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AK-Wahlen 2014 Wahlumfrage Antworten 15: Unterstützungs für Erwerbsarbeitsloseninitiativen

Submitted by Aktive Arbeits… on Fri, 26.09.2014 - 21:06

Frage 15: Welche Form von finanzieller, organisatorischer, politischer Unterstützung wollen Sie Erwerbsarbeitsloseninitiativen anbieten?

Antworten nach Bundesland und Fraktion

Niederösterreich
Oberösterreich
Steiermark
Wien

Niederösterreich

FSG: Die Selbstorganisation erwerbsloser Personen ist sinnvoll und wichtig. Die FSG NÖ befürwortet, dass die Arbeiterkammer mit entsprechenden Initiativen zusammenarbeitet. Die Frage nach finanziellen, organisatorischen, und politischen Unterstützungen kann aber nur im konkreten Einzelfall entschieden werden, weil diese Initiativen meist eingeschränkte Zielgruppen erreichen und daher nicht für „die Arbeitslosen“ in ihrer Gesamtheit entsprechen können. Es wird daher notwendig sein, sich vorher auf gemeinsame Anliegen und Projekte zu verständigen.

Eine Fortführung bzw. Intensivierung der Kooperation mit den bestehenden Gruppen und Initiativen ist für uns die Basis. Anlassbezogen bietet sich natürlich auch eine projektbezogene Zusammenarbeit (bei Veranstaltungen, Befragungsaktionen, Kampagnen,..) an. Selbstverständlich stehen den Erwerbsarbeitsloseninitiativen bzw. den einzelnen Ratsuchenden die Experten/-innen der Arbeiterkammer mit ihrem Know how für Beratungen und Auskünfte zur Verfügung.

GLB: Finanziellen Spielraum hat eine kleine Fraktion wie der GLB-NÖ kaum, organisatorisch und politisch ist eine Unterstützung wenn diese benötigt und verlangt wird durchaus vorstellbar.

Oberösterreich

FSG: Die Selbstorganisation erwerbsloser Personen ist sinnvoll und wichtig. Die FSG OÖ befürwortet, dass die Arbeiterkammer mit entsprechenden Initiativen zusammenarbeitet. Die Frage nach finanziellen, organisatorischen, und politischen Unterstützungen kann aber nur im konkreten Einzelfall entschieden werden, weil diese Initiativen meist eingeschränkte Zielgruppen erreichen und daher nicht für „die Arbeitslosen“ in ihrer Gesamtheit entsprechen können. Es wird daher notwendig sein, sich vorher auf gemeinsame Anliegen und Projekte zu verständigen.

Eine Fortführung bzw. Intensivierung der Kooperation mit den bestehenden Gruppen und Initiativen ist für uns die Basis. Anlassbezogen bietet sich natürlich auch eine projektbezogene Zusammenarbeit (bei Veranstaltungen, Befragungsaktionen, Kampagnen,..) an. Selbstverständlich stehen den Erwerbsarbeitsloseninitiativen bzw. den einzelnen Ratsuchenden die Experten/-innen der Arbeiterkammer mit ihrem Know how für Beratungen und Auskünfte zur Verfügung.

AUGE: Am "Tag der Arbeitslosen" welche die AUGE OÖ- als zweites Bundesland nach Wien- für die Erwerbsarbeitslosen aufmerksam macht, begegnen wir alle Jahre, unter anderen, mit dem Verein AHA (Arbeitslose helfen Arbeitslose)

Steiermark

AUGE: Wir arbeiten z.B. zum Tag der Arbeitslosen seit mehreren Jahren mit dem Verein AMSEL zusammen. Es gibt eine – allein abhängig von unseren AK-Bildungsgeldern (denn wir haben keine Partei im Rücken) – finanzielle Unterstützung. Der Vorsitzende der AUGE arbeitet auch bei den Vorbereitungsarbeiten zum Tag der Arbeitslosen mit (der übrigens eine ‚Erfindung’ der AUGE seinerzeit war).

GLB: Etwas Sarkasmus: Lasset die Erwerbsloseninitiativen zum GLB-KPÖ kommen und wir werden dann konkret darüber reden – passiert ja schon in Graz (siehe AMSEL)

Wien

AUGE: Wir haben bisher Arbeitsloseninitiativen sowohl inhaltlich als auch im Rahmen unserer Möglichkeiten finanziell und durch zur Verfügung stellen unserer Infrastruktur unterstützt. Politisch erfolgt die Unterstützung durch Selbstvertretung bzw. Weitertragen der Interessen der Erwerbsarbeitslosen in die Gremien von Arbeiterkammer und ÖGB

FA: Diesbezüglich bitte ich Sie, uns in Zukunft Ihre Initiativen zu unterbreiten. Wenn Ihre Ideen gut sind, werden wir diese in Form von Anträgen einbringen und weiter verbreiten. Sind die Initiativen mit einem finanziellem Aufwand verbunden, wollen wir nach Maßgabe unserer budgetären Mittel - die leider begrenzt sind - versuchen, am Gelingen der Initiative beizutragen. Weiter stehen wir in enger Kooperation mit unserer Mutterpartei, der FPÖ, die Initiativen mittragen kann. Wir wollen auch versuchen, Anliegen über die Medien zu verbreiten. Ich lade sie nochmals ein, Vorschläge zu unterbreiten.

FSG: Diese Zusammenarbeit sollte sehr projektbezogen sein. Wichtig ist auch, dass die Frage der Arbeitslosigkeit und die damit verbundenen Auswirkungen im Fokus der AK sind. (siehe auch Frage 13)

GLB: Wir sind eine kleine Fraktion - was wir aber können ist, immer wieder Forderungen der Erwerbsarbeitsloseninitiativen in die AK und die Gewerkschaften einzubringen und darüber zu berichten, wie wir das unter www.glb.atauch immer wieder machen.

KOMintern: Als kleine Fraktion – derzeit sind wir nur mit einem Mandat in der Wiener Arbeiterkammer vertreten, obwohl wir hoffen, dass sich dies bei den anstehenden Wahlen ändern wird – haben wir natürlich nur sehr begrenzte finanzielle Mittel, aber soweit es in unseren Möglichkeiten liegt, können wir uns vor allem eine organisatorische, politische und intellektuelle Unterstützung vorstellen.

ÖAAB: Wir können lediglich unsere politische Unterstützung anbieten was eine Reform des AMS, des AK-Wahlrechts und einer etwaigen Installierung eines Ombudsmann für Arbeitssuchende betrifft. Leider können wir weder finanzielle noch organisatorische Hilfe anbieten.

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