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>>Kein’ Bock auf bisserl brav sein?<< (335. Gedankenexport)

Gedankenexport am Mo., 12.02.2018 - 19:15
Body

Mit herzlichen Grüßen eines „besessenen“ Analytikers, der alles und auch das Nichts analysiert, wie z.B. mich, dem voll und ganz bewusst ist, dass er als sein eigener Lektor den Fehlerteufel nicht völlig isolieren kann und hin- und wieder die Kobolde der Ironie, Zynismus und Wortverspieltheit ihren Schabernack mit ihm treiben, oder ist er gar von Heyoka, dem Donnerträumer heimgesucht worden? Alles in allem bin ich wohl ein Polemiker, ein „Pamphleteur“ und „Kalaue“ - dank seiner nicht zur Ruhe kommen wollenden „Tastenklauen“. Als überzeugter Konfessionsloser und Freidenker empfinde ich, vermutlich gerade deshalb, diese Welt als eine faszinierend spirituelle. Am Ende oder zu Beginn dieser durchaus auch anthologisch gestalteten Aussendung legt er, quasi ich, euch/Ihnen immer wieder mal Links ans Herz, die für eine gerechte, friedvolle Welt eintreten, eine Welt, in der  Lebenssinn und Lust am Leben höchste Priorität hat! Denn Lebensfreude ist das höchste aller Menschenrechte, das eigentliche Menschenrecht! WWW.RE-SPECT.AT Was mich interessiert und ich hinterfrage, sind persönliche Beweggründe aktiver Politiker, die eine Welt voller Kriege und Gewalt und sozialem Unrecht gestalten und bewahren, sie zumindest tolerieren. Vom gestaltenden Politiker zum reflexartig verwaltenden. Zudem mag ich ernste Gesichter lieber als zwanghaften Grinsvisagen. In meiner Kindheit schon hat sich in mir ein Grundsatz gefestigt: Entweder gibt es für alle einen Grund zum Feiern oder für niemand! Die Große Freudefeier nach Überwindung der nur gemeinsam erreichbaren, nächsten Evolutionsebene, wo Lebensgenuss oberste Priorität hat, steht uns noch bevor. Mir ist Sozialmoral bzw. Sozialethik zu wenig und mit dem Wissen von der Gefahr einer Überforderung stelle ich desto trotz mit Sozialästhetik an uns alle die höchsten Ansprüche. Also gut, ich gestehe, ich bin frei ordinierender Mystiker und Demokrat im wahrsten Sinne des Wortes und autodidaktisch verbildet, doch  überbringe ich hier weder Heils- noch Hiobsbotschaften. Übrigens, Kritik nehme ich gerne an, solange Inhaltsteile nicht aus dem Kontext gerissen wurden, insofern nehme ich auch keine Verantwortung für anderswo veröffentlichte, aus dem Zusammenhang gerissene Texte und Textteile und subjektive Interpretationen ihrer Inhalte! Ich stehe zu meiner Intoleranz gegenüber Dummheit, vor allem wenn sie mit akademischem, rein theoretischem Wissen kaschiert ist. Zudem ignoriere ich meinen vor vielen Jahren unbedacht, genau genommen versehentlich eröffneten und fatalerweise nicht löschbaren Facebook-Account seit damals! Danke fürs Verständnis!


Inhalt:

  • Ein „plastisches“ Beispiel
  • Kern – der stille Oppositionelle
  • Schulz nicht „out of Seeheim“
  • Nur mal so nach vorn gesponnen...
  • Wirtschaftsaufschwung – für wen?
  • Hitparade auf FM
  • Ein bisserl brav sein!
  • Wenn Hetzer gegen Hetzer hetzen
  • Angriffe aufs Europa?
  • Lesen sie gern?
  • Lozen
  • Wir sind hypermoralisch
  • Kurz-e Bio
  • „Blümeleien“
  • „Verkommen Österreich“?
  • Ute Bock
  • Aus Raoulis Zitat’delle
  • Kurze Monologe
  • Gute Adressen

Ein „plastisches“ Beispiel

Ja, wir sind umweltbewusst! Wir Ökobanausen lassen uns gern erziehen! Folienabrüstung und Wappnung gegen die „Plastilenz“!  

Sackerl, Beutel, Taschen –
aus Papier ihr Flaschen!
Und diese bitte wohl aus Glas!
Pfandeinlösen, das macht Spaß!
Und ihr Öko-Ungeheuer
zahlt jetzt eine Plastiksteuer!

Wir sparen uns und Mutter Natur Plastikmüll und zahlen jetzt gern teures Geld für Einkaufssackerln desselben Materials samt aufgedruckter Werbung fürs jeweilige Unternehmen deines Vertrauens. Egal, der Konsument bezahlt auch fürs Werben, diese Groteske nimmt er bis heute ohne Empörung hin und somit wortwörtlich in Kauf... und wenn, könnten die Firmen bereits auf Gewohnheitsrecht pochen. Bald werden wir aber diese dünnen, reißfesten, so ungemein praktischen, mehrfach weiterverwendbaren Tragebeuteln in Ermangelung dessen, oder wegen Unerschwinglichkeit missen müssen. Das ist Erziehung am Volk! Man macht’s über den Preis, anstatt übers Gesetz. So etwas hatten wir schon als „Grüne Wunderpädagogik“, damit die Leut’ weniger fahren, den Benzinpreis verdoppeln.

Übrigens, dieser Schwachsinn kam einst vom „Chorherrn“, dem Öko-Wunderwuzzi in Selbstvermarktung und verwöhnten Schnösel aus bestsituiertem Haus, ein bekennender Grüngemäßigter, ein „Realo“ und Grün-Bürgerlicher! Glaubte wirklich ernsthaft wer an solch Steuerung? Man ließ diese abstruse Idee am Weg ins Parlament wieder fallen, wie vieles andere auch, das beispielhaft war, wie das „Linke Element“. Unbeeindruckt dieser „chorreichen“ Idee, uns über die Teuerung zum Umweltbewusstsein zu erziehen, stiegen die Spritpreise sowieso weiter fast bis zum Doppelten. Und? Die Wirkung aufs Fahrverhalten? Keine! Der Grüne mit militärischem Hintergrund ist heute mit Korruptionsvorwürfen beschäftigt. Tja, wenn  Grüne Geld riechen, agieren sie nach dem Motto, Luftverschmutzung stinkt, Geld nicht! Wir kehren ins Sackerl zurück:    

Die aktuell pseudo-öko-logische Erziehung wird vom Konsumentenschutz offenbar, wie vieles andere auch, in Ordnung befunden. Müllsäcke und Abfallbeuteln aller Größenordnungen bleiben uns natürlich weiterhin in begehrtem Kunststoff, vorwiegend Polyethylen bzw. Polypropylen, erhalten; das wäre ja ein verlockender Grund, auch diese ordentlich hochzupreisen. Die Verwendung von Papiersäcken will man damit gleichzeitig forcieren, denn die brauchen ja nur Wald, im besten Fall recyceltes Altpapier... Berechtigte Kritik: reißfest und allwettertauglich sind sie nur bedingt, andersrum, richtige Schönwettergebinde für leichte Einkäufe. Ja, ein Geniestreich, diese Maßnahme, die wiederum die Melkkuh/Melkstier Konsument finanziert! Wir „souveränen“ Endverbraucher wurden wieder einmal entmündigt und scheinen ernsthaft „wehrlose“ Opfer gegenüber Wirtschaftsdiktaten und politischer Willkür zu sein.    

Kurz noch, weil’s gerade einfiel. Aus welchem Material soll das „Sackerl fürs Gackerl“ sein? Und, wie läuft es da mit den Petflaschen? Die wurden uns ja regelrecht aufgezwungen und wir hatten uns bereits so schön an das glasige Pfandflaschenretournieren gewöhnt. Und all die übrigen, unnötigen Gebinde in Kunststoff! Komisch, davon reden der scheint’s ökologisch gewendete Handel nicht mehr. Im Moment läuft mal ein gut und smart getarnter Einnahmenzuwachs bei den Handelsgiganten.

Apropos steigerbare Einnahmen. Eine Plastiksteuer ist jetzt im Gespräch. Sie soll wegen dem Ausfall China als einer der größten „Dreckimporteure“ europäischen Kunststoffmülls das heimische Recycling bzw. die Entsorgung finanzieren und gleichzeitig den privaten Kunststoffhaushalt reduzieren. Aber ist uns denn bewusst, mit wie viel synthetischen Material wir täglich umgeben sind? Im Haushalt, bei den Textilien, in der Technik allgemein – z.B. KFZ, PC-Hardware, etc. Wichtig ist nur, dass der Endverbraucher blecht, auf das läuft es ungeniert hinaus. Wir haben nach dem Plastik nicht geschrieen, es wurde uns verkauft und man löschte in vielen Bereichen einfach die Alternativen. Also was bedeutet es in Bälde? Lebenshaltungskosten werden weiter explodieren und die Regierung ist nach wie vor mit sich selbst beschäftigt, ob türkis oder doch blau merklich dominieren soll... Doch wir wurden seit Jahrzehnten betrogen und ich erinnere mich deutlich an die politischen Statements damals, das Plastikproblem gut im Griff zu haben, alles wäre wieder verwertbar.

Von all dem unbenommen, was uns als Endverbraucher an Ökokatastrophen noch blühen wird, treiben gigantische Plastikinseln in schier unendlicher Geduld als endzeitaktionistisches Kunstwerk weiterhin in den Meeren rum. Sie sorgen für einen langsamen Tod unzähliger Lebensformen. Auch die der unsrigen Spezies demnächst, die sorgloseste ihrer Art, die einzige, die wider besseres Wissen nicht handelt. Die kaum abbaubaren Nanopartikel essen wir heute schon im maritimen Speisefisch mit. Keine Panik, die Pharmazie wartet sicherlich schon mit längst an Ratten und Affen getesteten Präparaten zur Kunststoffresistenz. Die ökologischen Folgeschäden werden unermesslich sein und unabsehbar. Aber tangiert es wirklich die nationalstaatlichen Regierungen oder die UNO? „Handeln wider besseres Wissen ist das globale Überbauverhältnis heute; es weiß sich illusionslos und doch von der Macht der Dinge herabgezogen. So erscheint in der Realität als Sachlage, was in der Logik als Paradox, in der Literatur als Witz gilt; das formt eine neue Stellung des Bewusstseins zur Objektivität.“ (Peter Sloterdijk)

Im Pragmatismus wird auch das Unmögliche rechtfertigbar. Mich nicht verurteilen ob meiner sarkastischen, durchaus zeitgemäßen Idee, die sich, nicht auszuschließen, mit Umsetzplänen schon in nationalistischen Gehirnen manifestierte: Diese schwimmenden Kunstinseln werden vielleicht mal besiedelbar und urbanisiert werden. Sie böten zudem neue Fluchträume für... sie haben es erraten... und kein Gericht der Welt - und Seerecht ist nicht Menschenrecht - würde sie schützen, so lange sie nicht in irgendwelche Hoheitsgewässer eindringen. Und nicht mal dann, denn das unerlaubte Passieren der 12-Meilenzone könnte als bedrohlich empfunden werden, was uns ganz und gar nicht unvorbereitet träfe, weil wir uns militärisch längst auf solche Konfrontationen eingerichtet haben.  

Oder wäre es genialer, wenn die Staatengemeinschaft alles aufbringt, um den Plastikkontinent zu entsorgen, indem man diese brach liegende Altkunststoffressource recycelt, heißt, es granuliert und Baustoffe entwickelt, oder einfach wieder Nylonsackerln. So weit ich mich erinnere, gab es da mal schon konstruktive Vorschläge von „grünen“ Wiederverwertungsexperten. Und in weiterer Zukunft? Klar, zig mal verwendbare Stoffsäcke verwenden, aus Alttextilien zum Beispiel. Ah, wieder klar, einfach den Einkaufstrolli mitziehen und gleich mehr einkaufen. Aber das ginge ja schon gestern! Ich meine, verstehen sie das? Mal ganz aus dem Bauch gedacht, mit reinem Haushaltungsverstand:

Wir können Sonden auf den Mars schicken, wir können sich selbst programmierbare und sich selbst wartende Roboter bauen, sind bereits in der Mikro- und Nanotechnik sattelfest, vermögen 3-D-Bilder in den Raum zu projizieren und was weiß ich noch alles wir uns mit hochtechnologischen  Errungenschaften brüsten. Und da sind wir nicht in der Lage, das Plastikmüllproblem restlos zu bewältigen und es in Zukunft zu vermeiden? Aber im kapitalistischen System drängt sich unmittelbar die Frage der privatwirtschaftlichen Rentabilität auf, also die Aussicht auf ein sicheres Milliardengeschäft. So lange halt nicht geklärt ist, wer es vorfinanziert und wie und wen man es verkauft, moderiert man mit traurigen Mienen diese Katastrophe. Erinnert mich an all die aktuellen, politischen Agitationen.      

KERN

der stille Oppositionelle

Zu seiner Aussage im Standard vom 31. Jänner 2018 – Titelseite. „Kern mahnt SPÖ zu Geduld“. Oder die Frage, was Kern und Schulz verbindet. 

Liebe Freunde der demokratischen Gesinnung! „No Patience!“ Erstens, wurden wir die Jahre davor kaum ernst genommen, weil wir kaum ernsthaft vorkamen in der wirtschaftsliberalen, eher ÖVP-geführten Arbeitsmarktpolitik. Zweitens, warum sollen wir in zwei Jahren – eine mir kryptisch scheinende Frist für die vermeintliche Wunderwaffenoffensive – überraschend ernsthaft vorkommen? Drittens, wer still hält, wird nicht wahrgenommen und kommt somit auch nicht vor... Viertens, wer eben lange mit Absentierung oder Zurückhaltung glänzt, lässt den anderen umso mehr Spielraum und ihm die Chance, ihn auch zu vergrößern! Das erinnert mich an die fragwürdige bis absurde Aussage des vormalig amtierenden Werner Fayman, man solle dem Gegner eine Chance lassen, in Klammer, der umgekehrt und wie gewohnt, nicht mal daran denkt.

Die Kritik in den eigenen Reihen ist berechtigt! Nur oben nicht gewünscht! Deshalb fordert sie immer verzweifelter einheitliches Auftreten ein. Die Loyalität hat seine Grenzen, vor allem, wenn sie an ein geistiges Konstrukt (Gesinnung) gebunden ist, nicht an irgendwelche, sich wichtig glaubende Personen!!! Wie kann ich allen Ernstes so etwas erwarten, wenn ich andauernd in dieser politischen Gesinnungsgemeinschaft die Richtung wechsle und das Corporate Identity beschädige! Das muss man mir mal erklären!!! Die Parteibasis hat wahrlich sehr viel Geduld bewiesen! Ihre vergessene Klientel hat sie längst verloren, auch als Mitglieder!

„Aktion 20.000“ ist bei allem Respekt nicht das Gelbe vom Ei und hält die Betroffenen 50 Plus nur so lange im Job, so lange der Staat den Gehalt übernimmt. Verdammt, es geht nicht ums irgendwie beschäftigen, es geht um sinnvolle, würdig bezahlte Arbeit! Klar doch, wenn der Staat in Zukunft die Gehälter übernimmt, oh, da wären plötzlich alle beschäftigt und die Unternehmer endlich noch reicher. Apropos, welch „brillante“ Umfrageauswertung und furchtbar neue Erkenntnis im Samstag-Standard, dort gleich fett am Frontblatt: „Jeder Zweite meint: Regierung begünstigt die Reichen“. Entschuldigung, erst die jetzige???

Nach wie vor boomen – vorwiegend bei den Frauen – Teilzeitjobs. Eine neue Welle von Bedarfsarbeitern (Tagelöhner) aus dem Osten steht uns bevor. Mehr als „Bla-bla“ und den Zustand bejammern, kam auch von der Regierung zuvor nicht! Und dann tauchen von uns fast schon irrwitzige Ermittlungen gesenkter Arbeitslosenzahlen im Jänner auf. Wie bitte? Kennen wir nicht all die trickreichen Verschleierungsmethoden der effektiven Zahlen um eine tolle Arbeitsmarktpolitik vorzutäuschen? Aber wem sage ich das, wenn ich nicht leugnen müsste, dass wir nach Kreisky zu Komplizen der ÖVP-Sozialabbaupolitik wurden. 

Angeblich gäbe es weder ein langfristig brauchbares Konzept gegen Arbeitslosigkeit, noch einen Masterplan für eine soziale Regelung des Arbeitsmarkts. Vielleicht leiden zu viele schon unter dem „sozialdemokratischen Tinnitus“, der einem die „linke Basis“, das ideologische Urgestein, nicht mehr wahrnehmen lässt und somit all seine Warnungen seelenruhig in den Wind schrieb. Peter Sloterdijk herangezogen: „Wer komplexe Wirklichkeit leugnet, gibt sich gern objektiv und bezichtigt die Problembewussten der Wirklichkeitsflucht und der Träumerei.“ Es kommt einem so vor, man wolle selbst parteiintern überparteilich, so befremdend, so merkwürdig objektiv wirken, als wäre man nur zufällig in diese Partei geraten. Das wirkt fast schon wie abstrakte Kunst, oder wie ein seichter Witz in der Trivialliteratur.

Dafür will man jetzt an mobilen Gemeindebautischerln mehr mit dem Volk tratschen, gemeinsam vermutlich über potentielles Grabschen herziehen, Integrationsmaßnahmen für den "Zuzug" festlegen, oder sich über die ganz fürchterliche Hundswurstplage in den Anlagen mokieren. So machte man das beängstigende Hauptthema zum Randthema und reiht es irgendwo ins Kapitel Weltwirtschaftskomplexität und ihre Immunität. Ja, da hörst du einfach zu diskutieren auf mit Leuten, die das Einmaleins der Ursachenforschung nicht beherrschen, oder sich weigern, sie betreiben zu wollen. Nun im Ernst, bräuchte man dann noch Politiker, gar Parteien? Beinhart ausgesprochen, wozu eine SPÖ wählen? Man betreibt es genau umgekehrt wie in einem weiteren Zitat von Peter Sloterdijk: "Balance üben heißt keinem notwendigen Kampf ausweichen, keinen überflüssigen provozieren."

Apropos soziale Balance. Die besten Lösungen sind, wie immer dem Genie geschuldet, watschen-einfach und konkret über den kollektivvertraglichen Bereich zu regeln; Vollarbeitszeit runter, Löhne rauf, alles an atypischen Arbeitsverhältnissen verbieten. Schrittweise die Bedingungslose Existenzsicherung einführen (Verweise auf die Doku im ORF2, 12.2.). Na klar, jammern die Wirtschaftstreibenden und Finanzholders und drohen im Kostüm der verantwortungsvollen Arbeitgeber sofort mit dem „Auszug aus dem Steuerparadies“, das ist seit Urzeiten zur Schau getragene, chronische Symptomatik und die stets bewährte, sichtlich erfolgreiche Gegenstrategie. Wie sagte der Kabarettist Lukas Resetarits mal in seinem Programm, die Erde ist rund, sollen sie nur gehen, sie kommen wieder!

Man muss sich trauen, mitunter auch seinen kuschelwarmen, seidenen „Sitzposten“ zu verlieren, um vom Verwalten wieder ins Gestalten zu kommen. Und genau da sind wir am wahren Problem, am Kern-Problem der parteibezogenen Sozialdemokratie. Auch ihre paar „Ausnahmefunktionäre“ scheinen der Resignation verfallen zu sein.


Schulz not „out of Seeheim“

and completely in plan!

Schulz, der Wortbrüchige, bringt um jeden Preis seine Partei wieder ins Regierungsspiel – egal, es ist Karneval!

Wir lugen zu unseren Nachbarn, da wirbt man geradezu pietätlos um eine zweite Chance. Nein, nein, nein! Es geht nicht um die Netzflickerei zwischen wirtschaftsliberal und  linksmarginal! Da verwendet man intelligenterweise längst Gummibänder. Der Spagat, als akrobatisches Gleichnis ebenso tauglich, steht symbolisch für die parteiinterne Zerreißprobe der Sozialdemokraten Deutschlands und generell bei allen, wie es auch bei uns hier genauso wenig zu verbergen ist. Sehnenriss vorprogrammiert!

Man wird das Gefühl nicht los, die Sozialdemokraten setzten bewusst in jeder, auch von ihnen geführten GroKo die falschen Hebel an. Tja, irgendwann reißt naturgemäß auch der strapazfähigste Geduldfaden beim mündigen und wachsamen SDP-Wähler, aber auch der, den man seinerzeit zwischen der Führung und dem wirtschaftskonservativen Juniorpartner in der großen Koalition und (das ist die Sauerei!) gleichzeitig zur Parteibasis zu spinnen begann und dort die Elastizität bis heute auszureizen versucht. Die so viel selbst kritisierte Lagerteilung lösten die koalitionstauglichen „Anti-Links-Seilschaften“ aus, genau die, die es am lautesten beklagen. Nicht die Ideologietreuen (seid froh, dass es sie noch gibt!) schaufelten diesen Graben; das mal grundsätzlich und wiederholt zum Dilemma.

Aber man will es scheint’s wissen, immer wieder aufs Neue, wie das täglich grüßende Murmeltier, wie zum Beispiel brandaktuell die Merkel und ihr Schulz im fast schon (n)EUrotischen Annähern für eine neue „Groko-Schnulze“, nämlich, die Chuzpe, das nun doch gerissene Gummiband wieder zu verknüpfen, als wär’ nix geschehen. Wie jede und jeder aus Erfahrung weiß, ein verknüpftes Gummiband reißt genau bald dort wieder!!!

Warum die Sozialdemokraten gut mit den Wirtschaftskonservativen können, ist schon lang ein offenes Geheimnis und liegt auf der opportun gewordenen Hand; sie haben sich zu den günstigsten Personalzulieferer machen lassen. Ich erinnere, die fatalen, weil völlig asozialen Maßnahmen von Hartz IV und analog unsere Mindestsicherung (Sozialhilfe einst – auch die bald mal obsolet) wurden von den vertrauensvoll gewählten Pseudolinken abgesegnet. Das vergessen die meisten der unmittelbar betroffenen Arbeitnehmer mit oder ohne Job nicht! Ich kenne viele, die rein wegen der Lichtgestalt Bruno Kreisky noch in dieser Partei ausharren! Wie viele SPD-Mitglieder es noch wegen dem adäquaten Politgenie Willi Brandt sind! 

Schulz setzt sich ohne mit der Wimper zu zucken über die interne, massive Kritik hinweg und mahnt seine Partei zur Einigkeit. Wenn nicht beide Parteivorsitzenden brav verheiratet wären, würde ich eine Elefantenhochzeit prognostizieren, mit Trauzeugen Macron und Juncker als unumschiffbaren Zeremonienmeister. Die exklusiv geladene Gesellschaft: Die Klubs „Seeheimers“ und „Seehofers“. Ersterer ist der Gesinnungskreis mit Schulz lange dabei. Der ehemalige Kicker-Linksverteidiger neigt zu konservativ, pragmatisch-liberal, weit rechts der Mitte links, somit kompromissfreudig opportunistisch, alles in allem so typisch postsozialdemokratisch, behaupten böse, nein wutentbrannte Zungen. Mitte-links positioniert zu sein, ist eine vollkommen uninteressante Koordinate in der gegebenen Parteienlandschaft, aber das wissen wir alle und auch die funktionierenden SDler.    

Der „Seeheimerkreis“ unterstützte den Schröder schon kräftig beim staatlichen Sozialleistungsabbau und seine Partei verkaufte die Existenzverschärfung bei den Arbeitslosen mit dem Titel „Hartz IV“ als mutige Arbeitsmarktreform, man staune und ekle sich der höhnischen Beifügung im Maßnahmentext „zur Wahrung eines menschenwürdigen Lebens“. Klar wie Kloßbrühe, alles geschah damals schon unter Merkels distinguierter Ovationen, die nach Schröder gleich die Staatsgeschäfte übernahm und einen, für sie gut präparierten Regierungsboden vorfand. Endlich wurde die Arbeitgeberseite entlastet. Und da spielt man Verwunderung in der SD-Führungsebene über den anhaltenden Stimmenverlust?

Die aktuellen Meldungen berichten von einer bald bevorstehenden GroKo-Neuauflage. Schulz kämpft um internen Zuspruch. Ich sah es kurz nach der Wahl voraus und freue mich nicht meiner richtigen Prophezeiung. Aber so etwas zu ahnen, ist keine Kunst, wenn man weiß wie SD-Führungen heute ticken. Ideologischer Verrat wird somit leise weiter betrieben. Welcher Feldherr sagte es mal? „Der schlimmste Feind ist in den eigenen Reihen!“ (ergänzt, in gewissen Parteien ganz oben angesiedelt!) Auch wenn Schulz eine knappe Mehrheit der SD hinter sich bringt, die Partei wird gespalten bleiben. Ich hoffe für „die Linke“, dass viele überzeugte Sozialisten und Demokraten zu ihnen wechseln bzw. abwandern werden und die wirklich hoffnungsvollen Kräfte Deutschlands verdienterweise stärken.

Noch mal die Wahldaten und Signifikantes: Rund 75% nutzten ihr Wahlrecht. Bei Berücksichtigung der Nicht- wie Ungültigwähler und wären diese als Partei organisiert, lägen sie gleichstark mit den Konservativen. Die SPD hat knapp eine halbe Million Mitglieder hinter sich. 9,5 von 82,5 Millionen wählten die SPD. Jetzt die erschütternde Zahl der HartzIV-Empfänger: Zur Zeit des Bundestages knapp 4,5 Millionen. Zuzüglich der Arbeitnehmer in einkommensprekären Verhältnissen von mindestens 20 Millionen, leben also in Summe rund 25 Millionen Deutsche in Armut, anders gesagt fast jede und jeder Dritte Erwerbsfähige. Ganz nüchterne Schlussfolgerung: Wäre die SPD so gut wie sie plakatiert, hätte sie die Absolute dank ihrer ursprünglichen Klientel, die sie aus reinem Parteiegoismus - kleinweis, konsequent, dumm, dafür goschert - stanzte.

Aber der Schmonzes hat noch kein Ende und Schulz äugt verstohlen zum Kaiser Juncker. Der postete unlängst mit Augenzwinkern retour zu Merkel und Schulz: „Dies Eurokapitel gefällt mir sehr gut!“. Ja, ihm und seinen Haberern und wem sonst noch??? Allein schon beim jährlich wiederholten Thema Sommerzeit-ja-nein, an dieser leicht zu korrigierenden Banalität, stellt sich die Frage, wie lange man dieser Union die Stange halten wollen muss... Sie ist von einer Solidarunion Lichtjahre entfernt und wird es bei diesen Typen im kritikresistenten EU-Rat bleiben, denen es scheißegal ist, wie es den Volksmassen geht und was sie wollen.

Zu Guter letzt in der Schmierenkomödie erfolgte die restlose Selbstzerstörung seines Images mit kollateralen Folgen. Der lang sich zurückhaltende Gabriel machte seinem Kollegen Schulz erzengelsgleich richtig Feuer unterm Arsch, worauf der Mann mit den Haaren im Gesicht (Zitat Gabriel-Sohn) jetzt das Spielfeld Ministerien räumt. Alles ganz untragisch, es ist nur Rivalität der Hengste im selbigen Rennstall. Hier matscht sich lediglich der gleiche Typus in einem Schaukampf der liberalen, trickreichen und eloquenten Titanen. Gabriel war’s nämlich, der CETA sang- und klanglos zur EU-Ratifizierung verabschiedete. Was auch mit weit weniger Euphorie unser Kern tat... 

Nicht nur diese EU-Macht kriegt immer mehr einen totalitären Anstrich. Auch die „Kurz-Macht“, die das Pressebüro mit freundlicher Erklärung der Straffung wegen kurz und bündig einsparte. Klar, zwangsläufig blöden Antworten auf blöde Fragen keinen Raum lassen. Solche politischen Entwicklungen machen nachhaltig krank! Aber wie sagt der wenig interessierte Wiener, wir werden’s nicht ändern! So ist's ihm Wurscht, auch wenn diese noch teurer wird!

Apropos Presse als „freie“ Informationsbezugsquelle und ihr angestiegener  Unterhaltungs- und gleichzeitig reduzierter Bildungsauftrag; wieder ein Peter-Sloterdijk-Zitat: "Die unerschöpfliche «Ordnungs»kapazität der Massenmedien gründet in ihrem additiven «Stil». (...) Sie haben nur ein einziges intelligibles Element: das «Und». (...) Die Medien können alles geben, weil sie den Ehrgeiz der Philosophie, das Gegebene auch zu verstehen, restlos haben fallenlassen. Sie umfassen alles, weil sie nichts erfassen; sie bringen alles zur Sprache und sagen über alles nichts."


Nur mal so nach vorn gesponnen...

Wieder zurück in heimische Gefilde. Deutschlands Neuauflage bald ein Anreiz für uns nach vorgezogenen Wahlen eventuell? 

Offiziellen Gerüchten zufolge hat Kern schon seine Koffer gepackt, um in Bälde in die parteigeschützte Privatwirtschaft abzutauchen. Der stille Oppositionelle könnte ja „in geheimer Mission“ in den Untergrund gehen – Pssst! Wollen wir mal abwarten, ob sich solch Gemunkel bewahrheiten wird. Was auch immer dran ist, alles läuft mal weiter wie bisher. Paar Köpfe tauschen und freundschaftlich winken und? Nix und! Oder doch?

Gesetzt den Fall nämlich, es käme demnächst zu Neuwahlen, dann könne der Kern wegen Rückgratwahrung nicht mit dem Kurz und dieser vice versa auch schlecht, weil er Kern mit nicht gerade fair heraufbeschworenen Neuwahlen in den Rücken fiel. Gut möglich, dass schon für beide Nachkommen bzw. gar noch jüngere Emporkömmlinge gesucht und schon gefunden wurden... Man bräuchte noch mehr an FPÖ-Skandalen und damit schlau provozierten Personalrochaden. Kurz hat ja noch nicht mal richtig im wahrsten Sinn des Wortes regiert, aber schon seine Biographie auf den Ladentisch gelegt, welch verdächtiges Omen... So lesen wir seine Bio, in der es keinen Rücktritt gibt...           

Ach „Gott des Gemetzels“, wie schwer das Lernen Vielen in der Führung gewisser Parteien fällt... apropos Lernen und Bildung und Sozialverhalten: Die Bildungsreform beginnt zu aller erst im eigenen Kopf! Die Sozialreform begänne im eigenen Herzen! Wenn sie noch links eines haben, das entsprechend tickt. Zurück in den ernüchternd kalten Arbeitsmarkt, den im freien Markt, im System der freien, der entfesselten Kräfte: 


Wirtschaftsaufschwung – für wen?

Siemens Wien, Kika-Leiner, Svoboda, Forstinger, Wien Wert, etc. ...

...sind es dem Überlebenswillen ihrer Aufsichtsräte, Vorstände und Aktionäre geschuldet, sich einer Filialen-Diät zu unterziehen und, oh wie Leid es ihnen tut, müssen sich da von einigem Personal trennen. Gott sei Dank gibt es das AMS und die Mindestsicherung – auch das sagen Politiker –, dass sie eine Art staatlich finanzierte, wenn auch unfreiwillige Auszeit sei und man sich erholen dürfe. Bitte Vorsicht, die Bezugsberechtigung der Mindestsicherung wird jetzt noch strenger kontrolliert. Gleichzeitig erwähnt man wieder, dass Arbeitslosigkeit Stress bedeutet und krank macht. Und?

Siemens-Gasturbinen verkaufen sich schon länger schlechter, na so was, wie unvorhersehbar; Siemens-Wien kriegt aber noch eine Galgenfrist. Möbelgiganten haben sich bisserl verplant bei Auswertung der Standorte, na so was, und ziehen die teuren Manager jetzt die Konsequenzen? Zu all den Großbetriebsschrumpfungen kommen noch die unzähligen Gastronomien, die jährlich schließen wegen Umsatzmangel. Aber bitte, keine Panik und keinen Groll, wir dürfen die Arbeitsplätzeschaffer nicht reizen und unter Druck setzen. Die Wirtschaft erfordert halt paar Opfer. „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Wirtschaft gut!“ Freuen wir uns mit Facebook-Gründern, die ihre Milliarden-Nettogewinne weiter maximieren konnten. Seien wir glücklich, erfreuen uns am Wohlstand anderer und lasst uns bitte nicht neidisch sein! Die Calvinisten erklärten es schon, dass Reichtum nach Gottes Willen geschehe und uns alle prüfe...

Liebes, staunendes Publikum in der Wirtschaftsmagiershow, Pleiten sind sogar Indikatoren für einen Wirtschaftsaufschwung und, wie enttäuschend, doch nicht Zauberei... Ja, steht im Standard des 2. Februars. Weil, sagen die Ökonomie-Koryphäen, die bösen Banken helfen den langzeit-marodierenden Betrieben nicht länger über die Runden. Aha, der eine Kapitalist schiebt die Schuld am anderen und wir da „unten“ dürfen uns selbst beim sozialen Absinken zusehen. Wir sind lediglich und statistisch bedingt teils unliebsame Nebeneffekte.

Kopf Hoch! Neue Arbeitsplätze winken in den Galaxien. Mehr als 10.000 Planeten mit Zivilisationen sollen in der Milchstraße – derer gibt es ja laut Astronomen sogar zwei – also 20.000 potentielle Arbeitsplatzsterne warten auf uns. Nicht so heimatfixiert sein, flexibel werden und warum nicht für ’nen guten Job auswandern auf „X 3T“ und Kellnern oder Kochen. Pendeln wäre im Moment eine Lebensaufgabe – also auch hier könnte das Wort „Umvolkung“ relevant werden. Falls das Beamen in Nanosekundenschnelle zwischenzeitlich nicht schon ein treffsicherer Klax ist, im bald geläufigen, intergalaktischen Arbeitsmarkt! „Schatz bin im interstellaren Büro der Koordinate 5’'343’XxY, bis heute Abend!“ Zurück auf Terra Mater:

„Altered Carbon“, ein filmisches Kunstwerk vermittelt im Standard: „Sterben ist was für Arme“. Eine „Real-Fiction-Serie“. Eine Spieldoku’ in spe, gesendet im Fernsehen mit Blick in die sich unaufhaltsam nähernde Zukunft. Apropos Zukunft, ich habe das gegenwärtige Establishment in Verdacht, dass sie die Zukunft gar nicht interessiert, schon gar nicht eine, die uns alle im Guten einbezieht.

Oh, wie schrecklich, die so arme, strapazierte Börse hatte wieder eine Billionen-Krise... und schon ist’s wieder vorbei...

Wirkliche Krisen sind solche, wenn zum Beispiel die Erde bebt, eine Flutwelle über die Küsten bricht, lang anhaltende Dürren, Überschwemmungen, wenn es dadurch zu Missernte, also großflächige Ernteausfälle gibt. Alles andre ist künstlich provoziert, ehrlich gesagt, vollkommen unnötig. „Dramatische“ Börsenkursverluste in Billionenhöhe, respektive Börsenkrachs sind im Kalkül, mehr noch, sie stellen eine Notwendigkeit dar im System Zinsen & Kapital und die Systolen (Ausschläge) auf dem „Börsendiagramm“ sind unabdingbar. Man könnte bei genauer Verfolgung der Kapitalzirkulation „zyklisch-relevante Krisen“ erkennen.

In diesen Krisen fließt unheimlich viel Geld hin und her, Investitionen werden gerade dadurch so verlockend, weil vieles jetzt günstig zu haben ist. In solchen Krisen wurden nicht selten Millionäre zu Milliardären. Die „Blöden“ sind nur die kleinen Anleger. Aber selbst Schuld, wer einer solchen „halbkriminellen“ Geldervermehrungsmaschinerie vertraut und sich von ihr so faszinieren lässt, wie der Laie vom Zauberer. Börse ist reine Spekulation, ist Casino-Struktur und voller Betrug an den Volkswirtschaften, also an den Volksmassen und die und ihre Volksvertreter verhalten sich so wie die Maus vor der Schlange... ruhig und still verhalten, nur nicht bewegen... und glauben und hoffen, dass die Schlange doch nicht zubeißen möge! Tut mir Leid, das ist der Irrglaube!    


Hitparade auf FM

„Fiskal Minimal“. Nicht auf fernen, exotischen Eilanden und Atollen und vor den Küsten wird Geld vor dem Steuerzugriff verbuddelt und versenkt.

Während sich ziemlich alle auf das geheimnisvolle Offshoring-Wesen und auf exotische Inselparadiese fokussieren und einlullen ließen, wird am meisten dubioses Geld bei uns da in Europa gebunkert. Die Top Ten führen an und allen voran die Kaiserin der Steueroasen, die Schweiz, klar dahinter gleich die USA, Cayman’s (Karibik, UK), Hongkong, Singapur, Luxemburg, Deutschland, Taiwan, Dubai und Guernsey (Ärmelkanal, UK-Sonderstatus). Und dagegen lässt sich wirklich nix machen? Eben, wir wollen doch nicht riskieren, dass bei regulärer, seriöser Gewinn- und Vermögensversteuerung die schlauen Finanzgiganten sofort Pleite wären? Gewinnen kann man nie seriös und um solche Gewinne zu lukrieren braucht es massenhafte Verlierer. Das ist eine alte Leier und sie wird allem Anschein nach eine bleiben.                  


Ein bisserl brav sein und viel mehr glauben!

„Gib dem Affen Zucker“ – eine einerseits liebevolle, andererseits nicht unbedingt artgerechte Zähmung.

Gottfried Waldhäusl, der Erbe Udo Landbauers und letzterer selbst versprachen, sich ein wenig zusammenzureißen und ab nun das zu sagen, was für die antisemitische Zensur nicht anstößig ist. Macht man ja gern, denn man kam ja, um zu bleiben! Die Regierung muss gerade beim Durchstarten geschont werden. Vielleicht erklären sie sich bereit, hundert Mal zu schreiben: „Ich werde die kommenden fünf Jahre die Schandtaten Hitlers nicht leugnen und Nazilieder weder singen noch summen!“. Diese Strafarbeit könnte man dann in sämtlichen Gazetten abdrucken. Und uns danach wieder alle der Alltagspolitik zuwenden, die da wäre...?

Parteien sind eben auch nur Glaubensgemeinschaften...

Zu den scheint’s aussterbenden, freien „Bedenkern“: „In ihren Eigenwelten befangen, hören die Menschen nicht, was ihnen die Nichtschläfer zu sagen haben. Redet man zu ihnen von dem Logos, der durch alles wirkt, zucken sie mit den Schultern. Von dem Einen sehen sie nichts, obschon sie in es eingetaucht sind. Sie tun, als suchten sie den Gott, obwohl er vor ihnen steht.“ (Peter Sloterdijk)

Jede Partei hat für mich Kirchenstatus bekommen, ihre Funktionäre unterhalb des Präsidiums sind wie brave Mönche, die trotz heimlicher, kontroverser Erkenntnis sich nicht gegen den Abt erheben wollen. So sitzt man täglich beflissen und in Demut bei der Hora und sehne sich nach der Kammer des klösterlichen Kontrollentzugs, wenn auch nur für paar Stunden. Nicht mal Kirchen sind das, was sie vorgeben, dafür klingelt’s laut im Weihrauchdunst. Wie heißt eine alte Casinoweisheit? „Die Bank gewinnt immer!“ Apropos Glücksspiel: „Wie man weiß, rief die Erfindung des Purgatoriums bald ein umfangreiches System von Vorauszahlungen auf die jenseitigen Reinigungsstrafen ins Leben, das unter dem Namen Ablasshandel bekannt wurde. Dank dieser Transaktionen rechneten der Papst und die Bischöfe zu den ersten Gewinnspielern der entstehenden kapitalistischen Geldwirtschaft.“ (Peter Sloterdijk)

Man gedenke kurz mal brav und... widme sich wieder seinen verdienten Vergnügen und Annehmlichkeiten mit dem Glauben, das genüge...

Brav, sittsam und devot erinnert man sich an Gräuel des Holocausts an Juden und Regimegegnern. Ist vollkommen in Ordnung, nur wenn wir an alle Gräuel in unserer europäischen Geschichte vor der Republikausrufung denken müssten? Ich weiß, aber wäre doch fair, nicht wahr? So gedenkt man jedes Jahr auch des 12. Febers im Karl Marx Hof. Denkt man auch, wie es dazu kam? Wie man da und dort die eigenen Leute ihrem Schicksal überließ? Da kriegst du einen seltsamen Druck in der Magengegend. Aufarbeitung ist Bildung und muss Fragen provozieren dürfen! 

Apropos gedenken und von Ekel und Abscheu sich erfassen lassen. Da gibt’s bei uns Leut’, die „müssen“ erst Amerika bereisen, um bei Besichtigung des Memorial Museum in Washington vom jüdischen Holocaust überraschend erschüttert zu werden, als hätte man das Ausmaß der gezielten Vernichtung erst dort richtig erfasst. Wie auch immer, ich fand’s eigenartig. Mauthausen liege weit näher, als ganz reales uns stets warnendes Schauobjekt menschlicher Grauenhaftigkeiten. Ich hab es in einer Exkursion in der Gym-Unterstufe gesehen... ich werde allein die Fotos darin nie vergessen und all die besichtigten Räume, wo Menschen an wehrlosen Opfern bestialische Neigungen auslebten, die nur außen verriegelbaren „11-Loch-Gasduschen“ und die extrem schmale Todesstiege mit schwer zu überwindbaren Stufenhöhe für absteigende, in den Tod stolpernde, fallende Arbeiter/innen. One-Way-Stairs to hell. Ich wehre mich aber gegen eine Zwangsbesichtigung für Schüler! 

Übrigens, für meine armen Indianer ob erlittener Gräueltaten und Genozide gibt’s bis heute keinen Gedenktag. Außer den Christoph Columbus-Tag am 12. Oktober, an dem er 1492 „sein Indien“ entdeckte. An diesem von den Weißamerikanern grölend gefeierten Tag, trauern meine roten Brüder, sie feiern den ehrgeizigen, hofgefälligen Spanier verständlicher Weise nicht als Entdecker und Held. Ich las es ganz offiziell, dass bis heute keine der US-Regierungen sich aufraffen konnte, offiziell, also im Rahmen einer UNO-Konferenz, sich bei der Urbevölkerung zu entschuldigen. Das Friedensangebot der Hopi und der „Spiritual Elders“, stellvertretend für alle indigenen Völker Amerikas, wurde ja mehrheitlich von den UNO-Delegierten 1992 ausgeschlagen, indem sie der Einladung nicht Folge leisteten.    


Wenn Hetzer gegen Hetzer hetzen

Politische Absurditäten im Wiederbetätigungskontext.

Aufklären, Meinungen anhören, argumentieren. Nicht ausschließen, in die Diskussion einbinden und dazu provozieren wenn nötig. Alles an Gewaltverherrlichung zur Diskussion bringen und erst wenn Gefahr im Verzug ist, die so genannte „Gesetzeshärte“ anwenden. So wie damit gegenwärtig umgegangen wird, beschleicht einem das Gefühl, dass man nicht wirklich gegen faschistoide (sind gewaltbereite) Strömungen vorgehen will, sondern sie gewissermaßen, wenn auch indirekt hegt und pflegt und vom weiterhin schleichenden Sozialabbau ablenkt. Das ist genau der Schlüsselfaktor. Steigende Armut ist ein empirisches Vorzeichen! Wäre dem nicht so, und ich unterliege irgendwelchen Hirngespinsten, gäbe es das Braunproblem nicht – der Moloch nährt sich vom Leid!  


Angriffe aufs EUSropa?

Wirklich nur alles Schall, Rauch und Gerücht?

„Schall und Rauch“ hieß eine legendäre Berliner Kabarettgruppe Anfang des 20. Jahrhunderts. Hier aber ist das Schweizer Polit-Blog-Portal gemeint, wo Meinungen und Recherchen zum Weltgeschehen geäußert werden, wie bei Anonymous. Neben der latent vorhandenen Befürchtung einer schon längst begonnenen Invasion Exterrestrischer, gibt es nach wie vor ganz simple, innerirdische Machtübernahmetendenzen. „Lumumba“ verweist auf entsprechende News und Blogs zu aktuellen Themen:

http://de.wikimannia.org/Alles_Schall_und_Rauch

https://de.wikipedia.org/wiki/Anonymous_%28Kollektiv%29#Motto_von_Anonymous

EU - Flüchtlingsursache aus Not, oder doch geplante „Umvolkung“? Irgendwie ist mir allein schon dieses Wort wie das parallele, politisch-rechtspopulistische Schlagwort „Überfremdung“ äußerst zuwider!

http://www.anonymousnews.ru/2018/01/28/wir-wurden-alle-belogen-eu-papier-beweist-es-ging-nie-um-fluechtlinge-sondern-um-umvolkung/

Nato auf Bürgerkriegstest? Vorbereitungen für den Kampf gegen den befürchteten Widerstand?

http://www.anonymousnews.ru/2018/01/28/aufgedeckt-nato-probt-krieg-in-deutschland-mit-aufmuepfiger-zivilbevoelkerung-als-angriffsziel/

Nazar, zu radikalislamisch gerappt? Ein gefährlicher Verführer der Kids und naiver, labiler Charaktere?

https://www.unzensuriert.at/content/0026108-Ueber-Hurensoehne-und-Leichen-Autobiografie-des-Brachial-Rappers-Nazar-Medien?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

Man wüsste wirklich zu gern, ...

...warum man den US als Weltordnungskandidat – sich selbst promotend als Schützer und Förderer der Demokratie - trauen sollte? Wenn man nicht gleichzeitig ihre auswärtig kriegerische Geschichte vollkommen ignoriert und den Invasionskrieg gegen die amerikanische Urbevölkerung ebenso aus dem Gedächtnis streicht? Wenn man es genau nimmt, fand da eine Umvolkung statt, oder nicht? Wie auch immer man die „Indianerfrage“ sehen will, eine Auflistung anderer interessanter Aspekte im Interspace: 

http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2018/01/strava-zeigt-die-geheimen-us-basen-auf.html

https://www.focus.de/politik/praxistipps/global-firepower-index-das-sind-die-maechtigsten-armeen-der-welt_id_6975315.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/The_Seeker/Kriegstreiber-Israel-und-USA-id13454651.html

https://beamtendumm.wordpress.com/2013/08/31/die-grosten-kriegstreiber-und-die-grosten-kriegsverbrecher-sind-seit-jeher-die-usa/

http://www.gegenfrage.com/briten-sind-die-hauptkriegstreiber-der-geschichte/

https://gesichtspunkt.wordpress.com/2015/06/15/kriegstreiber-seit-uber-150-jahren-lugt-die-usa-die-welt-und-eigenen-burger-an/

https://ming-tang.org/terrorregime-usa-wir-sind-die-groessten-kriegstreiber-und-verbrecher/

https://www.contra-magazin.com/2017/02/kriegstreiber-us-regierung-der-iran-warnt-die-usa/

Man darf sich auch andere „portable“ News reinziehen, wie z.B.:

https://de.wikipedia.org/wiki/RT_%28Fernsehsender%29

https://deutsch.rt.com/

oder:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sputnik_%28Nachrichtenportal%29

https://de.sputniknews.com/

„In der Welt zu leben, ohne sich der Bedeutung der Welt bewusst zu werden, ist so, als würde man durch eine großartige Bibliothek wandern, ohne die Bücher zu berühren.“ (Manly Palmer Hall, Autor und Mystiker) Apropos Bibliothek, sich Schriften reinziehen, also „rattengleiches“ Lesen:


Lesen sie gern?

Ein paar Buch- und Broschürenempfehlungen von Freunden und mir:

„Es gibt keine Materie! Revolutionäre Gedanken über Physik und Mystik“ von Hans-Peter Dürr, Physiker, Ethologe (2012)

„Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburger Monarchie 1914-1918“ von Manfried Rauchensteiner (2013)

„1939, der Krieg der viele Väter hatte – der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg“ von Gerd Schultze-Rhonhof

„Der taumelnde Kontinent – Europa 1900 – 1914“ von Philipp Blom (2009)

„Die Sagen um Merlin - Artus und die Ritter der Tafelrunde“ von Roland Kübler (1988); die beste und literarisch schönste Aufarbeitung, raffiniert aus der Sicht Merlins Sekretär uns erzählt. 

„Gift-Grün – Chemie in der Landwirtschaft und die Folgen“ von Ernst, Andrea und Kurt Langbein, Hans Weiss (1986, 1990)

„Von nun an bin ich Kriegerin“ von James Brave Wolf (1992, 1998); ich erlaube mir, das Intro der Geschichte des Chihinne(Apachen)-Mädchens Lozen als eigenes Kapitel in Folge zu zitieren:

.................................Lozen................................

Für mich gehört die Geschichte über Lozen, die nicht nur erschütternde Wahrheit ist, zu einer der schönsten! Trotz Fehlen irgendwelcher metrischen Ansprüche, hat es meiner Meinung nach durchaus lyrischen Wert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lozen

Sie ist eine der signifikantesten Erzählungen, was die Unterdrückung und Bevormundung, Entmündigung und Entwürdigung von Völkern betrifft. Es beschreibt die Anmaßung des Eindringlings, sich über alle vorgefundenen ethologischen Werte, sich über alle moralischen Grenzen hinwegsetzen zu „dürfen“ und partout diese Verbrechen nicht mal Generationen danach, ohne bisweilen dümmlicher Rechtfertigungsargumente, eingestehen zu wollen. Es wäre so einfach, das verkrustete Gedankengebäude zu verlassen und im Sinne von nachhaltiger Friedensarbeit den notwendigen Dialog auf Augenhöhe aufzunehmen.  

„An Lozen, die sein wird!

Wer immer du bist, wo immer du sein magst, ob Kind der bedrängten Yanomami, ob gefangen in den Schluchten aus Glas, Stahl und Beton, oder versinkend im Elend der Reservation, es ist einerlei.

Wo immer du sein magst, wo immer du herumirrst, auf der Suche nach einem Haus, einem Freund, einem Beistand, wisse, wisse tief im Herzen, dass du nicht allein bist. Allein bist du nicht!

Lozen, ich lausche auf dich in der Nacht. Ich suche dich im Irrgarten der Zeit. Sei meiner Liebe gewiss. Dein Volk wartet. Halte aus! Glaube! Träume deinen Traum von einer anderen Erde, träume von dem, was unser Leben, was unsere Wahrheit einst war und wieder sein wird...

Eines Tages. Eines Tages sind wir mit dir. Strahl, der ins Dunkle dringt, halte aus!

Ich weiß noch, wie die Soldaten zum ersten Mal erschienen. Ich war sehr jung. Meine Brüder und Schwestern meinen, die Soldaten seien aus Löchern hervorgekommen. Von dort, wo Osten war oder Westen. Niemand war sich sicher.

Bevor ich die Soldaten mit eigenen Augen sah, waren sie Bilder in meinem Inneren. Und ich sah etwas Fremdartiges. Ich sah fliegende, riesenhafte, behaarte Wesen. Ich sah, wie sie nachts, in der Zeit der Schlangen, über das Land fegten. Ich sah, wie sie Jagd auf Kinder machten. Chihinne-Kinder. Ich sah, wie sie Chihinne-Kinder in ihre Horste schleppten. Und sie fraßen.

Dann sah ich sie wirklich. Dicht vor mir sah ich die Soldaten. Sie gingen auf zwei Beinen, wie wir. Sie hatten zwei Arme und zwei Hände, wie wir. Sie trugen einen Kopf auf den Schultern. Wie wir.

Doch sie waren nicht wie wir! Ich spürte es. Ich sah es deutlich. Als Kind schon kannte ich die Wahrheit. Sie waren bleich wie der weiße Sand der Wüste. Meine Mutter sagte: „Wir sind wie die Erde.“ Als die Erde noch wie roter Stein war.

Soldaten brachen über unsere Welt herein. Von Osten und von Westen kamen sie auf riesigen Pferden. Herandonnernde Pferde, die Staubwolken hoch in den Himmel wirbelten. Soldaten brachen über uns herein. Sie kamen, um mein Volk zu töten. Um meine Familie zu töten. Um mich zu töten.

Als wir den Soldaten zum ersten Mal begegneten, wollten wir ihre Freunde sein. Die Soldaten gaben vor, auch unsere Freunde zu sein. Wir hielten sie für aufrichtig. Wir waren froh, neue Freunde gefunden zu haben. Denn Freundschaft ist etwas Gutes, Wertvolles. Aber ihre Worte waren nichts als Lügen. Im Innersten wollten sie nicht unsere Freunde sein.

Sie wollten uns von der Erde tilgen. Für alle Zeiten von der Erde tilgen. Sie wollten uns nie mehr wiederkehren sehen. Nie mehr!

Wir nannten uns Chihinne. Wir waren Kinder der Roten Erde. Wir waren in den Schwarzen Bergen geboren. Wir liebten unsere Berge. Sie waren alles für uns. Sie waren unsere Heimat.


Wir sind hypermoralisch

und geil auf Entrüstung...

Eine „bahn brechende“ Erkenntnis des Herrn Alexander Jürgen Grau, eher mehr Journalist als Philosoph. 

Wie sein Name vermuten lässt, bewegt er sich gern analytisch in diffusen Grauzonen von Vermutungen und Beobachtungen. Ich hörte ihm am Kulturmontag des ORF (5.2.) zu und entschlief innerlich nach paar Minuten seines geradezu langatmigen Statements zu seinem „pseudophilosophischen“ Werk, zumal ich seinen mitunter kryptischen, völlig emotionslosen  Gedankengängen, die den Hörer akustisch sedierten, nicht folgen konnte. Zum Empören war ich also sichtlich zu müde. Nach seiner Buchvorstellung wurde ich alles andre als zum Stürmen in die nächste Buchhandlung angeregt... Mein Unglück war, dass ich auf den Beitrag mit Felix Mitterer warten wollte.

Es ist wahrscheinlich besser sich Klassiker vorzunehmen, die sich mit dem Thema Ethik und Moral beschäftigen. Moral ist nichts Magisches, es ist greifbar und spürbar. Grau bewegt sich im Interview am Kern der Sache vorbei. Es gibt zwei Arten von moralischem Empfinden, die eine, pragmatisch und rational, dient der Machterhaltung, die andere, eine emotionale, ist uns schier angeboren.

Die Moral, von der wir so im Alltag reden, steht für gemeinsam festgelegte Werte und daraus beschlossene Gesellschaftsregeln, Normen und Bedingungen, deren zwangsläufig ein Repertoire an Strafen, eine Buße bei Nichteinhaltung innewohnt. Wer aber verfeinerte, präzisierte, erweiterte und nahm sich zunehmend das Recht, das Privilegium, die Gesellschaftsnormen zu interpretieren und sozusagen als „Dritte Person“ zu exekutieren, nachdem sich die vormals autonomen Familienverbände in Sippen, Clans, König- und Kaiserreiche und zuletzt in Staaten auflösten? Moral wird von oben nach unten per Legislative exekutiert, wobei die Herrschenden, die Elite sich nicht zwingend daran halten wollen. Um aber den Augenmerk auf ihr „Unwesen“ abzulenken, schafft sie kompensatorisch moralische Nebenschauplätze. Ich erinnere: „Brennen soll sie, die Hex’, sie ist schuldig!“, grölte das Volk um die Scheiterhaufen. In diesem Moment vergaß es völlig, dass die wahren Schuldigen im Palast, in prunkvollen Kirchen, auf Thronen in Brokat und Damast gewandet sitzen. Es war die Ohnmacht der Untertanen über die eigene Hilflosigkeit gegenüber einer, zu Allem fähige (und eigentlich zu nichts zu gebrauchende) Obrigkeit, von der sie sich in ein blutrünstiges Verhalten treiben ließ. Die Geschichte ist voll davon! 

Ist es heute anders? Mit Randthemen und hergezauberten Feindbildern werden wir täglich gefüttert und kaschiert damit den heimtückischen Sozialabbau. Stimmt, es gibt keine Pranger und Scheiterhaufen mehr, aber haufenweise sozialpolitisches Scheitern... Wohnkosten in Wien explodieren liest man im „Heute“. Tja, das wusste man schon lange, auch in der SPÖ während ihrer geführten Koalitionsregierungen.

Die kindliche, die angeborene Moral. Sie ist uns mitgegeben, genetisch bedingt. Der sprichwörtliche „Gerechtigkeitssinn“. Einer der klassischen Erforscher dieser Tugend war Jean Piaget in seiner literarisch veröffentlichten Studie „Das moralische Urteil beim Kinde“. Ich erinnere mich weiters an den Großen Biologen K. Lorenz sinngemäß: Der Mensch als Gruppentier ist schon genetisch bedingt ein soziales Wesen. Schlussfolgerung: Ein soziales Wesen braucht zum gemeinschaftlichen Überleben eine „moralische Richtschnur“. Ja, so einfach ist es mit der Moral. Herr Grau sollte vielleicht doch lieber mal „Graugänse“ studieren. Das evolutionär gewachsene Bewusstsein für Moral und Sozialität, dem der Respekt gegenüber den anderen zugrunde liegt, ist miteinander unlösbar verknüpft, wenn nicht ein und dasselbe.


Kurz-e Bio

Man ist nie zu jung für seine „hitverdächtige“ Biographie; nämlich wohlgemerkt: „Sebastian Kurz die Biographie“.

31 Jahre, wie spannend! Eine approbate Seitenstärke werden vermutlich zahlreiche Selfies in Seitengröße rechtfertigen, sonst könnte man es als Broschüre oder Flyer auf Bahnhöfen verteilen. Sicher wartet darin auf uns eine uns alle berührende Geschichte über seine Kindergarten- und Volksschulzeit. Er ist einer von uns... einer für uns? Der Ruf des Musketiers „Alle für einen, ...!“ gilt nur in der hier gekurzten Form. Selbstverständlich wird die kurze Parteikarriere gleich der Bezwingung einer senkrechten Kletterwandpassage endlos lang ausgeschlachtet sein.

Ich kann’s kaum erwarten... bin krankheitsbedingt im Moment verhindert, hoffentlich sind dann noch... und, schau, schau, für Lesefaule und Menschen mit Leseschwäche gibt’s es ein Hörbuch! Ist eine Ausgabe in Blindenschrift geplant? Fairerweise müsste Kurz noch für eine Lesung in begleitender Gebärdensprache sorgen. Aber vielleicht sollte man dennoch bisserl abwarten, vielleicht gibt’s eine Doppelbiographie mit... ja genau mit ihm:

 „Blümeleien“

Rhetorische Floristik – die leicht durchschaubare Kunst der Blumensprache, von der sich nur Seichtdenker verzaubern lassen.

Kürzlich im Standardinterview, 7. Februar, passend für Gernot Blümel, dem 37jahre jungen, engen Berater wie Freund des Kanzlers Kurz und designierten Kulturminister im Kulturteil gedruckt. Er schrieb bzw. sprach über Respekt und Würde ziemlich blumig:

„Ganz generell sehen wir immer wieder (irritierend diese verschnörkelte Einleitung...), dass gleichberechtigter Umgang und Respekt (bitte, was ist genau gleichberechtigter Respekt?) noch nicht überall selbstverständlich sind. Und Belästigung und Herabwürdigung dürfen ganz generell (man liebt das Generelle) keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Das Gesetz kann nicht jeden zwischenmenschlichen Umgang regeln – im Fokus muss dieser Respekt (auch den liebt man verbal zumindest und rechnet damit, dass er draußen gut ankommt) vor der unantastbaren Würde (antastbar seitens der Politiker, die aber selbst sich einer Immunität erfreuen???) und Freiheit des Menschen stehen (wie definiert Blümel Freiheit???). Insbesondere bei Autoritätsverhältnissen (Er ist eine amtliche Autorität!) und beruflichen Abhängigkeiten (wir sind außerberuflich wie generell von Politikern abhängig!) von muss besondere Sensibilität gelten.“ (Pfffff...)

Ganz generell, bei allem Respekt: Scheinbar liegt es nicht mehr im politisch-verbalen Kontext, sich hin und wieder mal zu reflektieren, welchen  Schamass man hin und wieder sicherlich gedankenlos von sich gibt. Eigentlich sollte man sich als öffentliche Person dazu verpflichtet fühlen! Er verlangt die Achtung vor der Würde jedes einzelnen Menschen und seiner  individuellen Freiheit, also die Wahrung der Unberührbarkeit, der Unverletzbarkeit dieser wichtigsten, zwischenmenschlichen Tugenden.

Sagen Sie, Herr Blümel, die Mindestsicherung, die ihre Partei sogar noch weiter beschneiden und deckeln will, ist sie Ihrer Meinung nach ein geeignetes Instrument zur Durchsetzung ihrer edelmütigen Aussagen? Masseneinkommen um die 1.000,-- Euro netto? Weiter explodierende Lebenshaltungskosten? Oder der 12-Stunden-Arbeitstag, je nach Bedarf des Arbeitsgebers einforderbar? Das wirkt ja nicht mal zynisch, sondern fast schon sarkastisch bis sadistisch. Oder haben Sie einfach nur schöne Worte x-beliebig aneinandergereiht? Es fällt einem wirklich schwer, gegenüber solchen Personen wie Ihnen den „nötigsten“ Respekt zu wahren! Wie es mir viele Wähler dieser Regierung wortgewaltig zu erklären versuchen: „Man muss ihnen eine Chance geben!“ 


„Verkommen Österreich“?

Aus wiederholt gegebenem Ablass, der unsägliche 30. Jänner...   

Vom zweitklassigen Kabarett-Talk zum drittklassigen Blödelgequatsche, die Meister-Doppelconferenciers Farkas und Waldbrunn schüttelt es beinern in ihren Grüften. Der Pointenaufbau bleibt merkbar krampfhafter und kindischer. Mit dem Stermann, dem „Deutschen“, kann man sichtlich wirklich alles machen. Vielleicht ihn bald schlagen, anbrunzen, oder was weiß ich. Sein einstiges Erdäpfelsalat-Debüt bestätigte es, als er seinen Schädel in die volle Schüssel eintauchte und man die ganze Sendung lang seine unappetitlich modifizierte Visage, zwischendurch mal in Zoom, betrachten durfte. Und aktuell ließ er sein Gesicht – oh wie lustig - mit roter Flüssigkeit beträufeln, was ihn bald sichtlich in den Augen schmerzte. Ob Grissemann’s Papa die beiden im ORF hält?

Eingestanden. Ich verfolgte diese Sendung doch immer wieder gern, nicht ob der zwei dahinmarodierenden Moderatoren, sondern wegen der Russkaja-Band (ohne Sänger, tut mir Leid), den Maschek und manchen, eingeladenen Gästen. Die zuletzt geladene Künstlerin (?) Elke Silvia Krystufek performte sich, also entblödete sich nicht, sich selbst und nicht mal gut zu persiflieren und parodieren. Florian Scheuba als erster Gast wirkte sichtlich genervt. Die TV-Show wurde vorzeitig abgebrochen. Gott sei Dank. Griessemann und Stermann wären ja ansonsten nicht unsympathisch und ich unterstelle ihnen trotz allem einen scharfen, kritischen Geist. Doch den „verscheißen“ sie immer wieder und immer öfter gern und lustvoll.

Klar weiß ich, dass ich schon einmal hier beleidigte, nur, das was dem bislang geduldigen Publikum zeitweise an Tiefstliegendem zugemutet wird, ist vice versa weit beleidigender. Außer man will gerade das! Für mich gilt: Tabulos ist nur so lange gut, bis es niveaulos wird. Die beiden sollten mal für längere Zeit pausieren und in sich gehen, Schaben- und Wanzenjoga betreiben oder was auch immer. Sie ließen es ja eh schon 2017 im Standard-Interview durchklingen. Auch ihnen sei ans Herz gelegt, es ist besser, am Höhepunkt abzutreten, als hinausgetreten zu werden! Diesen Zenit zu spüren, was ein gewisses Feingefühl und Sensibilität und die Bereitschaft zur Selbstwahrnehmung benötigt, hätten sie nötig gehabt; so haben sie diese Grenze längst überschritten. Das ist beileibe meine Einzelmeinung... nicht!    

https://derstandard.at/2000058226597/Grissemann-Ich-war-dagegen-dass-Petzner-eingeladen-wird

Achtung! Um im Sinne professioneller Psychotherapie die Sitzung für den Klienten (verbales Goody!) wie für den genervten Therapeuten (Kohle!) positiv abzuschließen: „Eure letzte Sendung verlief wieder einmal ganz gut, vor allem ob des Gasts Felix Mitterer. Und wer war das oder die vor ihm?


UTE BOCK

wird niemals vergessen sein

Auch ich mochte sie wegen ihrer so notwendigen Arbeit!

Wie und wie lange wird nach ihrem Tod das Asylprojekt „Ute-Bock-Haus“ mit dem Schirmherrn Haselsteiner weitergeführt werden? Ich erinnere mich an Zeiten, in denen man nicht immer „Bock“ auf sie hatte. Ab und an war sie wegen ihrem „Negerquartier“ (dem Volksmund entnommen) im Visier der Öffentlichkeit und hin und wieder nicht gerade lobend. Heuer wurde sie als barmherzige Heldin zu Grabe getragen, mit allem an nur denkbar möglichen, kondolenziösen Ehrerbietungen, Huldigungen und Laudationes, die gar nicht verstummen wollen. Aber das ist eben Österreich, nein, so tickt die mediale Welt...

Aus Raoulis Zitat’delle

Ausgedacht und auch mal blitzgereimt!

Aufgeschnapptes gut gemerket!

© copyright Raoul-Josef Senekovic, A-Wien-Heiligenstadt, begonnen in den 80ern

Passend zu bewussten Auslöschungen und dem globalpolitischen Gemütszustand, der gegenzynistische Reaktionen bewirkt:

***

Zynismus
Ist das Kettenhemd
enttäuschter Romantiker!

Sarkasmus,
das geschliffene Schwert!

***

Wenn Du ein Volk der Menschheit wegnimmst,
wir sagen auch,
wenn Du ein Volk exterminierst,
es also für immer auslöscht,

dann ist es so,
als würdest Du
einem Orchester für immer ein Instrument nehmen …
… eine Zeit lang werden viele nicht spüren,
dass die Musik bereits stirbt …

(in Gedanken an meine geliebten Roten Brüder jenseits des Großen Teiches)

***

Nach dem Entdecker

folgt der Vollstrecker!

(Reimgemäß abgewandelt: Dem Entdecker folgt bekanntlich der Eroberer!)

***

Im Hinschau’n sind wir Menschen schleißig,
doch im Verurteil’n schnell und fleißig.
Wie’s um die Schadensfreude steht?
Da schau’n wir hin, so lang es geht.

***

Wir kommen doch nicht in diese Welt,
um unser Gehirn gleich bei der Garderobe abzugeben,
oder?

(Nicht nur von mir, ich hörte es öfter auch aus anderen Mündern.)
***

Wir klagen über den Nachbarn,
wenn er dies und das tut!
Doch wir klagen nicht den Politiker an,
wenn er dies und das verspricht
und weder dies noch das hält!

***

Manche Leute kaufen sich
von dem Geld,
das sie nicht haben,
Sachen,
die sie nicht brauchen,
um Leuten zu imponieren,
die sie nicht mögen.
(Franz Witowetz!)

***

Kleider machen Leute,
sagt man.
Gut.
Und Menschen machen Kleider,
Auch klar!
Aber,
was macht einen Menschen?

***

Wer andauernd gefallen will,
ist bald ein Gefallener!

(Eine Abwandlung zu „Wer es allen Recht machen will, macht nichts mehr richtig!“)
***

Wie Du in einem Raum erscheinst,
mag im Moment wichtig sein,
viel wichtiger ist,

was Du hinterlässt,
wenn Du gehst!

***

Gibt das Kluge zu oft nach,
erklimmt das Dumme bald die Macht!

(In Anlehnung an Arno Gruens Äußerung, die Dummheit habe sich nach oben abgesetzt und die Intelligenz ob ihrer Schwere ist nach unten gesunken.)

***

Erkennst Du der Elite Ticken,
erklärt man Dich gleich zum Verrückten.

***

Was nicht sein darf,
ist nicht!
Und was nicht ist,
soll auch nie sein! 
(ist nicht von mir, darf mir aber gefallen)

***

Wie es den Menschen ergeht,
hängt immer von denen ab,
die glauben,
darüber bestimmen zu müssen!

***

Wer zu lange Schieflagen toleriert,
wird darauf ausrutschen!

***

Quäle nie dein Volk zum Scherz,
denn Du triffst den Staat ins Herz!

***

 „Geht’s der Wirtschaft gut,
geht’s der Wirtschaft gut!“

***

Geht’s dem Menschen wirklich schlecht,
ist das scheint’s der Wirtschaft recht!
Weil dieser ist es nie genug,
so der Mensch sich opfern muss.“

***

Erwecke bei anderen keine Hoffnungen,
die Du nicht erfüllen kannst,
sonst werden sich Deine schlimmsten Befürchtungen
erfüllen!

***

Wer ist immun
ge’n opportun???

***

Wären die Politikergehälter weniger,
würden sich mehr die Berufenen durchsetzen!

***

Politiker zu sein,
darf nicht zum „gemütlichen“ Job werden,
sonst wird es ungemütlich für alle!

***

Wer auf das Volk nicht hört,
wird bald ’was um die Ohren fliegen.
Wer neben dem darbenden Volk gut schläft,
wird eines Tages von ihm wachgerüttelt werden.
“Wohl der Kuchen euch bekomm!“,

man nennt es, das „Versaille“-Syndrom.

***

Der zuletzt verhungert

hat gewonnen!
***

Bauer sein
ist pippifein!
Wenn’s in den Mägen
rundum kracht,
er vor der vollen
Schüssel lacht.

***

Wer sich diktieren lässt,
wen oder was er
für gut oder schlecht halten soll,

hat sich bereits
fürs Schlechte entschieden.

***

Wahre Überzeugung ist die,
an die man sich nicht gekettet fühlt!
Wenn die Überzeugung an Verpflichtungen gekettet ist,
spricht man von Gehorsam und Dressur!
Wenn aus Angst eine Meinung gebildet wird,
dient sie ausschließlich dem Überlebenswillen!
Somit für die Meinungsvielfalt
und freien Zugang zu allen Informationen!
Gegen die geistige Monokultur
in der Zuchtanstalt westlich-kommerzieller Medien!

***

Die soziale Kälte
geht immer von oben
nach unten.

***

Wenn das Volk
sich von der Regierung verlassen fühlt,
verlässt es die Regierung
und verlasst sich auf den „Neuen“
mit seinen Versprechungen,
auch wenn sie sich später
als Lügen entpuppen!
Ist die Bevölkerung dann schuld?

(Zum Thema 1938 und überhaupt ein zeitloses)

***

Wenn Wissen nicht zur Weisheit führt,
werden Taten ohne Weisheit folgen!

***

Es wird heute viel gesagt!
Viel wichtiger ist heute,
was heute nicht gesagt wird!
***

Es ist die Mystik,
die immer über der Wissenschaft stehen wird.
Die Wissenschaft ist lediglich ihr neugieriges Kind.
Und doch brauchen beide einander,
wenn sie eine intakte Familie sein wollen!

***


Kurze Monologe

Heimlich erlauscht in der Hohen Sandkiste.

Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, wenn Kinder und auch Erwachsene zwecks Steigerung der Merkfähigkeit mit sich selbst reden; man hört sich beflissen zu und glaubt sich selbst einfach mehr... Er war so mit sich beschäftigt, dass er nicht mal merkte, als ich ihn voll gefakt fragte, ob er mein Freund sein will. Ich wollte mir doch nur sein „Geilomobil“ ausborgen. Er nahm mich einfach nicht wahr, sprach so über meinen Kopf hinweg in den Himmel, als erwarte er dort göttlichen Zuspruch, zumindest kühle himmlische Toleranz. Ich blieb und lauschte.   

 „Ich bin dafür, dass wir alle statt rote Schauferln schwarze verwenden, da sieht man den Dreck nicht so. Upps, ich hab ja jetzt so schöne türkise. Egal, ich hol die schwarzen aus dem Keller und werde morgen im ZiB, ist mir gerade so eingefallen, einen neuen Sager vom Stapel lassen: ‚Black is beautiful!“

„Kern wird sich wie ausgemacht zwei Jahre still halten. Ja, er ist wirklich fair. Pssst! Da kann ich in aller Ruhe noch die restlichen paar roten Sandburgen in Kreisky’s Ecke zusammen hau’n, hihihi.“

„Ich würd’ eh auch mit dem Christian spielen, aber der hat zeitweise so linke Ideen und möchte mich zu Streiche gegen Reiche animieren und das erlauben meine Eltern nicht! Außerdem möchte er immer meine Freunde als Freunde haben, weil er angeblich weniger hat!“ 

„Die Sandkisten in Osteuropa haben Sand genug zum Spielen gekriegt! Jetzt muss mal Schluss sein!“

„Ich hab ja nicht gewusst, dass die meisten FPÖler Burschen sind. Gut, ich wird’ auch gleich alle Burschenschanken schließen lassen.“

„Der Hadschi, also für manche der Bumsti, hat mir versprochen alle Idioten, bis auf ihn und den Haimbuchner halt, aus seiner Partei zu schmeißen. Gott sei Dank, hat noch niemand die Idioten in meiner bemerkt. Pfffff...“

„Diese schlimmen Burschenbanden müssen ab jetzt im Kirchenchor beim Heiligenkreuzer-Chor mitsingen. Die singen dort nur über die Hinrichtung Jesu und seinen so aufregenden Kreuzgang. Ich werde ihnen erlauben, dass sie maximal Nägel und römische Lanzen mitnehmen dürfen! Ja, klar, alles ehrenamtlich, versteht sich, der Reinerlös der CD’s nach Abzug meiner Provi bleibt in der Kirche.“

„Haha, ich bin noch immer der jüngste Kanzler! Und will es auch so lange wie geht bleiben, In paar Jahren dann ist’s eh vorbei und ich hau ab ins U4. Oder nein! Dann, dann will ich jüngster Bundespräsident werden und schreib jetzt schon an einer Bio-Fortsetzung; hehehe.“ 

„Wenn ihr dauernd auf mir rumhacken tut, werde ich zu Fleiß ganz blau! Ich warne euch alle, es könnte jeden Moment auch mir reichen und ich ‚Tschüss mit ganz viel Ü!’ sagen wollen! Wichtig ist, dass man mir meine Bio kauft, die wird ein Renner; ich wird’ mich bei der Präsentation von paar geilen Hasen flankieren lassen, die mich immer wieder mal hochheben.“


Gute Adressen!

Auch zur Erhaltung der Meinungsvielfalt!

Von den Aktiven Arbeitslosen Österreich - über die traurige Wahrheit am Arbeitsmarkt; immer wieder äußerst wichtige Aktionen gegen das herrschende Unrecht an Arbeitsmarktausgegrenzten und „Erste Hilfe“ für Betroffene:

http://www.aktive-arbeitslose.at

Von Amnesty International:
https://www.amnesty.at/

Von der Volkshilfe – für ein Mitleben statt Überleben: 
http://www.volkshilfe-wien.at/cms/cms.php

Von „Jo’Mei“ - ein barrierefreies Zusammenleben erfordert „barrierefreies Denken“:
http://www.bmin.info/WordPress/NR.html

Von SHG-Mobbing, Graz - für eine Gesellschaft, die kein Mobbing mehr nötig hat:
http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/
https://www.mobbing-konkret.at/about/

Aktuelles von Lopatka-Gutacher, das auch in den Kommerzmedien thematisiert wurde:
https://kurier.at/chronik/oesterreich/fall-lopatka-der-eigene-arzt-treibt-dich-in-suizid/241.053.901
https://diepresse.com/home/innenpolitik/1577792/Die-Macht-der-Sachverstaendigen?parentid=4101306&act=2&isanonym=null#kommentar4101306

Vom Verein „Epicenter.Works“ (alt AK-Vorrat) - für menschenrechtskonformen Bürgerschutz:  
https://epicenter.works/

Vom Verein „Aufstehn“ - für eine gemeinsam zum Frohsinn veränderbare Gesellschaft:
https://actions.aufstehn.at/

Von Lobby Control, DE - gegen Wirtschaftslobbyismus im Parlament! 
https://www.lobbycontrol.de/

Von Campact, DE - Politik muss in Bewegung bleiben - eine Kampagnen- und Aktionsplattform!
https://blog.campact.de/

Von WeMove.EU - eine Bürgerbewegung für ein besseres Europa! 
https://www.wemove.eu/de

Von NPR-NEWS – wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! 
http://npr.news.eulu.info/

Vom „ULP-Stick“ - für zwangsfreie Kritik, konstruktive Lösungsvorschläge und Kooperationsdenken:   
http://kritisch-konstruktiv.over-blog.de/2016/01/2016-das-jahr-der-verschlusselung.html

Vom „Info-Sperber“ – der sieht, was andere übersehen!
https://www.infosperber.ch

Im „Querdenk-Modus“ – angstfrei sagen können und wollen, das, was man denkt; nur so kann Demokratie funktionieren! 
http://quer-denken.tv/

Morgendämmernde Alternativen zu den „Westside-Stories“:
https://deutsch.rt.com/
https://de.sputniknews.com/

Vom « Andy-the-neighbour » angeregt: „Schreib auf und wirf ein, was dich bewegt“:
https://rundbriefkasten.wordpress.com/

Von Dipl. Päd. Maria Liedermann – Ganzheitliche Heilkunde, Gesundheitsberatung, diese außergewöhnliche Frau hat nicht nur meinen Kindern erfolgreich geholfen!  
http://www.liedermann.at/cms/

Von DDr. Ferdinand Sator ganzheitlich behandelnder Kinderarzt in einer Praxisgemeinschaft der therapeutischen Vielfalt, F. Sator war viele Jahre unser Kinderarzt des Vertrauens!
http://www.praxisgemeinschaft161.at/

Von Arche Noah - altes Bio-Saatgut erhalten!
https://www.arche-noah.at/

Von Sepp Holzer - Der „Agrarrebell“, Alternative Lebens- und Ernährungsweisen
http://www.krameterhof.at/cms60/index.php?id=129

Die wahre Bildungsreform beginnt im eigenen Kopf!