwidrigen Pauschallohn von rund 1.400 Euro, obwohl ABGB § 1155 – Recht auf Weiterzahlung - und sogar der BABE-KV selbst das nicht zulassen!</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Bei Überlassungen gibt es keine Zuschläge (für die übliche „Überzahlungen“) und das „Arbeitsmaterial“ wird den Unternehmen auch noch kostenlos in Form rechtswidriger Praktika zum Austesten angeboten. Das wird sogar in einer AMS-Qualitätsrichtlinie<a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a> von den Gewerkschaften und der Arbeiterkammer mitgetragen!</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Eine Anstellung beim Beschäftigerbetrieb erfolgt sehr selten. Eine groß angelegte Evaluierung des „zweiten Arbeitsmarktes“ durch das staatsnahe wifo Forschungsinstitut hat sogar ergeben, dass in Wien, wie die meisten „gemeinnützigen LeiharbeiterInnen“ zu finden sind, die Menschen großteils nur so lange angestellt werden, als es die Förderrichtlinien vorgeben<a href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a>. Die Jobs sind meist im Niedriglohnsektor, wo mensch in der Regel keine echte Lebensperspektive findet. SPÖ-nahe Securityfirmen, aber auch Gemeindebetriebe, dürften Betroffenenberichten zufolge besonders profitieren.</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Beschäftigerbetrieben wird oft ein vergünstigter Tarif angeboten, weshalb es Firmen gibt, die sich immer wieder von der Arbeitslosenversicherung subventionierte LeiharbeiterInnen für maximal 3 Monate holen.</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Der Erfolg ist sehr bescheiden: Der Nettoeffekt beträgt gerade 13,5 Tage pro Folgejahr mehr an ungeförderter Beschäftigung!<a href="#sdfootnote3sym"><sup>3</sup></a></p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Langjähriger Kampf und wohl auch die wifo-Studie haben nun endlich dazu geführt, dass nun oft nicht mehr unter Existenzbedrohung durch Bezugssperren – in Österreich wird schon immer zu 100% gesperrt, auf 6 oder 8 Wochen! - zugewiesen wird, was aber an der grundsätzlichen Sinnlosigkeit der teuren „gemeinnützigen Personalüberlasser“ wenig ändert und viele aus Angst vor dem AMS dennoch weiter mit machen.</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Besonders pikant: Gewerkschaften und AK sind selbst über bfi Jobtransfair, GPS Kärnten u.a. an der Umgehung regulärer Kollektivverträge beteiligt. Sie entsenden VertreterInnen in alle AMS Aufsichtsgremien, ohne, dass wir Betroffene einbezogen werden, und sind über das bfi / baf / BBRZ Firmengeflecht der mit Abstand größte Anbieter von AMS-Zwangsmaßnahmen. Bislang traut sich noch kein Medium und keine Partei in Österreich den Politfilz beim AMS zu durchleuchten! Erwerbsarbeitslose haben immer noch keine Vertretung mit gesetzlich geregelten Rechten und werden von AK und ÖGB, die unter Kontrolle der SozialdemokratInnen stehen, völlig im Stich gelassen! Sogar eine Abmahnung der UNO<a href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a>, einen Dialog mit den Langzeitarbeitslosen zu führen, wurde spät und alibimäßig mit zwei unverbindlichen Plauderrunden nur scheinbar umgesetzt<a href="#sdfootnote5sym"><sup>5</sup></a>.</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Weitere Informationen zu den massiven und systematischen Missstände am „zweiten ArbeitsMARKT“ (der eigentlich eine zwangsbewirtschaftete Planwirtschaft ist und kein Markt) finden Sie in unserem Bericht „Endstation zweiter Arbeitsmarkt?“<a href="#sdendnote1sym"><sup>i</sup></a>. Und zahlreiche Erfahrungsberichte auf unserer Homepage<a href="#sdfootnote6sym"><sup>6</sup></a>.</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Mit basisgewerkschaftlichen Grüßen</p> <p lang="de-DE" xml:lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Mag. Ing. Martin Mair<br /> Obmann „Aktive Arbeitslose Österreich“</p> <p><a href="#sdfootnote1anc">1 </a><a href="http://www.ams.at/_docs/001_AV_SOEB_GBP_RILI.pdf">http://www.ams.at/_docs/001_AV_SOEB_GBP_RILI.pdf</a> Punkt 6.4.7</p> <p><a href="#sdfootnote2anc">2 </a>Seite 69 in Eppel Rainer, Horvath Thomas u.A.: Evaluierung von Sozialen Unternehmen im Kontext neuer Herausforderungen, wifo und prospect, Wien 2014</p> <p><a href="http://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/resources/person_dokument/person_dokument.jart?publikationsid=50690&amp;mime_type=application/pdf">http://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/resources/person_dokument/person_dokument.jart?publikationsid=50690&amp;mime_type=application/pdf</a></p> <p><a href="#sdfootnote3anc">3</a> Eppel u.a. Seite 90</p> <p><a href="#sdfootnote4anc">4</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/news/20131209_uno-kritisiert_oesterreich_wegen_verletzung_sozialer_menschenrechte_ams-bezugssperren_mindestsicherung.html"> http://www.aktive-arbeitslose.at/news/20131209_uno-kritisiert_oesterreich_wegen_verletzung_sozialer_menschenrechte_ams-bezugssperren_mindestsicherung.html</a></p> <p><a href="#sdfootnote5anc">5 </a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/menschenrechte/volksanwalt/20151014_volksanwaltschaft_runder_tisch_qualitaetssicherung_ams_absage_zweites_treffen.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/menschenrechte/volksanwalt/20151014_volksanwaltschaft_runder_tisch_qualitaetssicherung_ams_absage_zweites_treffen.html</a></p> <p><a href="#sdfootnote6anc">6 </a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/massnahmenart/gemeinnuetziger-personalueberlasser-soebue.html">http://www.aktive-arbeitslose.at/erfahrungsberichte/massnahmenart/gemeinnuetziger-personalueberlasser-soebue.html</a></p> <p><a href="#sdendnote1anc">i</a><a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/sites/aktive-arbeitslose.at/files/download/AAOe_Grundsatzpapier_zweiter_Arbeitsmarkt.pdf"> http://www.aktive-arbeitslose.at/sites/aktive-arbeitslose.at/files/download/AAOe_Grundsatzpapier_zweiter_Arbeitsmarkt.pdf</a></p> <p> </p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/junge_welt.html" hreflang="de">Junge Welt</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-03-10T12:00:00Z" class="datetime">Fr, 10.03.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-briefverkehr-kategorie field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Briefverkehr Kategorie</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/leserinnenbriefe_an_medien/index.html" hreflang="de">LeserInnenbriefe an Medien</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-ortsbezug field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Ortsbezug</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/ortsbezug/oesterreich.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-themen field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Themen</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/leiharbeit.html" hreflang="de">Leiharbeit</a></div> <div class="field__item"><a href="/schlagworte/themen/soebue_gemeinnuetzige_personalueberlasser.html" hreflang="de">SÖBÜ - Gemeinnützige Personalüberlasser</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/leserinnenbrief_zu_junge_welt_artikel_ueber_leiharbeit_sonderrechts_und_sondertarifzone_gemeinnuetzige.html" data-a2a-title="Leserinnenbrief zu Junge Welt Artikel über Leiharbeit: Sonderrechts- und Sondertarifzone gemeinnützige Personalüberlasser nicht vergessen!"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Fleserinnenbrief_zu_junge_welt_artikel_ueber_leiharbeit_sonderrechts_und_sondertarifzone_gemeinnuetzige.html&amp;title=Leserinnenbrief%20zu%20Junge%20Welt%20Artikel%20%C3%BCber%20Leiharbeit%3A%20Sonderrechts-%20und%20Sondertarifzone%20gemeinn%C3%BCtzige%20Personal%C3%BCberlasser%20nicht%20vergessen%21"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> <div class="field field--name-field-links field--type-link field--label-above"> <div class="field__label">Links</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/306705.in-der-leiharbeit-wird-h%C3%A4ufig-getrickst.html" rel="noreferrer">„In der Leiharbeit wird häufig getrickst“ (7.3.2017)</a></div> </div> </div> Fri, 10 Mar 2017 16:35:52 +0000 Aktiver Admin 2465 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/leserinnenbrief_zu_junge_welt_artikel_ueber_leiharbeit_sonderrechts_und_sondertarifzone_gemeinnuetzige.html#comments Mehr Angebote im Niedriglohnsektor - warum lassen die Grünen Erwerbslose und Arme in Stich? http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/mehr_angebote_im_niedriglohnsektor_warum_lassen_die_gruenen_erwerbslose_und_arme_in_stich.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Mehr Angebote im Niedriglohnsektor - warum lassen die Grünen Erwerbslose und Arme in Stich?</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktive_arbeitslose_oesterreich/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" content="Aktive Arbeitslose Österreich">Aktive Arbeits…</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 02.03.2017 - 18:00</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Guten Tag,</p> <p>wir wundern uns sehr, dass die Wiener Grünen mehr "Angebote im Niedriglohnsektor" fordern anstatt dass die Löhne so angehoben werden, dass es diesen Menschen verachtenden Niedriglohnsektor nicht mehr gibt. Woher nehmen sich PolitikerInnen, die als VolksvertreterInnen ein ansehliches Gehalt auf Kosten von uns BüergerInnen beziehen, dazu, immer mehr Menschen auf den Niedriglohnsektor zu verweisen?</p> <p>Auch vermissen wir nach wie vor eine <strong>AKTIVE</strong> Einbeziehung der Betroffenenselbstorganisationen, so wie es auch die ILO Empfehlung 202 vorsieht (und erst Recht der Ergänzungsvorschlag des UN Hochkommissars für Menschenrechte - <a href="http://www.ohchr.org/Documents/Issues/EPoverty/briefSPILO_Recommendation101.pdf">http://www.ohchr.org/Documents/Issues/EPoverty/briefSPILO_Recommendation101.pdf</a>).</p> <p>Es spricht auch nicht gerade von einem demokratischen Selbstverständnis, wenn ich wegen ein paar kritischer, aber sachlich richtiger, Kommentare bei Ihrem Facebook-Profil glatt blockiert werde! Was ist das für eine "Menschenrechtspartei" die keine Kritik aushält, die wohl im Vergleich zur Kritik der ursprünglichen Grünen (bevor diese Teil des politischen Systems wurden) noch sittsam war.</p> <p>Wenn bei der von Ihnen geforderten Neuausrichtung der MA 40 wieder einmal über uns betroffene BürgerInnen hinwegregiert wird empfinden wir als skandalös!</p> <p>Im übrigen finden wir es zutiefst skandalös, dass bei der Minisicherung im rotgrünen Wien den arm gemachten Menschen auch noch der Fahrtkostenzuschuss für erpflcihtende AMS Kurse von der MA 40 als angebliches "Einkommen" abgezogen wird! (Von sonstigen Missständen ganz zu schweigen)</p> <p>Wir bekommen auch sonst nichts mit von einem Engagement der Wiener Regierungsgrünen zur Verbesserung der Lebenssituation und zur Wahrung der (Menschen)Rechte der erwerbslos und arm gemachten Menschen. Insbesondere auch in Sachen Sanktionenregime und Rechtsdurchsetzung.</p> <p>Und was die Grünen in Tirol alles an Verschlechterungen bei der Minisicherung, die zum Teil offen rassistisch motiviert sind, mittragen um weiter mitregieren zu dürfen, ist nur noch unglaublich!<br /><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170223_OTS0046/tiroler-mindestsicherungsgesetz-existenzsicherung-beim-wohnen-und-bei-kindern-gekuerzt">http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170223_OTS0046/tiroler-mindestsicherungsgesetz-existenzsicherung-beim-wohnen-und-bei-kindern-gekuerzt</a></p> <p>Und dass die Nationalratsgrünen auch das gemeinnützige Zwangsarbeitsprogramm Aktion 20.000 einfach so mittragen ... :-(</p> <p>Wie ist da die Position der Wiener Grünen?</p> <p>Was ist da seitens der Gemeinde Wien geplant?</p> <p>Was sind die Grünen, zu deren Grundsätze angeblich noch "basisdemokratisch" gehören soll, bereit, um endlich den Kampf der Betroffenenselbstorganisationen aktiv zu unterstützen. Insbesondere in Bezug auf ein selbst verwaltetes Erwerbslosenzentrum (<a href="http://www.aktive-arbeitslose.at/wienerarbeitslosenzentrum">http://www.aktive-arbeitslose.at/wienerarbeitslosenzentrum</a>) und eine emanzipatorische Arbeitslosen- und Sozialanwaltschaft?</p> <p>Mit basisgewerkschaftlichen Grüßen</p> <p>Mag. Ing. Martin Mair<br /> Obmann "Aktive Arbeitslose Österreich"</p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/hebein_birgit_gemeinderaetin_gruene_alternative_wien.html" hreflang="de">Hebein Birgit - Gemeinderätin Grüne Alternative Wien</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-03-02T12:00:00Z" class="datetime">Do, 02.03.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-briefverkehr-kategorie field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Briefverkehr Kategorie</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/oesterreich/index.html" hreflang="de">Österreich</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/mehr_angebote_im_niedriglohnsektor_warum_lassen_die_gruenen_erwerbslose_und_arme_in_stich.html" data-a2a-title="Mehr Angebote im Niedriglohnsektor - warum lassen die Grünen Erwerbslose und Arme in Stich?"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Fmehr_angebote_im_niedriglohnsektor_warum_lassen_die_gruenen_erwerbslose_und_arme_in_stich.html&amp;title=Mehr%20Angebote%20im%20Niedriglohnsektor%20-%20warum%20lassen%20die%20Gr%C3%BCnen%20Erwerbslose%20und%20Arme%20in%20Stich%3F"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> <div class="field field--name-field-links field--type-link field--label-above"> <div class="field__label">Links</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170301_OTS0159/gruene-wienhebein-umstrukturierung-in-wiener-sozialpolitik-notwendig" rel="noreferrer">Grüne Wien/Hebein: Umstrukturierung in Wiener Sozialpolitik notwendig</a></div> </div> </div> Thu, 02 Mar 2017 17:00:52 +0000 Aktive Arbeitslose Österreich 2408 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/mehr_angebote_im_niedriglohnsektor_warum_lassen_die_gruenen_erwerbslose_und_arme_in_stich.html#comments Eine Frage des Welt- und Menschenbildes http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/eine_frage_des_welt_und_menschenbildes.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Eine Frage des Welt- und Menschenbildes</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di, 14.02.2017 - 12:58</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Sofern wir Leben als Zweck per se und nicht als Mittel begreifen wollen, steht die Notwendigkeit eines “Bedingungslosen Grundeinkommens” außer Frage. Überlebensnotwendiges Einkommen an Bedingungen zu knüpfen hat historische Hintergründe, die sich jedoch im Wandel der Zeiten und in aufgeklärten, arbeitsteiligen, hoch produktiven Gesellschaften zunehmend als hinfällig erweisen – es sei denn, man bekennt sich zur Anmaßung der Machtausübung über die Lebensgrundlagen anderer. Nicht von ungefähr scheinen “Geldfunktion” und “Geldordnung” die bestgehüteten Tabuthemen in der öffentlichen Diskussion zu sein; denn durch Arbeit <em>entsteht</em> unser Geld ja keineswegs, sondern es wird nur gemäß den herrschenden Machtstrukturen innerhalb der Gesellschaft zugeteilt. Geld muss daher bereits vorgängig zur Arbeit geschaffen worden sein (Kredit). Durch Arbeit entstehen Werte (oder es werden Werte vernichtet, wenn man z.B. an die Ökologie denkt), aber es entsteht kein Geld! Alle Bedenken wegen einer Unfinanzierbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens gehen von der bestehenden Geldordnung und den herrschenden Machtstrukturen aus und bringen uns in gesellschaftlicher Entwicklung nicht weiter. Eines steht jedoch fest: Wer die Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht erkennt, sollte auch von seinem etwaigen Kinderwunsch abrücken. Die Finanzierbarkeit eines BGE erschließt sich aber wie von selbst, wenn wir es aufgrund eines zukunftsfähigen Welt- und Menschenbildes wollen.</p> <p>Dr.Günther Hoppenberger</p> <p>LIFESENSE-Zirkel Linz    </p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/profil_redaktion.html" hreflang="de">profil Redaktion</a></div> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/gepp_joseph.html" hreflang="de">Gepp Joseph</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-02-12T12:00:00Z" class="datetime">So, 12.02.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-briefverkehr-kategorie field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Briefverkehr Kategorie</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/leserinnenbriefe_an_medien/index.html" hreflang="de">LeserInnenbriefe an Medien</a></div> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/eine_frage_des_welt_und_menschenbildes.html" data-a2a-title="Eine Frage des Welt- und Menschenbildes"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Feine_frage_des_welt_und_menschenbildes.html&amp;title=Eine%20Frage%20des%20Welt-%20und%20Menschenbildes"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Tue, 14 Feb 2017 11:58:11 +0000 Aktiver Admin 2332 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/eine_frage_des_welt_und_menschenbildes.html#comments Einschränkung bei Vorstellbeihilfe in der Steiermark - Anhebung auf die Armutsgrenze nach EU-SILC http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/einschraenkung_bei_vorstellbeihilfe_in_der_steiermark_anhebung_auf_die_armutsgrenze_nach_eu_silc.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Einschränkung bei Vorstellbeihilfe in der Steiermark - Anhebung auf die Armutsgrenze nach EU-SILC</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 09.02.2017 - 17:09</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><em>Anmerkung: Da die Notstandshilfe - wie Mag. Snobe selbst ausführt - eine Notlage voraussetzt, sollten automatisch alle NotstandshilfebezieherInnen die Vorstellbeihilfe bekommen und die Grenze auf die maximale Höhe der Deckelung der Notstandshilfe (rund 100 Euro über der Armutsgrenze nach EU-SILC) angehoben werden.</em></p> <p><em>Jedenfalls zeigt dieser Briefverkehr, dass beim AMS da und dort schon noch etwas zu erreichen ist!</em></p> <p>Von: karl-heinz snobe &lt;<a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at" rel="noreferrer">karl-heinz.snobe@ams.at</a>&gt;<br /> An: Aktive Arbeitslose Österreich &lt;<a href="mailto:kontakt@aktive-arbeitslose.at" rel="noreferrer">kontakt@aktive-arbeitslose.at</a>&gt;<br /> Datum: 2017-02-07 15:27<br /> Titel: Antwort: Einschränkung bei Vorstellbeihilfe</p> <p>Sehr geehrter Herr Mag. Ing. Mair,</p> <p>ich darf nun auf Ihre Mail antworten.</p> <p>Mit Ihrem Verweis auf den §29 AMSG haben Sie grundsätzlich recht, das AMS hat Leistungen anzubieten, die Vermittlungshemmnisse beseitigen.<br /> Dass das AMS diese Aufgabe in vielfältiger Form erfüllt steht, so meine ich, außer Diskussion.</p> <p>Bei der von Ihnen angeführten Vorstellbeihilfe wäre allerdings der korrekt heranzuziehende Paragraph im Arbeitsmarktservicegesetz der §34 (Auszug):</p> <blockquote><p>§ 34. (1) Sofern Dienstleistungen im Sinne des § 32 zur Erfüllung der sich aus § 29 ergebenden Aufgaben nicht ausreichen, sind unter Beachtung der im § 31 Abs. 5 erster Satz genannten Grundsätze einmalige oder wiederkehrende finanzielle Leistungen an und für Personen (Beihilfen) nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zu erbringen.</p> <p>(2) Solche Beihilfen dienen im besonderen dem Zweck</p> <p>1. die Überwindung von kostenbedingten Hindernissen der Arbeitsaufnahme,</p> <p>2. eine berufliche Aus- oder Weiterbildung oder die Vorbereitung auf eine Arbeitsaufnahme,</p> <p>3. die (Wieder)eingliederung in den Arbeitsmarkt und</p> <p>4. die Aufrechterhaltung einer Beschäftigung zu fördern.</p> <p>(3) Auf Beihilfen besteht kein Rechtsanspruch.</p> </blockquote> <p>Konkretisiert  wird diese gesetzliche Bestimmung im Fall der Vorstellbeihilfe in der Bundesrichtlinie "Beihilfen zur Förderung der regionalen Mobilität und Arbeitsaufnahme" des Arbeitsmarktservice Österreich - die aktuelle Fassung hat seit Sommer 2015 für das gesamte Bundesgebiet Gültigkeit.</p> <p>Diese Richtlinie legt unter anderem fest, dass die Abwicklung der Beihilfen zur Förderung der regionalen Mobilität und Arbeitsaufnahme an die Regionalen Geschäftsstellen des AMS zu delegieren ist.</p> <p>Die Regionalen Geschäftsstellen haben sich bei Ihren Abwicklungstätigkeiten selbstverständlich an die weiteren Vorgaben der Bundesrichtlinie zu halten und auch bindende budgetäre Vorgaben einzuhalten.</p> <p>In der Steiermark wird traditionell die Vorstellbeihilfe im Vergleich zu anderen Landesorganisationen des AMS überproportional zum Abbau von Vermittlungshemmnissen eingesetzt, rund<strong> 40% </strong>der österreichweit für diese Beihilfe eingesetzten Mitteln wurden in den letzten Jahren im Verantwortungsbereich des AMS Steiermark umgesetzt.</p> <p>Im Jahr 2016 wurde in der Steiermark etwa 5.500 mal eine Vorstellbeihilfe bewilligt,  in 168 Fällen wurde eine Förderung abgelehnt, weil die Fördervoraussetzung "Vorliegen finanzielle Notlage" nach Beurteilung des jeweiligen regionalen AMS nicht gegeben war.</p> <p>In der genannten verbindlichen Bundesrichtlinie ist unter anderem als eine  wesentliche Fördervoraussetzung genannt:<br /> "Vorliegen einer finanziellen Notlage, welche die Arbeitssuche (Lehrstellensuche) erschwert"</p> <p>Im Sinne eines effizienten und effektiven Einsatzes der zur Verfügung stehenden Mittel für das Produkt Vorstellbeihilfe hat die Landesgeschäftsstelle des AMS Steiermark den Regionalen Geschäftsstellen empfohlen, für Ihren jeweiligen Verantwortungsbereich näher zu definieren, wann jedenfalls von einer finanziellen Notlage auszugehen ist - und damit ohne weitere vertiefte Betrachtung diese Fördervoraussetzung erfüllt ist.</p> <p>Ich kann allerdings Ihrem Argument folgen, dass hier eine Orientierung an EU-SILC zweckmäßig wäre und werde Ihre Anregung zum Anlass nehmen, die entsprechende Abwicklungsempfehlung an die steirischen Regionalen Geschäftsstellen in diesem Sinne zu ergänzen.</p> <p>Freundliche Grüße</p> <p>Karl-Heinz Snobe<br /> ---------------------------------------<br /> Mag. Karl Heinz Snobe, MA<br /> Landesgeschäftsführer</p> <p>Arbeitsmarktservice Steiermark<br /> Babenbergerstr. 33, A-8020 Graz<br /> T +43 (0) 316/7081 100</p> <p><a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at" rel="noreferrer">karl-heinz.snobe@ams.at</a><br /><a href="http://www.ams.at/" rel="noreferrer">http://www.ams.at</a><br /> ______________________________________________<br /> Klicken Sie <a href="http://www.ams.at/stmk/ueber-ams/medien/newsletter-abo" rel="noreferrer">hier</a>, um den AMS-Newsletter zu abonnieren</p> <hr /><p>Von:        Aktive Arbeitslose Österreich &lt;<a href="mailto:kontakt@aktive-arbeitslose.at" rel="noreferrer">kontakt@aktive-arbeitslose.at</a>&gt;<br /> An:        karl-heinz snobe &lt;<a href="mailto:Karl-heinz.snobe@ams.at" rel="noreferrer">Karl-heinz.snobe@ams.at</a>&gt;<br /> Datum:        26.01.2017 13:01<br /> Betreff:        Einschränkung bei Vorstellbeihilfe</p> <p>Sehr geehrter Herr Snobe,</p> <p>bei uns haben sich Arbeit Suchende beschwert, dass diesen die Vorstellbeihilfe - die Übernahme von Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen - verweigert wurde, weil angeblich nun ab etwa einem Tagsatz von rund 30 Euro  (= 930 Euro im Monat) keine Notlage mehr vorliege, obwoh die offizielle Armutsgefährdungsschwelle nach EU-SILC mittlerweile über 1100 Euro im Monat liegt.</p> <p>Wir bitten um Auskunft wann, wer mit welcher Rechtsgrundlage/Begründung diese Richtlinie geändert hat und wir bitten natürlich auch um Übermittlung dieser Richtlinie und fordern, dass für die Gewährung der Fahrtkostenbeihilfe die Grenzen zumindest auf EU-SILC Niveau angehoben werden. Nach § 29 AMSG <strong>hat</strong> das AMS ja Leistungen anzubieten, die Vermittlungshindernisse beseitigen. Das ist eine muss-Bestimmung und keine kann-Bestimmung.</p> <p>Weiter bitten wir um Auskunft, wieviele Menschen bislang eine Fahrkostenbeihilfe bekommen haben und wie vielen diese bereits verweigert wurde.</p> <p>Mit basisgewerkschaftlichen Grüßen</p> <p>Mag. Ing. Martin Mair<br /> Obmann "Aktive Arbeitslose Österreich"</p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/snobe_karl_heinz_landesgeschaeftsfuehrer_ams_steiermark.html" hreflang="de">Snobe Karl-Heinz, Landesgeschäftsführer AMS Steiermark</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-01-26T12:00:00Z" class="datetime">Do, 26.01.2017 - 12:00</time> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum-ende field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Antwort</div> <div class="field__item"><time datetime="2017-02-07T12:00:00Z" class="datetime">Di, 07.02.2017 - 12:00</time> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/einschraenkung_bei_vorstellbeihilfe_in_der_steiermark_anhebung_auf_die_armutsgrenze_nach_eu_silc.html" data-a2a-title="Einschränkung bei Vorstellbeihilfe in der Steiermark - Anhebung auf die Armutsgrenze nach EU-SILC"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Feinschraenkung_bei_vorstellbeihilfe_in_der_steiermark_anhebung_auf_die_armutsgrenze_nach_eu_silc.html&amp;title=Einschr%C3%A4nkung%20bei%20Vorstellbeihilfe%20in%20der%20Steiermark%20-%20Anhebung%20auf%20die%20Armutsgrenze%20nach%20EU-SILC"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 09 Feb 2017 16:09:59 +0000 Aktiver Admin 2221 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/einschraenkung_bei_vorstellbeihilfe_in_der_steiermark_anhebung_auf_die_armutsgrenze_nach_eu_silc.html#comments Rainer Maichin an Karl-Heinz Snobe zu Energieverschwendung: Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/rainer_maichin_an_karl_heinz_snobe_zu_energieverschwendung_seltsame_vorgaenge_bei_der_ams_regionalstelle_graz_ost.html <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Rainer Maichin an Karl-Heinz Snobe zu Energieverschwendung: Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/benutzer/aktiver_admin/index.html" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Aktiver Admin</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 09.02.2017 - 15:11</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Sehr geehrter Herr Mag. Snobe!</p> <p>Vielen Dank für Ihre Antwort, die mich leider nicht zufrieden stellt.</p> <p>Ich möchte sie deshalb noch einmal etwas anders stellen.</p> <p>Wieso weigert sich das AMS seit vielen Jahren, die von einem vom langzeitarbeitslosen Energieeffizienztechniker vorgeschlagenen, Stromeinsparpotentiale bei ihren Geschäftsstellen österreichweit umzusetzen?</p> <p>Zusatzinformationen zur Frage:</p> <p>Dieser langzeitarbeitslose Energieeffizienztechniker wurde über das AMS zum Energieeffizienztechniker ausgebildet.</p> <p>Diese gesamte Ausbildung, die 20 Personen machen durften, kostete der SteuerzahlerIn 70.000 Euro.</p> <p>Durch die Weigerung, diese Stromeinsparpotentiale bei allen österreichischen Geschäftsstellen umzusetzen,  ist in den letzten dreieinhalb Jahren ein Schaden von mindestens 100.000 Euro für die SteuerzahlerIn entstanden.</p> <p>Das AMS ist aktuell nicht einmal willig, diese vom langzeitarbeitslosen Energieeffizienztechniker seit über drei Jahren  vorgeschlagenen Stromeinsparpotentiale selbstständig bei sich selbst umzusetzen.</p> <p>Stattdessen wird der Langzeitarbeitslose mit etwa 10.000 Euro Notstandshilfe pro Jahr entschädigt und die SteuerzahlerIn mit 30.000 bis 100.000 Euro pro Jahr zusätzlich zur Kassa gebeten, das kostet nämlich die vorsätzliche Stromverschwendung pro Jahr.</p> <p>Folgende Worte wurden über die kleine Zeitung vom 19.1.2017 an ihre Leser übermittelt:</p> <p>“...Eine dauerhafte “Subventionierung eines Beschäftigten bis hin zu dessen Pensionierung sei sinnvoller als Arbeitslosengeld und Mindestsicherung auszuzahlen, erläuterte Snobe...</p> <p>Passend dazu meine Frage von ganz oben:</p> <p>Wieso weigert sich das AMS seit vielen Jahren, die von einem vom langzeitarbeitslosen Energieeffizienztechniker vorgeschlagenen, Stromeinsparpotentiale bei ihren Geschäftsstellen österreichweit umzusetzen?</p> <p>Dies alles spielt sich im dritten Jahrtausend ab, wo der Klimawandel längst Realität geworden ist, und das Bundes-Energieeffizienzgesetz, das öffentliche Betriebe als Vorzeigeobjekte bei der Energieeffizienz sieht, wieder einmal zur Lachnummer degradiert.</p> <p>Mit nachhaltigen Grüßen<br /> Rainer Maichin<br /><em>Langzeitarbeitsloser Energieeffizienztechniker und</em><br /><em>Spitzenkandidat der unabhängigen Liste Einsparkraftwerk,</em><br /><em>die bei der Grazer Gemeinderatswahl 2017 antritt</em></p> <hr /><p><strong>From:</strong> <a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at">karl-heinz snobe</a><br /><strong>Sent:</strong> Monday, January 30, 2017 12:18 PM<br /><strong>To:</strong> <a href="mailto:rainer.maichin@gmail.com">rainer.maichin@gmail.com</a><br /><strong>Subject:</strong> Antwort: Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost_2</p> <p>Sehr geehrter Herr Maichin,<br /> die Aufforderung zu einer Stellungnahme zum Presseartikel in der Kleinen Zeitung bedarf einer konkreten Frage zum Thema "Integration von langzeitarbeitslosen Menschen". Diese Frage stellen Sie nicht.<br /> wenn  sie Ihre Person betreffend Fragen zur Teilnahme an einer Maßnahme des AMS haben, wenden Sie sich zuständigerweise an Ihre BeraterIn des AMS.<br /> Ihre Energiesparhinweise kennen wir und nehmen sie - wenn möglich - auf.</p> <p>FG Karl-Heinz Snobe<br /> ---------------------------------------<br /> Mag. Karl Heinz Snobe, MA<br /> Landesgeschäftsführer</p> <p>Arbeitsmarktservice Steiermark<br /> Babenbergerstr. 33, A-8020 Graz<br /> T +43 (0) 316/7081 100</p> <p><a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at">karl-heinz.snobe@ams.at</a><br /><a href="http://www.ams.at/">http://www.ams.at</a><br /> ______________________________________________<br /> Klicken Sie <a href="http://www.ams.at/stmk/ueber-ams/medien/newsletter-abo">hier</a>, um den AMS-Newsletter zu abonnieren</p> <hr /><p>Von:        &lt;<a href="mailto:rainer.maichin@gmail.com">rainer.maichin@gmail.com</a>&gt;<br /> An:        &lt;<a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at">karl-heinz.snobe@ams.at</a>&gt;<br /> Datum:        30.01.2017 07:07<br /> Betreff:        Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost_2</p> <p>Sehr geehrter Herr Mag Snobe!<br />  <br /> Ich ersuche Sie hiermit um  eine Stellungnahme zum Bericht in der Kleinen Zeitung vom 19.1.2017.<br /> Die betreffende Stelle ist rot umrandet.<br /> Insbesondere im Vergleich zu meinen Aktionen gegen die vorsätzlichen Energieverschwendungen bei vielen AMS-Geschäftsstellen in Österreich.<br />  <br /> Bitte auch um eine Stellungnahme wieso sich das AMS sich nun schon seit fast vier Jahren hartnäckig weigert,<br /> sehr einfache von einem langzeitarbeitslosen Energieeffizienztechniker<br /> vorgeschlagene Energieeinsparpotentiale umzusetzen.<br />  <br /> Wie sehen Sie das Verhalten des AMS in Bezug auf das Bundes-Energieeffizienzgesetz, das ja Betriebe des Bundes als Vorzeigeobjekte bei der Energieeffizienz sieht?<br />  <br /> Ich verweise hier noch einmal auf den Video-Link, den ich Ihnen vor etwa einem Monat zugesendet habe.<br />  <br /><a href="https://youtu.be/CYHKCh8VztQ">https://youtu.be/CYHKCh8VztQ</a><br />  <br /> Vielen Dank für Ihre Antworten, die ich dann noch in einem Beitrag verwenden werde,<br /> da ich das Verhalten vom AMS hier als absolut unpassend, steuerschädigend und verantwortungslos sehe.<br />  <br /> Mit nachhaltigen Grüßen<br />  <br /> Rainer Maichin<br /><em>Langzeitarbeitsloser Energieeffizienztechniker und</em><br /><em>Spitzenkandidat der unabhängigen Liste Einsparkraftwerk</em><br /><em>die bei den Grazer Gemeinderatswahlen antritt</em></p> <hr /><p><strong>From:</strong> <a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at">karl-heinz snobe</a></p> <p>  </p> <p><strong>Sent:</strong> Sunday, April 06, 2014 8:53 PM<br /><strong>To:</strong> <a href="mailto:rainer.maichin@gmail.com">rainer.maichin@gmail.com</a><br /><strong>Subject:</strong> Fw:Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost_2</p> <p>Sehr geehrter Hr. Maichin,</p> <p>ich habe ihr Video und ein ähnliches Schreiben, wie jenes das Sie an mich richteten, bereits von der Kleinen Zeitung erhalten.<br /> Sie klagen, dass auf Ihre letzten Verbesserungsvorschläge das AMS nicht reagiert hätte.<br /> Wahr ist, dass Sie ein ausführliches persönliches Gespräch mit dem stellv. Leiter des AMS Graz Ost hatten und er Ihnen für die Vorschläge dankte.</p> <p>Auch ich antworte Ihnen heute und bedanke mich für die wertvollen Vorschläge zum Energiesparen.</p> <p>Freundliche Grüße<br /> Karl-Heinz Snobe<br /> ---------------------------<br /> Mag. Karl-Heinz Snobe, MA<br /> AMS Steiermark</p> <hr /><p> Rainer Maichin --- Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost_2 ---</p> <p>Von:"Rainer Maichin" &lt;<a href="mailto:rainer.maichin@gmail.com">rainer.maichin@gmail.com</a>&gt;</p> <p>An"" &lt;<a href="mailto:karl-heinz.snobe@ams.at">karl-heinz.snobe@ams.at</a>&gt;<br /> Datum: Mi., 02.04.2014 6:56<br /> Betreff Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost_2</p> <p>Sehr geehrter Herr Mag. Snobe!</p> <p> <br /> Im Juni 2013 informierte ich Sie über Energieeinsparpotentiale bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost.<br /> Da bis zum heutigen Tag leider keine von den Vorschläge umgesetzt wurden, informiere ich Sie nun wieder.<br />  <br /> Alles Weitere und ein sehr interessanter Video-Link sind beim beigefügten PDF ersichtlich.<br /> In der Hoffnung, dass ich Sie diesmal von der Wichtigkeit der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen beim AMS überzeugen kann,<br /> verbleibe ich<br />  <br /> mit energieeffizienten  Grüßen</p> <p>Rainer Maichin<br /><em>Dipl. Energieeffizienztechniker</em><br /><a href="http://www.einsparkraftwerk.at/"><em>Projektleiter Einsparkraftwerk</em></a><br /><em>Initiator Energie-Jagd</em></p> </div> <div class="field field--name-field-brief-adressat field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Brief Adressat</div> <div class="field__items"> <div class="field__item"><a href="/briefverkehr/adressatinnen/snobe_karl_heinz_landesgeschaeftsfuehrer_ams_steiermark.html" hreflang="de">Snobe Karl-Heinz, Landesgeschäftsführer AMS Steiermark</a></div> </div> </div> <div class="field field--name-field-datum field--type-datetime field--label-above"> <div class="field__label">Brief abgesendet</div> <div class="field__item"><time datetime="2014-04-02T12:00:00Z" class="datetime">Mi, 02.04.2014 - 12:00</time> </div> </div> <span class="a2a_kit a2a_kit_size_24 addtoany_list" data-a2a-url="http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/rainer_maichin_an_karl_heinz_snobe_zu_energieverschwendung_seltsame_vorgaenge_bei_der_ams_regionalstelle_graz_ost.html" data-a2a-title="Rainer Maichin an Karl-Heinz Snobe zu Energieverschwendung: Seltsame Vorgänge bei der AMS-Regionalstelle Graz-Ost"><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="https://www.addtoany.com/share#url=http%3A%2F%2Fwww.aktive-arbeitslose.at%2Fbriefverkehr%2Frainer_maichin_an_karl_heinz_snobe_zu_energieverschwendung_seltsame_vorgaenge_bei_der_ams_regionalstelle_graz_ost.html&amp;title=Rainer%20Maichin%20an%20Karl-Heinz%20Snobe%20zu%20Energieverschwendung%3A%20Seltsame%20Vorg%C3%A4nge%20bei%20der%20AMS-Regionalstelle%20Graz-Ost"></a><a class="a2a_button_facebook"></a><a class="a2a_button_twitter"></a><a class="a2a_button_google_plus"></a></span> Thu, 09 Feb 2017 14:11:14 +0000 Aktiver Admin 2218 at http://www.aktive-arbeitslose.at http://www.aktive-arbeitslose.at/briefverkehr/rainer_maichin_an_karl_heinz_snobe_zu_energieverschwendung_seltsame_vorgaenge_bei_der_ams_regionalstelle_graz_ost.html#comments