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Herbert Pochieser zur (ORF)Debatte um die Mindestsicherung: Hainbuchner und Lopatka lassen moralisches Verhalten, das bei einfachen Primaten zu finden ist, vermissen

Aktiver Admin am Mo., 07.11.2016 - 11:46

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde,

Gestern gab es in der ORF-Sendung „im Zentrum“ eine weitere Debatte, die das tiefe Niveau der Mindestsicherungs-Deckelung und Kürzungsprotagonisten aufzeigte:

Dass Vertretern der Hass-gegen-Menschlichkeit-Partei Österreichs (HgMPÖ) die Menschenrechtswidrigkeit der oberösterreichischen Regelung Mindestsicherung schlichtweg egal sind (vgl. auch einen der letzten Erdogan-Sager, wonach alles was Europa sagt, schlichtweg egal ist), war ohnehin schon bekannt.

Wo aber kognitionsbiologisch Hainbuchner, Lopatka mit ihrem Experten-Assistenten, wie sie in der ORF-Sendung gestern auftraten, deren Meinungen Maßstab des Rechts werden sollen, einzuordnen sind, wird aus den Untersuchungen eines namhaften Verhaltensforschers deutlich:

Frans de Waal: Moralisches Verhalten bei Tieren

Mitgefühl, Kooperation, Fairness und Reziprozität – sich um das Wohlergehen anderer zu sorgen scheint eine sehr menschliche Eigenschaft zu sein. Aber Frans de Waal zeigt einige überraschende Videos von Verhaltenstests mit Primaten und anderen Säugetieren, die zeigen, wie viele dieser Eigenschaften wir mit ihnen teilen.

Die Erkenntnisse von Frans de Waal sind nachzusehen auf:

https://www.ted.com/talks/frans_de_waal_do_animals_have_morals?language=de

Eine kurze Darstellung der Forschungen mit 2 einfachen Primaten, die einander helfen, dass der eine, der weniger hat, mehr bekommt(und nicht umgekehrt), und die evolutionsbiologische Sinnhaftigkeit eines solchen Verhaltens, kann auch noch bis Mittwoch auf Ö1 nachgehört werden:

(Radiokolleg: MI | 2.11.2016 | 22:08 Uhr

Radiokolleg

Moral oder Ethik. Von Dogmen, Sitten und Werten (2). Gestaltung: Hans Groiss ).

Dazu kontrastiert der Auftritt der oben adressierten Persönlichkeiten aus dem rechten und rechtsradikalen Lager und deren dargebotene Ethik in der ORF-Sendung:

„Im Zentrum: Das Feilschen um die Mindestsicherung

So, 06.11.2016 22.00 Uhr 01:01 Std. Noch 6 Tage verfügbar in der ORF-TV-Thek

Politiker, Wohlfahrtsorganisationsrepräsentanten und Rechtsexperten reden über angemessene Mindestsicherungen für verschiedene Empfängergruppen“.

Es stellt sich hiermit die rechts-ethische oder auch rechtsphilosophische Frage: Sollen unter Menschen geltenden Normen unterhalb des Maßstabes der Moral und Ethik einfacher Primaten, wie sie der Verhaltensforscher Frans de Waal auf dieser sogenannten tierischen Ebene des Daseins nachgewiesen hat, Gesetz werden?

Frans de Waal zeigt in seinem ted-Auftritt auch auf, dass der von manchen Philosophen vertretene (auch rechtsphilosophische) Satz: “homo hominem lupus est” („der Mensch ist dem Menschen (der) Wolf“ völlig falsch ist, weil der Wolf ein sehr soziales Tier ist.

Dass nicht der Satz und eine Einstellung: “Der Mensch ist dem Menschen das Biest/die Bestie.” zur Selbstverständlichkeit wird, erfordert ein Auftreten und ein Aufstehen gegen die insgeheim schon gegründete „Hass-gegen-Menschlichkeit-Partei Österreichs (HgMPÖ)“.

Mit freundlichen (kollegialen) Grüßen

Rechtsanwalt

Dr. Herbert Pochieser eh.
Schottenfeldgasse 2-4
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Tel.: ++43 1 5238667
Fax: ++43 1 5238667-10
s1@hpochieser.at
<mailto:ra@hpochieser.at&gt;

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