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Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBE)

Bildungszentrum Salzkammergut: Aktiv ins Arbeitleben durch Malen im Sinnloskurs?

Aktiver Admin am Don, 17.03.2016 - 10:30
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Was bis jetzt geschehen ist:

Ich bin zu  AMS zu Herr A. V. gegangen, weil er der  AMS-Rehaberater war und hat sich früher mit meinen Akten beschäftigt, er hat mir aber gesagt, er sei nicht mehr AMS-Rehaberater, aber er hat meine Betreuerin frau D. angerufen und sie mit den genauen Gesundheitlichen Einschränkungen konfrontiert und ihr Rücksicht empfohlen, ihr war alles ziemlich Wurst, ich solle dem AMS mindestens 20 Wochenstunden zur Verfügung stehen und den Kurs besuchen.

Also nach den AMS Drohungen mich mittellos zu lassen, war ich am ersten Tag im Kurs gewesen. Dort habe ich mich, wie es von mir verlangt wurde, elektronisch für den Kurs gemeldet. Dort war eine Repräsentantin des AMS, ich habe mit Ihr, dass es kein Sinn noch einen AMS Kurs zu besuchen gebe, besprochen und  dann folgten wieder die üblichen Geldsperredrohungen,  also musste ich im Kurs bis 22.12. 2015 bleiben.

Den zweiten Kurstag mussten alle 11 Kursteilnehmer an 4 Computern!! Arbeit suchen und wir mussten danach unsere Ziele malen, das war es. Den Kursleiter hat mich so nebenbei klein gemacht, es sei Einstellungssache eine Arbeit zu finden, es liege an mir, meinte er, meine Einstellungen zu ändern… Ich habe den Formular unterschieben mit Bemerkung „unter Vorbehalt“, das Unterschreiben war notwendig um eine Geldsperre zu vermeiden. Die Formulare sind in Anhang.

Dann wurde ich am nächsten Tag ärztlich bis 4.12. krankgeschrieben und ich werde erst den nächsten Montag wieder im Kurs sein müssen, allerdings nur 8 bis 9 Uhr, weil ich nachher  einen Termin für Untersuchungen in Krankenhaus habe.

Derzeit befinde ich mich noch  in Krankenstand und in Therapie.

Ich bezweifele dass es danach rasch möglich wäre mit den gesundheitlichen Einschränkungen und chronischen Krankheiten eine geeignete Stelle zu finden. Wenn überhaupt, es wird, befürchte ich,  wahrscheinlich nur bis den ersten Krankenstand dauern. Denn es ist mir schon klar dass keine Unternehmen 45+ chronisch kranken beschäftigen.  Ich habe keine Ahnung wie es mit den AMS Schikanen weiter gehen soll.

Zielgerichteten Einsatz von AMS-Mitteln:

Aktiver Admin am Mo., 14.03.2016 - 16:30
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Lliebe Mit-Genoss/innen!

„Die künstlich aufgeblähte Blase platzt und bringt die unfassbare Unvereinbarkeits-Schweinerei zu Tage!“
Dem kann ich im Großen und Ganzen nur zustimmen!

Zur Presseaussendung der GPA-djp "Breite Unterstützung für den zielgerichteten Einsatz von AMS-Mitteln" vom 4. Mai 2015 möchte ich hiermit Stellung nehmen:

Als arbeitslose Sängerin und Musikpädagogin (die bereits vom neoliberalen Kahlschlag betroffen war, nachdem die Kultur ja schon vor vielen Jahren kaputt gespart wurde!), Sprachtrainerin und ehemalige Trainerin in diversen AMS-Maßnahmen (zuletzt ERFA und Englisch) habe ich beide Seiten zur Genüge kennengelernt, und ich denke, dass ich wohl mit Fug und Recht von mir behaupten kann, nicht zu jenen Kollegen zu gehören, die „mit dem Finger auf Arbeitslose gezeigt haben“ (Zitat auf SONED, Gästebuch S. 316, Eintrag vom 24.04.2015 von Ha.)! Schon immer habe ich zu meinen Kollegen gesagt: „Jede/r Trainer/in sollte einmal selbst arbeitslos gewesen sein, denn das erhöht die Sozialkompetenz, die ja in unserem Metier unerlässlich ist!“

Da ich nun selbst von dieser Kürzungs- und Kündigungswelle betroffen bin, kann ich natürlich auch die Gefühle auf beiden Seiten sehr gut nachvollziehen: den Unmut der Arbeitslosen, die – leider unter Androhung von Zwang – zu den Maßnahmen zugebucht wurden (was mir schon während meiner Tätigkeit als Trainerin ein äußerst ungutes Gefühl bereitet hat), aber ebenso den Ärger der in solchen Maßnahmen beschäftigten Trainer/innen, die entweder (so wie ich) bereits ihre Kündigung erhalten haben oder eine Gehaltskürzung verpasst bekommen haben!

Beim BEST-Institut, wo ich zuletzt tätig war, wurde das Projekt ERFA (Erfahrungswerte für Personen ab 50 Jahre) bereits im vergangenen Jahr zur Gänze gestrichen! „Von der dann einsetzenden Kündigungswelle waren dann auch einige sehr gut qualifizierte ältere Kolleg/innen betroffen, die jetzt bereits kurz vor der Pension stehen und nun unter Umständen selbst vom AMS durch SÖB-Zuweisungen und andere Zwangsmaßnahmen sekkiert werden! (Das wird vermutlich einigen Genoss/innen hier ein schadenfrohes Lächeln entlocken, ist aber für die Ex-Trainer/innen auch nicht gerade lustig!)

Ich möchte hier mal anmerken, dass das Projekt ERFA zuvor mehrere Jahre gut gelaufen war und dass wir sogar eine recht hohe Teilnehmer/innen-Zufriedenheit hatten. Warum? Weil wir (bis auf wenige Ausnahmen, die es ja leider überall gibt) stets darum bemüht waren, diesen älteren Arbeitslosen mit Respekt zu begegnen und ihnen mit Rat und Tat – ohne Ausübung von Druck – zur Seite zu stehen. Zumindest was mich und meine Kolleg/innen angeht, mit denen ich sogar heute noch in einem freundschaftlichen Verhältnis stehe, kann ich das wohl mit Recht behaupten.

In dem Projekt, in dem ich zuletzt beschäftigt war (Englisch Sprachkurs Wien Ost beim BEST-Institut in der Wolfganggasse) mussten auch die Englisch-Trainer/innen (allesamt Akademiker/innen mit abgeschlossenem Lehramtsstudium oder Anglistik-Studium) erhebliche Einkommenseinbußen in Kauf nehmen: Nachdem das AMS die Mittel für unseren Englischkurs (der übrigens vielen Teilnehmer/innen durchaus etwas gebracht hat) um die Hälfte zusammengestrichen hatte, wurden die übrig gebliebenen Englisch-Trainer/innen dazu „verdonnert“, nur noch Teilzeit zu arbeiten und das fehlende Einkommen durch weitere Sprachkurse oder andere Nebenjobs aufzustocken! Da viele damit natürlich nicht einverstanden waren, gab es (nachdem ich bereits gekündigt worden war) auch seitens der noch verbliebenen Trainer/innen einige Kündigungen. Einige der betroffenen hochqualifizierten Kolleg/innen haben dann Gott sei dank noch etwas anderes gefunden, einige sind aber vermutlich auch beim AMS gelandet.

Vor dem Hintergrund der menschenrechtswidrigen Zwangsmaßnahmen, die jetzt insbesondere den älteren Arbeitslosen aufgedrückt werden (SÖB-Zubuchungen, Transitarbeitsverhältnisse, Abschieben in den Niedriglohnsektor trotz guter Qualifikation, „Entsorgen“ der Generation 50plus am Zweiten Arbeitsmarkt) darf ich wohl sagen, dass das Projekt ERFA (mag die Bezeichnung „Sinnlos-Kurs“ für viele wohl auch zutreffen) für diese älteren Menschen, die ja teilweise schon gesundheitliche Einschränkungen hatten, immer noch das „kleinere Übel“ war!

Was mich bei dieser Diskussion ziemlich verwundert, ist die Tatsache, dass zwar alle Betroffenen (natürlich mit Recht) all die Jahre lautstark gegen diese „Deppenkurse“ und „Sinnloskurse“ gewettert haben, dass sich aber jetzt immer noch kein bzw. viel zu wenig Widerstand regt gegen diese menschenverachtenden Zwangsmaßnahmen, die uns von (Un-) Sozialminister Hundstorfer als sog. „Älterengarantie“, „Beschäftigungsprogramm 50+“, „Arbeitsmarktpaket 50+“ – oder was auch immer – verkauft und unter Zwang aufgedrückt werden!

Im Zuge dieses von Hundstorfer verabschiedeten „Arbeitsmarktpakets 50+“ werden selbst gut ausgebildete und erfahrene Fach- und Führungskräfte, teilweise sogar hochqualifizierte Akademiker/innen, zu Hilfsarbeiter/innen degradiert, in den Niedriglohnsektor abgedrängt, am zweiten Arbeitsmarkt entsorgt und auf diese Weise zu Menschen zweiter Klasse gemacht! Hier werden gut ausgebildete Menschen zu Lohnsklaven gemacht, vom Staat im Stich gelassen und verraten! Durch Hilfstätigkeiten, die zudem auch noch mit körperlicher Anstrengung verbunden und der Gesundheit der älteren Arbeitnehmer/innen nicht gerade zuträglich sind, wird das hohe Potenzial der älteren Arbeitskräfte verschlissen!

Und die Gesellschaft, die Politiker – und leider auch die AK, die GPA-djp und selbst die Volksanwaltschaft – schauen tatenlos zu, ohne mit der Wimper zu zucken!

Dies ist in hohem Maße eine Altersdiskriminierung, die eigentlich bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft – oder besser noch: beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – angezeigt werden müsste! Und daher frage ich mich schon lange: Warum wehrt sich niemand? Warum regt sich immer noch kein oder nur sehr wenig Widerstand? Dazu kann ich allen Betroffenen (sowohl den Arbeitslosen als auch den ehemaligen Trainer/innen) nur raten: Leute, auf die Barrikaden! Denn: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“

Mit solidarischen Grüßen

Sylvia K.

Die Berater: Gesetzlich nicht gedeckte Erhebung von Lebenslauf und Bewerbungsdaten im AMS-Kurs

Aktiver Admin am Sa., 12.03.2016 - 16:03
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Sehr geehrte Frau P.,
sehr geehrte Frau K.,

mein Name ist M. B., seit 23.11.2015 besuche ich bei der Firma "die Berater" einen 10 wöchigen Englisch-Kurs. Bereits diese Woche wurde mir mehrmals von meinem Trainer folgendes mitgeteilt: Laut Aussage der Firma "die Berater" muss jeder Kursteilnehmer seine persönlichen Unterlagen (Lebenslauf und Bewerbungsprotokoll) abgeben, weil das AMS dies von der Firma "die Berater" unverzüglich verlangt. Auf meine Frage warum ich die zuvor erwähnten Unterlagen an Firma "die Berater" übergeben muss wo doch meine AMS Geschäftsstelle Prandaugasse diese Unterlagen ja bereits hat, bzw. über das e- AMS-Konto nachvollziehen/prüfen kann, erhielt ich als Antwort, dass es zwischen dem AMS und der Firma "die Berater" eine Vereinbarung/Absprache gibt und ich als Teilnehmer dieses Kurses auch dadurch verpflichtet bin diesen Anforderungen nach zu kommen.

Laut Aussage des Trainers gilt die Übergabe der Unterlagen als Beweis dafür dass ich mich während des Kurses aktiv beworben habe. Das ergibt keinen Sinn, weil ich nur dem AMS gegenüber und nicht dritten Personen oder Institutionen gegenüber verpflichtet bin meine Bewerbungen nachzuweisen.

Meine Frage an Sie: Wo ist da die gesunde Logik, wenn sich die Unterlagen (Lebenslauf usw.) die ich dem AMS abgegeben habe bis dato nicht verändert haben und ich freiwillig das e-AMS Konto führe wo die Unterlagen ersichtlich sind und jederzeit dem AMS zur Verfügung stehen ??

In welchem Gesetz/Paragraf steht, dass ich zur nochmaligen Abgabe verpflichtet bin (zu welchen Zweck und Grund)?

Wie Sie wissen und es ist Ihnen sicher bewusst/bekannt, unterliegen persönliche Daten dem Datenschutzgesetz und ich erinnere mich nicht, dass ich in irgendeinem Schriftstück das mir meine AMS Beraterin zur Unterschrift gab eine Aufforderung zur Übergabe dieser Daten unterschrieben habe.
Bitte um rasche Antwort und Ihre Stellungnahme.

Ich finde das nicht korrekt dass ein Unternehmen wo ich nur zeitlich begrenzt eine Ausbildung mache in meine Privatsphäre eingreift und sich Anspruch auf Daten macht die ihn nichts angehen. Wieso und warum verlangt das AMS von einem Sprachinstitut persönliche Daten die es schon hat?

Aus diesen Grund bitte ich das AMS Geschäftsstelle Prandaugasse (Abteilungsleiterin Frau P., bzw. meine AMS Beraterin Frau K.) oder die juristische Abteilung des AMS um schriftliche Bestätigung dafür, dass das AMS diese Vereinbarung/Anordnung laut den gesetzlichen Grundlagen mit der Firma "die Berater" getroffen hat.

Sollten sich keine gesetzlichen Grundlagen dafür finden verweigere ich die Übergabe der Daten.

Was das Bewerbungsprotokoll betrifft, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung um Ihnen meine Bewerbungen zu kommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

M. B.


15.12.2015, 14:08
Sehr geehrte Frau B.,

das Kursinstitut ist seitens AMS beauftragt, Lebensläufe zu sichten, gemeinsam mit den Kundlnrıen zu überarbeiten, den aktualisierten Lebenslauf und einen Karriereplan, der auch die lfd. Bewerbungsaktivitäterı enthalten sollte, bis spätestens Kursende, an die regionale Geschäftsstelle zu übermitteln.

Wir wünschen Ihnen noch viel Erfolg

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Arbeitsmarktservice

Anmerkungen Aktive Arbeitslose: Da laut Verwaltungsgerichtshof die Tätigkeit der Beratungs- und Betreuungseinrichtungen auf die Unterstützung bei der Arbeitssuche beschränkt ist (VwGH 2009/08/0044 RS 1), sind Arbeitslose natürlich nicht verpflichtet, den Kursinstituten ihre Lebensläufe und andere Unterlagen über Bewerbungen zu überlassen (VwGH 2005/08/0027). Es reicht völlig den TrainerInnen zwar die eigenen Bewerbungsunterlagen vorzuzeigen, damit diese Verbesserungsvorschläge machen können, es ist aber zur Zielerreichung des Kurses nicht notwendig, diese auch dem Kursinstitut zu überlassen.

Es ist zudem im AlVG noch keine Sanktion für die Weigerung der Bekanntgabe von Daten, insbesondere solcher Daten, die gar nicht unbedingt für die Aufgabenerfüllung des AMS notwendig sind. Wer sich kooperativ zeigen will, übergibt dem AMS eine Liste mit den allernotwendigsten Daten aus dem Lebenslauf, aber niemals diese selbst, das vom Gesetz her das AMS keine Fotos über Sie speichern darf und Sie weiterhin das "Recht am eigenen Bild" haben und die Verwendung Ihres Fotos durch das AMS untersagen können!

Insbesondere ist es auch nicht Aufgabe von Beratungs- und Betreuungseinrichtungen die Bewerbungstätigkeiten zu überwachen, die auch laut Verwlatungsgerichtshof in die eigene Privatsphäre fallen, daher unter den Schutz von Artikel 8 der m Verfassungsrang stehenden Europäischen Menschenrechtskonvention fallen und daher nur vom AMS in sehr eingeschränkter Weise überwacht werden dürfen (VwGH 2013/08/0070 RS 1)

Volkshilfe step2jobs: Beschwerde ans AMS Währinger Gürtel wegen sinnloser Zuweisung - Antwort des AMS Währinger Gürtel

Aktiver Admin am Mi., 30.09.2015 - 21:19
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Service für Arbeitskräfte;
Einladungsschreiben zur BBE Beratungs- und Betreuungseinrichtung Step2job für den 21.9.2015

Sehr geehrte Frau U.!

Bezugnehmend auf Ihre mails vom 28.08.15 sowie vom 03.09.15 teile ich Ihnen wie folgt mit. Wie Sie sich vorstellen können, basieren die Tätigkeiten und Handlungen des AMS auf Österreichischen Gesetzen und das wichtigste davon ist das Arbeitslosenversicherungsgesetz. Es bildet die Grundlage flir alle weiteren Abläufe und den Bestand des AMS.

Sie nehmen seit 08.09.2014 die Dienste des AMS in Anspruch, aktuell sind die Kranken- und Pensionsversichert über das AMS - dies ist untrennbar mit der Vermittlungsvormerkung, sowie den von Ihnen zu leistenden Beitrag, nämlich der aktiven und nachweislichen Arbeitssuche, verbunden.

Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, wie in Ihrem Falle die Kranken- und Pensionsversicherung, sind an das Versicherungsprinzip geknüpft. Ihre gesetzlich festgelegte Funktion hat sich darauf zu beschränken, im Falle der Arbeitslosigkeit als eine Art Überbrückungshilfe bis zur Aufnahme des nächsten Beschäftigungsverhältnisses zu dienen.

Dementsprechend sind mit Ihrer Kranken- und Pensionsversicherung auch bestimmte Verpflichtungen, wie die nachweisliche Bereitschaft zur Aufnahme einer zumutbaren Beschäftigung oder bei Erfordemis ein Qualifizierungsangebot anzunehmen, bzw. die Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahme, verbunden.

In Ihrem persönlichen Fall und aufgrund Ihrer langen Arbeitslosigkeit, wurde eine Beratungs und Betreuungseinrichtung, und keine Schulung, nämlich Step2Job, in Erwägung gezogen. Hier können Sie im Zuge von mehreren vorgeschriebenen Terminen im Monat, die Jobsuche individuell besprechen.

Wie ich Ihnen beim letzten Beratungsgespräch mitgeteilt habe, dienen diese vermehrten Termine
bei Step2job zur schnelleren Jobfindung.

Die Beratungsgespräche sind ausführlicher und länger als bei den AMS Terminen. Die Zubuchung erfolgte somit nicht nur wegen der Zielgruppe, in die Sie fallen.

Kontrollmeldetermin kann und muss das AMS festlegen und auch Termine bei Beratungseinrichtungen können als Meldetermin festgelegt werden. Von Seiten des Gesetzes ist
es nur erforderlich, dass Termine die das AMS vergibt auch eindeutig als Kontrolltermine gekennzeichnet sind, entweder in der Kundenmeldekarte, oder in einem Schreiben, dass Ihnen ausgefolgt worden ist, aus dem der Ort, das Geschehen und der Zeitpunkt des nächsten festgelegten Kontrollmeldetermins eindeutig aufscheint.

Um Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen zu können, in Ihren Fall die Kranken- und Pensionsversicherung, müssen die sogenannten Anspruchsvoraussetzungen und zwar alle, erfüillt werden.

Dazu zählen die Arbeitslosigkeit, die Arbeitswilligkeit, die Arbeitsfähigkeit und die Verfügbarkeit.

Die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzung müssen also zu jedem Zeitpunkt Ihrer Vormerkung beim AMS vorliegen, im Krankheitsfalle sind in Folge die entsprechenden Schritte zwischen Ihnen und dem Arzt Ihres Vertrauens zu setzen.

Selbstverstlindlich wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, dass die Inanspruchnahme unserer Dienste und Leistungen auf Freiwilligkeit beruht, kommen diese gesetzlichen Vorgaben und Verpflichtung für Sie nicht in Frage, haben Sie die Möglichkeit sich jederzeit ohne Angabe von Gründen, abzumelden.

Ich hoffe, ich konnten mit diesen Informationen einen klärenden Beitrag leisten und stehe Ihnen im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christa Knolmayer
Service ftir Arbeitskräfte

Volkshilfe step2jobs: Beschwerde ans AMS Währinger Gürtel wegen sinnloser Zuweisung

Aktiver Admin am Mi., 26.08.2015 - 21:16
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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Knolmayer,

ich wurde bei meinem letzten AMS-Besuch folgender „Veranstaltung“ zugebucht: „Step2Job“ von der Volkshilfe Wien. Die Begründung lautete, ich würde „in die Zielgruppe fallen“.

Auf der Website der Volkshilfe Wien findet sich dazu folgende Information:

„Zielgruppe:
Personen, die beim AMS Wien vorgemerkt sind und eine bedarfsorientierte Mindestsicherung beziehen, sowie Personen mit speziellem Betreuungsbedarf.“

Und weiter "Wir bieten Ihnen fachlich und sozial kompetente, freundliche Beratung, Training, Coaching und Unterstützung bei:

  • ...
  • Erhebung Ihres persönlichen Kompetenzprofils
  • individuellen Bewerbungsunterlagen und Gesprächsvorbereitung
  • Amts- und Behördenwegen
  • ersten Schritten im neuen Job
  • ...
  • bei finanziellen Problemen
  • ...
  • in Krisensituationen
  • ..."

http://www.vhbi.at/betriebe/bbe-step2job
[abgerufen am 26.08.2015]

Da eine solche intensive Betreuung Steuergeld kostet, sollte sie ausschließlich Personen zukommen, die dafür Bedarf haben.

Ich bin entsetzt über diese krasse Fehleinschätzung meiner Person, meiner Situation und meiner Fähigkeiten. Wie Ihnen bekannt ist, beziehe ich keine Geldleistungen von AMS oder Sozialamt und habe außerdem keinen wie immer gearteten Betreuungsbedarf.

Ich schließe demnächst ein Studium mit Schwerpunkt Personalmanagement ab und benötige daher keine Unterstützung "bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen" oder "den ersten Schritten im neuen Job".

Ich erwarte daher, dass die irrtümliche Zubuchung zur angeführten Maßnahme umgehend storniert wird.

Höflichst,

Barbara U

AMS Hietzinger Kai: Respektloses „Laufbahn- und Karrierecoaching“

Aktiver Admin am Fr., 14.08.2015 - 19:29
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Sehr geehrte Damen und Herren!

Leider sehe ich mich dazu gezwungen, eine Beschwerde über die Praktiken des Arbeitsmarktservice (AMS) Wien bei Ihnen zu deponieren. Am Freitag, den 14.8.2015, hatte ich einen Termin beim „Laufbahn- und Karrierecoaching“, namentich bei Frau Magistra L. im AMS Hietzinger Kai.

Die Zubuchung zu diesem Termin erfolgte durch die AMS-Filiale Johnstrasse, unter der Argumentation „ich solle mir das doch bitte einmal anschauen“. Ich war um die 20 Jahre berufstätig. Seit nunmehr rund 4 Monaten bin ich arbeitslos, nachdem ich den von mir geleiteten Betrieb schliessen musste. In diesem Zusammenhang traten auch schwere gesundheitliche Probleme auf (Burn Out), die einen mehrmonatigen Krankenstand zur Folge hatten. Als Mechatroniker habe ich bislang keine neue Arbeit gefunden, ich erhielt nicht einmal Antworten auf meine Bewerbungen. Daher habe ich mich entschlossen, meine Perspektiven zu erweitern und auch andere Beschäftigungsfelder zu suchen, in denen ich Stärken habe.

Zu Beginn des Termins wurde ich nicht so wie sonst üblich namentlich aufgerufen, sondern ähnlich einer polizeilichen Anhaltung nach meinem Namen gefragt und abschätzig gemustert. Nach einer einleitenden Erklärung (Dauer der Massnahme, Ziel des dort angebotenen Coachings, was ein Ziel wäre und wie es sich definiere und dass ich eines bräuchte) wurde ich nach meinen beruflichen Zielen gefragt. Ehrlich musste ich antworten, dass ich derzeit keine konkreten Ziele in diesem Sinn hätte. Ich konnte auch keinen Aufschluss darüber geben, warum ich dann diesen Termin bekommen hatte. Nach dem Eingangsreferat und aufgrund der Angaben im AMS-Infoblatt vermutete ich einen möglichen Zusammenhang mit einem mir bei meinem letzten Beratungstermin angebotenen Berufsorientierungskurs, den ich als unnötig empfand. „Sie brauchen sich nicht wundern, wenn Sie gesperrt werden, wenn Sie einen Kurs nicht machen, sich nicht bewerben oder einen Termin nicht einhalten.“

Ich durchlebte einen kurzen Schock, in dem ich befürchtete, dass meine Bezüge gesperrt wurden oder werden sollen. Selbstverständlich bewerbe ich mich, habe meine Termine, verpflichtende wie auch freiwillige, eingehalten und verhalte mich auch sonst entsprechend meiner Versicherungskonditionen. Auch der Umstand, dass ich aus eigenem Antrieb Termine gesucht habe, sollte für meine Kooperationsbereitschaft sprechen.

„Als Mechatroniker?“ Als Mechatroniker habe ich noch keine Stelle gefunden. „Sie können ja zum BILLA gehen“, war der nächste Vorschlag. „Wo ich auch nicht genommen werde“ meine Antwort. Bei erneuter Nachfrage nach meinen Zielen sagte ich, dass für mich eine Weltrevolution wohl das einzige wirklich anstrebenswerte Ziel ist. „Dann gehen Sie in die Politik.“ „Dort bin ich.“ „Aber so, dass Sie Geld dafür bekommen.“

Der Aussage „Sie können nicht erwarten, dass eine Gesellschaft Sie erhält, für die Sie nichts tun.“ musste ich entgegenhalten, dass ich das nicht so sehe. Ebenso verwunderlich wie die Unterstellung, dies wäre meine Absicht, ist für mich der Umstand, dass ausgerechnet AMS-Bedienstete gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen agitieren. Es stellt sich mir die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage eine derartige Agitation stattfindet, bzw. ob die Linie „was nicht bezahlt wird, ist keine Arbeit“ respektive „wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“ dem AMS Wien sogar für Gleichbehandlungsbeauftragte als geeignet erscheint. Ein solches Verständnis von „Gleichbehandlung“ ist jedenfalls nicht das meine.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: ich erwarte nicht, dass meine politische, kulturelle, reproduktive und sonstige gemeinnützige Arbeit vom AMS honoriert wird. Es ist für mich aber definitiv nicht akzeptabel, dass solche im Allgemeininteresse liegenden Tätigkeiten nur dann gebilligt werden, wenn sie entlohnt sind. Die Geschichte der Menschheit ist der beste Beleg dafür, dass die meiste und oft auch die wirkunsvollste und nötigste Arbeit unter der Prämisse der Selbstausbeutung geleistet worden ist und immer noch geleistet wird.

Auf den weiteren Gesprächsverlauf, der nur noch das Ziel einer schnellen Terminbeendigung widerspiegelte, werde ich nicht weiter eingehen, da er hinsichtlich meiner Beschwerde unerheblich ist. Einzig den Umstand, dass mir die Tür gewiesen wurde, ohne dass ich Aufklärung über die nötige weitere Vorgehensweise erhielt, möchte ich noch festhalten. Erst auf Nachfrage erhielt ich einen neuen Kontrolltermin. War es vielleicht das Ziel, mich zu einem Fehler zu treiben, um meine Bezüge sperren zu können?

Leider muss ich zugeben, dass dieses Erlebnis für mich in keinerlei Zusammenhang mit den im AMS-Infoblatt aufgeführten Angeboten zu bringen ist. Was konkret ich in welchen Bereichen unternehme, um Beschäftigung zu finden, war in keinem Moment Thema oder von Interesse. Also bleibt für mich der Eindruck eines weiteren Diskriminierungsversuches aufgrund meines Äusseren, mit denen ich seit meiner Jugend immer wieder konfrontiert bin. Überdies empfinde ich es mehr als Zumutung denn als Hilfestellung, mir nunmehr monatlich „Gehen Sie zum BILLA!“ bzw. „Melden Sie sich ab!“ anhören zu müssen.

In Erwartung Ihrer Stellungnahme und einer respektvolleren und menschenwürdigeren Zukunft,

mit freundlichen Grüssen

G.

Neue Wege ins Nichts (Erfahrungsbericht Sommer 2015)

Aktive Arbeits… am So., 09.08.2015 - 12:17
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Als ich dem AMS einmal einen Kurs vorschlug, der mir entsprach, hieß es nur: ''Wir sind kein Bildungsinstitut und können Ihnen nur einen Kurs anbieten der das finanziert.'' Daraufhin lag es in meiner freiwilligen Entscheidung ob ich das annehme oder nicht. Ich nahm es an und wartete bis der Kurs bei Ibis Acam startete. Der Kurs nannte sich NEUE WEGE.

Die ersten 3 Wochen ''CLEARING'':

Die ersten 3 Wochen bestanden hauptsächlich aus Rätselraterein und ausfüllen von Fragebögen. Man hatte auch einmal in der Woche Einzelgespräch mit Einzelcoach um zu schauen dass man extern wo einen Kurs machen kann. In meinem Fall heiß es ich solle zuerst ein Praktikum machen, da in der Vergangenheit Kurse finanziert worden sind, aber immer wieder abgebrochen wurden von Teilnehmern. Dann hatte ich einen sehr unfreundlichen ''Betriebskontakter'', der mir meine Arbeitsgeschichte gar nicht abkaufte und meinte ''es gibt immer zwei Versionen''.

Ich ließ aber diesmal bei all dem nicht locker und beschwerte mich nach den ersten 2 Wochen bei meinem AMS-Berater und schickte ihm auch einige der Kursunterlagen. Ich bekam auch dann zwei andere Betriebskontakter (Verkauf & Büro), die etwas freundlicher und verständlicher waren. Als dann nach wenigen Tagen meine Beschwerde an Ibis Acam ging, wurde mir dann von seitens des Kursleiters versichert, dass alles Mögliche getan wird um mir eine Weiterbildung zu gewährleisten.

Die letzte Woche des ''Clearings'' bestand auch hauptsächlich aus herumsitzen vorm PC. Auch sprach sich herum, dass es nicht fix sei, dass man was finanziert bekommt, da wenig Budget da sei. Die Trainer fragten sich sogar selber warum dann welche vom AMS hierher geschickt werden.

4+5 Woche ''BEWERBUNGSBÜRO:

Dort bestand der Alltag hauptsächlich aus herumsitzen vor dem PC mit Bewerbungen schreiben. Als ich einmal bei einer ''Betriebskontakterin'' war, die sehr freundlich und auch für Verkäufer zuständig war, meinte diese, dass meine Bewerbungsunterlagen sehr gut und sie sich auch nicht erklären kann warum es nicht klappt. Sie meinte dann ich solle ein Praktikum im Verkauf machen. ''EIN PRAKTIKUM IM VERKAUF?!'' dachte ich mir laut. Ich sagte ihr dann glatt dass dies für mich als ausgelernten Einzelhandelskaufmann mit Berufserfahrung unnötig sei und ich sicher nicht umsonst arbeiten gehe und mich nicht ausnutzen lasse. Daraufhin konzentrierten wir uns nur noch auf die Inhalte im Bewerbungsschreiben.

6-8 Woche ''KONFLIKTMANAGEMENT, VERKAUFSGESCHICK und SELBSTPRÄSENTATION''

In diesen 3 Kursen sitzt man nur den ganzen Tag und muss sich von den Trainern irgendwelches BlaBlaBla anhören was auch unnötig ist und zu nichts führt. Desweitern hat man auch die Wahl irgendwelche Geselschaftsspiele (wie Activity oder Würfeldspiele) zu spielen oder in den PC Raum zu gehen. Auch kann man wählen ob man sich irgendeinen Film anschauen will.

Ich spielte natürlich bei sowas nicht mit und machte mich wieter selbstständig mit meiner Suche nach einen Job im PC-Raum. Nach Wochenlangen Verhandlungen hatte es aber meine Einzelcoach geschafft mir einen Kurs meiner Wahl zu bewilligen, er zeigte mir auch die Buchung dafür. Aber ich müsse dafür 1 Woche das ''Clearing'' mitmachen da dies im zeitlichen Rahmen liegt und danach mein eigentlicher Kurs beginnt. Man möge gespannt sein was als nächstes kommt.

Das war meine Erfahrung mit Ibis Acam, aus meiner Sicht ein völlig unötiger und sinnloser Kurs wo man nichts lernt.

FAB Vereinsvorstand 2015 - 2018

Aktiver Admin am Fr., 05.06.2015 - 19:24
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(weitere Funktion: kein Anspruch auf Vollständigkeit ...)

  • Geschäftsführer: Dr. Jungwirth Christoph Geschäftsführer Stellvertreter Verein zur Förderung der BBRZ Gruppe
  • Geschäftsführerin: Mag. Silvia Kunz Geschäftsführer Stellvertreter Verein zur Förderung der BBRZ Gruppe
    • Geschäftsführer Berufsförderungsinstitut Öberösterreich
  • Handlungsbevollmächtigter: Mag. Evelyn Rempelbauer Geschäftsführerin
    • Frau will´s wissen – Frauenbildungszentrum (gehört auch zur BBRZ-Gruppe)

Infotag akt:E / aktion:Erfahrung (April 2015)

Aktiver Admin am Sa., 25.04.2015 - 00:17
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Herzlich willkommen,

(seufz), bei, äh, im Namen von Trendwerk und Akt:e, meine Name ist (Name undeutlich) ich arbeite für Akt:e, äh, wir machen eine gemeinsame Informationsveranstaltung, warum, weil wir heuer ein anderes Programm anbieten als üblicher weise, (beschäftigt sich mit Beamer der nicht gleich funktioniert)... und zwar, Trendwerk und Akte-e haben ihr know-how zusammengelegt, Akt:e kommt von Aktion Erfahrung äh, äh, wir äh, seit vielen Jahren arbeiten wir mit Erfahrungen, äh, Berufssuchenden und Trendwerk und wir und Akt:e haben sich gesagt, äh, zusammengelegt, um sie optimal unterstützen zu können.

Was ist dabei neu? Dass sie beraten werden! Bei Trendwerk haben sie natürlich schon auch eine kleine Vorbereitungsmaßnahme, man schaut sich genau an welche Richtung sie sich beruflich entwickeln wollen und da eben auch angepasst, äh, auch die Unterstützung in welche Richtung es geht soll, wir können leider die Leute die die Pension anstreben, wir, äh wir betreuen Personen ab 50, und ich meine ein 50 jähriger oder eine 50 jährige ist ja noch sehr rüstig aber hingegen vielleicht eine 58 jährige Frau nicht mehr und daher teilen wir uns so zusagen auf und sie werden so ist unser Ziel optimal unterstützt auch ein Pensionsziel anzustreben, äh, wir arbeiten, das heißt Trendwerk arbeitet mit mehr als 3000! Firmen zusammen, es ist natürlich, und es, äh, sie wissen das selber in den Medien in den letzten Monaten ist die Zielgruppe 50 plus immer Gegenstand von Medien und, äh, Berichterstattung das heißt Firmen sind auch dazu aufgerufen Personen mit Berufserfahrung aufzunehmen und da haben wir sehr gute Kooperationen mit Firmen die das auch gerne machen.

Wir haben exklusive Jobangebote, warum weil sich eben die Firmen bei Trendwerk direkt melden, ja,ja, das heißt die machen keine großartigen Aussendungen in den Medien sondern rufen unsere, äh, Firmenkontakte an, sondern bittschön wir brauchen in dem und dem Bereich Personen die arbeiten wollen und auch können und diese äh, ähh, exklusiven Jobangebote können wir an sie weitergeben. Ja und was uns so besonders macht, äh, gegenüber auch Mitbewerbern, äh, wir sind vom Bindeglied zwischen der Wirtschaft und ihnen, wir können gut vermitteln, sie brauchen vielleicht Unterstützung, wie sie sich optimal präsentieren können und da können wir dann eventuell in einer Einzelberatung oder aber auch im Gruppensetting mit ihnen machen.

Also... (Beamer funktioniert nicht). Ich habe schon vorher erwähnt, äh, das ist eine Kooperation zwischen Trendwerk und Akt:E, Akt:E, äh, geht es, äh, in Einzelsetting also Einzelgespräche ausschließlich die werden alle 14 tage je nach bedarf mit ihnen ausgemacht, sie kommen dann in die Quellenstrasse, Akt:E ist in der Quellenstrasse, und wir können dann im einzelnen, äh,äh, im Einzelgespräch mit ihnen, äh, mit ihnen arbeiten, mit ihnen ihre unterschiedlichen ziele besprechen und sie mitunter auch in die Pension begleiten. Wobei aus dem Grund, da sollten sie entweder ein Jahr vor der Pension stehen, äh, sonst ist, ist halt der Beratungszeitraum zu lang.

Was wir natürlich auch machen ist die, die Karriereberatung das heißt wir schaun´ das wir praktisch Berufserfahrung mitnehmen an Qualifikationen, vielleicht können sie in dem Beruf den sie bislang ausgeübt haben nicht mehr arbeiten aber vielleicht fällt uns mit ihnen gemeinsam neue Ideen, neue Möglichkeiten ein. Und was wir natürlich auch machen wenn wir nicht Pensionsberatung machen, ist sie vorzubereiten für die Arbeitssuche, ja für die Arbeitsaufnahme. Es besteht natürlich die Möglichkeit dadurch das wir sehr eng mit Trendwerk zusammenarbeiten um sie auch auf den Jobpool, äh, von Trendwerk zugriff haben, das ist ein Schlüsselunternehmen,äh, können wir ihnen auch Jobs von Trendwerk anbieten sodass sie dann zu Trendwerk wechseln.

Trendwerk hat das einzige Ziel - die Arbeitsvermittlung - ja dass ist, dafür wurde Trendwerk auch die letzten Jahre jährlich immer wieder neu beauftragt, vom AMS das heißt, wir haben deswegen, also Trendwerk hat nur deswegen Beauftragung bekommen, weil wir in Summe sehr erfolgreich waren. Weil es nämlich hier um die langfristige Beschäftigung geht, also wir haben olle (driftet in eigene Mundart ab, vielleicht Kärnten) keinen Spaß dran, dass sie a Monat arbeiten, eine Arbeitsstelle haben, sondern in der zeit wo sie über Trendwerk, werden sie weiterhin begleitet wenn sie das wollen, ja, und wenn es dann so kleine Differenzen im Unternehmen gibt werden wir als Vermittler mit ihnen diese Probleme besprechen und schaun dass sie im Job bleiben können, wenn es für sie passt. Soo..!(Win. Programm über Beamer hängt ).

Gut was passiert jetzt, äh, sie haben jetzt die Möglichkeit ein Gespräch zu führen mit Trendwerk Beratern oder Trendwerk Trainern oder Akt:e Beratern und wir schaun´ uns im Einzelgespräch an welche der beiden Angebote für sie im Moment passen kann. Und das, wenn sie damit einverstanden sind, werden sie entweder bei Trendwerk, zu Trendwerk gehen, äh, oder über Akt:e in die Einzelberatung. Und wenn ihnen beides nicht gefällt dann teilen sie uns das bitte auch mit und dann werden wir ihre Entscheidung dem AMS mitteilen. In diesem Vorgespräch geht es um Perspektiven wie vorher gesagt und es kann auch sein dass sie noch keine Vorstellung haben wie sie sich beruflich weiterentwickeln wollen dann wäre möglicherweise Akt:E für sie von Vorteil.

Wenn sie bereits hier her kommen und ein konkretes Jobangebot in Aussicht haben, auch da können wir sie beraten (heißt: Trendwerk will sich einen Leiharbeitsvertrag ergattern!) Und was natürlich bei dem Gespräch an Ergebnis konkret herauskommen soll, entweder Trendwerk oder Akt:E oder auch, dass sie sagen, also bitte keines dieser Angebote, dann äh, äh, ihre Entscheidung, äh, äh, geben wir dem AMS dann weiter. Jah!!. Das ist die weitere Vorgehensweise. Das heißt sie sagen uns was sie wollen und wir geben das einfach weiter. Gut! Bitte gibt es noch Fragen die wir in der großen Gruppe (ca. 25 Personen) besprechen können? Ist das soweit klar, wunderbar....!

Ich: Ich hätte da noch eine Frage: Was sie da alles angesprochen haben das ist ja eigentlich eine AMS Sache warum machen sie das jetzt?

Antwort: Ich weiss nicht wie lange sie schon Kunde beim AMS sind, äh, das Ams vergibt Aufträge an verschiedene Institutionen, Firmen und Jobcaoching, weil die einfach ein riesengroßer Apparat ist und verwaltet wird und die verwalten sozusagen die ganzen Personen die könne das schon lang nimma bewältigen. Guut....also...

Ich: Also sie werden also vom Steuergeld finanziert.

Vortragende: Ja und wenn wir nicht gut arbeiten krieg ma den Auftrag nicht. Aber wenn ma gut arbeiten dann schon...Aber der Installateur äh, äh, wird ja nur auch weiter beauftragt wenn er gut arbeitet.

Ich: ich habe nicht infrage gestellt dass sie gut arbeiten.

Vortragende: Wir müssen jährlich uns für einen Auftrag bewerben. Und die anderen gibt es nicht mehr weil sie die Ziele nicht erreicht haben. OK! Gut, sie werden jetzt namentlich aufgerufen und gehen dann mit ihrem Berater hinein und wenn sie fertig sind dann können sie gehen, sie werden in der Reihenfolge des Erscheinen aufgerufen.

Auf Wiedersehen

itworks Burgenland top4jobs: AMS-Info aus einer Zuweisung

Aktiver Admin am Fr., 27.03.2015 - 12:10
Body

Inhalt der Veranstaltung:

-Aufnahmegespräch
-Case Management - Assessment und Betreuungsplanung
-Unterstützung bei sozialen und persönlichen Problemen
-Kompetenzerwerb: Themenzentrierte Workshops aus dem Bereich Bewerbung und
Arbeitsmarkt. Vermittlung in Arbeitstrainings und Praktika, Vermittlung
von Know-how in Beratungsgesprächen,
Vermittlung in AMS-Kurse und externe Qualifizierungen
-Aktive Bewerbung und Vermittlung in den Arbeitsmarkt: Gruppenoaching und
Bewerbungsunterstützung, Begleitung zu Bewerbungsgesprächen, aktive Vermittlung in den
Arbeitsmarkt, Aquisition von Betrieben/offenen Stellen

max. Verweildauer: 9 Monate
Nachbetreuung: max.3 Monate

VOSICHT FALLE: Beratungs- und Betreuungseinrichtungen durch externe Kursinistitute dürfen nur bei der Arbeitssuche unterstützen, aber keinesfalls diese anleiten oder überwachen. Sie dürfen daher auch keine durch Sanktionen erzwungene Arbeitsvermittlung machen und schon gar nicht in "Arbeitstrainings", ebenso dürfen sie nicht zu anderen AMS-Kurse "vermitteln".