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bfi Job-TransFair

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Infotag JobTransFair: Teilnahme freiwillig (Jänner 2017)

Aktiver Admin am Mo., 20.02.2017 - 15:54
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Ich war gut angezogen, geschminkt, des Eindrucks wegen. Es gab aber auch die typischen Bsuff dort, im Jogginganzug und um 9h morgens mit einer Dose Bier in der Hand... auch mehrerer Personen mit Kleinkindern an der Hand waren anwesend, so ca. 20-25 Personen insgesamt.

Man musste sein Einladungsschreiben abgeben, bekam es anschliessend auch nicht mehr in die Hand, genau so wenig wie sonst eine schriftliche Info zum mit nachhause nehmen. Man sollte Platz nehmen ... es war jedoch eine Stehveranstaltung, da es in keinen Saal ging oder ä., und es nur einige wenige Sitzgelegenheiten gab, so auch kein Pult zum mitschreiben.

Sondern den wild Umherstehenden, teilweise ohne Sicht auf den Sprecher (ich höre schlecht, da ist das nicht so gut) in einer 3 Minuten Ansprache folgendes kurz mitgeteilt wurde und man dann für weitere Fragen in kleinen Gruppen an einen Personalberater weitergeleitet wurde.

Da war erstmals die Rede davon, dass man zuerst einmal 2 Wochen Module macht mit bis zu 21 Std pro Woche, Bewerbungsunterlagen mitzubringen sind, die neu machen, anpassen, verbessern - dass man Termine, Einzeltermine mit Personalberatern bekommt, also Einzelcoaching bezüglich Bewerbung, dass das Bewerbungsbüro täglich von 8.30 bis 16:30 h mit allen Geräten genutzt werden kann, man am Montag, Starttag ca 3-3,5 Std an Zeit auf einmal aufwenden muss, man dann aber seine Zeit frei einteilen kann, und "dass man teilnehmen KANN!!!"

- Also es wurde erwähnt, dass das keine Zwangsteilnahme erfordert.

Dann in der kleinen Gruppe mit dem einzelnen Personalberater am Stehtisch ging es eigentlich nur darum sich einen Wisch mit Infos durchzulesen und den wenn man teilnimmt unterschrieben abzugeben.

Ich habe dann nachgefragt, weil ja immer von einem Arbeitsverhältnis und Gehalt usw mit dieser JobTransFair Firma die Rede war - ob dem denn so sei - daraufhin wurde mir gesagt, dass man KEIN Arbeitsverhältnis mit JobTransFair eingeht, es sei denn man will es - der Rest floss ein bisschen an meinen Ohren vorbei, aber es war wohl so, dass man wenn gewünscht 1 Monat Anstellung oder 9 Monate Leasingüberlassung mit denen eingehen konnte.

Die Dauer der ganzen Maßnahme sind wohl 3 Monate, in denen man sich quasi verpflichtet, man jedoch weiterhin vom AMS sein (weniger Geld in meinem Fall weniger als 500€ bekommt und man auch nicht mit mehr! angestellt wird dort - so what?) Geld bekommt wie gehabt. Was mir sofort ins Auge stach, man verpflichtet sich mit der Unterschrift auch dazu, täglich von 8h bis ich glaube 16h telefonisch für diese Firma erreichbar zu sein!!

Es wurde auch betont, dass sie zahlreiche und gute Firmenkontakte haben...... - und als ich zur Anstellung bei einer möglichen Firma nach KV-Bezahlung fragte - wurde mir explizit mitgeteilt daß das natürlich so sei - da die Firma Job-TransFair der "ABEITERKAMMER GEHÖRT" - just 4 info - da weiß man wie die Verzweigungen innerhalb dieser ganzen Vereinigungen laufen.

Man konnte/durfte selbst, also eigenhändig keinerlei Anwesenheit beurkunden, also unterschreiben, es wurde nur eingetragen von den Mitarbeitern vor Ort, obwohl ich darauf bestand nicht möglich, ich lehnte diese Angebot der Betreuung dann ab, es wurde notiert und wird ans AMS weitergeleitet, ich wurde dann auch noch gelöchert und befragt weshalb ich es für mich als nicht sinnvoll betrachte

- was ich meinerseits damit begründete, dass 1. das AMS mir schon niemals auch nur irgendeinen, geschweige denn einen brauchbaren Vorschlag für einen Job unterbreitet hat, obwohl das ja wohl die ursächliche Aufgabe des AMS sei, ich mir meine Jobs immer selbst gesucht und gefunden habe, ich in meinem Sonderfall (Reiseleiterin und Gästebetreuung) sämtliche für mich mögliche Firmen in Österreich kenne, ich immer im Ausland arbeite und ich meine Auslandsbewerbungen und Suche selbst am Laufen habe und ich das viersprachig selbst bewerkstelligen kann und ich mir auch nicht vorstellen kann, daß sie mir da gute und weitere Hilfestellung leisten können!

Das war am 3.1.17 - am 9.1.17 habe ich einen routinemäßigen Meldetermin am AMS, mal sehen was die Betreuerin mir dann zu sagen hat.

Ich hoffe ihnen und eventuell bei ihnen Anfragenden mit der Schilderung der Vorgänge bei JobTransFair geholfen zu haben und es besser zu verstehen.

Job-Transfair Februar 2016: Kein Zwang zur Teilnahme mehr!

Aktiver Admin am Mi., 23.03.2016 - 22:06
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Lieber robert, lieber martin,vielen dank für eure antwort, die mich gestern abend zum glück noch erreicht hat!!!

ich bin dank eurer internetseite und den vielen wertvollen infos heil aus der sache gekommen und wollte euch für euer engagement danken!!!

kurz will ich euch erzählen was heute genau passiert ist:

9.00 uhr  termin jobtransfair linke wienzeile - grosser ansturm da sehr viele leute gecastet wurden; natürlich die frage nach der AMS-Einladung ( bei "vergessen" war nicht weiter schlimm, da man ja eh in der liste stand!)

9.15 uhr gruppe in durchgangszimmer versammelt, Frau von jobtransfair stellt projekt vor; sie vermitteln nur leute die das auch wollen, es sei freiwillig, sind gemeinnütziges leasing, betreuungsphase ab sofort für 3 monate verpflichtend (kann nicht vorher raus), ab 15.2. vorbereitungsphase 2 wochen 4h täglich mo-do 13-16 uhr, jobtransfair ist kein ausbildungsinstitut, vers. praktika über ams vermittelt oder über ihre kontakte (dann aber weniger geld), max 1 woche praktika über jobtransfair,..... "betreuung ist freiwillig, sie unterstützen alle...machen es gerne und gut"

  • dann kann jeder der will eine vereinbarung zur aktiven vermittlungsunterstützung unterschreiben....ams geld würde dann weiterlaufen, berwerbungsschreiben, hilfe bei jobsuche, computerraum nutzbar. etc.
  • man wurde nicht gezwungen zu unterschreiben, da es ja auf die freiwillige bereitschaft und mithilfe bei der jobsuche ankäme!!!

....von 7 leuten haben 4 unterschrieben und die anderen 3 sind einfach gegangen.....

damit war der termin auch gegessen....

im anhang noch 2 dokumente über die vorbereitungsphase und die vermittlungsvereinbarung

vielen dank noch mal und macht weiter sooooo

amelie

Jobtransfair Wien

1210er am Mo., 14.03.2016 - 18:50
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Was ist Job-TransFair?

Im Internet soll man sich erkundigen - es soll eine AMS Veranstaltung sein laut AMS Ankündigung, aber...

http://www.jobtransfair.at/personalsuche/so-funktioniert-ein-transfair/

Die Arbeitskraft ist weiterhin bei Job-TransFair angestellt.

Ist das jetzt eine Veranstaltung oder eine Bewerbung oder ein Vorstellungsgespräch für was also füreine Beschäftigung oder eine Veranstaltung?
Bei einer Anstellung muß doch ein bei der Bewerbung ein Gehalt etc. angegeben werden...? Das gibt es allerdings nicht

aso warum spechen die dann von ...bei Job-TransFair angestellt?

Veranstalter: Job-TransFair Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassungsgesellschaft m.b.H.

Ich habe vom AMS eine... die Bearterin hat esw "Zuweisung" genannt. Ich finde diese Bezeichnung schon einmal im Schriftstück nicht.
lediglich

...wir können Ihnen bei Job-TransFair die Beratungs.- und Betreuungsphase anbiten, danach kommt es eventuell im Rahmen eines vom Arbeitsmarktservice geförderten sozialökonomischen Arbeitskräfteüberlassungsbetriebes zu einem Arbeitsverhältnis.

Job-TransFair GmbH

Vorstellungstermin

(...)

Bitte bringen Sie zum Vorstellungsgespräch folgende Unterlagen mit:

(...)

Was Erwartet Sie?
Job-TransFair ist ein vom AMS Wien gefördertes Unternehmen, welches Ihnen ermöglicht, nach einer Beratungs.- und Betreuungsphase in Betrieben am freien Arbeitsmarkt eingesetzt zu werden. (...)

Ihre VORTEILE eines Dienstverhältnisses bei einem gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlasser

(...)

Job-TransFair

Inhalt

Die Beratungs- und Betreuungseinrichtung "KOMPASS" bietet Unterstützung bei der Überwindung existentieller Probleme, beim Erwerb bewerbungsrelevanter Kompetenzen und bei der nachhaltigen Integratiion in ein Dienstverhältnis am Arbeitsmarkt

 

....es werden Workshopsangeboten

- biographieorientierte Kompetenzerfasseung

- BTonmitschnitt und Persönlichkeitsrechte nach § 16 ABGBewerbungsunterlagen

etc.

Das Schriftstück vom AMS hat die Seiten 1 bis 5 (1/5 bis 5/5) und dann ist noch eine Seite über Job-Transfair angeheftet mit Inhalt und Ziel...??

gehört das noch dazu oder ist das irrtümlich dabei?

 

Das ist alles sehr verwirrend und man weiß nicht was das werden soll, ein Dienstverhältnis oder eine Veranstaltung?
Kennt sich jemand damit aus?

Zur info, ich bin in der Notstandshilfe.

​AMS Schreiben einer Zuweisung

​AMS Schreiben einer Zuweisung2

​AMS Schreiben einer Zuweisung3

​AMS Schreiben einer Zuweisung 4

​AMS Schreiben einer Zuweisung 5

​AMS Schreiben einer Zuweisung 6

Von einem Sinnloskurs in den nächsten: dieberater, murad & murad, team4, bbrz, ip center, itworks, jobtransfer (Winter 2014/15)

Aktiver Admin am Di., 03.03.2015 - 21:25
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Als ich im Jahr 2005 meine zweite Lehrstelle zum Einzelhandelskaufmann verloren hatte musste ich mich zum ersten Mal beim AMS-Jugendliche als arbeitslos melden. In der ersten Zeit bekam ich hin und wieder Stellenangebote aber immer wieder absagen auf die Bewerbungen.

Nach ungefähr 5 Monaten musste ich einen Kurs bei ''dieBerater'' in der Nähe von der Philadelphiabrücke besuchen wo es hieß dass mir dort geholfen wird bei der Jobsuche. Da dies mein erster AMS-Kurs damals war wusste ich zu dieser Zeit noch nicht was genau dort gemacht wird. Die ersten 3 Wochen mussten wir nur vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben was wir auch taten. Der Trainer beobachtete uns genau im Auge und redete sofort laut wenn keiner aufpasste oder was anderes tut. Wir bekamen auch Bildungsangebote wie ECDL oder Kochkurse. Ich entschied mich dann den ECDL-Core zu machen schaffte aber nur die ersten 2 Module, schmiss das ganze hin und konzentrierte mich auf die Jobsuche. Nach den ersten 3 Wochen hieß es dann ich müsse zu einer anderen Zweigstelle von ''dieBerater'' gehen um den Kurs weitermachen zu können, diese befand sich in der Nähe von Schönbrunn. Dort waren wir eine kleine Gruppe wo wir zuerst Plakate zeichnen mussten um uns zu präsentieren. Die letzten 2 Wochen des Kurses mussten wir Filme schauen und Zukunftspläne schreiben wie wir uns den zukünftigen Job vorstellen.

Ich fand dann aber 2006 meine dritte Lehrstelle, brach diese dann aber nach einen Jahr ab weil ich schlecht behandelt wurde und ich kurz vorm Burnout war.

Als ich mich 2007 wieder als arbeitslos gemeldet habe bekam ich im Dezember einen Kurs der im ersten Bezirk war und ''TEAM'' oder so hieß, die Kurszeiten waren vormittags und nachmittags. Dort mussten wir 4 Wochen lang nur über uns reden, vorm PC sitzen und uns zu Tode langweilen. Als der Kurs dann zu Ende war hieß es dann dass es eine Nachbetreuung einmal monatlich gibt und da musste ich dann einmal im Monat zum Kurs gehen und für ca. 10-15 Minuten mit dem jeweiligen Coach reden und einmal schlug ich ihm eine Ausbildung beim WIFI vor und da wurde er völlig unhöflich und meinte ich solle ''hakeln geh'n'' um mir diese zu bezahlen.

Im Jahr 2008 war ich zweimal beim selben Kurs von ''dieBerater'' in der Siebenbrunnengasse, ich machte den ECDL-Core und Advanced und einige andere Module, nichts half weiter. Wir mussten dort Plakate zeichnen, vorm PC sitzen und auch eine fiktive Firma gründen und diese auf Plakaten präsentieren, irgendwelche Spiele mussten wir auch spielen und ich fragte mich die ganze Zeit was das mit Jobsuche zu tun hat und merkte dass das sinnlos ist.

2009 schickte mich das AMS zu der bekannten Leihfirma ''itWorks'' wo ich einen Arbeitsvertrag für 2 Monate unterschreiben musste und war dann eine sogenannte Transitarbeitskraft. Aber in diesen 2 Monaten musste ich dort nur jeden Tag vorm PC sitzen und nach Jobs suchen dann wurde der Vertrag gekündigt und wurde zum AMS zurück geschickt.

Als ich 2010 aufgrund psychischer Probleme zum BBRZ geschickt wurde musste ich den reinsten Psychoterror dort mitmachen. Es werden dort einem irgendwelche Diagnosen und Krankheiten vorgeworfen und unterstellt die man gar nicht hat, dann muss man bis zum Kursende vorm PC sitzen, Plakate zeichnen und irgendwelche Module (Handwerk, Rechnen,...) mitmachen. Datenschutz scheint dort auch keiner zu sein. Ich war dann nur froh dass das vorbei ist und ging wieder zum AMS. Ich schlug diesmal eine Ausbildung beim WIFI im Medienbereich vor und da hieß es nur dass man diese nur mit einer Einstellzusage bezahlt bekommt und schlug als Alternative die Abendschule vor und da hieß es dass dies beim AMS nicht berücksichtigt wird. Ich wusste dann nicht mehr weiter und fand dann einen Job aber nur für 14 Tage und dann ging beim AMS wieder alles von vorne los.

Ich bekam im Dezember wieder einen unnötigen Kurs bei ''Murad & Murad'' wo man hauptsächlich nur vorm PC sitzt, Plakate zeichnet und quatscht. Ich schlug dann beim AMS-Donaustadt nochmal die Ausbildung beim WIFI vor und bekam auch dann den sogenannten Vorbereitungskurs für eine Ausbildung zum Printgrafiker bezahlt und da hieß es auch gleich dass ich auch die Ausbildung bezahlt bekomme. Nach den Vorbereitungskurs kam dann die große Entäuschung, die Ausbildung wurde dann mit der Begründung ''es gäbe keine Stellen für diesen Beruf'' und ''wir haben keine Empfehlung''. Ich wurde dann ins ''ipcenter'' und zum ''BIT'' geschickt wo dann immer wieder das gleiche rauskam und abläufte und nichts brachte.

Ich entschloss mich die Lehrabschlussprüfung nachzuholen und bekam einen Vorbereitungskurs finanziert und bestand sie dann im Jahre 2012.

Allerdings wurde ich kurz nach der Prüfung wieder in einen Kurs geschickt wo ich die Hoffnung hatte einen Job zu kriegen. Dieser war in der Nähe der Gumpendorfer Straße und ein weiterer sinnloser der 5 Wochen dauerte wo nichts weiter gemacht wurde als vorm PC sitzen und Bewerbungen schreiben.

3 Monate später wurde ich dann zu JobTransfair geschickt wo 5 Wochen wieder das gleiche ablief und fand dann aber aus Eigeninitiative einen Job. Diesen musste ich nach knappen 5 Monaten aus privaten Gründen abbrechen.

Als ich dann wieder zum AMS ging fragte ich freiwillig nach einen Bewerbungskurs und bekam auch einen um wieder schnell einen Job zu finden. Dieser war wieder bei ‘‘Murad & Murad‘‘ und diesmal muss ich sagen dass zuerst die Teilnehmer je nach Alter und Ausbildungstand in Gruppen zusammengefügt werden und dann in Workshops eingeteilt werden. Die damaligen Trainer dort sind sowas von unhöflich und unfreundlich, ich wurde zweimal aufgrund meiner Kleidung und Frisur angestänkert und angepöbelt und mir wurde sogar gesagt ich solle mich duschen und besser kleiden. Eine echte Frechheit! Ich bekam sogar einmal mit wie jemand von einer Mitarbeiterin des Büros (wahrscheinlich höhere Position) eine Teilnehmerin angeschrien hat. Viel in diesen Kurs, außer darüber zu reden wegen der Arbeitslosigkeit und das man einmal wöchentlich für eine Stunde im Bewerbungsbüro sein muss (was Pflicht war) war nicht in diesen 4 Wochen.

Ich bekam dann im Sommer wieder einen Kurs von “dieBerater“ im 2. Bezirk welcher aber auch völlig sinnlos war. Es wurden den Teilnehmern Vorwürfe wegen der eigenen Arbeitslosigkeit gemacht aber Berufsziele die man hatte wurden von den Trainern wahrgenommen und es wurde beim Bewerbungsschreiben geholfen. Wir mussten sogar einmal Fragen beantworten wie es zukünftig weitergehen soll in der Arbeitslosigkeit und danach. Es gab auch Module die man selber wählen konnte, aber es gab auch Tage wo wir meistens in PC-Räumen saßen und Spielfilme gucken mussten und einmal mussten wir stundenlang irgendwelche Karten- und Brettspiele mitspielen, mit Jobsuche hatte dies nichts zu tun. Ich bekam aber dann von meinen Coach (was das einzig richtige war) einen Verkäuferkurs bei “Plativio“ finanziert welchen ich dann auch absolvierte.

Jobtransfair: Im ewigen Kreislauf der "Aktivierung" (Februar 2015)

Aktiver Admin am So., 15.02.2015 - 21:36
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Ich bin langzeitarbeitslos habe eine Bürokaufmann Lehre gemacht und suche auch in dem Bereich was.

Es war Anfang des Jahres 2014 da hab ich ein AMS Termin gehabt. Ich wollte sowieso irgendwas machen, weil ich genug hatte von daheim sitzen. So bot mir der Berater Jobtransfair an was ich wirklich gut fand, weil ich vor Jahren schon mal dort war und zumindest die Chance auf Job besteht.

Also im Jänner zum Infotag Jobtransfair.

Gleich mal in den größten Saal, naja ich dachte mir nur wie viel Leute kommen da noch. Am Ende war der Saal dann so voll, das sogar noch zusätzlich Stühle hergebracht werden mussten. Zum Glück war da Winter, weil im Sommer hätte ich das sicher nicht ausgehalten.

Der Infotag bestand im Grunde daraus was in jeden Kurs anfällt, Formular ausfüllen, 5x alles erklären weil es manche Leute einfach nicht selbst beim 2x verstehen. Und viel Blala von Jobtransfair selbst. Es wurde zugeteilt wer am Vormittag und wer am Nachmittag dran war.

Anfang Nächste Woche ging es dann gleich los, man wurde in 2 Gruppen geteilt.

Ich kam mit meiner Gruppe in einem Verhältnismäßigkeit sehr kleinen Raum, bei Personen von ca. 45 Leuten. Wie gesagt es war Winter und ich wusste das bleibt sicher auch nicht lange, aber was einem direkt aufgefallen ist, es sind zu viele Leute bei viel zu kleinen Räumen anwesend. Im Laufe der Zeit hat man schnell gemerkt das, dass Haus total überfüllt ist.

Dann stellte sich heraus das man erst mal 4-5 Wochen ein Aktivierungsprogramm durchlaufen muss, das war mir völlig neu. Damals hat es das noch nicht gegeben da hat man sehr schnell den Dienstvertrag unterschrieben bei Jobtransfair.

Ein Volltrainer und ein Hilfstrainer waren anwesend. Die Leute in der Gruppe ich sag mal vorsichtig, ich würde nicht mit jeden Freunde werden. Fakt war ich war einer von sehr wenig Ö der Rest kam aus allen Länder. Die Altersschicht war von Anfang 20 bis 50+

In diesen 5 Wochen war man normal beim AMS gemeldet und bekam auch sein Geld von dort.

Der Ablauf von der „Aktivierung“

Vorstellung, Plakate, Lebenslauf, Einzelgespräche, PC, Bewerbungen. Oft war kein Platz für jeden beim den PC, man musste zusammen sitzen. Im Grunde war es wie in jeden anderem Kurs auch. Die Personaltrainer hat man in der Zeit nur selten gesehen, was aber generell der Fall war. 5 Wochen Zeitverschwendung meiner Meinung nach, außer den Lebenslauf hat man wirklich wieder ordentlich am neuesten Stand gebracht.

Nach der Aktivierung gab es dann endlich die Möglichkeit von Jobtransfair übernommen zu werden und für 2 Monate angestellt zu werden mit relativ guter Bezahlung. Glaub es waren 1000€ pro Monat für eine 30 Stunden Woche.

So war ich dann von Februar bis April 2014 bei Jobtransfair also insgesamt 3 Monate weg vom AMS das war ja auch schon was. 4 Stunden waren auch zum aushalten, mit Pausen die man sich auch selbst einteilen konnte. Fast die Hälfte von meiner Gruppe hat das Angebot nicht angenommen aus den verschiedensten Gründen. Bei einigen war es aber so das die kaum mehr Geld bekommen hätten als vom AMS und für das lieber daheim bleiben.

In der Zeit war man auch nicht mehr den Trainer unterstellt, der Chef war der Personalberater die es auch lockerer genommen haben. Man war nicht mehr so unter Kontrolle, man war jetzt selbständig, bei der Aktivierung gab es es fixe Pausen wenn der Trainer gesagt hat wir treffen uns um die Zeit wieder musste man im Raum sein.

Der Tag glich sich, 2 Monate und 4 Stunden am Tag am PC und Job suchen. Dazwischen gab es Vorträge, und einmal hab ich es zu einem Bewerbunsgespräch bei einem Call Center gebracht das von Jobtransfair ausging.

Man merkt aber einfach das es viele zu viele Teilnehmer gibt und zu wenig Berater man ist dort einfach total unterbesetzt. Alle paar Wochen kamen Neue Teilnehmer. So viele Jobs (die es ja auch von Jobtrainsfair gibt) kann man gar nicht haben um nicht mal annähernd so vielen Leute einen Job zu geben. Es ist ein ständiger Kreislauf, Leute kommen und gehen und kommen und gehen, wenn man das mal sieht und beobachtet beginnt man das ganze System zu hinterfragen.

In meiner Gruppe hat es übrigens keiner zu einem Richtig Job geschafft in der Zeit, auch ich nicht.