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Krankenversicherung

Wenn die E-Card gesperrt ist ....

Aktiver Admin am Sa., 02.11.2019 - 17:54
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Nach schier endlosen Recherchen haben wir eine Ansprechpartnerin gefunden, wenn es Versicherungsprobleme gibt, die durch AMS oder MA40 verursacht werden. Das kommt ja bekanntlich öfter mal vor.

Frau OARin Grünsteidl hat sich für zuständig erklärt!

Sonja Grünsteidl, OARin
WIENER PFLEGE-, PATIENTINNEN- UND PATIENTENANWALTSCHAFT
Ramperstorffergasse 67 A-1050 Wien
Tel: +43 1 587 12 04/82995
Fax:+43 1 58712049982995 oder Fax: +43 1 5863699
e-mail: sonja-maria.gruensteidlatwien.gv.at
www.patientenanwaltschaft.wien.at

Weil sie so kurios ist, erzähl ich gern auch die Geschichte, die dahinter liegt.

Frau AB hatte eine Woche starke Zahnschmerzen im Zuge einer angefangenen Wurzelbehandlung. Am 1.8.2019 erfuhr eine Nachbarin, Frau Gudrun, dass Frau AB offenbar gerade nicht versichert ist. Recherchen ergaben, dass Fam. AB im April (!) einen vollständig ausgefüllten Antrag auf Weiter(!)bezug der Mindestsicherung gestellt und auch alle Unterlagen – nochmals! - beigebracht hat. Die Bearbeitung wurde trotz persönlicher Vorsprache am 2.8. in Begleitung der Nachbarin NICHT ABGESCHLOSSEN.

Die Angestellten der WGKK waren äußerst entgegenkommend, bedauerten aber, nichts tun zu können.

Der behandelnde Zahnarzt war auf Urlaub, 2 weitere Ordinationen ebf. wg. Urlaubs geschlossen und Frau AB war trotz starker Zahn- und mittlerweile auch Kopfschmerzen schwer dazu zu bewegen, eine Zahnbehandlung in der Uniklinik durchführen zu lassen. Sie hatte dort bereits einige Tage zuvor vorgesprochen, aus Angst vor den Kosten aber auf die Behandlung verzichtet. Man kann da nämlich nur als „PrivatpatientIn“ behandelt und abgerechnet werden.

Wir Nachbarinnen haben die Frau zur Behandlung überredet und vorläufig die Kosten übernommen. Damit hatten wir die Möglichkeit, die Rückerstattung zu beantragen (Frau AB hatte aus naheliegenden Gründen genug andere Sorgen). Nach Urgenzen erhielten wir 20€ - von bezahlten 50 (für 3 Behandlungsschritte bzw. -medikamente).

Allein das ist merkwürdig: Was bitte ist an 50€ für die Weiterbehandlung einer schmerzenden Wurzelbehandlung überteuert? Wieso steht da WAZA, was vermutlich WahlzahnärztIn heißt? Das war alles andere als eine Wahl.

Wir wollten der Sache auf den Grund gehen. Was macht man, wenn die MA40 nicht arbeitet – jedenfalls nicht so, wie's die „KundInnen“ (haha) brauchen?

Es gab gute Tipps wie AmberMed und Neunerhaus. Das sind tatsächlich super Einrichtungen, aber hallo! Die Frau war ordnungsgemäß versichert – jedenfalls im nachhinein.Das stellte schließlich auch die WGKK fest, nachdem die MA40 endlich den Bescheid ausgestellt hatte und diverse Abteilungen der WGKK untereinander gemailt hatten.

Sind wir auf freiwillig arbeitendes Gesundheitspersonal angewiesen, weil das System schlecht arbeitet?

Also weiter gebohrt – und immer alles „im Namen der Nachbarinnen“ geschrieben. An alle Stellen, die uns einfielen.

Eine lustige Antwort war, man hätte mit der MA40 eine Sonderfallregelung aushandeln müssen. Tja –> sofort wieder Anfrage an die MA40 Qualitätssicherung (!), was wir denn verabsäumt hatten: Wir waren mit Frau AB dort, haben eine Vorsprache bei einem Referenten durchgesetzt, geklärt, dass kein Versäumnis von Seiten der „Kundin“ vorliegt, den Sachverhalt dargestellt und veranschaulicht – im übrigen auch erwähnt, dass Fam. AB Miete zahlen muss und was zum Essen braucht... Was bitte hätten wir noch tun sollen?

Daraufhin haben die Stellen angefangen, untereinander zu kommunizieren, bis schließlich von 2 Stellen die Aufforderung kam, neue Rückerstattungsanträge zu stellen.

Die Zahnklinik wandte sich an Frau AB, die PatientInnenanwaltschaft wandte sich an die Nachbarinnen. Nun hätten wir eigentlich 2 x Anträge auf die Rückerstattung von jeweils 50€ stellen sollen, aber seriös wie wir sind, haben wir nur 1 x 30€ Rest verlangt.

… allerdings mit der PatientInnenanwältin geklärt, worum es ging, und worum es auch in Zukunft gehen wird: Wir brauchen eine Stelle, die interveniert, wenn nix mehr geht.

Mit unserem Vorschlag an die WGKK die Nachversicherungsfrist (jetzt max. 8 Wochen) zu verlängern, weil sie „offenbar bei DER Arbeitsweise der MA 40 nicht ausreicht“ wollten wir der Brisanz Nachdruck verleihen, haben aber keine Antwort bekommen (und auch nicht erwartet).

Wir sind politisch nicht blind: Klar ist, dass hinter diesem Hang zur Überkontrolle aller Anträge auf Sozialleistungen eine wilde Hetze steht. Aber klar ist auch, dass die Ängste der Verwaltungsleute nicht auf dem Rücken der ökonomisch Prekären und fallweise eben auch Kranken ausgetragen werden dürfen!

Hedi Presch – im Namen der Nachbarinnen

Nachfragen gerne an presch.hedwigatgmx.at

Kafkaeske Szene wegen Sperre der Krankenversicherung aufgrund eines EDV-Fehlers am AMS Huttengasse

Aktiver Admin am Mi., 26.10.2016 - 18:13
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Am AMS redergasse hatte ich am 24.6.2015 einen Termin wo eine Niederschrift gemacht wurde. 3 Wochen später erfahre ich beim Arzt das ich nicht versichert bin und mein allmonatliche Substitutionsrezept nicht bekomme. Zu Hause schaute ich im eAMS Mailkonto nach wegen einer Begründung. Ich könnte nur einen Termin ausmachen da ich angeblich telefonisch nicht zu erreichen war. Es war Freitag der 10.6. und so musste ich das WE ersatzdrogen kaufen um keinen Entzug bzw. epileptischen Anfall zu bekommen welcher auch in extremen Fällen tödlich sein kann.

Montag den 13.6. ging ich ohne Termin aufs AMS Dritter Stock und begegnete meine Betreuerin die sofort in der nächsten Tür verschwand. Danach wurden alle Türen verschlossen und ein Security betrat den Stock! Nach 10 min. warten ging ich in die Infozone wo jemand meinen Namen rief.

Eine Dame stellte sich vor mich und fragte ob ich eine Versicherung brauche. Seltsam dass ich seit betreten des AMS mit niemanden gesprochen hatte! In ihrem Büro legte sie mir eine Niederschrift vor und sagte: unterschreibens dann is alles wieder in Ordnung.

Ich fragte wer sie eigentlich sei und warum sie weiss das ich nicht versichert bin?

Sie: wollens jetzt eine Versicherung oder nicht?

Ich: Ja,schon nur ich möchte mit meiner Betreuerin und deren Vorgesetzte sprechen weswegen ich überhaupt mich in dieser Situation befinde.

Sie, etwas sauer, ok, dann net, selber Schuld, morgen Dienstag 14.6. 9.30. Dritter Stock!

Ich hatte meine Zeitung im 3. Stock vergessen und begab mich, wieder den Security im Nacken, aufwärts. Oben kam die nächste Dame auf mich zu und fragte ob sie helfen kann!?

Danke, hab nur meine Zeitung liegen lassen und begab mich zum Lift.

Nochmals kam die Dame und sagte, jetzt kommens endlich mit und wir schaffen das Missverständnis aus dem Weg!i

Ich: Welches Missverständnis?

Sie: Na das mit der Niederschrift. So wie zuvor in der Infozone legte sie mir eine Niederschrift hin und sagte, unterschreibens und ALLES is gut!

Ich: Was alles? Was ist denn das für eine Niederschrift?

Sie: Ja, es ist ein PC Fehler passiert und jetzt korrigieren wir das.ich lese die Niederschrift und sag,hallo dass selbe Dokument habe ich am 24.6. unterzeichnet!

Sie: Ja aber der ??????... Die Rat hat das nicht anerkannt.

Ich: Wer?

Sie: Der?????..... Rat!

Ich: Entschuldigung Wollens mich verarschen?

Sie: Nein, unterschreibens endlich damit ich wieder was wichtiges Arbeiten kann!i

Ich: Ich hab das schon unterschrieben!!! Und ich möchte gerne wissen warum sie mich seitdem nicht versichert haben? Das ist reine Willkür was sie da betreiben und nur deswegen weil ich Substitution Patient bin!

Sie: Habens nicht verstanden!? der??????..... Rat hat ihre Niederschrift nicht anerkannt und der PC hat etwas Falsches geschrieben!

Ich: Bitte was? Ich habe noch nie im Leben von einem?????.... Rat gehört. Wissens was! Ich habe morgen eh einen neuen Termin und dann komm ich mit einem Anwalt der den?????..... Rat sicherlich kennt, oder nicht!

Sie,stinke Sauer: Morgen brauchen's gar net kommen da is keiner von der Geschäftsstelle im Haus!

Ich.zeige ihr die neue von der Kollegin aus der Infozone ausgestellten Vereinbarung und sage.dann rufens gleich an denn da is es schriftlich!!!

Total ungläubig betrachtet sie das Schriftstück und sagt: Na dann Wollens es auf die harte! Ich bin eh nicht da! Ich gehe...........

Ist das normal!?noch dazu geht das seit 4jahren so!!!! Alle 3 Monate bin ich gesperrt. Geld bekomme ich auch keines mehr. Arbeit bekam ich noch NIE vermittelt. Keinen einzigen Job and is!! bin seit 1986 arbeitslos gemeldet. Damals in Schwechat, wo man mir sofort anhand meinen Vorstrafen eine UVB verpasste. Leider kann ich ohne der Ersatzdroge Morphium nicht mehr mein Leben bewältigen und trotzdem wirft man mir Steine in den Weg wo es nur geht !!!

Bitte um Hilfe.