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AMS Bulgariplatz, Linz- Willkürlicher Kursausschluss ohne Begründung

Mrs. L. am Mi., 07.06.2017 - 21:03

Ich befand mich mit 24 anderen Teilnehmerinnen von 19.4.2017 bis 2.6.2017 in einer Vorqualifizierungsmaßnahme (FAKU zur Hörgeräteakustikerin) beim Wifi Linz (AMS finanzierter Kurs).

Für die Hauptausbildung sollten von den 24 Tn nur 12 Tn aufgenommen werden.

In der vorletzten Woche, genau am 24.5.2017, wurde uns Tn mitgeteilt, wer aufgenommen ist und wer nicht.

Ich befand mich leider nicht unter den 12 aufgenommenen.

Es gab anschließend noch über eine Wo Unterricht (Werkstätte), auch für die nicht genommenen Tn.

Kurz vor Ende (16:00) dieses Kurstages am 24.5.2017 wurde mir plötzlich ohne vorherige Mitteilung und ohne weitere Begründung von der Kursleiterin, Fr. Kemer, mitgeteilt, ich sei in Absprache mit meinem AMS Betreuer vom Kurs ausgeschlossen, somit ein vorzeitiger Kursabbruch vorgenommen worden.

Ich ging am übernächsten Tag, da am 25.5. Feiertag war, aufs AMS, um dies abzuklären.

Der zuständige Betreuer, Hr. Ing. S., war leider nicht zugegen da, lt. AMS- Auskunft, auf Urlaub.

Sowohl beim Informationsschalter des AMS als auch von einem anderen Betreuer in einem persönlichen Gespräch desselbigen Tages erwähnt und bestätigt, gab es keinerlei Vermerk oder Hinweis auf einen Kursausschluss und es wurde mir versichert, ich sei weiterhin regulär bis zum 2.6.2017 im Kurs.

Mein Mann war als Ohrenzeuge zugegen und ich verließ mich auf diese Angaben.

Am darauffolgenden Mo, 29.5.musste ich leider wegen einer akuten Darmgrippe in den Krankenstand gehen. Aufgrund der Heftigkeit blieb ich bis zum Ende der Woche im KS.

Die ärztliche Bestätigung sendete ich via email sowohl ans WIFI als auch ans AMS und bekam auch eine Lesebestätigung des AMS.

Von Seite des Wifi kam ebenso per email die Nachricht von Fr. Kemer:

Da ich nicht mehr im Kurs sei, wie angeblich mit AMS abgesprochen, so falle der Krankenstand nicht mehr in die Zuständigkeit des Wifi und ich solle mich ans AMS wenden.

Das tat ich dann auch und bekam, da mein zuständiger AMS Betreuer, Hr. Ing. S., noch immer nicht anwesend war, die selbe Antwort wie am vorangegangenen Freitag: Es liege keine schriftliche Stellungnahme oder ein Eintrag des AMS Beraters vor; ich sei regulär noch im Kurs.

Diese Mitteilung bekam ich dann auch per email von der Stellvertreterin meines Betreuers, Fr. M.: Sollten sich während der noch verbleibenden Kurstage irgendwelche Probleme ergeben, die eine Intervention des AMS erforderlich machen würden, sollte ich mich wieder melden.

Im Laufe wandelte sich plötzlich das Blatt und mir wurde auf Anforderung einer schriftlichen Stellungnahme seitens Wifi oder AMS bezüglich des Kursausschlusses via email von Fr. M. mitgeteilt, es gab angeblich irgendwelche Vorkommnisse im Kurs, man könne mir keine offizielle Stellungnahme ausstellen und der Kursausschluss wäre ohne Begründung fürs AMS gerechtfertigt.

Da ich als Trainerin im arbeitsmarktpolitischen Kontext tätig war, so ist mir bekannt, dass es klare und einheitliche AMS Richtlinien, die einen Kursausschluss begründen würden gibt.

Zudem gab es weder solche begründeten Vorkommnisse, wie mir, ohne weitere Erläuterung der selbigen, zur Last gelegt werden, noch gab es vorab eine Anhörung oder Einzelgesprächssitzungen, die lt. Richtlinien so einem Vorgehen vorangehen müssten.

Ich wurde als Einzige der nicht aufgenommenen Tn einfach ohne mein Wissen vor vollendete Tatsachen gestellt, was ebenso die Einstellung des laufenden AMS- Bezuges, der mir lt. AMS Bescheid vom 24.5.2017 bis Kursende am 2.6.2017 zugestanden hätte, bedingte.

Des Weiteren ist lt. OÖGKK-Schreiben vom 2.6.2017 die Pflichtversicherung per 24.5.2017 eingestellt worden.

Somit ist der Bezug des Krankengeldes für den Krankenstand vom 29.5.- 2.6. gefährdet.

Nach heutiger (7.6.2017), erstmaliger telefonischer Rückmeldung meines AMS Betreuers, Hrn. Ing. S., merkte dieser an:

es sei ja nichts passiert, der Kursausschluss sei wahrscheinlich aus persönlichem Grunde seitens der Fachtrainerin passiert und ich solle die Sache auf sich beruhen lassen.

Wenn ich in Zukunft noch etwas vom AMS brauchen sollte, wäre dies klüger, meinte Hr. Ing. S. kryptisch an.

Da dies eine mehr als unterschwellige Drohung seitens des AMS zu verstehen ist, und ich aus der Eigenmächtigkeit des AMS Beraters und der Kursleiterin ohne vorherige Absprache oder Rückmeldung einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden bin, mir weder ein Bescheid über die vorzeitige Einstellung des AMS- Bezuges(finanzielle Einbuße)oder irgendwelche Stellungnahmen zu dem Fall und dem Grund für diese ominöse willkürliche Vorgehensweise vorliegen, so möchte ich rechtliche Schritte dazu setzen.

(Ich habe den gesamten Schriftverkehr vom AMS in ausgedruckter Form bei mir, für den Fall, dass der verlauf über eAMS gelöscht würde.)

Denn dies ist wahrscheinlich kein Einzelfall, wie so gerne seitens der Behörden propagiert wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Lilith Dvorak

Schlagworte Erfahrungsberichte
Erfahrungsbericht Kategorie
Maßnahmenanbieter
Bezeichnung der Maßnahme
Betreuende Behörde