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Empörung über seltsame AMS-Kurse für Arbeitslose: Internet-Schulung für Computer-Profi

Aktiver Admin am Fr., 11.08.2006 - 14:53

(11.8.2006) Der „"Heute"-Bericht über Kurse des AMS, bei denen Eierwurf-Maschinen gebastelt und Sex-Themen besprochen werden, hat für Aufsehen gesorgt. Leser schickten weitere Beispiele für ihrer Meinung nach sinnlose Schulungen. Widerstand ist zwecklos: Wer die Kurse nicht besucht, erhält keine Arbeitslosenunterstützung.

„Meine Tochter musste auch eine Eierwurf-Maschine konstruieren. Ich habe genug psychologisches Wissen, dass ich den Sinn eines solchen Kurses sehr in Frage stellen muss“, schreibt eine verärgerte „Heute“-Leserin aus Wien.

Ein anderer Leser empört sich darüber, dass er als Computer-Profi einen Kurs zum Thema „e-Learning“ machen muss. „Ein Deppenkurs, und das AMS konnte mir nicht einmal genau sagen, worum es da geht“, klagt der Leser.

In einem weiteren Fall sollte einem Arbeitssuchenden, der seit Jahren am Computer arbeitet, erklärt werden, wie man den PC ausschaltet.

Das AMS weist die Kritik an der Sinnlosigkeit der Kurse stets zurück. Sie seien notwendig, um Jobsuchende auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dass es nur um die Statistik geht, wird natürlich vereint: Wer in den Kursen ist, scheint nicht als arbeitslos auf. Derzeit sitzen 50.000 Arbeitslose in Schulungen.

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