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AMS Wiener Neustadt

Wenig Hilfe und Wertschätzung beim BBRZ Wiener Neustadt (Herbst 2019)

Aktiver Admin am So., 24.11.2019 - 13:50
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Hallo Aktives Arbeitslosen Team,

zuerst ein bisschen von mir, ich bin 42 Jahre und seit ca 2 Jahren Arbeitslos-Krankenstand-Notstand Bezieher.

Ich kämpfe seit dem eine neue Arbeit zu bekommen und war 2018 zu eine Rehamaßnahme beim BBRZ WR. NEUSTADT. zzgl war ich noch bei einem Jobcoaching beim BFI für Menschen mit Gesundheitlichen Problemen.

Mein Lebenslauf wurde lt. SV-Auszug erstellt und kontrolliert von den oben angegebenen Instituten, und wir gesagt seit dieser Zeit bin ich schwer am kämpfen eine Arbeit zu finden... meistens wurde ich nicht mal informiert ob ich den Job bekomme oder nicht... erst jetzt (nach knapp 2 Jahren) hat eine Firma mir eine klare Ansage per Mail geschrieben:

Sehr geehrter Herr M.,

danke für Ihr Interesse an unserem Unternehmen;

wir können Ihnen keinen Job anbieten, da Ihre beruflichen Qualifikationen/Erfahrungen nicht unseren Vorstellungen entsprechen;

persönliche, unverbindliche Empfehlung:

Ihr Lebenslauf weist von 1992 bis 2012 – vollkommen unabhängig von Ihrer späteren Krankheit – mehrere, nicht positive Lücken bzw. Unklarheiten auf, welche besser, detaillierter dargestellt bzw. erklärt werden sollten… eigentlich sollte Sie das AMS dazu besser beraten (!?), da Sie ansonsten oftmals gar keine Chance auf ein persönliches Gespräch bekommen ….; und es fehlen einige, wichtige Daten wie z.B. der Wohnort… das sollte bei professioneller AMS-Unterstützung nicht passieren…

ALLES GUTE

mit freundlichen Grüßen / with kind regards

H.

Geschäftsleitung / CEO P. GmbH

Diese Mail traf mich wie ein Schlag ins Gesicht, da ich dachte dass mein Lebenslauf von Profis des AMS, BFI und BBRZ kontrolliert worden ist…

Zum BBRZ Wr. Neustadt muss ich noch sagen dass wir uns nicht gerade sehr gut behandelt fühlen, siehe meinen Brief der an das AMS und PVA, nach meiner 8 wöchigen Reha- Maßnahme gesendet wurde:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich schreibe Ihnen persönlich um ein Feedback meines 8wöchigen Kurses, freiwillige Rehabilitation, beim BBRZ in Wr. Neustadt zu geben.

Wir waren eine sehr eigenständige, motivierte Gruppe. Die ersten Wochen waren durch diverse Tests völlig in Ordnung, bis auf einzelne Schwierigkeiten mit Frau Y., einer unserer Kursleiterinnen und dem ersten Einzelgespräch, mit anderen Experten des Standortes, wo schon einige Kursteilnehmer mit Anschuldigungen vom Drogenmissbrauch, minderwertiger Intellekt bis zum Schläger tituliert worden sein sollen.

Weiters wurde Frau U., die von Anfang an sagte, dass sie zu wenig Deutschkenntnisse besitzt, mit gekonnter Nichtbeachtung und rollenden Augen abgewinkt. Ein Herr F., der nach dem Einzelgespräch nicht die Möglichkeit hatte, einen Deutsch-Test, er kam 20 Minuten später, in der vorgegebenen Zeit von einer Stunde, zu absolvieren. Also nach 40 Minuten wurde dieser abgesammelt, und nach Aufzeigen der benötigten Zeit, mit Schultern zucken und wiederholter Nichtbeachtung, den Kurs entnervt abbrach...!

Zudem war die Gruppe in der gesamten Zeit für ca. 60% nicht Beaufsichtigt bzw. mit einer neuen Sporttrainerin besetzt, die zwar ihre Hilfe angeboten hatte aber bei Nachfrage keine Hilfe geben konnte.

Eine Teamleiterin die einen 19-jährigen vor gesamter Gruppe fertig machte, der nach diesem Erlebnis mit zittrigen Händen den Kurs verließ, nach unserer Nachfrage was mit Herrn X. passiert ist wurde uns gesagt dass er vom Kurs ausgeschlossen wurde! Dabei wollte er nur Hilfe vom Team des BBRZ´s... und das war nicht das einzige Fehlverhalten von Frau S. und Ihrem Team, bei kleinster Kritik wurde sofort Druck ausgeübt bzw. sehr Lautstark unterbrochen…

Mehrere Kursteilnehmer wurden auch dazu genötigt den Kurs freiwillig abzubrechen weil es zu schwer wäre den richtigen Beruf zu finden, trotz vorhandenen Berufsfeldanalyse incl. Arbeitsmarktanalyse, Kurs, Praktikum bzw. Arbeitsplatzzusicherung. Das traurige daran ist dass das BBRZ meinte SIE brechen mit dem Teilnehmer ab aber mit den zuständigen Gremien wurde es so kommuniziert dass der Teilnehmer abbrechen will!!!

Ich glaube, das waren mal genug allgemeine Eindrücke wie mit den Kursteilnehmern verfahren wurde und Sie können diese Vorfälle gerne bei anderen Teilnehmern Nachfragen die dieses Verhalten bestätigen können.

Jetzt zu meinen persönlichen Erfahrungen bzw. dem für mich nicht gerade vorbildlichen Verhalten des BBRZ-Teams:

Ich war ein ziemlich aktives Mitglied unserer Gruppe, versuchte anderen zu helfen. Speziell am Anfang beim Arbeiten mit den augenfeindlichen Laptop´s des Institutes. Leider stieß meine Unterstützung bei Frau Y., die mit der Größe der Gruppe klar Überfordert war, auf feindliches Verhalten mir gegenüber dass sich die gesamte Zeit des Kurses fortsetzte.

Nicht nur mit abwertenden Bemerkungen sondern auch mit unnötigen Tadelungen…

Beispiel: Techniktest

Dieser wurde von mir und Herrn T. wegen damaliger Nichtanwesenheit auf eigenständiger Nachfrage bei Frau Y. in einer ECDL-Unterrichtseinheit von uns nachgeholt.

Zudem Frau Y. normalerweise keine Techniktests absolviert, von einem externen Trainer gemacht wird und auf dem Test klar und deutlich stand, keinen Taschenrechner benutzen zu dürfen, von Ihr einer bereitgestellt wurde, auch mit der Anweisung diesen zu benutzen.

Am Ende des Test musste man einen Würfel ausschneiden und diesen zusammenkleben, beide waren mit den Rechnungen und Berechnungen fertig und schnitten gerade die Würfeln aus dem Papier als ich eine Bemerkung machte. Frau Y. die bei einem Ihrer ECDL-Schüler Unterstützung gab, pfauchte mich an mit den Worten Herr M. sie sollen ruhig sein!

Ich erwiderte mit Bitte nicht päpstlicher als der Papst sein.

Nach meiner Aussage kam Frau Y. auf mich zu und wiederholte mit lauterer Stimme Ihre Aufforderung mit den Beiworten "oder ich nehme Ihnen den Test weg und sie können gehen".
Da ich nach ca. einer Minute fertig war sagte ich gut dann gebe ich halt ab und ging.

Ok weiters nicht schlimm ich verstehe dass man seine Autorität bei der eigenen Gruppe zeigen muss, aber die Höhe ist, vor gesamter Gruppe und meiner Abwesenheit wurde Herr T. gefragt was ich habe, und weiters wurde es dann noch nach Herrn T.´s Weggang mit ihrer ECDL Gruppe diskutiert...

Wem geht meine gesundheitliche Situation an? sicher nicht einer Gruppe von Schülern von Frau Y.… Eigentlich sollte man so etwas persönlich mit dem jeweiligen Betroffenen sofort unter 4 Augen besprechen aber nein.

Nach ca. 2 Stunden kam Frau Y. zu uns in den Raum 113 mit der Ansage: Herr M. haben wir ein Problem?
Ich erwiderte dass ich keines hätte aber auch mit einer Bitte ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen, da es zu dieser Zeit keine Anstalt gab, mit meiner Aussage den Test zu manipulieren, da es um das ausschneiden von Papier ging…

Sie meinte dass sie normalerweise keine Techniktests durchführe und sie nach Vorgabe handeln muss(Taschenrechner) und es somit keine Diskussion gibt. Schade dass ich erst am nächsten Tag erfuhr, was Frau Y. mit Herrn T. und ihrer Gruppe über meinen gesundheitlichen Zustand gesprochen hat um so Ihr Verhalten zu rechtfertigen…

Da ich und Frau Y.´s Kollegen/innen immer wieder ihrer Stimmungsschwankungen ausgesetzt waren, und die gab es mehrmals am Tag, werde ich jetzt nicht mehr näher darauf eingehen…

Nach den Tests und diversen gruppendynamischen Übungen wurde uns die Berufskunde zur Aufgabe gemacht. Wir sollten eine Berufsfeldanalyse auf www.bic.at machen und nach diesem Ergebnis einen Beruf ausarbeiten, nachdem mein Beruf klar und meine Recherche incl. Arbeitsmarktanalyse und div. Ganztagskursen abgeschlossen war, wendete ich mich den Leuten zu, die keine Ahnung hatten wie Ihr zukünftiger Beruf sein sollte.

Ich hab in dieser Woche mit 5 Leuten, 1 bis 3 mögliche Variante ausgearbeitet weil unsere Betreuer mit anderen Arbeiten, also Nichtanwesenheit, beschäftigt waren. Diese 5 Kursteilnehmer haben jedes mal beim Morgengespräch um Hilfe angefragt weil sie wegen Ihrer Krankheit keine direkte Vorstellung hatten wie es weiter gehen soll. Sollte das nicht der Grund sein wofür dieser Kurs steht?

Bei diesen Recherchen passierte auch diese Frechheit mit Herrn X. der wegen Schüchternheit, Angst hatte wegen eines Lehrstellenpraktikums bei div. Firmen anzurufen. Er ist 19 Jahre alt, ein intelligenter junger Mann und wird wegen seiner Angst zusammengefaltet und nervlich zum Wrack gemacht...!!! und dann noch vom Kurs ausgeschlossen.

Leider war ich die restlichen 2 Wochen wegen Grippe im Krankenstand und da ich schon alles
ausgearbeitet hatte war es aus meiner Sicht kein Problem diesen Kurs abzuschließen. 4 Tage vor
Beendigung der Maßnahme wurde ich vom BBRZ angerufen, wenn ich nicht am nächsten Tag den Kurs besuche werde ich abgebrochen um zu einem späteren Termin diesen zu Beenden, was für mich keinen Sinn machte da ich ja schon alles fertig hatte und zusätzlich im Krankenstand meine Recherchen vertiefte und so den besten Kurs mit den größten Erfolgschancen vorlegen konnte.

Also ließ ich mich Gesund schreiben und setzte mich mit meiner Restgrippe, Nebenhöhlenentzündung und andauernder Antibiotikatherapie (Avelox) in den Kursraum…

Beim Einzelgespräch wurde der von mir ausgearbeitete Kurs (Dauer 11 Wochen) und eine Variante mit kaufmännischer Auffrischung (ARV + MAAP) incl. Kurs zum Trainer für Erwachsenenbildung bei einem Institut welches mit dem BBRZ zusammenarbeitet (Dauer ca. 53 Wochen) angeboten. Wurde aber darauf hingewiesen dass meine Variante nicht mit ARV und MAAP gehen würde weil dieses ein Institut (Ing. Rampitsch) wäre, welches nicht mit dem BBRZ zusammenarbeitet und wegen der Kurse eine Unterbrechung der Module nicht möglich wäre.

Ich bekam bis zum nächsten Tag Zeit mir es zu Überlegen welche Variante an 1. und 2. Stelle im Kurzbericht stehen sollte, muss zum Verständnis zufügen das man um einen Job als Trainer zu bekommen Praxis vorweisen muss.

Klar war dass ich mit meiner Variante nur den 11wöchigen Kurs (Trainer & Coaching) ohne Praxismöglichkeit, aber mit der BBRZ Variante genug Praxis holen könnte. Aber leider nur mit einem 5wöchigen Trainerkurs, wodurch ich auf wesentlich weniger Jobbangebote auf dem Markt die nötige Qualifikation hätte.

Am nächsten Tag setzte ich mich nochmal mit Frau S. zusammen und erklärte ihr im Einzelgespräch dass lt. meiner Recherche der 11wöchige Kurs incl. MAAP die beste Erfolgschance hätte und ob es möglich wäre es doch so zu schreiben.

Leider dachte ich dass ich verstanden wurde und es auch so dann als Variante 1 bestätigt wird...
Am letzten Tag (Freitag) bekamen wir zu Kursbeginn unsere KURZBERICHTE in denen die beiden Varianten angeführt werden mit Einverständnis und Unterschrift. Zu meiner Enttäuschung wurde das von Mittwoch ausgearbeitete angeführt ohne Berücksichtigung meines Gespräches mit Frau S. vom Donnerstag wo ich meinen Standpunkt und bestmöglichen Erfolg anführte. Es kam also nochmal zu einer Unterredung mit der Teamleiterin des BBRZ´s bei dem ich jetzt eine schriftlich angeführte Variante meiner Bitte vom Donnerstagsgespräch dabei hatte.

Ich erkundigte mich auch mit welchen Abständen die MAAP´s in Wiener Neustadt stattfinden und dabei gab es kein Problem wenn ich zwischen den Modulen mein Trainer & Coaching Kurs machen könnte, leider wurde ich nachdem ich Frau S.´s erste Begründung widerlegte mit einer anderen konfrontiert:

Man könnte das nicht machen weil ich ja bei den Recherchen fehlte und Sie außerdem zu wenig Zeit hätte eine Genehmigung für meine Variante zu bekommen, Sie müsste mit Wien, Linz und Salzburg telefonieren weil dieses Institut nicht mit dem BBRZ kooperiert, nach einer eher hitzigen Diskussion und meiner Ankündigung der Nichtunterschrift wurde mit gesagt dass im Bericht angeführt wird, wegen Krankenstands keine ausreichende Recherche und es nicht gehen würde keine Unterschrift auf dem Kurzbericht zu leisten...

Nachdem sich die Lage ein bisschen beruhigt hatte kam die nächste Begründung:
Wir wissen ja nicht ob Sie da im Krankenstand sind…

Ich meinte nur das kann man bei der BBRZ Variante auch nicht wissen und somit ist diese Begründung auch nicht wirklich zufriedenstellend. Ich gab auf unterschrieb diesen Kurzbericht und ging...
Weiters konnte man seine Testergebnisse nicht Nachkontrollieren da es mich aber trotzdem Interessierte fragte ich nach, es wurde mir gesagt dass die Tests wegen späterer Kursteilnehmer nicht mehr ausgehändigt werden da man die Testfragen weitergeben könnte...
Schlusswort:
Ich bin Enttäuscht und der Meinung dass die Kursmaßnahme REHA-Planung gewaltig verändert werden muss, zumindest was die Führung und einige Trainer / innen betrifft, Tests sind in Ordnung aber was Unterstützung, Hilfeleistung, Verständnis, Zusammenarbeit und der Umgang mit den Kursteilnehmern angeht ist es ein absolutes Nogo ja schon fast eine Frechheit.
Ich bin nicht der Einzige der so behandelt wurde und davon können Sie sich bei den anderen Teilnehmern ein ähnliches Feedback holen. Die angegebenen Teilnehmer haben mit Ihr Einverständnis für diesen Brief gegeben.

Leider hat ein großteil Angst so ein ähnliches Feedback zu geben weil gedroht wurde eine weitere
Maßnahme nicht bezahlt zu bekommen .... !!!!!

Ich weiß dass die kritisierten Personen sicher gute Ausreden oder Erklärungen haben um Ihr schlechtes Verhalten zu relativieren, aber laut unserer Sicht gibt es da keine und sollte überprüft werden.
natürlich wurden diese Ereignisse von den betroffenen Personen nieder geredet und ohne Konsequenzen belassen…

Ich bin seit dieser Nachricht von Hr. B. am Boden zerstört und wusste nicht an wem ich mich wenden muss um gehört zu werden…

Dann fand ich Ihre Seite und frage wie ich mich weiter mit dem AMS verhalten soll...
Ich habe heute einen SV-Auszug beantragt um meinen Lebenslauf selbst auf einen optimalen Stand zu bringen. Falls sie Tipps haben, ich würde für jede Hilfe offen sein.

Danke für Ihre Zeit

Mit freundlichen Grüßen

P.

Nur ausgenutzt - Erfahrungsbericht Aktion 4000 bei der Privatschule Sta. Christiana in Wr. Neustadt

Aktiver Admin am So., 14.04.2013 - 23:36
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Liebe FreundeInnen!

Die Aktion 4000 ist eine weitere Aktion, um uns Arbeitslosen etwas vorzugaukeln. Auch nur eine weitere Massnahme uns an die Leine zu legen und unter Kontrolle zu haben.

Ich habe vor 2 Monaten auch eine Aktion für 5 Wochen miterlebt.

Ich freute mich sehr eine Arbeit über AMS bekommen zu haben. Zwar kein Job den ich gelernt habe. Habe Einzel- und Gemischtwarenkaufmann gelernt. Mit einem jungen 24 jährigen Arbeitslosen, ebenfalls vom AMS Wr. Neustadt, haben wir in einer Privatschule Sta. Christiana in Wr. Neustadt, die ebenfalls vom AMS gefördert wird, hauptsächlich Maurer- und Ausbesserungsarbeiten erledigt. Da ich vom Land abstamme und aufgewachsen bin, war es für mich keine Schwierigkeit auch eine solche Arbeit zur vollsten Zufriedenheit für den Arbeitgeber auszuführen.

Leider wurde uns der Umstand verschwiegen, dass diese Tätigkeit ohne Chance auf Fixanstellung ist.

Am Anfang wurden wir einfach belogen. Es wurde uns gesagt, das wir 5 Wochen lang Überzeugungsarbeit leisten können. Deswegen nur der Vertrag für diese Zeit. Wir haben fleissig gearbeitet. Wurden auch von den Vorgesetzten immer wieder gelobt welch gute Arbeit wir leisten. Wir waren leider Beide sehr naiv. Glaubten mit Fleiss die Chance für eine Fixanstellung genützt zu haben. Und in Wirklichkeit hatten wir vom Anfang an keine Chance.

Die Augen wurden uns einige Tage vor Beendigung der 5 Wochenfrist geöffnet, als weitere 2 AMS Kunden für die nächsten 5 Wochen im Büro der Schule vorgesprochen haben. So ist es eigentlich. Das ist System!

Nach meinen Nachforschungen bin ich draufgekommen. Dass das AMS mit der Privatschule ein Abkommen hat. Das vorsieht keinen Arbeitslosen länger als 5 Wochen zu beschäftigen.

Wir werden mit solchen Aktionen nur geprüft, ob wir arbeitswillig sind. Da darf es niemand wundern, das wir Arbeitslose sehr sensibel reagieren.

Das ist ARBEITSTEILUNG für ARBEITSLOSE!!!

Jetzt bin ich wieder in der 18 Monatsmassnahme "Arbeitsfindung".

Wo uns der Kursleiter zum "Lügen" anstiftet. Er ist auch bei Vorstellungsgesprächen mit dabei. Und hat uns Konsequenzen angedroht (Meldung ans AMS bzw. Bezugssperre), wenn bei Bewerbungsgesprächen nicht gemogelt wird. Weil das sieht nach Verhinderung eines Arbeitsplatzes und Arbeitsaufnahme aus.

Die PolitikerInnen als auftragendes Organ, einschließlich unser jetziger Arbeits- und Sozialminister Herr Hundsdorfer und das AMS als ausführendes Organ.

So sieht die Wahrheit aus!!!

Wir Arbeitslose werden als Sündenböcke hingestellt. Wir sind selbst an unserer Situation schuld. Leider glauben es auch 99 % der Betroffenen.

Das meint euer

Karl Halmann
Initiative MoAiÖ
Fischauergasse 171/94
2700 Wiener Neustadt
Tel. 0699 - 101 344 66
E-Mail: karl.halmann [at] chello.at

Nur ausgenutzt - Erfahrungsbericht Aktion 4000 bei der Privatschule Sta. Christiana in Wr. Neustadt

Aktiver Admin am So., 06.09.2009 - 00:59
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Liebe FreundeInnen!

Die Aktion 4000 ist eine weitere Aktion, um uns Arbeitslosen etwas vorzugaukeln. Auch nur eine weitere Massnahme uns an die Leine zu legen und unter Kontrolle zu haben.

Ich habe vor 2 Monaten auch eine Aktion für 5 Wochen miterlebt.

Ich freute mich sehr eine Arbeit über AMS bekommen zu haben. Zwar kein Job den ich gelernt habe. Habe Einzel- und Gemischtwarenkaufmann gelernt. Mit einem jungen 24 jährigen Arbeitslosen, ebenfalls vom AMS Wr. Neustadt, haben wir in einer Privatschule Sta. Christiana in Wr. Neustadt, die ebenfalls vom AMS gefördert wird, hauptsächlich Maurer- und Ausbesserungsarbeiten erledigt. Da ich vom Land abstamme und aufgewachsen bin, war es für mich keine Schwierigkeit auch eine solche Arbeit zur vollsten Zufriedenheit für den Arbeitgeber auszuführen.

Leider wurde uns der Umstand verschwiegen, dass diese Tätigkeit ohne Chance auf Fixanstellung ist.

Am Anfang wurden wir einfach belogen. Es wurde uns gesagt, das wir 5 Wochen lang Überzeugungsarbeit leisten können. Deswegen nur der Vertrag für diese Zeit. Wir haben fleissig gearbeitet. Wurden auch von den Vorgesetzten immer wieder gelobt welch gute Arbeit wir leisten. Wir waren leider Beide sehr naiv. Glaubten mit Fleiss die Chance für eine Fixanstellung genützt zu haben. Und in Wirklichkeit hatten wir vom Anfang an keine Chance.

Die Augen wurden uns einige Tage vor Beendigung der 5 Wochenfrist geöffnet, als weitere 2 AMS Kunden für die nächsten 5 Wochen im Büro der Schule vorgesprochen haben. So ist es eigentlich. Das ist System!

Nach meinen Nachforschungen bin ich draufgekommen. Dass das AMS mit der Privatschule ein Abkommen hat. Das vorsieht keinen Arbeitslosen länger als 5 Wochen zu beschäftigen.

Wir werden mit solchen Aktionen nur geprüft, ob wir arbeitswillig sind. Da darf es niemand wundern, das wir Arbeitslose sehr sensibel reagieren.

Das ist ARBEITSTEILUNG für ARBEITSLOSE!!!

Jetzt bin ich wieder in der 18 Monatsmassnahme "Arbeitsfindung".

Wo uns der Kursleiter zum "Lügen" anstiftet. Er ist auch bei Vorstellungsgesprächen mit dabei. Und hat uns Konsequenzen angedroht (Meldung ans AMS bzw. Bezugssperre), wenn bei Bewerbungsgesprächen nicht gemogelt wird. Weil das sieht nach Verhinderung eines Arbeitsplatzes und Arbeitsaufnahme aus.

Die PolitikerInnen als auftragendes Organ, einschließlich unser jetziger Arbeits- und Sozialminister Herr Hundsdorfer und das AMS als ausführendes Organ.

So sieht die Wahrheit aus!!!

Wir Arbeitslose werden als Sündenböcke hingestellt. Wir sind selbst an unserer Situation schuld. Leider glauben es auch 99 % der Betroffenen.

Das meint euer

Arbeitslosenmafia
Initiative MoAiÖ
Kar Halmann
Fischauergasse 171/94
2700 Wiener Neustadt
Tel. 0699 - 101 344 66
E-Mail: karl.halmann [at] chello.at