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Gesundheitliche Abklärung - Reha-Beratung

Wenig Hilfe und Wertschätzung beim BBRZ Wiener Neustadt (Herbst 2019)

Aktiver Admin am So., 24.11.2019 - 13:50
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Hallo Aktives Arbeitslosen Team,

zuerst ein bisschen von mir, ich bin 42 Jahre und seit ca 2 Jahren Arbeitslos-Krankenstand-Notstand Bezieher.

Ich kämpfe seit dem eine neue Arbeit zu bekommen und war 2018 zu eine Rehamaßnahme beim BBRZ WR. NEUSTADT. zzgl war ich noch bei einem Jobcoaching beim BFI für Menschen mit Gesundheitlichen Problemen.

Mein Lebenslauf wurde lt. SV-Auszug erstellt und kontrolliert von den oben angegebenen Instituten, und wir gesagt seit dieser Zeit bin ich schwer am kämpfen eine Arbeit zu finden... meistens wurde ich nicht mal informiert ob ich den Job bekomme oder nicht... erst jetzt (nach knapp 2 Jahren) hat eine Firma mir eine klare Ansage per Mail geschrieben:

Sehr geehrter Herr M.,

danke für Ihr Interesse an unserem Unternehmen;

wir können Ihnen keinen Job anbieten, da Ihre beruflichen Qualifikationen/Erfahrungen nicht unseren Vorstellungen entsprechen;

persönliche, unverbindliche Empfehlung:

Ihr Lebenslauf weist von 1992 bis 2012 – vollkommen unabhängig von Ihrer späteren Krankheit – mehrere, nicht positive Lücken bzw. Unklarheiten auf, welche besser, detaillierter dargestellt bzw. erklärt werden sollten… eigentlich sollte Sie das AMS dazu besser beraten (!?), da Sie ansonsten oftmals gar keine Chance auf ein persönliches Gespräch bekommen ….; und es fehlen einige, wichtige Daten wie z.B. der Wohnort… das sollte bei professioneller AMS-Unterstützung nicht passieren…

ALLES GUTE

mit freundlichen Grüßen / with kind regards

H.

Geschäftsleitung / CEO P. GmbH

Diese Mail traf mich wie ein Schlag ins Gesicht, da ich dachte dass mein Lebenslauf von Profis des AMS, BFI und BBRZ kontrolliert worden ist…

Zum BBRZ Wr. Neustadt muss ich noch sagen dass wir uns nicht gerade sehr gut behandelt fühlen, siehe meinen Brief der an das AMS und PVA, nach meiner 8 wöchigen Reha- Maßnahme gesendet wurde:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich schreibe Ihnen persönlich um ein Feedback meines 8wöchigen Kurses, freiwillige Rehabilitation, beim BBRZ in Wr. Neustadt zu geben.

Wir waren eine sehr eigenständige, motivierte Gruppe. Die ersten Wochen waren durch diverse Tests völlig in Ordnung, bis auf einzelne Schwierigkeiten mit Frau Y., einer unserer Kursleiterinnen und dem ersten Einzelgespräch, mit anderen Experten des Standortes, wo schon einige Kursteilnehmer mit Anschuldigungen vom Drogenmissbrauch, minderwertiger Intellekt bis zum Schläger tituliert worden sein sollen.

Weiters wurde Frau U., die von Anfang an sagte, dass sie zu wenig Deutschkenntnisse besitzt, mit gekonnter Nichtbeachtung und rollenden Augen abgewinkt. Ein Herr F., der nach dem Einzelgespräch nicht die Möglichkeit hatte, einen Deutsch-Test, er kam 20 Minuten später, in der vorgegebenen Zeit von einer Stunde, zu absolvieren. Also nach 40 Minuten wurde dieser abgesammelt, und nach Aufzeigen der benötigten Zeit, mit Schultern zucken und wiederholter Nichtbeachtung, den Kurs entnervt abbrach...!

Zudem war die Gruppe in der gesamten Zeit für ca. 60% nicht Beaufsichtigt bzw. mit einer neuen Sporttrainerin besetzt, die zwar ihre Hilfe angeboten hatte aber bei Nachfrage keine Hilfe geben konnte.

Eine Teamleiterin die einen 19-jährigen vor gesamter Gruppe fertig machte, der nach diesem Erlebnis mit zittrigen Händen den Kurs verließ, nach unserer Nachfrage was mit Herrn X. passiert ist wurde uns gesagt dass er vom Kurs ausgeschlossen wurde! Dabei wollte er nur Hilfe vom Team des BBRZ´s... und das war nicht das einzige Fehlverhalten von Frau S. und Ihrem Team, bei kleinster Kritik wurde sofort Druck ausgeübt bzw. sehr Lautstark unterbrochen…

Mehrere Kursteilnehmer wurden auch dazu genötigt den Kurs freiwillig abzubrechen weil es zu schwer wäre den richtigen Beruf zu finden, trotz vorhandenen Berufsfeldanalyse incl. Arbeitsmarktanalyse, Kurs, Praktikum bzw. Arbeitsplatzzusicherung. Das traurige daran ist dass das BBRZ meinte SIE brechen mit dem Teilnehmer ab aber mit den zuständigen Gremien wurde es so kommuniziert dass der Teilnehmer abbrechen will!!!

Ich glaube, das waren mal genug allgemeine Eindrücke wie mit den Kursteilnehmern verfahren wurde und Sie können diese Vorfälle gerne bei anderen Teilnehmern Nachfragen die dieses Verhalten bestätigen können.

Jetzt zu meinen persönlichen Erfahrungen bzw. dem für mich nicht gerade vorbildlichen Verhalten des BBRZ-Teams:

Ich war ein ziemlich aktives Mitglied unserer Gruppe, versuchte anderen zu helfen. Speziell am Anfang beim Arbeiten mit den augenfeindlichen Laptop´s des Institutes. Leider stieß meine Unterstützung bei Frau Y., die mit der Größe der Gruppe klar Überfordert war, auf feindliches Verhalten mir gegenüber dass sich die gesamte Zeit des Kurses fortsetzte.

Nicht nur mit abwertenden Bemerkungen sondern auch mit unnötigen Tadelungen…

Beispiel: Techniktest

Dieser wurde von mir und Herrn T. wegen damaliger Nichtanwesenheit auf eigenständiger Nachfrage bei Frau Y. in einer ECDL-Unterrichtseinheit von uns nachgeholt.

Zudem Frau Y. normalerweise keine Techniktests absolviert, von einem externen Trainer gemacht wird und auf dem Test klar und deutlich stand, keinen Taschenrechner benutzen zu dürfen, von Ihr einer bereitgestellt wurde, auch mit der Anweisung diesen zu benutzen.

Am Ende des Test musste man einen Würfel ausschneiden und diesen zusammenkleben, beide waren mit den Rechnungen und Berechnungen fertig und schnitten gerade die Würfeln aus dem Papier als ich eine Bemerkung machte. Frau Y. die bei einem Ihrer ECDL-Schüler Unterstützung gab, pfauchte mich an mit den Worten Herr M. sie sollen ruhig sein!

Ich erwiderte mit Bitte nicht päpstlicher als der Papst sein.

Nach meiner Aussage kam Frau Y. auf mich zu und wiederholte mit lauterer Stimme Ihre Aufforderung mit den Beiworten "oder ich nehme Ihnen den Test weg und sie können gehen".
Da ich nach ca. einer Minute fertig war sagte ich gut dann gebe ich halt ab und ging.

Ok weiters nicht schlimm ich verstehe dass man seine Autorität bei der eigenen Gruppe zeigen muss, aber die Höhe ist, vor gesamter Gruppe und meiner Abwesenheit wurde Herr T. gefragt was ich habe, und weiters wurde es dann noch nach Herrn T.´s Weggang mit ihrer ECDL Gruppe diskutiert...

Wem geht meine gesundheitliche Situation an? sicher nicht einer Gruppe von Schülern von Frau Y.… Eigentlich sollte man so etwas persönlich mit dem jeweiligen Betroffenen sofort unter 4 Augen besprechen aber nein.

Nach ca. 2 Stunden kam Frau Y. zu uns in den Raum 113 mit der Ansage: Herr M. haben wir ein Problem?
Ich erwiderte dass ich keines hätte aber auch mit einer Bitte ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen, da es zu dieser Zeit keine Anstalt gab, mit meiner Aussage den Test zu manipulieren, da es um das ausschneiden von Papier ging…

Sie meinte dass sie normalerweise keine Techniktests durchführe und sie nach Vorgabe handeln muss(Taschenrechner) und es somit keine Diskussion gibt. Schade dass ich erst am nächsten Tag erfuhr, was Frau Y. mit Herrn T. und ihrer Gruppe über meinen gesundheitlichen Zustand gesprochen hat um so Ihr Verhalten zu rechtfertigen…

Da ich und Frau Y.´s Kollegen/innen immer wieder ihrer Stimmungsschwankungen ausgesetzt waren, und die gab es mehrmals am Tag, werde ich jetzt nicht mehr näher darauf eingehen…

Nach den Tests und diversen gruppendynamischen Übungen wurde uns die Berufskunde zur Aufgabe gemacht. Wir sollten eine Berufsfeldanalyse auf www.bic.at machen und nach diesem Ergebnis einen Beruf ausarbeiten, nachdem mein Beruf klar und meine Recherche incl. Arbeitsmarktanalyse und div. Ganztagskursen abgeschlossen war, wendete ich mich den Leuten zu, die keine Ahnung hatten wie Ihr zukünftiger Beruf sein sollte.

Ich hab in dieser Woche mit 5 Leuten, 1 bis 3 mögliche Variante ausgearbeitet weil unsere Betreuer mit anderen Arbeiten, also Nichtanwesenheit, beschäftigt waren. Diese 5 Kursteilnehmer haben jedes mal beim Morgengespräch um Hilfe angefragt weil sie wegen Ihrer Krankheit keine direkte Vorstellung hatten wie es weiter gehen soll. Sollte das nicht der Grund sein wofür dieser Kurs steht?

Bei diesen Recherchen passierte auch diese Frechheit mit Herrn X. der wegen Schüchternheit, Angst hatte wegen eines Lehrstellenpraktikums bei div. Firmen anzurufen. Er ist 19 Jahre alt, ein intelligenter junger Mann und wird wegen seiner Angst zusammengefaltet und nervlich zum Wrack gemacht...!!! und dann noch vom Kurs ausgeschlossen.

Leider war ich die restlichen 2 Wochen wegen Grippe im Krankenstand und da ich schon alles
ausgearbeitet hatte war es aus meiner Sicht kein Problem diesen Kurs abzuschließen. 4 Tage vor
Beendigung der Maßnahme wurde ich vom BBRZ angerufen, wenn ich nicht am nächsten Tag den Kurs besuche werde ich abgebrochen um zu einem späteren Termin diesen zu Beenden, was für mich keinen Sinn machte da ich ja schon alles fertig hatte und zusätzlich im Krankenstand meine Recherchen vertiefte und so den besten Kurs mit den größten Erfolgschancen vorlegen konnte.

Also ließ ich mich Gesund schreiben und setzte mich mit meiner Restgrippe, Nebenhöhlenentzündung und andauernder Antibiotikatherapie (Avelox) in den Kursraum…

Beim Einzelgespräch wurde der von mir ausgearbeitete Kurs (Dauer 11 Wochen) und eine Variante mit kaufmännischer Auffrischung (ARV + MAAP) incl. Kurs zum Trainer für Erwachsenenbildung bei einem Institut welches mit dem BBRZ zusammenarbeitet (Dauer ca. 53 Wochen) angeboten. Wurde aber darauf hingewiesen dass meine Variante nicht mit ARV und MAAP gehen würde weil dieses ein Institut (Ing. Rampitsch) wäre, welches nicht mit dem BBRZ zusammenarbeitet und wegen der Kurse eine Unterbrechung der Module nicht möglich wäre.

Ich bekam bis zum nächsten Tag Zeit mir es zu Überlegen welche Variante an 1. und 2. Stelle im Kurzbericht stehen sollte, muss zum Verständnis zufügen das man um einen Job als Trainer zu bekommen Praxis vorweisen muss.

Klar war dass ich mit meiner Variante nur den 11wöchigen Kurs (Trainer & Coaching) ohne Praxismöglichkeit, aber mit der BBRZ Variante genug Praxis holen könnte. Aber leider nur mit einem 5wöchigen Trainerkurs, wodurch ich auf wesentlich weniger Jobbangebote auf dem Markt die nötige Qualifikation hätte.

Am nächsten Tag setzte ich mich nochmal mit Frau S. zusammen und erklärte ihr im Einzelgespräch dass lt. meiner Recherche der 11wöchige Kurs incl. MAAP die beste Erfolgschance hätte und ob es möglich wäre es doch so zu schreiben.

Leider dachte ich dass ich verstanden wurde und es auch so dann als Variante 1 bestätigt wird...
Am letzten Tag (Freitag) bekamen wir zu Kursbeginn unsere KURZBERICHTE in denen die beiden Varianten angeführt werden mit Einverständnis und Unterschrift. Zu meiner Enttäuschung wurde das von Mittwoch ausgearbeitete angeführt ohne Berücksichtigung meines Gespräches mit Frau S. vom Donnerstag wo ich meinen Standpunkt und bestmöglichen Erfolg anführte. Es kam also nochmal zu einer Unterredung mit der Teamleiterin des BBRZ´s bei dem ich jetzt eine schriftlich angeführte Variante meiner Bitte vom Donnerstagsgespräch dabei hatte.

Ich erkundigte mich auch mit welchen Abständen die MAAP´s in Wiener Neustadt stattfinden und dabei gab es kein Problem wenn ich zwischen den Modulen mein Trainer & Coaching Kurs machen könnte, leider wurde ich nachdem ich Frau S.´s erste Begründung widerlegte mit einer anderen konfrontiert:

Man könnte das nicht machen weil ich ja bei den Recherchen fehlte und Sie außerdem zu wenig Zeit hätte eine Genehmigung für meine Variante zu bekommen, Sie müsste mit Wien, Linz und Salzburg telefonieren weil dieses Institut nicht mit dem BBRZ kooperiert, nach einer eher hitzigen Diskussion und meiner Ankündigung der Nichtunterschrift wurde mit gesagt dass im Bericht angeführt wird, wegen Krankenstands keine ausreichende Recherche und es nicht gehen würde keine Unterschrift auf dem Kurzbericht zu leisten...

Nachdem sich die Lage ein bisschen beruhigt hatte kam die nächste Begründung:
Wir wissen ja nicht ob Sie da im Krankenstand sind…

Ich meinte nur das kann man bei der BBRZ Variante auch nicht wissen und somit ist diese Begründung auch nicht wirklich zufriedenstellend. Ich gab auf unterschrieb diesen Kurzbericht und ging...
Weiters konnte man seine Testergebnisse nicht Nachkontrollieren da es mich aber trotzdem Interessierte fragte ich nach, es wurde mir gesagt dass die Tests wegen späterer Kursteilnehmer nicht mehr ausgehändigt werden da man die Testfragen weitergeben könnte...
Schlusswort:
Ich bin Enttäuscht und der Meinung dass die Kursmaßnahme REHA-Planung gewaltig verändert werden muss, zumindest was die Führung und einige Trainer / innen betrifft, Tests sind in Ordnung aber was Unterstützung, Hilfeleistung, Verständnis, Zusammenarbeit und der Umgang mit den Kursteilnehmern angeht ist es ein absolutes Nogo ja schon fast eine Frechheit.
Ich bin nicht der Einzige der so behandelt wurde und davon können Sie sich bei den anderen Teilnehmern ein ähnliches Feedback holen. Die angegebenen Teilnehmer haben mit Ihr Einverständnis für diesen Brief gegeben.

Leider hat ein großteil Angst so ein ähnliches Feedback zu geben weil gedroht wurde eine weitere
Maßnahme nicht bezahlt zu bekommen .... !!!!!

Ich weiß dass die kritisierten Personen sicher gute Ausreden oder Erklärungen haben um Ihr schlechtes Verhalten zu relativieren, aber laut unserer Sicht gibt es da keine und sollte überprüft werden.
natürlich wurden diese Ereignisse von den betroffenen Personen nieder geredet und ohne Konsequenzen belassen…

Ich bin seit dieser Nachricht von Hr. B. am Boden zerstört und wusste nicht an wem ich mich wenden muss um gehört zu werden…

Dann fand ich Ihre Seite und frage wie ich mich weiter mit dem AMS verhalten soll...
Ich habe heute einen SV-Auszug beantragt um meinen Lebenslauf selbst auf einen optimalen Stand zu bringen. Falls sie Tipps haben, ich würde für jede Hilfe offen sein.

Danke für Ihre Zeit

Mit freundlichen Grüßen

P.

Rechtswidriger Fragebogen des BBRZ-Wien

Aktiver Admin am Sa., 08.07.2017 - 13:37
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Hier ist der aktuelle BBRZ-Fragebogen, bitte allen zukommen lassen (habe es extra für euch abgetippt):

Anmerkung: Unfassbar skandalöse Fragen, die man mit Sicherheit nicht beantworten sollte. Im Original waren übrigens 5 gravierende Rechtschreibfehler. Nur ein kleines Beispiel dafür, wie unprofessionell man dort vorgeht.

Das BBRZ ist zwar eine GmbH, jedoch Gesellschafter dieser GmbH ist ein Verein:

VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER BBRZ GRUPPE (BBRZ GRUPPE)

Vereine haben so gut wie keine buchhalterische Pflichten und müssen keine Steuer bezahlen. Auch scheint nicht auf, wer Vereinsmitglied ist.


Fragebogen BBRZ:

Name: ____________________________

Versicherungsnr.: ____________________

Datum: ____________________________

Pat. Nr.: ___________________________

Angaben zu Ihrer Gesundheit:

Im Folgenden finden Sie einige wichtige Fragen zu Problemen, die Sie in den letzten 4 Wochen gehabt haben. Bitte beantworten Sie die Fragen möglichst mit JA oder NEIN.

1. Ist der Konsum von Alkohol derzeit zum Problem geworden? (JA/NEIN)

2. Nehmen Sie derzeit regelmäßig Drogen? (JA/NEIN)

3. Rauchen Sie (Zigaretten, etc.)? (JA/NEIN)

4. Fühlen Sie sich derzeit von einem ärztlich verschriebenen Medikament abhängig oder nahmen Sie mehr davon, als Ihnen verschrieben wurde (zB Beruhigungsmittel, Schmerzmittel)? (JA/NEIN)

5. Haben Sie derzeit Angst, allein das Haus zu verlassen, sich in einer Menschenmenge zu befinden, in einer Schlange anzustehen, in Gegenwart anderer Menschen zu sprechen, zu essen oder zu schreiben, mit dem Zug oder Bus zu fahren? (JA/NEIN)

6. Leiden Sie derzeit unter Gedanken oder Handlungen (wie Dinge kontrollieren oder wiederholt Hände zu waschen), die unsinnig waren und immer wieder kamen, auch wenn Sie es gar nicht wollten? (JA/NEIN)

7. Machen Sie sich unablässige Sorgen darüber, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, die Ihre Ärzte bislang noch nicht erkannt und diagnostiziert haben? (JA/NEIN)

8. Kam es schon einmal vor, dass andere Menschen sagten, Sie seien zu dünn? (JA/NEIN)

9. Waren Sie in den letzten 4 Wochen nahezu jeden Tag niedergeschlagen oder bedrückt oder hatten kein Interesse bzw. keine Freude mehr an Dingen, die Ihnen sonst viel bedeutet haben? (JA/NEIN)

10. Haben Sie jemals schwere Lebensereignisse gehabt, an denen Sie heute noch leiden, die heute noch nachwirken? (JA/NEIN)

11. Haben Sie jemals ungewöhnliche Erlebnisse gehabt (zB Stimmen gehört, obwohl niemand da war, spezielle Kräfte gespürt, Gefühle von außen verfolgt beeinflusst oder beeinträchtigt zu werden)? (JA/NEIN)

 

Derzeit in Behandlung? (JA/NEIN)

Facharzt: _________________

Psychotherapeut: ___________

Anmerkung Aktive Arbeitslose Österreich: Laut geltender und gefestigter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshof wie zum Beispiel im Erkenntnis GZ 2013/08/0280 müssen Fragen über medizinische Daten nicht beantwortet werden. Auch sonst dürfte nach wie vor beim BBRZ viele rechtlich NICHT gedeckt sein! Wir bitten daher um detaillierte Erfahrungsberichte und Unterlagen über diese Rechtsbrüche!

Wir bitten in solchen Fällen unbedingt eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde zu machen und eine Überprüfung der gesamten Datenverarbeitung zu beantragen!

BBRZ Salzburg: Sinnlosmassnahme mit Intensivmanipulation (Sommer 2015)

Aktiver Admin am Mi., 26.10.2016 - 17:57
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Ich bin Zufällig über eure Seite gestolpert, ich war auch im Sommer 2015 in einer BBRZ Maßnahme, es war schlicht und einfach eine Katastrophe, von 14 tagen Berufsfeldrecherche bei ca. 36 Grad in Räumen ohne Ventilator bis zu völlig überflüssigen, 8 Std. Technik - Tests. Nach den 8 Wochen Intensivmanipulation bekam man gesagt, die Massnahme hätte 6000 Euro gekostet und man möge dankbar sein für alles.

Gebracht hat es überhaupt nichts, im Gegenteil, es kam mir vor, als hätte ich eine psychologische Gehirnwäsche bekommen. Ganz zu schweigen von beruflicher Perspektiven. Wie viel muss man sich gefallen lassen?

Ich erlebe es immer mehr, gleich, welche Ausbildung man hat, wenn man nur einen Aufbaulehrgang zur Weiterqualifizierung/ Auffrischung EDV Kenntnisse vom AMS braucht, abgewiegelt wird mit den fadenscheinigsten Begründungen (angefangen von kein Budget mehr vorhanden bis "Sie haben eh einen erlernten Beruf, was wollen Sie von uns).

Wie viel muss man sich eigentlich gefallen lassen?

BBRZ SImmering: Zurechtweisung wegen angeblich kritischer Äußerung übers BBRZ

Aktiver Admin am Mi., 26.10.2016 - 17:26
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Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund meines gestrigen Rückmeldungsgespräch mit Frau Mag. L. möchte ich sie auf einige Missstände die im BBRZ vorherrschen aufmerksam machen.

Zuerst möchte ich anmerken das diese Art von Rückmeldung das letzte Mal in meiner Kindergartenzeit stattgefunden hat und ich diese Art von Denunziantentum aufs äußerste zurückweise und mich dermaßen respektlos nicht noch einmal behandeln lassen möchte.

Außerdem weise ich sie darauf hin das die BBRZ Teilnehmer sehr wohl darin unterschieden werden ob sie von der PVA, der AUVA  oder dem AMS finanziert werden.

Wird man nur vom AMS finanziert wird teilweise anders agiert als wenn man einen starken Finanzierer (O-Ton BBRZ Mitarbeiter; z.B.AUVA) hat.

Mein bisheriger BBRZ Werdegang sieht folgendermaßen aus:

Ich absolviere seit Ende April 2015 eine Ausbildung zur Finanz- und Rechnungswesenassistentin beim BBRZ. Ich habe ausgezeichnete Leistungen und schreibe jeden Modultest zum ersten Termin und habe auch jeden Test bis jetzt positiv abgeschlossen. Auch mit meiner Prozessmanagerin hatte ich bis jetzt keine Probleme und bin immer gut mit ihr ausgekommen.

Eigentlich war ich bis zum gestrigen Tag mit riesigem Eifer und Ehrgeiz dabei da ich nach meinem Herzinfarkt vor 4 Jahren endlich wieder eine neue Perspektive in meinem Berufsleben sah.

Ich habe schon durch ein paar Begebenheiten die Art und Weise sehen können wie hier beim BBRZ mit anderen Teilnehmern umgegangen wird und konnte es leider dann gestern am 11.4. auch endlich selbst erleben.

Ich bekam gestern bei der Anwesenheitskontrolle von Fr. B. (Prozessmanagerin) ein Post It in die Hand gedrückt das ich um 11:00 einen Termin bei Frau Mag. L. wahrzunehmen hätte. Diese zeichnet sich als verantwortliche Leitung für die kaufmännischen Ausbildungen aus und hat ihr Büro auf Zimmer 310.

Auf meine berechtigte Frage wer das denn sei bekam ich als aussagekräftigen Hinweis : “Meine Chefin“.

Da habe ich mich zuerst gewundert was ich bei der Vorgesetzten von Fr. B., T. usw. eigentlich soll da ich mir noch immer keiner Verfehlung bewusst war habe es aber zur Kenntnis genommen und nachgedacht um was es da wohl gehen kann.

Dann kam es zu folgender „Rückmeldung“ die meiner Meinung nach eher an den geschichtlichen Beginn der 30er Jahre erinnert und einer psychische Einschüchterung gleich kam.

Frau Mag L. hat am 1.4.2016 eine Unterhaltung von mir und einem Kurskollegen am Heimweg in der U3 belauscht (Artikel 19 der Menschenrechte möchte ich hier erwähnen, der wie folgt lautet:

 

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.)

Frau Mag. L. meinte das der Kollege und ich uns abfällig über das BBRZ geäußert haben und sie es nicht so stehen lassen kann was sie da angeblich gehört habe.

Da sie meine Vorgesetzte sei habe ich mich bei ihr in ein schlechtes Licht gerückt darf es aber gerne bei Ihr korrigieren.

Ich kannte die Dame vorher nicht und sehe sie weder als Vorgesetzte noch als Weisungsbefugte meine privaten Äußerungen zu bewerten.

Wenn ich jemanden als Vorgesetzte betrachte dann das AMS (Auftraggeber) und den Bund (Geldgeber) und sicher nicht Frau Mag L..

Weiter wurde ich in einem extrem scharfen Ton darauf belehrt das mir das im Berufsleben in einem Dienstverhältnis schlecht angelastet werden könnte.

Noch einmal wurde ich belehrt das ich mich in ein schlechtes Licht gerückt habe es aber gerne bei Frau Mag L. korrigieren darf.

Schon beim Gespräch habe ich sehr wohl darauf erwidert das ich nichts bei Fr. Mag Langer zu korrigieren habe und den Grund für diese monologartige Rückmeldung( von Mag. L. mit abschätzendem Blick und extrem überheblichen und belehrenden  Tonfall) nach wie vor nicht verstehe und mich hier weder zu entschuldigen oder sonst etwas habe.

Abgesehen davon habe dieses Gespräch keine Auswirkung auf meine Ausbildung aufgrund meiner bisherigen ausgezeichneten Leistung (laut Mag. L. ) - ja ehrlich jetzt, welche Auswirkung denn??

Es tut mir leid hier jetzt ein zweites Mal die Stasi zu erwähnen aber eigentlich kenne ich solche Methoden nur aus geschichtlichen Begebenheiten Anfang der 1930er Jahre oder aus DDR-Berichten. Weil ich mich auf meinem Heimweg unterhalte werde ich 10 Tage später zu einer mir unbekannten Person geladen und muss mich 20 Minuten ohne mich wehren zu dürfen niedergemacht ?!?!?!?!?!?

Ich habe seit dem Beginn 2014 beim BBRZ nicht einmal eine persönliche Auffälligkeit gezeigt oder mir auch nur einmal eine Verfehlung in irgendeiner Form geleistet.

Weiter wurde mir mehrfach das Wort abgeschnitten bevor ich auch nur etwas erwidern konnte und ich wurde darauf belehrt von Frau Mag L. das NUR SIE hier eine Rückmeldung gibt und ich nicht hier sei um Rückmeldung zu geben oder mich zu äussern. Auch die Art und Weise wie Frau Mag. Langer mir das mitgeteilt hat hat mir eindeutig zu verstehen gegeben das eine Stellungnahme von mir nicht erwünscht ist und sie das auch gar nicht zugelassen hat.

Eigentlich hat sie über mich abgeurteilt und dann wie ein Schulkind aus dem Lehrerzimmer entlassen.

Als ich den Raum verliess musste ich über soviel Ungerechtigkeit und Anmassung erst einmal weinen.

Ich ging darauf zu meiner Prozessmanagerin um mich abzumelden da ich den weiteren Tag auf keinen Fall hier beim BBRZ verbringen konnte.

Ich wurde allen Ernstes am Schluss des Gesprächs darauf hingewiesen das ich mit solchen Situationen besser umgehen muss (so in der Art: ich hätte vielleicht ein psychologisches Problem).

Also ich sehe es nicht so das ich Freiwild für das Schulungsinstitut bin und alles über mich ergehen lassen muss so lange der Auftraggeber hier meine Ausbildung finanziert.

Abgesehen davon was ich in meiner Privatzeit am Heimweg mit wem auch immer bespreche ist meine Sache aber nicht die vom BBRZ oder deren Mitarbeitern.

Da sie mich persönlich nicht kennen steht es ihnen frei sich bei bisherigen Trainern, Prozessmanagern (Frau G. im Grundmodul) oder bisherigen Arbeitgebern (dm drogeriemarkt) über mich zu erkundigen.

Ich habe ausgezeichnete Umgangsformen und behandle Kollegen und Vorgesetzte immer wertschätzend und äusserst respektvoll. Auch am Heimweg im öffentlichen Verkehr benehme ich mich normal, auch in der U3!!!! Ich habe Frau Mag. Mehrfach aufgefordert mir zu sagen was ich denn gesagt haben soll aber auch das wurde mir nicht gesagt.

Da meine jetzige Prozessmanagerin beim anschliessenden Gespräch über Fr. Mag L. sie mit ihrem Vornamen (E.) unabsichtlich angesprochen hat denke ich das hier Befangenheit herrscht da sich die Damen anscheinend auch persönlich kennen und sicher zusammenhalten.

Und ich weiss auch mit 100% Sicherheit das ich nichts Anstössiges gesagt habe was mir hier sehr einschneidend zur Last gelegt wurde.

Ich bin eigentlich wahnsinnig enttäuscht und sehr tief getroffen das das BBRZ so einen Umgang mit seinen Teilnehmern pflegt und hoffe das es möglich ist das dies zukünftigen Teilnehmern erspart bleibt.

Ich war gestern dermassen vor den Kopf gestossen da mich der ganze Ablauf und die Umgangsweise mit meiner Person sehr irritiert und aufgewühlt hat.

Ich muss schon sagen das ich mir nicht erwartet habe das jemals in meinem Leben so mit mir umgegangen wird oder das ich dermassen erniedrigend behandelt werde.

Ausserdem wäre diese Unterhaltung die mir hier angelastet wird so einschneidend gewesen dann könnte ich mich noch daran erinnern. Ich habe Herzprobleme aber weder psychische oder geistige Defizite.

Abgesehen davon möchte ich nicht am Heimweg Angst haben von  irgendeinem BBRZ-Mitarbeiter belauscht zu werden da ich in meiner Freizeit tun und lassen kann was ich möchte. Dies ist mein Recht und dieses möchte ich auch gewahrt sehen.

Weiter möchte ich darauf hinweisen das ich mich weder durch Verhalten oder Gesagtes in schlechtes Licht gerückt habe und es von Frau Mag. L. vermessen und überheblich ist das ich es bei ihr korrigieren dürfe…..?!?!?!?

Ich habe weder etwas zu korrigieren oder auszubessern, in keinster Art und Weise.

Ich möchte so eine Verbalattacke die als Rückmeldung getarnt ist mit dem Hinweis das ich NICHT hier bin um Stellung zu nehmen aufs Äusserste zurückweisen.

Auch Frau L. Art war herablassend, überheblich und von sich selbst eingenommen.

Ich habe im BBRZ einige tolle,engagierte und vor allem wertschätzende Personen kennengelernt und auch Fr. Mag T. und Fr. Mag. G. habe ich immer respektvoll und freundlich behandelt. Auch meine Kollegen schätzen mich und mir wurde nach einer Trainerkonferenz zurückgemeldet das ich positiv auf das Klassenklima in der Ausbildung einwirke.

Das ich so eine Art der „Rückmeldung“ im BBRZ über mich ergehen lassen  muss war mir bis gestern nicht bewusst und ich dachte im Traum nicht daran das mir so etwas einmal passiert.

Ich möchte nicht das so mit mir umgegangen wird und sehe mich durch dieses Ereignis bestätigt für das BBRZ ein Mensch zweiter Klasse zu sein. Ich war nie ein „fauler“ Arbeitsloser und war eigentlich wahnsinnig glücklich und motiviert ein guter Finanz- und Rechnungswesen Assistent zu werden aber das das BBRZ mit solchen Mitteln arbeitet war mir erst klar nachdem ich gestern im Internet auf diversen Seiten Erfahrungsberichte von anderen Teilnehmern lesen konnte.  

Ich bin von der Art und Weise wie gestern mit mir umgegangen wurde extrem enttäuscht und zu recht auch wahnsinnig erbost.

Ab heute tue ich mir hier beim BBRZ sehr schwer da ich mich nach gestern wahnsinnig unwohl fühle und sehr verunsichert bin was oder mit wem ich etwas spreche.

Auch zu meiner Prozessmanagerin oder anderen BBRZ Angestellten habe ich kein Vertrauen mehr.

Mir tut es wahnsinnig leid dass ich keine Vertrauensperson zu diesem Gespräch hinzugezogen habe.

Mit diesem Schreiben hoffe ich zumindest das anderen Teilnehmern dieser respektlose Umgang erspart bleibt und das dieser Vorfall zur Kenntnis genommen wird und wie das hier eigentlich ablaufen kann beim BBRZ.

Für Rückfragen  oder eine persönliche Schilderung dieser Begebenheit stehe ich ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

E. F.

Offener Brief über Missstände bei BBRZ und FAB Salzburg

Aktiver Admin am So., 03.07.2016 - 20:36
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Anmerkungen: Diese Seite ist noch in Arbeit, die Anhänge werden noch eingearbeitet!

Sehr geehrte Medienvertreter, Politiker, NGOs und Mutbürger,

nachdem mein Anliegen bereits an zahlreichen Instanzen (FAB, BBRZ, Sozialamt, GKK, Patientenanwaltschaft, Polizei, Verfahrensbeihilfe) scheiterte, hoffe ich all meine Anliegen, Bedenken und Erlebnisse dahingehend nun auf diesem Wege los werden zu können, in der Hoffnung, mein Hilferuf, möge nicht ungelesen, im digitalen Nirvana irgendeines Posteingangs, verenden.

Dies tue ich in der Hoffnung, man würde womöglich, auf die, zumindest meines Erachtens nach, immer bedenklicher werdenten Zustände, medial dahingehend womöglich entsprechend aufmerksam machen können bzw. sich dieser Zustände,  je nach Empfänger, auch anderweitig annehmen, beispielsweise via Gesetzgebung, vorausgesetzt man teilt meine Ansichten.

Konkret geht es um Vorfälle, welche sich im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Untersuchung des BBRZs bzw. FABs abspielten. Als Nachfrage-Monopolisten in der Privatwirtschaft, versorgen jene Einrichtungen sowohl AMS, wie auch Sozialamt, mit Kursangeboten, Rehabilitierung und arbeitsmedizinischen Untersuchungen, für wiederum das Klientel ihrer Auftraggeber, wobei in meinem Fall, eine arbeitsmedizinische Untersuchung, im Auftrag des Sozialamtes, via FAB, meinerseits zwangsweise in Anspruch zu nehmen war.

Was theoretisch zwar gut und schön klingen mag, ist in der Praxis offensichtlich weit weniger unbedenklich, wenn nicht schon gar menschenrechtswidrig. Im Folgenden möchte ich daher sowohl auf meine Recherche-Ergebnisse, wie auch die dahingehend erlebten Ereignisse aufmerksam machen, in der Hoffnung, mein Hilferuf wird nicht, ohne jegliches Echo, ungelesen, im Posteingang meiner potenziellen Empfänger, verenden.

Vielen Dank im Voraus

David P.

Anhang: ausführlichere Darstellung

Arbeitsmedizinische Untersuchung: Verhörsähnliche Szenarien:

  • Im Rahmen einer klininisch-psychologischen Untersuchung (Termin, 9. Dezember 2015, Susanne S., FAB) hatte ich Rede und Antwort zu meiner sexuellen Orientierung zu stehen. Offen und ungeniert, wurde ich dahingehend mit der Frage konfrontiert, ob ich denn nun homosexuelle sei oder nicht. Eine Frage, welche ich damals selbstverständliche nicht konkret erwiderte.
  • Im Rahmen eines sozialarbeiterischen Clearings (Termin, 3. Februar 2016, Penelopi H., FAB) versuchte man sich offensichtlich nach meinen möglichen religösen Überzeugungen zu erkundigen. Zwar fand jene Frage, keine Erwähnung, doch ging aus dem, mir am 24. März ausgehändigten Gutachten hervor, dass seitens des Sozialamtes offensichtlich eine Antwort auf jene Frage gefordert wurde.
  • Weitere Fragen zu welchen ich, im Rahmen dieser sogenannten Untersuchung, zwangsweise Rede und Antwort zu stehen hatte, waren . . . : Hören Sie Stimmen? Nehmen Sie Drogen? Glauben Sie behindert zu sein? Planen Sie sich zu verlieben? Wünschen Sie sich eine Freundin? Durch letztere der beiden Fragen fühlte ich mich dahingehend ein wenig in Verlegenheit gebracht. Damals hatte ich mich darüber zu wundern, was jene Psychologin, nun eigentlich wolle bzw. zu bezwecken versuchte.
  • Damals hatte ich mich darüber zu wundern, inwiefern dies alles denn nun für eine arbeitsmedizinische Untersuchung von Relevanz sein dürfte. Mein Gutachten bzw. eine Erklärung erhielt ich erst sehr viel später, so dass ich mich dahingehend, über einen entsprechenden Zeitraum hinweg, über das mir entgegengebrachte Verhalten ein wenig zu  wundern hatte.

Anhang: HOSI

Bedenkliches Vorgehen: Staatlich geförderte Gutachter-Willkür:

  • Aus dem Gutachten geht an keiner Stelle hervor, von welchen körperlichen, geistigen und sozialen Anforderungen das Sozialamt oder der Gesetzgeber, die Arbeitsfähigkeit der Klienten abhängig machen. Offensichtlich scheint man dem Personal des FABs dahingehend freie Hand zu lassen.
  • Bezugnehmend auf die mir zu Teil gewordene Diagnose (ICD-F60.1), wurde mir unter anderem eine Psychotherapie angeraten. Bei der GKK seien dahingehend erst einmal 40 Stunden zu bewilligen. Horrende Honorare: Durschnittlich EUR 100,- pro 50-minütiger Therapiesitzung.
  • Ökonomische Interessen werden offensichtlich über das Patientenwohl gestellt. Gegenstand der Untersuchung schien ausschließlich  die Suche nach einem, angeblich die Arbeitfähigkeit beeinträchtigenden, Behandlungsgrund gewesen zu sein. Je mehr Arbeitslose, desto mehr Beschäftigung im Sozialbereich!? Je inflationärer die Diagnosen, desto höher die Einnahmen!?
  • Tatsächliche Leiden wurden ignoriert. Hoffte durch klinisch-psychologische Untersuchung auf Antworten und Lösungen. Vordiagnosen (ICD-F43.2), Suchterkrankungen (Internetabhängigkeit) und Traumata (Mobbing) wurden ignoriert. Insbesondere bezugnehmend auf Letzteres, erhoffte ich mir Lösungen. Nichts davon fand im Gutachten jedoch Erwähnung, obwohl meinerseits subtil genannt.

Anhang: meine Diagnose

Zahlreiche Beanstandungen & Beschwerden: Bis heute keine Erwiderung:

  • Anders als Einrichtungen, wie beispielsweise die Lebenshilfe, scheint es weder bei FAB, noch BBRZ eine zuständige Ombudsstelle zu geben. Mehrere Beanstandungsversuche blieben erfolglos.                         
  • Alle bisherigen Versuche die medizinische Dokumentation anzufordern scheiterten. Einschließlich Versuch via Patientenanwaltschaft. Warte aktuell auf Antwort seitens der Volksanwaltschaft.
  • Sozialamt und BBRZ/FAB verweisen sich gegenseitig aneinander: Als Folge mehrerer vergeblicher Beanstandungen, wurde mir, seitens eines Walter B., vom BBRZ, die Auskunft zu Teil, dass mit der Erstellung des Gutachtens deren Aufgabe beendet sei und für meine Fragen fortan das Sozialamt zuständig wäre. Seitens des Sozialamtes wurde mir jedoch, seitens Angela H., die Auskunft zu Teil, dass Fragen zum Gutachten, sowie den damit einhergehenden Untersuchungen, ausschließlich an das FAB bzw. BBRZ zu richten seien, da diese jenes schließlich erstellt bzw. jene schließlich durchgeführt hätten.
  • Ein korrespondativer Gefühlsausbruch jagde fortan den nächsten. Anstatt dass man auf meine Beanstandungen und Fragen jedoch irgendwann eingegangen wäre, mündeten unter anderem jene, in den Vorwurf der beharrlichen Verfolgung, mit welchem ich mich nun konfrontiert sehe.

Anhang: Volksanwaltschaft

Sektenähnliche Zustände bei FAB & GKK:

  • Auch wenn das mir attestierte Krankheitsbild zutreffen mag, was ich ja auch nicht dementiere, schien man beim FAB nichtsdestotrotz nicht realisieren bzw. registrieren zu wollen, dass es sich um einen bewusst gewählten Lebensstil handelt und mit meiner Isolation bzw. relativen Enthaltsamkeit, kein Leidensdruck einhergeht, welcher von meiner Seite her einer Behandlung bedürfe.
  • Auch beim Gesundheitsinformationszentrum der GKK scheute man sich dahingehend nicht, mir nichtsdestotrotz dringenden Behandlungsbedarf einzureden. Trotz meiner Ausführungen schien man bemüht gewesen zu sein, mir einreden zu wollen, dass derartiges (jede ICD-F-Diagnose) womöglich der Einnahme spezieller Substanzen (Psychopharmaka), wie auch dem Gespräch mit speziellen Personen (Psychotherapeut, Psychiater) bedürfe, obwohl man mir leider nicht konkret erklären könne, warum dem nun so sei.
  • Trotz wunderlicher Auskünfte mit gigantischem Erklärungsbedarf, schien man mir dies anzuraten, als sei es das selbstverständlichste auf der Welt bzw. als dürfe dies ja nicht in Frage gestellt werden. Verhalten meines Gegenübers wurde bedenklich, als ich kritische Fragen zu stellen begann.
  • Was eine teure Psychotherapie (im Schnitt 100 Euro pro Therapieeinheit) denn nun von Selbsthilfegruppen, Seelsorge oder der Philosophischen Praxis unterscheide, wurde dahingehend mit der Auskunft erwidert, dass nur ein Psychotherapeut wissenschaftlich arbeite und sich daher nur dieser alleine der Leiden Betroffener erfolgreich annehmen könne, ohne dass man mir natürlich sagen könne, warum dem nun so sei.

Schockierende Berichterstattung: Nötigung & Stigmatisierung offenbar gängige Praxis:

  • Bezugnehmend auf die mir mitgeteilte Diagnose, bewegten mich jene eher vagen Auskünfte, welche mir dahingehend zu Teil wurden, zu Recherchen, im Rahmen welcher ich ungeplant mit der Berichterstattung zur Justizanstalt Stein, sowie auch weit schlimmerem konfrontiert wurde.
  • Offensichtlich eine Branche, welche Unsummen damit lukriert, Klienten teils auch zum Konsum bedenklicher Güter (Psychopharmaka) und Dienstleistungen (Psychotherapie), im wahrsten Sinne des Wortes, zu nötigen. Gängige Endlos-Einnahme-Quellen: Strafgefangene, Untergebrachte, neuerdings offensichtlich auch BMS-Empfänger.
  • Vor willkürlicher Benachteiligung im Strafrecht, im Sorgerecht und in der Arbeitsmedizin scheint man auch mit einer Persönlichkeitsstörung nicht sicher zu sein. Offensichtlich scheinen Auftraggeber tatsächlich zu glauben, eine Diagnose könne Auskunft darüber geben, wie gefährlich, qualifiziert oder belastbar jemand ist.
  • Eine psychische Erkankung ist kein Garant dafür, dass der Betroffene gefährlicher ist, als ein psychisch Gesunder (z. B. Mollath). Psychische Gesundheit ist genauso wenig ein Garant dafür, dass der Betroffene weniger gefährlich ist, als ein psychisch Kranker (z. B. Gindia).

Zwangsmaßnahmen: BMS-Kürzung bei Behandlungsunwilligkeit:

  • Aktuelle Zwangsbehandlungsmaßnahmen medial heruntergespielt -> Die Presse, siehe Anhang! >>Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat klargestellt, dass die Kürzung der Mindestsicherung bei beharrlicher Arbeitsverweigerung bis zum völligen Entfall der Leistung gehen kann.<<
  • Meine Erlebnisse: Offensichtlich kein trauriger Einzelfall -> Labournetaustria, siehe Anhang! >>Im Rahmen eines „Hilfeplans“ hat dann die Behörde dem offenbar vielfach angeschlagenen Hilfesuchenden ein ziemlich umfangreiches, tief in das Privatleben eingreifendes Programm vorgeschrieben, das diesem wohl einfach zu viel auf einmal war. Darunter die Inanspruchnahme einer regelmäßigen neuro-psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung, sowie ambulante physikalische Therapien.<<
  • Jener letzte Bericht dürfte mich dahingehend noch einmal extra aufgewühlt haben. Nicht einfach nur deshalb, weil jener seitens Presse und ähnlicher Blätter heruntergespielt wurde. Insbesondere aufschrecken musste ich bei psychologisches Clearing (von welchem man auch bezugnehmend auf meine Untersuchungen sprach), Privatleben und psychotherapeutischen Behandlung.
  • Dahingehend dürfte ich wohl kein Einzelfall sein und fühlte mich beim lesen jenes Berichtes an meine eigene Situation erinnert. Ebenfalls schloss ich, dass offensichtlich eine ICD-F10-Diagnose (Alkoholismus) ausreicht, um Betroffene indirekt, via Androhung einer Leistungskürzung, zu einer neuro-psychiatrischen Behandlung zu nötigen.  

Anhang: Die Presse, Labournetaustria [= Presseaussendung von Aktive Arbeitslose Österreich]

Gummiparagraphen: Gesetzlich legitimierte Behördenwillkür:

  • Salzburger Mindeststicherunggesetz § 8, Abs. 3:  Bestehen Zweifel an der Arbeitsfähigkeit, haben sich die Hilfesuchenden auf Anordnung der Behörde einer diesbezüglichen Begutachtung zu unterziehen. Die Begutachtung kann erforderlichenfalls auch eine ganzheitliche Beurteilung des Status der betreffenden Person durch die Erhebung von Potenzialen und Perspektiven sowie die Durchführung einer Sozialanamnese umfassen, um abzuklären, durch >>welche Maßnahmen<< ? ? ? die Arbeitsfähigkeit und Vermittelbarkeit bestmöglich gesteigert werden können.
  • Salzburger Mindeststicherunggesetz § 8, Abs. 5: Hilfesuchenden, die trotz schriftlicher Belehrung ihre Arbeitskraft nicht in zumutbarer Weise einsetzen oder nicht an einer Begutachtung oder arbeitspraktischen Erprobung im Sinn des Abs 3 oder an einer von der Behörde oder dem Arbeitsmarktservice vermittelten Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik oder an einer >>sonstigen Maßnahme<< ? ? ? zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit oder Vermittelbarkeit oder >>sozialen Stabilisierung<< ? ? ? teilnehmen, ist die Hilfe für den Lebensunterhalt stufenweise auf bis zu 50 % zu kürzen. Darüber hinausgehende Kürzungen sind nur bei besonders schweren Verstößen gegen die Pflicht zum Einsatz der Arbeitskraft zulässig.

Verzweiflungstat: Kein Verständnis für verstörte Klienten:

  • Nachdem ich mich erfolglos via Mail an jene Psychologin wandte, nachdem sich Sozialamt und BBRZ bzw. FAB gegenseitig aneinander verwiesen und mein Anliegen bereits auch an weiteren Instanzen scheiterte, fand ich mich dahingehend in einer Situation wieder, in welcher sich nicht nur immenser Frust angestaut haben dürfte, sondern in welcher ich auch nicht wusste, an wem ich mich sonst hätte wenden sollte.
  • Ebenfalls seinen Beitrag, zu meiner teils wirklich mehr als bedenklichen Reaktion, dürfte der Umstand geleistet haben, dass mich jene Psychologin, sowohl durch Fragen, wie auch Verhalten, während jener Untersuchung, dahingehend ziemlich in Verlegenheit gebracht haben dürfte. Immerhin schien jene meine Sexualität, offensichtlich als etwas defizitäres wahrzunehmen, was mich damals offensichtlich ein wenig aufgewühlt und verstört haben dürfte
  • Dahingehend mündetet jene Reaktion, in meiner Verzweiflung, wohl in eine bedenkliche Mischung aus wirrer Liebesbekundung, verstörtem Gejammere und vorwurfsvoller Beanstandung.
  • Anstatt dass man sich meiner Anliegen und Fragen doch noch angenommen hätte, wurde meine offensichtliche Verzweiflung, nach dreimalig unangekündigtem Erscheinen und ca. 50 E-Mails, anstatt mit Trost oder Auskunft, dahingehend ausschließlich mit einer Anzeige wegen beharrlicher Verfolgung erwidert.

Patientenrechte in Österreich: Weder unabhängige Anlaufstellen, noch seriöse Ansprechpartner:

  • Angeblich kostenloses Gespräch bei der promente-Krisenhotline offensichtlich doch nicht kostenlos. Wertkarte vor Kurzem erst aufgeladen und nach wenigen Minuten kein Guthaben mehr. Auch vor der Krisenhotline scheint deren Geldgier nicht halt zu machen. Laut eigenen Angaben Umsatz von 70 Millionen jährlich, trotz Mitarbeiteranzahl von ca. 170 Personen.
  • GIZ (Gesundheitsinformationszentrum der SGKK): Keinerlei Rücksichtnahme oder Auskunft auf individuelle Nöte, Anliegen oder Bedenken. Ausschließlich Werbung für jene Leistungen, welche seitens der GKK übernommen werden. Bei Ansuchen um Auskunft zu Patientenrechten, ausschließlich Verweis an Patientenanwaltschhaft.
  • Anfragen an Patientenanwaltschaft vergeblich. Keine unabhängige Einrichtung. Nicht bereit sich gegen den eigenen Arbeitgeber zu stellen. Keinerlei Bereitschaft gegen staatliche Interessen zu agieren. Ohne weitere Auskünfte, an die Volksanwaltschaft verwiesen. Warte aktuell auf Rückmeldung.
  • Durch populäre Medien geschürte Stereotypisierung betroffener Milieus hält bis heute an. Aufklärungskampagnen oder Emanzipationsbewegungen wenig bis kaum vorhanden. Keine Antidiskriminierungsgesetze. NGOs  schweigen Thema tot.

Verbesserungsbedarf: Arbeitsmarktpoltische Maßnahmen eine Katastrophe:

  • Nach einigen vergeblichen Bewerbungen wandte ich mich, als BMS-Empfänger, dahingehend an das Sozialamt, mit der Bitte, um Vermittlung eines Transitarbeitsplatzes bzw. um Auskunft zu Beschäftigungsmöglichkeiten in sozialökonomischen Betrieben. Bis heute erhielt ich dahingehend jedoch keinerlei Antwort und AMS-technisch dürfte sozialökonomisch, wie auch geringfügig, wie ich bisher feststellen musste, dahingehend wenig laufen.
  • Geht es aber darum mich an bedenkliche Einrichtungen zu verweisen, in welchen ich mit noch bedenklicheren Fragen konfrontiert sehe, scheint man sich dahingehend jedoch ausgesprochen unbürokratisch anzustellen. Wer von dieser Situation am meisten profitiert ist wohl klar. Je mehr Arbeitslose, desto mehr Beschäftigung im Sozialbereich. Je inflationärer die Diagnosen, desto höher die Einnahmen. Ein Teufelskreis, aus welchem womöglich sinnvollere Projekte ein Ausweg wären oder zumindest womöglich sein könnten.
  • Anstatt Klienten zum Konsum bedenklicher Güter (Medikamente) und Dienstleistungen (Therapien) indirekt, unter Androhung einer Leistungskürzung, zu nötigen und Stigmatisierung und Diskriminierung (psychisch) ungesund Lebender, auf immer absurdere Bereiche auszuweiten, wäre es doch hoffentlich wohl weit sinnvoller mal vielleicht etwas in Richtung sozialökonomische Betriebe, Transitarbeitsplätze, Qualifizierung, sinnvolle Rubriken in den Suchmasken des AMS oder wenn es sein muss, auch mehr in Richtung >>Ausbau des Niedriglohnsektors etc.<< zu tun.

BBRZ Villach: Reha-Planung mit vielen Leerläufen

Aktive Arbeits… am Mi., 10.06.2015 - 00:24
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Auszug aus einem Protokoll über das Treffen der Kärntenr Regionalgruppe von Aktive Arbeitslose Kärnten am 10.6.2015

Arnolf berichtete von seinen Erfahrungen. Ihm zufolge gibt es immer wieder Probleme mit dem Datenschutz. Deshalb warf er einen anonymen Brief in den sogenannten „grünen Kasten“, worin die TeilnehmerInnen Wünsche, Anregungen und Beschwerden schriftlich deponieren können. Arnolf meinte, dass noch keine Reaktion auf seinen Beschwerdebrief erfolgt ist und dass es fraglich ist, ob die Problematik überhaupt behandelt werden wird.

Der persönliche und berufliche Background der TeilnehmerInnen, unter denen es auch welche mit besonderen Bedürfnissen gibt, ist sehr unterschiedlich.

Beim BBRZ wird jedem/r TeilnehmerIn eine persönliche Betreuerin bzw. Trainerin zugewiesen, die meist unfreundlich und schnippisch ist. Beim BBRZ werden oft den ganzen Tag nur Erprobungen durchgeführt, mit Eignungstests und Intelligenztests. So sind oft den ganzen Tag nur mathematische Aufgaben zu lösen.

Dann gibt es Bewerbungstrainings, bei denen Lebensläufe verfasst werden. Im BBRZ wird meistens nur auf die Defizite hingewiesen, nicht aber auf die positiven und starken Seiten (Talente, Interessen) der TeilnehmerInnen (TN). Deshalb herrscht oft eine gedrückte, depressive Stimmung. Möchte ein Teilnehmer irgendwohin gehen, so muss er als erwachsener Mensch um Erlaubnis bitten und auch eine Bestätigung bringen. Arnolf meinte, er und seine KollegInnen würden wie Kinder behandelt werden.

Im BBRZ gibt es keinen Stundenplan, weshalb die TeilnehmerInnen am Vortag nicht wissen, welche Themen oder Tests am nächsten Tag am Programm stehen. Alle TeilnehmerInnen befinden sich in einer Klasse und müssen sich dem gleichen Programm unterziehen. Vorkenntnisse werden nicht berücksichtigt. Daher müssen alle TeilnehmerInnen die gleichen Aufgaben machen. Es gibt z.B. verschiedene Leute mit verschieden guten Englischkenntnissen. Da alle dieselben Aufgaben machen müssen, sind die einen unterfordert, weil die Aufgaben zu leicht sind, die anderen überfordert.

Im BBRZ gibt es beim Personal SozialpädagogInnen genauso wie PraktikantInnen (Psychologie-StudentInnen), die aber auch oft frustriert und überfordert sind. Wenn eine TeilnehmerIn z.B. eine Aufgabe nicht lösen kann, so hilft oder erklärt der Trainer der TeilnehmerIn nicht, wie die Aufgabe zu lösen geht, sondern fordert nur auf, die Aufgabe zu lösen probieren. Nach Arnolf ist das eine Nötigung der TeilnehmerInnen. Eine Frau hat auch wegen ihres Lebenslaufs fast zu weinen begonnen, weil sie ihre Kinder leugnen hätte sollen (also nicht in den Lebenslauf schreiben hätte sollen, dass sie alleinerziehende Mutter von drei Kindern ist).

Der Großteil der TeilnehmerInnen hat nur einen Hauptschulabschluss, trotzdem werden die Erprobungen auf Gymnasium- bzw. Maturaniveau durchgeführt. Zu den Aktivitäten beim BBRZ gehören auch Aktivitäten an der frischen Luft (Spaziergänge, gemeinsame Bewegung).

Das BBRZ ist eine Privatfirma, die durch AMS und PVA bezahlt wird. So ist das BBRZ durchbudgetiert, die BBRZ-Programme dauern abhängig von den TeilnehmerInnen 8 Wochen, 12-16 Wochen. Das BBRZ ist damit gezahlt, die Programme sind ein Geschäft für das BBRZ mit dem einzigen Ziel, die TeilnehmerInnen„beschäftigt“ zu halten.

Im Rahmen der Maßnahme ist auch ein 14tägiges Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren, das nicht zu den angestrebten Ausbildungs- und Berufszielen der TeilnehmerInnen passt. Die Vermittlung zu den Praktikumsstellen erfolgt durch die TrainerInnen, die bereits gute Kontakte zu den Firmen haben, da diese immer wieder PraktikantInnen vom sozialökonomischen Betrieb "Neue Arbeit" bei sich arbeiten lassen.

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Von einem Sinnloskurs in den nächsten: dieberater, murad & murad, team4, bbrz, ip center, itworks, jobtransfer (Winter 2014/15)

Aktiver Admin am Di., 03.03.2015 - 21:25
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Als ich im Jahr 2005 meine zweite Lehrstelle zum Einzelhandelskaufmann verloren hatte musste ich mich zum ersten Mal beim AMS-Jugendliche als arbeitslos melden. In der ersten Zeit bekam ich hin und wieder Stellenangebote aber immer wieder absagen auf die Bewerbungen.

Nach ungefähr 5 Monaten musste ich einen Kurs bei ''dieBerater'' in der Nähe von der Philadelphiabrücke besuchen wo es hieß dass mir dort geholfen wird bei der Jobsuche. Da dies mein erster AMS-Kurs damals war wusste ich zu dieser Zeit noch nicht was genau dort gemacht wird. Die ersten 3 Wochen mussten wir nur vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben was wir auch taten. Der Trainer beobachtete uns genau im Auge und redete sofort laut wenn keiner aufpasste oder was anderes tut. Wir bekamen auch Bildungsangebote wie ECDL oder Kochkurse. Ich entschied mich dann den ECDL-Core zu machen schaffte aber nur die ersten 2 Module, schmiss das ganze hin und konzentrierte mich auf die Jobsuche. Nach den ersten 3 Wochen hieß es dann ich müsse zu einer anderen Zweigstelle von ''dieBerater'' gehen um den Kurs weitermachen zu können, diese befand sich in der Nähe von Schönbrunn. Dort waren wir eine kleine Gruppe wo wir zuerst Plakate zeichnen mussten um uns zu präsentieren. Die letzten 2 Wochen des Kurses mussten wir Filme schauen und Zukunftspläne schreiben wie wir uns den zukünftigen Job vorstellen.

Ich fand dann aber 2006 meine dritte Lehrstelle, brach diese dann aber nach einen Jahr ab weil ich schlecht behandelt wurde und ich kurz vorm Burnout war.

Als ich mich 2007 wieder als arbeitslos gemeldet habe bekam ich im Dezember einen Kurs der im ersten Bezirk war und ''TEAM'' oder so hieß, die Kurszeiten waren vormittags und nachmittags. Dort mussten wir 4 Wochen lang nur über uns reden, vorm PC sitzen und uns zu Tode langweilen. Als der Kurs dann zu Ende war hieß es dann dass es eine Nachbetreuung einmal monatlich gibt und da musste ich dann einmal im Monat zum Kurs gehen und für ca. 10-15 Minuten mit dem jeweiligen Coach reden und einmal schlug ich ihm eine Ausbildung beim WIFI vor und da wurde er völlig unhöflich und meinte ich solle ''hakeln geh'n'' um mir diese zu bezahlen.

Im Jahr 2008 war ich zweimal beim selben Kurs von ''dieBerater'' in der Siebenbrunnengasse, ich machte den ECDL-Core und Advanced und einige andere Module, nichts half weiter. Wir mussten dort Plakate zeichnen, vorm PC sitzen und auch eine fiktive Firma gründen und diese auf Plakaten präsentieren, irgendwelche Spiele mussten wir auch spielen und ich fragte mich die ganze Zeit was das mit Jobsuche zu tun hat und merkte dass das sinnlos ist.

2009 schickte mich das AMS zu der bekannten Leihfirma ''itWorks'' wo ich einen Arbeitsvertrag für 2 Monate unterschreiben musste und war dann eine sogenannte Transitarbeitskraft. Aber in diesen 2 Monaten musste ich dort nur jeden Tag vorm PC sitzen und nach Jobs suchen dann wurde der Vertrag gekündigt und wurde zum AMS zurück geschickt.

Als ich 2010 aufgrund psychischer Probleme zum BBRZ geschickt wurde musste ich den reinsten Psychoterror dort mitmachen. Es werden dort einem irgendwelche Diagnosen und Krankheiten vorgeworfen und unterstellt die man gar nicht hat, dann muss man bis zum Kursende vorm PC sitzen, Plakate zeichnen und irgendwelche Module (Handwerk, Rechnen,...) mitmachen. Datenschutz scheint dort auch keiner zu sein. Ich war dann nur froh dass das vorbei ist und ging wieder zum AMS. Ich schlug diesmal eine Ausbildung beim WIFI im Medienbereich vor und da hieß es nur dass man diese nur mit einer Einstellzusage bezahlt bekommt und schlug als Alternative die Abendschule vor und da hieß es dass dies beim AMS nicht berücksichtigt wird. Ich wusste dann nicht mehr weiter und fand dann einen Job aber nur für 14 Tage und dann ging beim AMS wieder alles von vorne los.

Ich bekam im Dezember wieder einen unnötigen Kurs bei ''Murad & Murad'' wo man hauptsächlich nur vorm PC sitzt, Plakate zeichnet und quatscht. Ich schlug dann beim AMS-Donaustadt nochmal die Ausbildung beim WIFI vor und bekam auch dann den sogenannten Vorbereitungskurs für eine Ausbildung zum Printgrafiker bezahlt und da hieß es auch gleich dass ich auch die Ausbildung bezahlt bekomme. Nach den Vorbereitungskurs kam dann die große Entäuschung, die Ausbildung wurde dann mit der Begründung ''es gäbe keine Stellen für diesen Beruf'' und ''wir haben keine Empfehlung''. Ich wurde dann ins ''ipcenter'' und zum ''BIT'' geschickt wo dann immer wieder das gleiche rauskam und abläufte und nichts brachte.

Ich entschloss mich die Lehrabschlussprüfung nachzuholen und bekam einen Vorbereitungskurs finanziert und bestand sie dann im Jahre 2012.

Allerdings wurde ich kurz nach der Prüfung wieder in einen Kurs geschickt wo ich die Hoffnung hatte einen Job zu kriegen. Dieser war in der Nähe der Gumpendorfer Straße und ein weiterer sinnloser der 5 Wochen dauerte wo nichts weiter gemacht wurde als vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben.

3 Monate später wurde ich dann zu JobTransfair geschickt wo 5 Wochen wieder das gleiche ablief und fand dann aber aus Eigeninitiative einen Job. Diesen musste ich nach knappen 5 Monaten aus privaten Gründen abbrechen.

Als ich dann wieder zum AMS ging fragte ich freiwillig nach einen Bewerbungskurs und bekam auch einen um wieder schnell einen Job zu finden. Dieser war wieder bei ‘‘Murad & Murad‘‘ und diesmal muss ich sagen dass zuerst die Teilnehmer je nach Alter und Ausbildungstand in Gruppen zusammengefügt werden und dann in Workshops eingeteilt werden. Die damaligen Trainer dort sind sowas von unhöflich und unfreundlich, ich wurde zweimal aufgrund meiner Kleidung und Frisur angestänkert und angepöbelt und mir wurde sogar gesagt ich solle mich duschen und besser kleiden. Eine echte Frechheit! Ich bekam sogar einmal mit wie jemand von einer Mitarbeiterin des Büros (wahrscheinlich höhere Position) eine Teilnehmerin angeschrien hat. Viel in diesen Kurs, außer darüber zu reden wegen der Arbeitslosigkeit und das man einmal wöchentlich für eine Stunde im Bewerbungsbüro sein muss (was Pflicht war) war nicht in diesen 4 Wochen.

Ich bekam dann im Sommer wieder einen Kurs von “dieBerater“ im 2. Bezirk welcher aber auch völlig sinnlos war. Es wurden den Teilnehmern Vorwürfe wegen der eigenen Arbeitslosigkeit gemacht aber Berufsziele die man hatte wurden von den Trainern wahrgenommen und es wurde beim Bewerbungsschreiben geholfen. Wir mussten sogar einmal Fragen beantworten wie es zukünftig weitergehen soll in der Arbeitslosigkeit und danach. Es gab auch Module die man selber wählen konnte, aber es gab auch Tage wo wir meistens in PC-Räumen saßen und Spielfilme gucken mussten und einmal mussten wir stundenlang irgendwelche Karten- und Brettspiele mitspielen, mit Jobsuche hatte dies nichts zu tun. Ich bekam aber dann von meinen Coach (was das einzig richtige war) einen Verkäuferkurs bei “Plativio“ finanziert welchen ich dann auch absolvierte.