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Context step2jobs: Zuckerbrot und Peitsche

Aktiver Admin am Mi, 26.10.2016 - 21:17

Hallo,

ich hatte einen Meldetermin bei Context am (Dienstag) 04.10.2016 und gleich darauf am (Freitag) 07.10.2016, weil ich mir kein Handy kaufen wollte. Der "Berater" meinte: Wenn ich mir kein Handy kaufe werde ich mehrmals die Woche einen Meldetermin erhalten, weil die Erreichbarkeit nicht gegeben ist. Am darauf folgenden (Mittwoch) 12.10.2016 habe ich hab dem Berater gesagt, dass ich mir ein Handy kaufe und habe daraufhin nur einen Termin am (Freitag) 21.10.2016 bekommen. Sozusagen als Zuckerl für meine Zusage mir ein Handy zu kaufen. (Zuckerbrot und Peitsche) Jedoch werde ich auch am (Freitag) 21.10.2016 kein Handy haben, weil ich mich nicht erpressen lasse.

Ich musste persönliche Daten über meine Arbeitgeber in Form eines Datenauszuges der SV an Context übergeben. Diese Anweisung ging bereits von meiner Betreuerin vom AMS aus. Context wiederholte diese Anweisung. Sollte ich dieser Anweisung nicht Folge leisten wird das Sozialamt und AMS informiert und der Notstand eingestellt.

Ich erhielt mehrmals eine Aufforderung um der Veranstaltung "step2job" teilzunehmen. Ich versäumte 2 Veranstaltungen, weil ich im Krankenstand war. Meine Betreuerin vom AMS lies aber nicht locker und drückte mir bei meinem nächsten Termin am AMS ein neues Formular und neuen Termin auf's Auge.

Auf der Rückseite der Einladung zur Veranstaltung "step2job" steht folgendes: "Die Verweigerung der Teilnahme an der Veranstaltung  kann - sofern keine wichtigen Gründe vorliegen - zum Verlust des Leitungsanspruches für die Dauer der Weigerung, mindest jedoch für die Dauer von sechs Wochen, führen."

Bei der "Veranstaltung" von Context wurde mir eine neue Meldekarte ausgestellt und ich wurde informiert, dass jeder Meldetermin eingehalten werden muss, da mir sonst das Geld gesperrt wird.

Ich wurde aufgefordert zu unterschreiben, dass mir dieser Umstand mitgeteilt wurde.

Eine Veranstaltung die sich über Monate hinzieht, gibt es so etwas überhaupt?

Am schlimmsten finde ich, dass ich genötigt wurde meine Daten einem privatem Unternehmen das für das AMS arbeitet auszuhändigen. Ich weiss nicht was das Unternehmen mit meinen Daten macht. Der komplette Versicherungsdatenauszug wurde kopiert und digital gespeichert. Ich fühle mich wie ein Opfer nach einem Raub.

Gibt es eine Möglichkeit das Unternehmen Context zu zwingen meine digital gespeicherten Daten zu löschen und mir die am Kopierer erstellten Kopien meines Versicherungsdatenauszuges auszuhändigen?

Eventuell gibt es auch eine Möglichkeit meine Kontrollmeldungen auf das AMS zu beschränken? Bei keiner der bisherigen Kontrollmeldungen wurde mir bisher etwas gesagt das auch nur den Anschein erweckt hätte Context könnte mir Arbeit vermitteln. Es ging bei jedem Meldetermin nur um das nicht vorhandene Handy.

Anmerkung Aktive Arbeitslose:

  • Weder AMS-Kursinstitute noch Arbeitgeber haben das Recht, die Vorlage eines Sozialversicherungsauszuges zu verlangen! Diese Daten dürfen daher auch nicht gespeichert werden! Verlangen Sie die Löschung der Daten und machen eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde wegen illegaler Datenerhebung!
  • Die Meldekarte von Kursinstituten ist keine AMS-Meldekarte für AMS-Kontrolltermine. Bei versäumten Terminen in Kursinstituten darf das AMS nur diesen einen versäumten Tag abziehen, aber nicht jene Tage die bis zum nächsten Termin folgen!
  • Die Angabe einer Telefonnummer bei AMS-Kursen ist nicht erforderlich. Auch hat sich niemand in Rufbereitschaft für AMS-Kursinstitute zu halten!
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