Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.

Wahlumfrage Wiener Gemeinderatswahl 2015 - Antworten der Fraktionen: SPÖ (9.10.2015, 17:58)

Aktive Arbeits… am Fr., 09.10.2015 - 17:58

<<< Zurück zu den Fragen an die wahlwerbenden Parteien

Die SPÖ ist, obwohl sie als größte Partei die auch dank Verwobenheit mit dem Apparat der Gemiende Wien über die größten Ressourcen verfügt, die einzige wahlwerbende Partei die uns offenbar vorgefertigte Textbausteine geliefert hat und leider nicht in der Lage war auf unsere Fragen individuell zu antworten.

Sehr geehrter Herr Ing. Mair,

wir bitten um Verzeihung, dass Sie länger auf eine Antwort warten mussten. Leider ist es aufgrund der Flut von Anfragen zu Verzögerungen gekommen. Tanja Wehsely hat im Zuge mehrerer Diskussionen ein Statement zusammengestellt, welches Ihre Fragen beantworten sollte. Ich danke für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Glg Tom Woitsch
Leiter Kommunikation SPÖ Klub Wiener Rathaus

Tanja Wehsely zum Arbeitsmark/Arbeitslosigkeit

Wie trägt die SPÖ Wien dazu bei, die Arbeitslosigkeit zu verringern und insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen? 

  • Die Sozialdemokratie steht für eine aktive Wirtschaftpolitik, die die negativen Auswirkungen der Krise wie hohe Arbeitslosigkeit bekämpft und die strukturellen Veränderungen der Wirtschaft aktiv begleitet und lenkt.
  • Besonders in Krisenzeiten muss das Sichern zusätzlicher Arbeitsplätze eine zentrale Aufgabe der sozialdemokratischen Wirtschaftspolitik sein.
  • Mit Investitionen - auch in schlechten Zeiten - tragen wir aktiv dazu bei, Jobs zu schaffen.
  • Eine aktive Ansiedlungspolitik stärkt den Wirtschaftsstandort Wien - auch das schafft Arbeitsplätze.

Seit Jahren führt Wien die österreichische Arbeitslosenstatistik an. Welche Gründe gibt es dafür?
Und welche der eben gehörten Vorschläge halten Sie als Wissenschaftlerin für Erfolg versprechend?
 

  • Arbeitslosigkeit und Armut sind eine Bedrohung für den Zusammenhalt in der Gesellschaft - gehen oft einher.
  • Durch eine noch bessere Bildung und Ausbildung der Jugend,
  • durch mehr Weiterbildung für Berufstätige,
  • durch mehr Förderung von neuen innovativen Unternehmen,
  • durch die Förderung neuer innovativer ("smarter") Technologien und
  • durch eine Senkung von Steuern auf Arbeit trägt Wien dazu bei, dass es die Menschen leichter haben.
  • Bevor über Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit diskutiert wird, muss auch über die Bildung diskutiert werden, denn schließlich ist diese der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und natürlich auch der Schlüssel zu einem Job. 

Welche Bedeutung schreiben Sie den Dienstleistern des zweiten Arbeitsmarktes in Wien (sozial-ökonomische Betriebe etc.) zu? Welche Rolle sollen sie in Zukunft spielen?

  • Die Rolle, die die SÖB derzeit bereits einnehmen ist enorm.
  • Das Wiener Hilfswerk, die Volkshilfe, die Caritas, das Michl's, usw. sind wichtige Bestandteile des Wiener Arbeitsmarktes.
  • Sie helfen im Rahmen ihrer Leistungen zahlreichen Arbeitslosen wieder zu einer Perspektive.
  • Dennoch: Es braucht noch mehr Unternehmen, um mehr Arbeitslose mittelfristig abfedern zu können.
  • Die Palette muss konkret erweitert werden. Derzeit sind die SÖB entweder im caritativen Bereichen oder im Gastro-Bereich zu finden. Hier könnte man im Bereich der Mobilität - wo eigentlich immer Personal gebraucht wird "nachlegen". Die Umstellung der Taxiflotte auf E-Mobility könnte gleichzeitig ein Startschuss zum Ausbau werden, auch die Taktverdichtung im Öffentlichen Verkehrsnetz um nur zwei Möglichkeiten zu nennen. Das sind konkrete Bereiche, in denen sozioökonomische Ansätze sehr gewinnbringend wären.
  • Auch die Betreuung und Ausbildung von Flüchtlingen könnte eine Chance für Wien sein, um Arbeitsplätze zu schaffen.
Schlagworte